Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Januar 2019, 22:14 
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Bisher wieder gut! Er ist abgesetzt und es scheint gut zu verheilen. Hätte ich nicht gedacht.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Januar 2019, 23:48 
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Lexi hat geschrieben:
Auf die Ponyfohlen und ihre Bilder freue ich mich ganz besonders :rosawolke: Evtl soll die graue Isistute meiner Freundin auch gedeckt werden dieses Jahr. Das Kind wird bestimmt total die flauschie Knutschkugel!


Das kann ich bestätigen! Gegenüber von unserem Haus ist ein Islandpferde-Hof und die haben jährlich mindestens 2 Fohlen. Die sehen immer aus wie flauschige kleine Hunde :alol: . Und wenn die dann so anfangen zu tölten in der Miniversion :mrgreen:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2019, 15:20 
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Beiträge: 4576
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Wenn ich mal sachlich Revue passieren lasse, kann ich nur abraten. Mit 4 selbstgezogenen und zwei als Absetzer zugekauften kann ich abenteuerliche Geschichten berichten.

Hengstfohlen 1: Bei Geburt schon kleines Drama, weil er die Nabelschnur zwischen den Vorderbeinchen hatte. Ging zwar Alles gut , weil ich mich, als das eine Bein statt weiter raus, wieder in den Gebärgang zurück rutschte, mich mit meinem gesamten Gewicht drangehängt habe, hätte aber auch tüchtig schief laufen können. War ein hübscher Kerl mit sehr anständigen Bewegungen, stand aber als Hengst gleich auf der zu-verkaufen-Liste. Kurz vor seinem 3. Geburtstag hat er sich auf der Koppel (keiner weiß wie) einen Nageltritt zugezogen mit Entzündung des Hufbeins. Die TA hatten wenig Hoffnung, OP für 3500 Euro. Pferde wurde wieder 100% fit. Aber finanziell nur drauf gelegt, zumal trotz perfecter Röntgenbilder, die Käuferin, die erst ganz ok wirkte, noch nach der AKU anfing rumzuquaken, wegen der völlig ausgeheilten Verletzung. (Randnotiz: Seit das Pferd bei ihr ist, hatte er nie was, und trägt ihr Kind inzwischen brav durch A-Dressuren.)


Hengstfohlen 2: Dreijährig tritt auf Weide ins Gesicht. Abgebrochener Backenzahn. Wieder 3500 Euro OP. Auch da fleißig bis Verkauf drauf bezahlt.


Stute 1: Dreijährig angeritten, mein Traumpferd, danach für den Sommer noch mal auf die Koppel. Da muss sie laut TA einen Handstandüberschlag oder so gemacht haben - 1er TÜV, aber ein Stück Knieknorpel sauber halb abgerissen (kann so nur traumatisch geschehen). Teure OP, Reha, wieder antrainiert. Pferd immer noch Traumpferd. Nach einem Jahr unterm Sattel hat sie nachts versucht, aus ihrer Paddockbox raus zu klettern. Ein Bein fast durch (schwerste Prellung) und lädierte Schulter. Teure Diagnose, lange stehen. Danach aus der Schulter raus noch immer nicht ganz klar. TA empfahl sie länger wegzustellen und Fohlen zu ziehen, weil Pferd ja tiptop nur ein wenig zu unfallanfällig. Fohlen übrigens noch besser als die Mutter - im Alter von 2 Wochen sofort verkauft bekommen (leider wieder ein Hengst).


Stute 2: Aus meinem Buschpferd, wollte am liebsten das gleiche Pferd wieder. Mutter 1,63m, zarter Halbblüter. Fohlen ist trotz Erstlingsfohlen rieesig und vom vielen Blut sieht man gar nichts. Ein Bild von einem Pferd, mit tollen Bewegungen und springt wie Zunder; aber wenn ich sie nicht selber gezogen hätte, hätte ich sie mir nie gekauft, weil sie für mich und den Busch eigentlich zu groß und zu schwer ist. Ich werde sie jetzt trotzdem anreiten.

