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Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. März 2020, 08:53 
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Tja, das hat bei meinem Pferd nur bedingt geholfen in der Akutphase.
Ich würde auf jeden Fall einen Allergietest machen und eine Desensibilisierung versuchen. Hilft aber akut nichts, das Pferd braucht Luft.

Inhalierst Du nur mit Kochsalzlösung? Bei meinem war das Beste diese Kombi:
Inhalation über Ultraschallvernebler mit Kochsalzlösung und Salbutamol (über 4 Tropfen Inhalationslösung hat er allerdings gelacht, er brauchte DEUTLICH mehr).
Bewegung
Inhalation mit Beclomethason-Spray
Täglich 2x hommöopathisches Komplexmittel A-Bomin
Morgens Inhalation mit Formoterol/Beclomethason als Spray.

Es hat sehr lange gedauert, aber er wurde symptomfrei und voll belastbar. Nur Turniere sind so natürlich nicht möglich.

An alternativmedizinischen Dingen hab ich einiges ausprobiert. Geholfen hat das o.g Mittel. Aber es gibt viele Pferde, die auf Akupunktur super ansprechen, kommt auf einen Versuch an.
B-Vetsan hat bei meinem auch nichts gebracht, hätte ich auch in den Wind werfen können.
Es ist übrigens nicht selten, dass ein Zusammenhang zwischen Lunge und Magen-Darm-Trakt besteht. Eine siginifikante Besserung trat ein, als ich sämtliches Getreide vom Futterplan strich. Und zwar wirklich ALLES, auch kein bisschen im Mineralfutter, Leckerlie oder sowas. Nichts. Ich hab auch immer gesagt "das bisschen wird wohl nicht schaden, ist doch quasi nichts", war aber doch nicht so.

Steht sie auf Stroh? Oder in der Nähe?
Nasses Heu reichte meinem übrigens nicht, Heulage musste es sein.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. März 2020, 09:21 
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Chrisy hat geschrieben:
Es ist übrigens nicht selten, dass ein Zusammenhang zwischen Lunge und Magen-Darm-Trakt besteht. Eine siginifikante Besserung trat ein, als ich sämtliches Getreide vom Futterplan strich. Und zwar wirklich ALLES, auch kein bisschen im Mineralfutter, Leckerlie oder sowas. Nichts. Ich hab auch immer gesagt "das bisschen wird wohl nicht schaden, ist doch quasi nichts", war aber doch nicht so.


Das ist interessant. Sie bekommt Hafer und haferfreie Pellets (Terrab E von Höveler). Mineralfutter bekommt sie eigentlich nicht. Meine Leckerlis sind von St. Hippolyt und die sind quasi das Mineralfutter. Seit ein paar Tagen füttere ich aber doch ein Mineralfutter zusätzlich, und zwar Orthosal Kombi. Das mache ich alle paar Jahre im Frühjahr, wenn ich denke, dass meine beiden Pferde mal wieder ein gutes Mineralfutter brauchen könnten. Wenn ich recht überlege, könnte die aktuelle Verschlechterung zeitgleich mit der Mineralfuttergabe zusammenhängen. :?

Chrisy hat geschrieben:
Steht sie auf Stroh? Oder in der Nähe?
Nasses Heu reichte meinem übrigens nicht, Heulage musste es sein.


Nein sie steht gemeinsam mit meinem Rentner in einer ca. 27 m² großen Box nur auf Leinstroh. Ich miste auch selbst und dabei sind die Pferde nie in der Box und ich halte die Box wirklich sehr sauber und streue oft und viel nach. Also nach Pipi stinkt es in der Box ganz sicher nicht. Noch dazu waren das früher 3 einzelne Boxen, so dass es auch drei Türöffnungen gibt und die Box daher sehr luftig ist.

Snoeffi

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. März 2020, 10:35 
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Hafer ging bei meinem überhaupt nicht. Ich habe auf eine Mischung aus Rübenschnitzeln (die ganz normalen, haben unwesentlich mehr Zucker als die teuren) und Reiskleie umgestellt, dazu ein absolut getreidefreies Mineralfutter. Sonst wirklich gar nichts, kein Leckerlie -nichts. Diese Fütterung brachte den positiven Wandel für Gesundheit, Leistungsbereitschaft und allgemeines Wohlbefinden.

Die Box hört sich doch gut an. Ich dachte auch weniger an Ammoniak-als an Staubbelastung. Denn egal was die Ursache ist, Staub bringt Probleme mit sich.
Hat sie in der Halle allgemein weniger Probleme oder hustet sie nur weniger? Ich hab die Erfahrung gemacht, dass weniger Husten auch schlecht sein kann. Das Pferd hatte schlicht zuwenig Luft/Kraft zum husten.


Das ist alles ziemlich scheiße, aber auch in den Griff zu kriegen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. März 2020, 13:12 
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Also das mit dem Magen würde ich mal im Auge behalten. Bin auch Magenpatient und mich quält manches Mal ein Reizhusten, der aber unter Omep besser wird. Eventuell mal was für nen Magen geben? beim Reiten gibt es doch so Nüsternnetze....

Meine Stute hat damals mit Medisolan inhaliert. Da gibt es hier doch diesen Riesenthread drüber. In den letzten Jahren ist sie aber gut drauf gewesen...zurzeit haben wir durch minderwertiges Heu auch wieder so ein leichtes Anstoßen beim Traben. :cry:
Nu gibt es erst einmal Heulage.

