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Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. November 2019, 12:34 
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Registriert: 30. August 2009, 12:06
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Hallo,

ich bin eine stille Mitleserin. Und doch würde ich mich über Input freuen.

Ich habe das Gefühl, ich kann derzeit nicht objektiv beurteilen.

Folgende Situation. Vor fünf Jahren kauften wir ein Pony. Mein Großer war kurz zuvor gestorben und wir suchten ein Pony für unsere Tochter. Wir sahen unser Pony und wussten, sie wird unser neues Familienmitglied.

Leider zeigten sich die Probleme ziemlich schnell. Laut TA machte sich eine alte Sehnenverletzung sehr schnell sichtbar. Beim Ankauf stand sie ein halbes Jahr und ging komplett klar. Eisen, Hyaluron etc brachten keine Verbesserung. Nach kurzer Zeit meldete sich ein altes Magengeschwür. Bis heute spüren wir die Auswirkungen und oftmals Bauchweh trotz kontinuierlicher Behandlung. Mittlerweile ist sie auf beiden Seiten sehr durchtrittig. Gefühlt sind permanent Schmerzen da. Im Oktober 2017 fing der erste Schub an, periodische Augenentzündung. Generell mag unser Pony keine Kinder :-( Das Kinderponydasein haben wir ziemlich zu Anfang gleich begraben. Geritten wurde sie bei uns nie. Mittlerweile vermuten wir auf beiden Hinterbeinen Spat.
Unser Pony ist ziemlich misstrauisch. Mittlerweile weiß ich, sie wurde in frühen Jahren nicht nett behandelt. Und sie zeigt sehr deutlich, wenn sie Schmerzen hat. Auch durch beißen.

Mittlerweile haben wir unseren eigenen Offenstall gepachtet, um die vielen Bedürfnisse für sie gut stillen zu können. Ihr Vorteil ist, dass unsere Mitpächterin Pferdeosteopathin ist. Aber auch sie kann ihr teils nicht richtig helfen.

Ja, ich weiss, sie ist ein Montagspony. Wir haben sie so sehr lieb. Und es macht mich so traurig, ihr nicht helfen zu können, schmerzfrei zu sein.

Wann lässt man los? Ich hatte diesen Zeipunkt bereits bei meinem Pony. Sie wurde 30 Jahre alt, 29 Jahre davon bei mir. Aber der Zeitpunkt war so klar. Und mein Großer lag morgens tot auf dem Paddock. Abends noch munter.

Meine Freundin, die Osteopathin sagt, sie hat noch soviel Lebensfreude. Ich sehe vorrangig nur noch die Schmerzen.

Nächster Schritt wird ein Gespräch mit TA sein, um eine fachliche Einschätzung zu bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. November 2019, 12:41 
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Das klingt leider nach sehr vielen Baustellen. Wie alt ist das Pony denn jetzt? Wenn es dauerhaft Schmerzen hat, ist das in meinen Augen nicht in Ordnung. In einem solchen Fall muss man dafür sorgen, dass das Tier keine Schmerzen mehr hat. Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

a) durch Beheben der Ursache, das ist bei diesen vielen unterschiedlichen Problemen wohl kaum möglich
b) durch Schmerzmittelgabe, was bei einem sowieso schon bekannten Magenproblem sicher keine dauerhafte Lösung ist
c) durch Erlösen

Wieso meint die Osteopathin denn, dass das Pony noch so viel Lebensfreude hat? Und wieso siehst Du vorrangig nur noch Schmerzen?

Ich vertrete die Ansicht: Lieber geht mein Pferd einen Monat zu früh als auch nur einen Tag zu spät.

Daher würde ich mir wohl schon lange ernsthaft Gedanken machen, was für das Pony das beste ist.