Stute 3: Als Absetzer gekauft. Leider vom Züchter null Erziehung genossen. Blut, Schweiß und auch mal Tränen (des Schmerzes bei erlittenen Tritten), bis das Ding mal gebändigt war. Hab es dann, weil ich keinen eigenen Hof mehr hatte nach 6 Monaten verkauft.


Hengst 3: s.o. Passeranpaarung, verschiedene Züchter und TA drängen mich, die Anpaarung zu wiederholen, weil der Knabe einfach perfekt da steht und ein süßer Fratz ist.

Man steckt einfach gar nicht drin und finanziell für den Eigenbedarf lohnt es sich eh nicht, aber auch verkaufen kann schwierig werden, und schon bei der Geburt kann viel schief gehen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Januar 2019, 09:56 
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Beiträge: 2201
ich kann dann auch noch mit Horrorstories dienen:

Fohlen Nr.1: absolutes Wunschfohlen (Stutfohlen). Typfoll und echt toll. Leider als Jährling in der Aufzucht Sprunggelenksfraktur, nach erster OP beim aufstehen Schrauben verbogen, dann nochmal umgelegt. Da erkannte man dann, dass die Wachstumsfuge kaputt war ==> eingeschläfert und hohe TA-Kosten

Fohlen Nr.2: Hengstfohlen. Prämie bekommen und ein ganz tolles Fohlen. War dann eigentlich für Körung gedacht, hat dann aber 2 jährig anfangen so bisschen abzubauen. Aufzüchter hat mich angerufen, ob Körung, dann müssen sie ihn reinholen und zufüttern. Mein Hinweis, dass wir vorsichtshalber mal TA drauf schauen lassen ist mir sehr teuer zu stehen gekommen. 5000€ TA wegen Nierenschaden, und dann eingeschläfert (hat bis dahin über 20 000€ gekostet)

Fohlen Nr.3: Hengstfohlen. als Jährling Kniescheibe gebrochen, eingeschläfert.

Fohlen Nr 4: Stutfohlen, noch bei mir. Auch Wunschfohlen aus meiner ehemaltigen Sportstute. Die haben wir mit einer knappen Woche schon am Huf geröngt, dann paar Tage später, dicke Backe (keine Ahnung wo sie da dagegen gelaufen ist)
Ich habe das Tier gehasst. Die war als Fohlen brandgefährlich. Koppel betreten ging nur mit Gerte, und sie hat sich jeden Tag 2x den Hintern voll eingeholt. (Hat mich mit Ohren im Nacken und aufgerissenem Maul attackiert, weil ich mit dem Eimer die Box verlassen wollte. Danach hat sie sich dann umgedreht, einen mords Kragen gemacht, Ohren angelegt und dann noch nachgetreten.) Das Spiel war täglich das gleiche. In der Herde direkt an Position 2 und ständig bei der Chefin angefragt.
Beim Anreiten war sie 2 Tage, dann haben wir sie in die Klinik und operieren lassen (Bongossi-Holz durchgetreten, und sich dabei einen ca 4cm Langen Holzsplitter knapp oberhalb vom Kronrand eingetreten) Das Ganze ging ganz knapp am Hufgelenk vorbei :-? :wallbash:

Jetzt, seit sie in Arbeit ist, ein Traum von einem Pferd.
Die ist sehr sehr Clever, lerneifrig und absolut nenrvenstark. :rosawolke:

Ich würde nicht mehr decken zum Selbstgebrauch und Verkauf ist auch so eine Sache


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Januar 2019, 12:56 
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Registriert: 12. August 2009, 07:52
Beiträge: 1980
Wohnort: Wo die Misthaufen qualmen... Sauerland!
Ich habe ja traumabedingt platt und mit Hammer Abstammung (fand zumindest das westf. Pferdestammbuch).

Hatte daher auch an Decken gedacht, habe ich aber aus folgenden Gründen verworfen:
- übersteht die Stute bzw. das Bein das Mehrgewicht durch die Trächtigkeit?
- was ist, wenn ich es trotz guter Abstammung nicht verkauft bekomme? Ich halte mich selbst nicht für Jungpferd-geeignet.

Daher führt Stuti einfach nur ein schönes Leben auf der Weide :wink:

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