Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Juli 2019, 07:20 
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:ashock:

Wer weiß, keine AKU gemacht und dann wurde ihr erst mal eingeredet: verkauf den einfach wieder für den gleichen Preis ?

Warum man nicht erst mal versucht, den Fehler zu finden sondern so herum eiert (kostet ja jeden Monat so auch genug Geld), ist allerdings mehr als seltsam, sagt einem ja der gesunde Menschenverstand. Und wenn jetzt ein Befund raus käme, wird es langsam dann echt fast unmöglich, das Pferd dem Verkäufer zurück zu geben.

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Ich bin in einem Alter, da darf ich Menschen auch von Anfang an einfach doof finden - ich hab ja nicht mehr ewig Zeit.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Juli 2019, 07:30 
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Beiträge: 36
Yvel hat geschrieben:
Dany hat geschrieben:
Kann auch mal wieder was beitragen. Bei uns kann man wahlweise jeden Tag selbst misten, nur Wochenende und Feiertage selbst misten oder eben gar nicht selbst misten.
Ich habe für mein Pferd die Variante gewählt, meinen Stallbesitzer jeden Tag misten zu lassen.

Eine Stallkollegin von mir, die jeden Tag selbst misten muss, hat grad viel um die Ohren. Deswegen miste ich ihre Box grad, wenn sie noch nicht selbst da war, um sie einfach zu entlasten. Freiwillig, ohne dass Geld fließt.

Am Freitag war die Box meines wohlgemerkt in Vollpension stehenden Pferdes nicht gemistet. SMS an den Stallbesitzer, ob er sie vergessen hat. Kam als Antwort zurück nein.

Meinte dann, dass ich mein Pferd nach dem Reiten nochmal auf die Koppel stelle, sollte er bis dahin noch nicht gemistet haben.

Kam zurück, nö, er hat mir die Box zum Misten übrig gelassen, damit ich nicht immer fremde Boxen misten muss.
Ich war sprachlos und stocksauer zugleich, da ich wie gesagt fürs Misten zahle und ihm im Urlaub im Juni oft genug geholfen habe und bis zu vier Boxen von ihm abgenommen habe.



Ich kann gut verstehen, dass du da sauer bist. aber ich vermute mal, er denkt, Du nimmst ihm seine Einnahmequelle weg, da er es ja für deine Freundin auch machen würde gegen Geld, und er fühlte sich da vielleicht auch auf den Schlips getreten? Ich würde da einfach mal mit ihm reden, dass Du dir da nichts blödes bei gedacht hast und nur helfen wolltest und ihm da nicht in die Quere kommen wolltest. Das ist ja etwas vergleichbar mit den Ställen, wo nur der Stallbesitzer selbst Unterricht gibt und keinen anderen auf den Hof lässt- weil der Unterricht seine Einnahmequelle ist.



Leider nein. Er nimmt keine Leute mehr, die er voll selbst misten muss. Er hat ne zeitlang auch auf mich eingewirkt mit den Worten, ob ich nicht mein Pferd auch selbst misten möchte zumindest am Wochenende, da ich ja ein Naturtalent sei und das gefördert werden muss.

Ich glaube eher, es passt ihm nicht, dass ich mein Pferd grad nicht miste. Aber gut. Ich zahle auch voll. Warum sollte ich dann ständig misten? Er ist seit knapp ner Woche auch mega schlecht drauf. Grad, dass er ein Hallo rausgepresst bekommt. Er geht auch den meisten aus dem Weg.
Nur zu einer ist er nett. Sie ist aber Reitbeteiligung an seinem Pferd und mit seinem Neffen zusammen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Juli 2019, 08:42 
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schnucki hat geschrieben:
Aber warum man da nicht zumindest minimale Voruntersuchungen macht ob das Pferd nicht will oder einfach nicht kann erschließt sich mir nicht :keineahnung:


Naja, diese Untersuchung könnte auch darin bestehen, daß sich mal ein fähiger Reiter draufsetzt und schaut, ob das Phänomen weiter besteht...es klingt ja so als säße das Problem oben drauf.


Gruß


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Juli 2019, 08:47 
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Wenn der ruhiggestellt war, nützt das aber auch nichts. Manche Pferde drehen ja erst nach ein paar Tagen auf, wenn die Mittelchen nicht mehr wirken. Nicht, dass das hier der Fall war, aber kann ja durchaus mal vorkommen...