Snoeffi

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"Willkommen im Leben"


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. November 2019, 12:52 
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Registriert: 16. August 2014, 17:39
Beiträge: 205
Für mich ist der Zeitpunkt immer dann erreicht, wenn das Tier Schmerzen hat, die nicht zu beheben sind. Solange sich ein Tier schmerzfrei bewegen kann würde ich alles für mich mögliche tun ihm ein schönes Leben zu ermöglichen. Aber ich würde nicht zulassen wollen dass es sich quält. Tiere leben im Hier und Jetzt und haben eben nicht die Gedanken " Jetzt muss ich noch 3 Monate aushalten und dann wird es besser", oder ähnliches. Lebensfreude bei einem Pony dass dauerhaft Schmerzen hat..? ich weiß nicht .... :klappe:

Gute Osteopathen schätze ich normalerweise sehr, aber es gibt da leider viele Idioten bei, weil die Ausbildungen nicht geregelt sind. Inwiefern die Dame qualifiziert ist kann ich nicht beurteilen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. November 2019, 12:58 
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Registriert: 30. August 2009, 12:06
Beiträge: 12
Dankeschön für deine Antwort. Bei Schmerzmittel setzt wieder Pest und Cholera ein, genau, das geht mit ihrem Magen nicht.

Sie ist eh wg jeder Baustelle permanent in Behandlung, ja. Aber vieles hat sich leider manifestiert und gefühlt kommt immer etwas neues hinzu. Permanente Blockaden durch verschiedenste Schonhaltungen zB auch. Wir können weder Auge (außer Op), noch den Bauch, noch die Beine in den Griff bekommen. Es macht mich traurig.

Und ja, ich sehe es wie du. An Punkt 1 arbeiten wir seit 5 Jahren, es wir mehr anstatt weniger. Punkt zwei zieht starke Magenschmerzen nach sich.
Und Punkt drei ist das, worüber ich nachdenke.

Sie ist erst 15 Jahre alt, kein Alter.

Es gibt gute Tage und wenn wir spazieren gehen, merkt man, wie sehr sie es genießt.
Meine Freundin sieht sie täglich und sieht es nicht so kritisch wie ich. Sie kann vielleicht auch einfach objektiver beurteilen und ich verliere mich? Das meine ich mit, ich sehe nur noch die Schmerzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. November 2019, 13:05 
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Registriert: 30. August 2009, 12:06
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Und Angel80 danke für deine klaren Worte.

Ich vertraue gerade nicht mehr meinem Bauchgefühl. Ich würde nun nicht die Qualifikation meiner Freundin in Frage stellen. Sie hat einen guten Ruf und gute Erfolge. Aber sie kann keine Wunder erreichen. Vielleicht eiern wir auch zu sehr um das Thema gehen lassen rum.

Und ja, ein Leben mit permanenten Schmerzen ist nicht lebenswert. Klug schnacken kann ich. Und handeln? Ich denke, ich brauche dringend den TA.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. November 2019, 13:20 
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tinchen hat geschrieben:
Und handeln? Ich denke, ich brauche dringend den TA.


Was sagt denn Dein Tierarzt? Wenn man sich sehr unsicher ist hilft es ja vielleicht einmal die Meinung vom dauerhaft behandelnden Tierarzt zu hören und darüberhinaus vielleicht noch einen zweiten zu fragen?

Tut mir auf jeden Fall sehr leid für Dich und die kleine Maus. Solche Entscheidungen treffen zu müssen ist einfach schrecklich :?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. November 2019, 13:27 
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Beiträge: 12
Der dauerhaft behandelnde ist gerade in Australien. Da habe ich am 10.12. Erst einen Termin bekommen. So direkt das Thema gehen lassen haben wir noch nie angesprochen.

Mein Pony lahmt vorne gerade, wird wieder von meiner Freundin behandelt. Kann sie ihr nicht helfen, kommt diese Woche noch ein anderer TA und da wird es Thema werden.

Ja, es ist kein schönes Thema. Schlau gesprochen, es gehört dazu. Und doch ist der Gedanke verdammt schmerzhaft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. November 2019, 20:13 
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Beiträge: 9057
Wohnort: Hedwig Holzbein
Um hier einen Rat geben zu können, möchte ich erst einmal wissen, was medikamentös gemacht wurde.

Magen:
Wurde der Magen endoskopiert? Wenn ja, gab es ein Magengeschwür und wenn ja, wo? Eher zum Magenausgang hin?
Die Therapie ist nicht billig. Omeprazol in Kombination mit Sucrabest über Wochen/Monate, dazu noch Fütterungsdisziplin.

Auge:
wird und wurde das Auge intensiv behandelt? Evtl auch Cortison direkt in die Bindehaut gespitzt?
Das Auge entfernen zu lassen (falls Vitrektomie nicht mehr in Frage kommt) gibt dem Pferd neuen Lebenswillen, weil die Schmerzen weg sind.

