Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Mai 2019, 19:58 
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Moin

Vorweg kurz die Hintergrundgeschichte was passiert ist. Mein Pferd hat sich Samstag Abend den kompletten Schweif incl. Schweifrübe, Muskelstrenge und Knochen rausgerissen. Sie wurde Samstag Nacht noch in einer Standop operiert, also es wurde ein grob geschätzt ca. 40cm großer Hautlappen wieder angenäht und die Wunde soweit möglich genäht. Der Schweif war nicht mehr zu retten.

Nun hat sie eine Handteller große offene Wunde ( es war nicht genug Haut da um alles zu bedecken, da ja leider ein größer Teil fehlt) mit 3 Wundhöhlen, wovon die größte ca. 30 cm tief ist.
Aktuell geht es ihr den Umständen entsprechend ganz gut, also ihr Blick ist klar und sie fängt langsam wieder an normal zu fressen, aber man merkt ihr das Trauma halt noch an, was ja auch verständlich ist. Wenn sie bis nächste Woche Sonntag so bleibt, dann ist sie offiziell aus dem gröbsten raus. Es darf sich halt nicht entzünden. Die größte Gefahr ist, das ihr Wirbelkanal offen lag, da sie sich ja Wirbel rausgerissen hat. Und wenn der sich entzündet wars das halt. Wobei ich langsam tatsächlich anfange vorsichtig optimistisch zu werden, da sie die erste Woche besser als erwartet gemeistert hat.
Sie ist jetzt noch mindestens 1 Woche in der Klinik bis zum Fäden ziehen, und dann geht es nach Hause, wo sich dann noch klärt wie lange sie noch Boxenhaft brauch und wie es dann weiter geht.

Nun zu meinen Fragen, hat evtl. Jemand Erfahrungswerte für mich, denn selbst der erfahrene Chef der Klinik meinte als er am letzten Samstag vor meinem Pferd stand, das er so eine Verletzung noch nie gesehen hat, dementsprechend kann ich auf nahezu keine Erfahrungswerte zurückgreifen. Hat wer Erfahrungswerte was jetzt auf mich zukommen wird? Hat jemand Tipps für mich wie ich ihr die Situation erleichtern kann? Kennt sich wer mit Fliegendecken aus? Hat jemand Ideen wie ich ihr die Zeit in der sie in der Box steht versüßen kann, sie bespaßen kann bzw. Bodenarbeit mit ihr machen kann für den Kopf, bei der sie sich möglichst wenig bewegt, da die Wunde Ruhe zum heilen benötigt.


Sorry das der Text so chaotisch ist, aber....



Ich bedanke mich schon mal im voraus bei euch.

Mit freundlichen Grüßen Eva


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Mai 2019, 20:56 
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Du hast dir doch die Frage selbst beantwortet... abwarten ob sie sich infiziert. Eine sepsis oder Fisteln sind die aktuellen Probleme.
Meinem Hund wurde der Schwanz sehr schlecht amputiert, ich hab das leider nur Homöopatisch reparieren können mit Laser, traumeel und Alginaten. Viel Zeit, viel Geld und viele Nerven. Lass sie so Langers geht in der Klinik, mgl wenig fliegen und dreck...
Ansonsten gibt es viele kaltblüter die noch kupiert werden...leider...

Oder meinst du das Trauma?? Das wird dauern, da helfen evt bachblüten...Ruhe, Koppel, Zeit...
Erstmal muss der Körper heilen, dann die Seele...beides aufs mal geht nicht...

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Der Weg ist das Ziel!!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Mai 2019, 21:34 
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Die Stute von Fienchen hat sich doch vor ein paar Jahren auch übel am Schweif/unterer Wirbelsäule verletzt, wenn ich es richtig weiß. Bei weitem nicht so krass wie hier, aber mit neurologischen Ausfällen und ich würde auf jeden Fall damit rechnen, dass ihr beim Osteo/Physio künftig Stammkunden sein werdet.
Muss sie stramm stehen oder sieht man schon ein bisschen, wie sie sich bewegt?

Ansonsten wünsche ich dir und deinem Pferd auf jeden Fall alles Gute, das klingt furchtbar und ich hab (abgesehen von kupierten Schweifen) noch nie einen solchen Fall erlebt. :knuddel:

_________________
Manchmal verspüre ich den Wunsch, in den Wald zu gehen, unter Monstern zu leben und Jahre später als mächtige dunkle Hexe wiederzukehren.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Mai 2019, 21:54 
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Also greta hat in der Klinik noch komplett Boxenhaft, muss aber für den Verbandswechsel nach Oben zur Behandlungshalle und im Zuge dessen hat sich gezeigt, das sie zumindest im Schritt komplett klar läuft. Trab und Gallopp haben wir bei ihr halt noch nicht wieder gesehen.