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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Juli 2019, 10:43 
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Pegasus hat geschrieben:
schnucki hat geschrieben:
Aber warum man da nicht zumindest minimale Voruntersuchungen macht ob das Pferd nicht will oder einfach nicht kann erschließt sich mir nicht :keineahnung:


Naja, diese Untersuchung könnte auch darin bestehen, daß sich mal ein fähiger Reiter draufsetzt und schaut, ob das Phänomen weiter besteht...es klingt ja so als säße das Problem oben drauf.


Gruß

Lustige Idee, wenn er keinen lange genug oben lässt um seine Fähigkeiten zu zeigen :mrgreen: .
Ein fähiger Reiter sollte eigentlich auch von selbst drauf kommen, dass man erstmal schaut ob das Pferd gesund ist bevor er seine Fähigkeiten zeigt. Ist ja schon irgendwie scheiße erst nach x versuchen festzustellen, dass das Tier Schmerzen hat. :keineahnung: . Man muss ihn ja nicht gleich durchs MRT schieben, aber zumindest mal nen Osteo draufschauen lassen. Wenn der nix findet kann man ja immer noch mit dem Beritt beginnen.
Das Problem ist nicht, dass der bissl doof tut, sondern dass er nichtmal jemanden aufsteigen lässt, weil er in den Flugmodus geht sobald Last in den Sattel kommt, und zwar nicht nur ein bißchen (lt. Besitzerin auch dann, wenn genug Bodenpersonal dabei war). Reitversuche gab es am vorigen Stall, auch von „Profis“.
Die Besitzerin macht zwar im Umgang nicht den sichersten Eindruck (was auch dran liegen kann dass der Zossen ziemlich imposant ist und sie höchstens 50 kg wiegt, wenn der den Kopf hoch nimmt hebt sie quasi ab) und warum sie sich ausgerechnet dieses Pferd gekauft hat erschließt sich mir nicht, außer dass sie einige meiner verfestigten Vorurteile bedient, weil ich genau die Kombination - kleine Frau, großes schwarzes Pferd, Probleme - schon öfter erlebt habe :-| . Aber im Sattel hat sie nichts vermurkst, dazu kam es nie. Für mich klingt die Geschichte nach Proberitt unter Schmerzmittel, von daher kann ich nicht wirklich nachvollziehen dass man da nicht mal ansetzt :keineahnung: . Im Umgang ist das Pferd brav und unkompliziert, also weder „dominant“ noch arschig, mag aber weder im Genick noch im Bereich der Brustwirbelsäule angefasst werden.


Mal schauen. Vielleicht liege ich ja falsch und die Stallkollegin kriegts hin.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Juli 2019, 11:30 
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schnucki, dann drücke ichmal die Daumen, dass es gut geht. Solche Sachen verstehe ich auch nicht. Klar muss man nicht immer gleich das große Geschütz auffahren, aber überhaupt mal abklären lassen, ob da was ist, wäre ja zur eigenen Sicherheit sinnvoll. Ein Pferd kann ja nur durch sein Verhalten ausdrücken, dass gerade was nicht passt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Juli 2019, 12:04 
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So eine Kombi aus Black Beauty und ängstlicher Dame hatten wir auch mal. Das Pferde würde vor den proberitt vom Profi richtig abgekocht. Als der wach wurde, hat sich dann mal eine wirklich gute Reiterin draufgesetzt. Körperlich war der ok. Bischen verspannt vielleicht. Aber sobald der Leistung zeigen sollte wurde der gefährlich. War halt lange nur mit unglaublicher Kraft in Hand und Bein geritten. Verkauft dann an einen Teenager, die sich in den sofort verliebt hatte. Obwohl proberitt an der Longe und dabei runtergefallen.

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Schnuppe


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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. April 2020, 09:23 
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Oha, jetzt sind unsere direkten Nachbarn ja endlich aus gezogen, wo es einen immer verrenkt hat, weil 1 Pferd lahm, vom anderen öfter schön gescheucht, entsprechend über den Paddock hickelnd, das man kaum hin schauen konnte.

Die waren eh witzig: wohnen direkt neben dem Stall, Fußweg keine Minute - aber da sollten ständig Sonderlocken vom Stall gemacht werden, Tonfall unter aller Kanone inkl Anbrüllen der Angestellten.