Spat:
da würde ich mir am wenigsten Gedanken machen. Außer bei akuten Schüben kommen die Pferde gut damit zurecht.

Durchtrittigkeit:
je nachdem wie stark diese jetzt ist, kann ein Beschlag noch etwas lindern, aber nicht aufhalten.

chron. Sehnenschaden:
hier können Pferde auch gut belastungsfrei klar kommen


Wenn Magen und Auge nicht ausreichend behandeln werden können, dann würde ich darüber nachdenken, mein Pferd gehen zu lassen.
Gegen die Beinprobleme kann man mit Zeel, Traumeel unterstützend helfen, zumindest sind sie magenfreundlich.

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"Geh Deinen Weg und laß die Leute reden"


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. November 2019, 14:06 
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Registriert: 31. Dezember 2007, 11:21
Beiträge: 2601
Thema Durchtrittigkeit mein Opi hat es bis zu letzt und alle waren entsetzt wie gut er damit zu recht kam also für mich kein Todesgrund. Magen ist die Frage was bekommt das Tier zu fressen? Mit richtigem Futtermanagement bekommt man einiges in den Griff. Augen okay da bin ich Ahnungslos gestehe ich bzw kenne mich da nicht aus. Spat ist nur im Schub ätzend aber sonst händelbar evtl. liegt der auch aktuell vor bei euch bzw. es kommen zwei drei SAchen zusammen aktuell. Wir als Ausstehende die das Pony nicht kennen, können nicht viel dazu sagen. Was ersichtlich ist von deiner Beschreibung, es ist ein teures Pony was intensive Pflege braucht.

Zu mindestens kenne auch ich dann den Gedanken wie lange macht man das mit. Wo geht es an die eigene Substanz denn man steht jeden Tag besorgt auf und geht besorgt schlafen. Dazu die Frage habe ich alles getan. Finanziell mal ganz von abgesehen. Ich weiß allerdings nicht ob jemand einen guten Mittelklassewagen an Kohle in ein altes unreitbares Pferd stecken möchte. Das muss jeder für sich entscheiden.

Der Tierarzt der dich betreut kennt das Pferd und wird dir mit Rat und Tat zur Seite stehe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. November 2019, 06:29 
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Registriert: 16. Juni 2008, 11:34
Beiträge: 2332
TinyTin hat geschrieben:
Thema Durchtrittigkeit mein Opi hat es bis zu letzt und alle waren entsetzt wie gut er damit zu recht kam also für mich kein Todesgrund. Magen ist die Frage was bekommt das Tier zu fressen? Mit richtigem Futtermanagement bekommt man einiges in den Griff. Augen okay da bin ich Ahnungslos gestehe ich bzw kenne mich da nicht aus. Spat ist nur im Schub ätzend aber sonst händelbar evtl. liegt der auch aktuell vor bei euch bzw. es kommen zwei drei SAchen zusammen aktuell. Wir als Ausstehende die das Pony nicht kennen, können nicht viel dazu sagen. Was ersichtlich ist von deiner Beschreibung, es ist ein teures Pony was intensive Pflege braucht.

Zu mindestens kenne auch ich dann den Gedanken wie lange macht man das mit. Wo geht es an die eigene Substanz denn man steht jeden Tag besorgt auf und geht besorgt schlafen. Dazu die Frage habe ich alles getan. Finanziell mal ganz von abgesehen. Ich weiß allerdings nicht ob jemand einen guten Mittelklassewagen an Kohle in ein altes unreitbares Pferd stecken möchte. Das muss jeder für sich entscheiden.

Der Tierarzt der dich betreut kennt das Pferd und wird dir mit Rat und Tat zur Seite stehe.