Wenn sie nach Hause darf, ist perspektivisch angesetzt das sie mit nem ruhigen Kumpanen, von ihrer eigentlichen Herde ( kommt eig. ausm Aktivstall) der auch aktuell wegen ner Senenverletzung stehen muss, in zwei Boxen ohne Sichtkontakt zur Herde ( ich hoffe sie steht da ruhige, daher bin ich für Tipps dankbar, wie ich ihr evtl. die Box angenehmer gestalten kann). Sobald sie wieder etwas laufen darf ( steht noch in den sternen wann) gibt es da die Möglichkeit das die beiden Tagsüber auf eine padoock welches direkt an die Boxen angrenzt, raufkönnen mit kleiner angeschlossener Hauskoppel, von wo aus sie ihre Herde weiterhin nicht sehen können. Mal sehen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2019, 06:08 
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Ich kann zu diesem tragischen Unfall leider nichts beitragen, außer dich im Teich willkommen zu heißen. Das klingt ganz schrecklich und ich drücke dir die Daumen, dass Greta das ganze Drama gut wegsteckt und übersteht!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2019, 06:45 
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Da klingt schrecklichund ich wünsche deinem Pferd alles Gute für die Heilung.
Für die aktuelle Situation kann ich die keine Tipps geben, aber ich möchte dir Mut für die Zukunft machen. In dem Stall wo ich früher gearbeitet habe gibt es ein Schulpony, der keinen Schweif mehr hat (auch ganz oben amputiert) er hat den auch durch einen Unfall verloren, allerdings schon vor dem Kauf. Außer dass er im Sommer immer eine Fliegendecke drauf hat führ er ein ganz normales und fröhliches Leben und ist ohne Einschränkungen reitbar. Er wird regelmäßig physiotherapeutisch durchgecheckt und hat dabei nicht mehr Behandlungsbedarf als die anderen Schulis auch.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2019, 07:01 
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Ach du sch ... :ashock:

Also zuerst mal: fühl dich feste gedrückt, auch du stehst ja garantiert unter Schock, wer würde das nicht.
Vergiss nicht auch an dich zu denken, denn du kannst nur stark für dein Pferd sein wenn du da einen klaren Kopf behältst.

Dagegen war die Verletzung von meiner aber irgendwie eine Kleinigkeit. Sie hate sich 6-7 Dornfortsätze in der Kruppe abgebrochen und den ersten Schweifwirbel durchgebrochen und verschoben. Entsprechend war der Schweif durch die Quetschung 3 Monate komplett gelähmt und der TA sagte klipp und klar: das wird so bleiben, darauf muss man sich einstellen. Insegsamt war natürlich hinten alles dick geschwollen. Wir nehmen an sie ist gestiegen auf der Koppel und ziemlich senkrecht auf den Po geknallt - es muss eine massive Stauchung der Wirbelsäule gegeben haben und die ist quasi nur so erklärlich.

Bei Euch:
Ich denke wichtig ist eben eine exzellente Wundversorgung in Eurem Fall - zuerst mal muss da zu sein. Aber ich denke da bekommst du von der Klinik alles, was du dann brauchst.

Fürs Pferd: die Idee mit der Fliegendecke um da alles fern zu halten ... würde mal gucken. wenn wohl eine Ekzemerdecke, die sind ja deutlich stabiler, aber du musst wohl sehen wie dein Pferd das mag.

Was ich dir noch aus Erfahrungen sagen kann: Stuten sind zum Glück oft wirklich hart im Nehmen. Das schlimmste wäre nämlich wen das Pferd nicht mit macht, sich nicht bewegen will. Ich würde eben zusehen, sobald du das ok der Klinik bekommst bezüglich der Wundheilung, das das Pferd sich auch so bewegen darf wie es das für gut befindet.
Deine Einschränkung ist hier halt einfach eine Wunde, die nicht durch zu viel Bewegung aufgehen darf. Aber Euer Plan ist ja schon goldrichtig, finde ich.

Bei Wunden super: der medizinische Laser. Hör dich mal um, manche Physiotherapeuten o.ä. haben einen und bieten damit Behandlungen an. Regt die Wundheilung an und vermindert die Bildung von Narbengewebe. Reduziert auch vorhandene Narben - wir hatten im Stall eine Stute mit einer großen Narbe in der Fesselbeuge, die sie auch durchaus beeinträchtigt hat, die wurde im Verlauf der Sessions deutlich weicher und weniger prominent,

Bei meiner haben wir den Laser bei ihrer Saumbandverletzung benutzt (die nimmt ja eh alles mit).