Unfasslich: das eine neue Pferd ist noch lahmer als die andere Stute, diese Stute hickelt schon im Schritt stocklahm herum, der Wallach (gleicher Besitzer, zusammen gekommen) scheucht sie ordentlich, das arme Pferd kommt gar nicht weg und rennt auch noch ständig gegen die große Heuraufe, weil 3x3m Heuraufe auf einem 6m. breiten Paddock natürlich auch nicht viel Spiel lässt, um aus dem Weg zu kommen.

Man kann gar nicht hinschauen .... ich bin frustriert :?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 30. April 2020, 16:23 
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Man nehme einen Stall im Mittelgebirge, mit recht steiler Anfahrt und terrassierter Anlage. Anfang des Monats zieht ein neuer Einsteller ein. Ende des Monats zieht derselbe wieder aus. Warum? Weil es zu hügelig ist.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Mai 2020, 13:55 
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Naja, vielleicht auch einfach nur zu teuer oder entspricht dann doch nicht den Vorstellungen, woanders auf der Warteliste gestanden und was frei geworden.
Da gibt es tausend Möglichkeiten....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Mai 2020, 15:12 
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Naja, man muss ja keinen Grund angeben, wenn man kündigt.

Wenn man das freiwillig tut, warum sollte man dann lügen bzw eine Ausrede benutzen ? Dann sagt man halt einfach Nichts.

Fühlt sich Jemand genötigt das mit "zu hügelig" zu begründen, würde ich nicht annehmen, das man bei einem Stall in Terrassen am Berg, das als Grund angibt, das wäre ja schon echt blöd als Ausrede ?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Mai 2020, 18:57 
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Fienchen hat geschrieben:
Naja, man muss ja keinen Grund angeben, wenn man kündigt.

Wenn man das freiwillig tut, warum sollte man dann lügen bzw eine Ausrede benutzen ? Dann sagt man halt einfach Nichts.

Fühlt sich Jemand genötigt das mit "zu hügelig" zu begründen, würde ich nicht annehmen, das man bei einem Stall in Terrassen am Berg, das als Grund angibt, das wäre ja schon echt blöd als Ausrede ?
Na ja, Hügel sehen ist schon was anderes, als Hügel zu `erleben/erklimmen´, das hat schon mancher unterschätzt. Ist doof fürs Pferd, immerhin hat der Mensch es probiert. Hätt ja auch nicht zu hügelig sein können :-D ....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Mai 2020, 19:48 
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schlappen hat geschrieben:
Naja, vielleicht auch einfach nur zu teuer oder entspricht dann doch nicht den Vorstellungen, woanders auf der Warteliste gestanden und was frei geworden.
Da gibt es tausend Möglichkeiten....


Ich gestehe ja, war auch mein erster Gedanke. Man will ja auch nicht immer die wahren Gründe für sein Handeln nennen, wenn man damit nur Unfrieden stiftet oder sich einen Feind macht, etc. Dennoch fand ich diesen spezifischen Grund doch ein wenig wundersam.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Mai 2020, 10:05 
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Tja, wie sagte meine kleine Nichte, die unbedingt mal mein Jägerschnitzel mit der wirklich tollen Soße mit schönen, frischen Champignos probieren wollte: das schmeckt mir nicht, das ist zu pilzig. :muahaha:

Gut, also wenn ich einen Stall anschaue, dann laufe ich da hat die üblichen Wege auch mal ab. Ich habe mir auch mal einen Stall oben auf einem Hügel angeschaut mit riesigen Koppeln rundherum. War toll, im Winter tagsüber Winterweise, im Sommer 24 Stunden Koppel ... also toll für die Pferde, so die eben auch fit genug sind für diese Gegebenheiten.

Mir war klar: ich habe definitiv schon keinen Bock, mein Pferd da Abends von der Ostweide zu holen mit strammem Fußmarsch - auch nicht im Sommer wenn es noch hell ist und nicht Eis und Schnee herrscht.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Mai 2020, 12:54 
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Fehlentscheidung kann ja mal passieren...

War bei uns auch eine, die direkt nach 4 Wochen wieder auszog mit 3 Pferden, weil sie eben gemerkt hat, dass sie sich nicht wohl fühlt und das Management nicht ihren Vorstellungen entsprach.

Ich fand das eigentlich konsequent. Besser als wochenlang meckern.


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