ach das ist sehr abhängig vom Tierarzt. Wir hatten auch eine Stute im Stall, die seit letztem Jahr Oktober stocklahm, also wirklich stocklahm war. Da kam der TA auch immer fleißig und hat Geld kassiert. Jetzt wurde aber zum Glück ein Schlussstrich gezogen. Die konnte nichtmal mehr lahmfrei auf die Koppel.. Gibt doch auch genug TA die dir das Geld aus der Tasche ziehen..
ist mir auch schon passiert mit meinem Jungen Hengst.. 5000€ in den Wind geschossen....und dann doch eingeschläfert, wie mein normaler TA von Anfang an empfohlen hatte :wallbash:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. November 2019, 08:37 
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Registriert: 2. Oktober 2007, 13:50
Beiträge: 712
Meine Erfahrung ist leider auch, dass Tierärzte nur sehr selten zum Einschläfern raten. Ich glaube nicht, dass das aufgrund von Geldgeilheit geschieht. Mindestens ein Tierarzt hat mir bestätigt, dass er bereits Probleme mit "Shitstorms" hatte, nachdem die Euthanasie nach Meinung der Miteinsteller nicht gerechtfertigt war. Insofern rate ich sehr dazu, beim Tierarzt zwischen den Zeilen zu lesen und auch mal "was würden Sie machen, wenn es Ihr Pferd wäre" - dann spielt der finanzielle Aspekt auch eine geringere Rolle, denn die Kosten hat der Tierarzt ja nicht in dem Maße wie der Pferdebesitzer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. November 2019, 14:11 
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Beiträge: 2601
:ashock: Okay ich bin entsetzt was ihr über die TA schreibt. Okay ich gestehe ich kenne meinen TA schon Jahre und dem anderen gehört ein Teil einer Klinik. Wobei ich aber auch kein TA hoping mache. Ich hatte auch mal wenn anderes hier wenn TA nicht konnte im Notfall ja gut dann ist das so. Aber in der Regel habe ich zwei TA´s. Einen den ich regelmäßig kontaktiere und einem in Notfall und dann eben meinen Klinik TA und alle kennen sich aber jeder arbeitet für sich (Konkurrenz). Allerdings 19 Jahren immer die gleichen daher kennt man sich und kann eurer Thema da nicht ganz nachvollziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 7. November 2019, 08:03 
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Beiträge: 6364
Wohnort: auf´m Sofa
Wir haben hier auch Tierärzte die das einschläfern trotz massiver Diagnose verweigert haben. Der Besitzer musste sich massiv durchsetzen, während das fast 30 jährige Pferd mit Kolik am Boden wälzte. Es ist leider nicht immer der beste Ratgeber.

_________________
Schnuppe


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 7. November 2019, 09:31 
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Registriert: 13. Juli 2007, 09:31
Beiträge: 3266
Ich kenne leider auch mehrere Fälle, wo die TAe weiter Geld an wirklich hoffnungslosen Fällen "verdient" haben. Also wirklich in Fällen ohne jegliche Perspektive aufgrund Alters und bekannten austherapierten Krankheiten der Pferde. Und trotzdem wurde noch was "versucht".

Snoeffi

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"Willkommen im Leben"


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeitpunkt Pferd gehen lassen
Ungelesener BeitragVerfasst: 7. November 2019, 10:15 
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Registriert: 5. September 2007, 13:46
Beiträge: 14017
Wohnort: Rheinland Pfalz
Wir haben hier auch so einen “Helden”, der sich noch damit schmückt, wie lange er die Tiere am Leben hält. Standartspruch “ich bin hier um leben zu retten, nicht um es zu beenden!”
Ich bin schon ein paar Mal mit ihm zusammen gerasselt, der Typ ist so ätzend. Ich kenne alleine 3 Beinbruch-Fälle, die er “retten” wollte. Bei 2 Pferden sind die Besitzer darauf eingegangen, die Viecher vegetierten wochenlang in Schlingen vor sich hin, bis sie das fressen einstellten. Der 3. Fall ereignete sich bei mir. Das Tier hatte den Unterschenkel durch, das Hinterbein baumelte nur noch. Er war der Tierarzt der am schnellsten kommen konnte und zeigte der völlig aufgelösten Besitzerin Möglichkeiten auf, wie man dem Pferd jetzt helfen könne. Sie hätte in dem Zustand zu jeder Kuriosität Ja gesagt :-? Ich habe mich dann durchgesetzt und verlangt das er an Ort und Stelle eingeschläfert wird. Dann fing er noch an mit mir zu diskutieren, das Pferd müsse erst vor zur Straße, damit der Abdecker ihn vernünftig aufladen kann. Auch dagegen musste ich mich lautstark wehren, das arme Tier konnte sich überhaupt nicht mehr bewegen. Das gesamte Einschläfern war ein totales Drama, mit Aufbäumen, wieder hinfallen, kämpfen, weiteren Verletzungen.... sowas muss ich hoffentlich nicht nochmal erleben. Den Typ habe ich echt gefressen :klappe:


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