Als meine Stute aus der Klinik kam ging die normal in den 3er Offenstall, da war sie eh der Chef, Sie lief auch und wollte sich bewegen. Als sie dann eindeutig mit Offenstall und putzen anging, kribbelig zu werden, sind wir halt auch etwas gelaufen auf dem Hof - einfach ihr Tempo wie sie es halt so wollte. Als sie da dann langsam etwas griffig wurde hab ich das Cavecon drauf nach ca 3 Wochen, Loge dran, auf den Platz und hab sie eben machen lassen was sie für gut befand. Die HH war im Trab natürlich unrund
und schleppend ... aber sie wollte etwas traben.

Dazu habe ich eine Magnetfelddecke geliehen - das wird bei Euch sicher auch eine gute Sache sein, sobald die Wunde sowas zu lässt. Fiene fand das super angenehm.
Dazu habe ich mit der Oster-Schweifbürste nach dem Putzen HH Massage betrieben (auch da: wird bei Euch eben von der Wunde abhängen, wann sowas Sinn macht): lange Striche von oben runter die großen Muskeln entlang. Das fand sie ganz toll und dabei gab es dann nach ca 3 Monaten auf einmal die ersten Reaktionen vom Schweif. Das rege also wirklich etwas an als sich die Nervenbahnen offenbar doch wieder anfingen etwas zu erholen.

So hab ich das dann weiter gemacht: Pferd eben am Cavecon sich bewegen lassen wie sie es für gut hielt. Der erste Galopp war halt mehr so: sie hielt es für eine Gute Idee, galoppierte an ... hörte sofort wieder auf, weil das ging einfach nicht. Dann hat sie es auch 1 Woche gar nicht mehr probiert ... und dann eines Tages galoppierte sie an und ist erst mal gerannt und herumgebockt.

Meine musste sich nach der Verletzung eben einfach mit ihrem Körper und den Einschränkungen wieder zu Recht finden. Da bin ich halt der Meinung: weg sperren und Stehen lassen nur wenn es eben aus triftigen Gründen nicht anders geht und auch nur so lange diese Gründe noch vorliegen.

Dein Pferd wird ganz viele lernen müssen, aber da geht unglaublich viel !

Wie gesagt: dagegen ist die Verletzung von meiner Kindergarten, klar. Aber: die Osteopathin fand bei der ersten Behandlung als sie frei gegeben war nicht eine richtige Blockade am Pferd. Meine Stute wurde nach 6 Monaten wieder geritten, das war halt: probiert es aus ob das Pferd mit macht und einen Reiter tragen kann und will.

Sie wird normal geritten. Man merkt unter Spannung das die HH halt nicht mehr ganz ist wie vorher und sie trägt den Schweif seit dem meist leicht nach links - aber selbst der funktioniert wieder komplett inkl Pinsel in die Höh, was nie ein TA für möglich gehalten hätte, da der verschobene Schweifwirbel ja auch schief zusammen gewachsen ist. Sonst hätte man operieren müssen ... wer es nicht weiß würde das auch nicht vermuten, das das Pferd mal so eine Verletzung hatte. Bis der Schweif wieder so funktionierte dauert e halt insgesamt gut 2 Jahre, in denen es aber immer weiter Fortschritte gab.

Also ich denke wenn die Wunde gut abheilt kann dein Pferd lernen, mit seiner Behinderung gut klar zu kommen, da ist wirklich unglaublich viel möglich !

Und komme gerne vorbei und berichte, weine dich aus wenn nötig, das wird eine harte Zeit für Euch - das will ich nicht schön reden.
Aber wenn man sonst schon nicht viel tun kann so virtuell: moralische Unterstützung ist dir garantiert und viele gedrückte Daumen !

_________________
Ich bin in einem Alter, da darf ich Menschen auch von Anfang an einfach doof finden - ich hab ja nicht mehr ewig Zeit.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2019, 15:59 
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Auch ich drücke euch die Daumen! Bezüglich der späteren Wundheilung schau mal nach Medihoney. Der hat bei uns mal bei einer infizierten schlecht heilenden Wunde am Bein super geholfen. Für die spätere Fliegendecke fände ich einen glatt unterlegten Schweiflatz wichtig. Ich habe mir in meine Bucas Buzz of hinten beim Schneider Nylon einnähen lassen. Gute Besserung!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2019, 14:55 
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Moin
Einmal vielen Dank für die Ideen und guten Wünsche.
Ich dachte ich gebe mal ein kleines Update zu Greta. Also zum einen steht sie besser da als gedacht. Die Tierärztin hat ja tatsächlich befürchtet das mein Pferd das ganze nicht überlebt, diese Angst weicht langsam endlich in den Hintergrund. Also klar sie hat noch tiefe wundhölen an der Hinterhand, aber sie werden langsam kleiner. Freitag oder Sonntag werden die Fäden gezogen. Es wird gerade überlegt wie viel Wundmanagmant zuhause machbar ist, denn inzwischen ist man ziehmlich dankbar über den Zwangsstand dabei, da sie inzwischen angefangen hat dabei auszukeilen. Kann also sein das sie bleiben muss, bis wenigstens keine wundhöhlen mehr da sind, da da halt einfach keine Maden rein kommen dürfen.