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Gutes Reiten zeigt sich in der Gesamtentwicklung des Pferdes, nicht an seiner isolierten Kopfhaltung.

by Talimeth


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. März 2020, 13:21 
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das mit dem magen kann ich auch noch (zusätzlich da es sich um ein anderes pferd handelte) bestätigen, der hat immer diffuse hustenprobleme gehabt - auch untersucht und nie wirklich etwas gefunden - ( bis mal ne IAD) , magen hatten wir NIE auf dem schirm und er hatte KEINE symptome - und starb an einem magendurchbruch, ist also eine beobachtung wert

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Hinfallen ist keine Schande - nur liegen bleiben!

grundsätzlich gilt: "Jeder blamiert sich selbst, so gut er kann"!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 09:02 
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So, alles organisiert. Das Blut geht am Montag an die Hochschule Hannover zum Allergietest. Sobald wir das Blut genommen haben, behandeln wir mit dem EquiHaler. Der ist bestellt und müsste bis Montag auch da sein.

So kann man sein Geld auch loswerden - aber wenn es hilft, soll es mir recht sein.

Snoeffi

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 09:11 
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Standest du mit deinen Pferden schon immer in diesem Stall? Sind die Probleme schon immer da gewesen?
Hab's gerade nicht im Kopf, ob du das schon mal geschrieben hast.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 10:27 
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Eskadron hat geschrieben:
Standest du mit deinen Pferden schon immer in diesem Stall? Sind die Probleme schon immer da gewesen?
Hab's gerade nicht im Kopf, ob du das schon mal geschrieben hast.


Die Stute steht - seit ich sie vor 7 Jahren gekauft habe, immer in diesem Stall. Für uns Einsteller ist glasklar, dass wir in diesem Stall ein Problem mit Husten haben. Es hustet fast jedes 2. Pferd, egal in welchem Stalltrakt es steht, egal, ob es auch im Winter auf die Winterweide geht oder nicht, egal, ob es Heu oder Silage bekommt, egal ob es auf Stroh oder auf Pellets steht (meine stehen ja auf Leinstroh). Irgendetwas stimmt in dem Stall nicht, aber wir wissen einfach nicht, was.

Es ist jetzt schon mehrfach der Fall gewesen, dass Pferde, die bei uns im Stall trotz Behandlung und Inhalieren etc. stark gehustet haben, nach einem Stallwechsel keine Probleme mehr hatten. Wir sind einfach ratlos. Die Stute meiner Bekannten hustete bei uns stark, ging dann ein paar Orte weiter in Beritt - keine Probleme. Kam zurück - wieder Husten. Ein anderes Pferd war bei uns kurz vor der Dämpfigkeit. Die hat vor wenigen Monaten den Stall gewechselt und ist jetzt schon wieder "gesund" bzw. ohne Symptome.

Es ist echt zum verrückt werden.

Snoeffi

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 10:29 
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Ganz ehrlich, dann würde ich den Stall wechseln. Ist blöd für den SB, aber wenn da was Husten verursacht und man es nicht abstellen kann, weil man nicht weiß was....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 10:29 
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Was wächst denn bei euch so rundrum? Und wie schaut es mit Farbe, Holzschutzmittel usw aus?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 13:05 
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feuerblitz hat geschrieben:
Was wächst denn bei euch so rundrum? Und wie schaut es mit Farbe, Holzschutzmittel usw aus?


Keine Ahnung, was hier so wächst. Wir sind am Stadtrand eines kleinen Ortsteils von Leverkusen. 2 min zu Fuß und Du bist im Wald. Farbe etc. kauft der SB möglichst günstig, aber schon im normalen Baumarkthandel ein. Farbe wird halt dann mit Wasser verdünnt, damit man mehr damit streichen kann etc.

Snoeffi

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 14:37 
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Snoeffi hat geschrieben:
Für uns Einsteller ist glasklar, dass wir in diesem Stall ein Problem mit Husten haben. Es hustet fast jedes 2. Pferd, egal in welchem Stalltrakt es steht, egal, ob es auch im Winter auf die Winterweide geht oder nicht, egal, ob es Heu oder Silage bekommt, egal ob es auf Stroh oder auf Pellets steht (meine stehen ja auf Leinstroh). Irgendetwas stimmt in dem Stall nicht, aber wir wissen einfach nicht, was.

Es ist jetzt schon mehrfach der Fall gewesen, dass Pferde, die bei uns im Stall trotz Behandlung und Inhalieren etc. stark gehustet haben, nach einem Stallwechsel keine Probleme mehr hatten. Wir sind einfach ratlos. Die Stute meiner Bekannten hustete bei uns stark, ging dann ein paar Orte weiter in Beritt - keine Probleme. Kam zurück - wieder Husten. Ein anderes Pferd war bei uns kurz vor der Dämpfigkeit. Die hat vor wenigen Monaten den Stall gewechselt und ist jetzt schon wieder "gesund" bzw. ohne Symptome.

Da wär ich schon längst weg.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 15:04 
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Wohnort: Hedwig Holzbein
hört sich ja irgendwie nach einer Pilzbelastung an

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 18:08 
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Oder noch weiter hergeholt: Asbest oder ähnliche Verseuchung.

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Heimat ist, wo ich sterben will...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2020, 20:13 
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Meiner stand ja nach der Schließung der einen Anlage in einer wirklich schönen und idyllischen Anlage. Aber er bekam auch Husten... Bronchoskopie, Kortison... das volle Programm. Als diese Anlage nach kurzer Zeit auch wieder schloss und wir umziehen mussten war das ganze schlagartig vorbei. So blöd es ist, aber ich würde den Stall wechseln. Auf Dauer macht es dich arm und das Pferd krank.


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