Eine positive Nachricht ist, die beführchtung das Greta hinten ataktisch wird und da massive Probleme beim laufen bekommt, zerstreut sich langsam. Greta hat aufjedenfall schon mal bewiesen das sie ohne Probleme traben kann, das macht Mut.


Zuletzt noch eine Frage, habt ihr Tipps zum Umgang mit ihr. Einerseits möchte ich möglichst viel Zeit mit ihr verbringen, andererseits wird sie halt teilweise super biestig gerade.

Lg Eva


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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2019, 15:07 
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Ich habe die Erfahrung jetzt mehrmals gemacht, dass man - auch wenn es echt schwer ist - möglichst wenig mit denen machen sollte, wenn sie Boxenhaft haben. Als ich anfing, mit meiner Stute Kopfarbeit usw. zu machen, wurde sie in der Box viel wacher und unleidlicher. Habe ich sie einfach in Ruhe gelassen, hat sie "resigniert" und ist heruntergefahren.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2019, 15:11 
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Blümchen1987 hat geschrieben:
Ich habe die Erfahrung jetzt mehrmals gemacht, dass man - auch wenn es echt schwer ist - möglichst wenig mit denen machen sollte, wenn sie Boxenhaft haben. Als ich anfing, mit meiner Stute Kopfarbeit usw. zu machen, wurde sie in der Box viel wacher und unleidlicher. Habe ich sie einfach in Ruhe gelassen, hat sie "resigniert" und ist heruntergefahren.



Dem schließe ich mich an.
Meine Rentnerin hattesich vor 3 Jahren den Ellenbogenhöcker zertrümmert. 3 Monate Boxenknast, ich habe auch nichts mit ihr gemacht. Sie stand 3 Monateruhig in der Box und kann jetzt problemlos ihr rentnerleben genießen.

_________________
"Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück."


Zuletzt geändert von Yoko am 2. August 2019, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2019, 15:21 
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Das klingt doch vielversprechend!
Zum Umgang: als mein Pferd wegen einer Verletzung vier Wochen nicht die Box verlassen durfte, habe ich ihn weitgehend in Ruhe gelassen. Richtig biestig wurde er nicht (konnte der gar nicht :alol: ), aber schlechte Laune hatte er dann schon. Ich hab dann das Nötigste gemacht und es sonst vermieden, "Erwartungen" zu wecken.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2019, 16:27 
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Beiträge: 455
Danke für das Update. Ich habe an Euch gedacht.
Schau Dir mal die Videos von der Masterson-Methode bei wehorse an. Das ist einfach zu erlernen und die Pferde entspannen dabei super sowohl muskulär als auch geistig. Evtl. kann man mit dieser sanften Technik auch Schonhaltungen etwas vorbeugen.
Ansonsten kann ich für solche Stehzeiten neben ganz viel Heu noch Magnoquiet und Hopfenblüten empfehlen.
Kopftraining würde ich in der Akutphase auch nicht machen, die Pferde drehen da ganz schnell auf vor Begeisterung und zappeln rum.
Weiterhin alles Gute!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2019, 17:58 
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Beiträge: 4663
Ja, Danke für das Update und toll, das es doch positiv ausfällt.

Ich schließe mich an: so lange sie Ruhe halten muss: möglichst wenig machen, die meisten Pferde geben dann ein wenig auf und das ist aber da erst mal besser, weil sie ruhiger sind. Ich würde da erst mehr machen wenn sie sich auch wieder bewegen darf.

Weiter gedrückt Daumen für Euch und berichte bitte weiter.

Falls du es mal schreiben magst: wie um Himmels Willen ist es denn überhaupt passiert ? :ashock:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. August 2019, 11:31 
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Registriert: 25. Mai 2019, 09:12
Beiträge: 5
Moin
Ich dachte ich melde mich mal. Es gibt super schöne Nachrichten von Greta.Sie ist vor ca. 1,5 Monaten aus der Klinik nach Hause gekommen. Sie entwickelt sich richtig richtig gut.Seit zwei Wochen darf sie endlich auf der Koppel laufen. Frei bekommt sie sich komplett koordiniert und ausbalanciert. Seit einiger Zeit dürfen wir auch mit Bodenarbeit anfangen. Klappt super gut, sie kann sich an der Longen komplett koordinieren im Schritt, Trab und Galopp .Wunde heilt super gut ab und wird stetig kleiner. Heute kam die geniale Nachricht der Tierärztin: wir dürfen uns Montag erstmals wieder am Reiten versuchen.
Lg Eva


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