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Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juni 2020, 07:54 
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Sehr schöne Bilder Lexi, sieht bei dir nach einem tollen alten Bauerngarten aus :-D

Ich bin gerade dabei, den Garten neu zu gestalten. Ich habe einiges an Bodendeckern gekauft, mein Mann hat eine Natursteinmauer gebaut und eine zweite große folgt noch. Ins Entengehege habe ich verschiedene Zierquitten gepflanzt und eine kleine Tanne, die wir versetzten mussten. Nun müssen wir noch neue Erde auffüllen und den unteren Teil möchte ich auch ohne Rasen gestalten mit vielen Blumen. Mal sehen, was sich durchsetzt. Leider habe ich Massen an Giersch im Garten, den man etwas im Zaum halten muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juni 2020, 10:27 
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Angeblich schmeckt Giersch ja wie Spinat, hab ich aber noch nicht getestet :wink:
Bei Waschbär gab es ein "Giersch-Bezwinger-Paket" (also Pflanzen, die den angeblich überwachsen); und da meine bestellten Pflanzen jetzt da sind, kann ich die auch empfehlen. Kamen aus einer Bio-Gärtnerei in Norddeutschland.
Die Sachen von Allgäu-Stauden waren auch top, da hatte ich u.a. so ein Paket mit 36 Kleinballenpflanzen für Mauerritzen, Wegränder etc, alles trockenheitsverträglich, bestellt. Mein Mann hat heute aus dem Steinbruch noch ein paar Trittsteine für den Weg besorgt und dann kann ich am Wochenende vielleicht mal die ersten Meter bepflanzen (der Weg ist insgesamt 50m lang). Nächste Woche Samstag kommt tatsächlich die Jury für den Naturgartenwettbewerb und seit gestern regnet es reichlich, dann ist da immerhin alles schön grün und bunt :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juni 2020, 12:02 
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Super, vielen Dank. Storchschnabel habe ich sogar gekauft, vielleicht setzt er sich wirklich gegen den Giersch durch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juni 2020, 13:30 
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Ich hab jetzt lange überlegt, ob ich hier schreiben möchte, weil ich mich durchaus wegen meiner 2qm Steinbeetfläche angefeindet gefühlt habe. Mein Garten ist allerdings mein neues Hobby geworden und zu Hobbies tauscht man sich gerne aus.

Ich muss sagen, ich hatte tatsächlich nicht darüber nachgedacht, dass Vlies und Steine und Rindenmulch die Erde und Lebewesen darunter schädigen. Und warum? Weil es in meinem Bekannten und Verwandtenkreis jeder so macht und ich als Neugärtner dachte: das muss so.
Es hat auch hier einige Seiten gedauert, bis mal darüber gesprochen wurde, WARUM man denn Steingärten nicht gut/schön findet.

Nun, mit einem erweiterten Horizont, denke ich darüber nach, in mein großes Blumenbeet noch mehr Pflanzen zu setzen und das Vlies und die Rindenmulch zu entfernen. Auch überlege ich, mein Steinbeet zu halbieren (die Hälfte davon dient als Weg zum Gartentor, da sollen die Steine schon bleiben.)


So, jetzt Schluss mit den alten Kamellen und den Blick nach vorne:
Düngt ihr eure Pflanzen im Garten (regelmäßig)? Ich hab Anfang des Jahres allen etwas von so nem Allrounddünger abgegeben, sie haben sich sichtlich gefreut. Wir haben leider einen sehr schweren Lehmboden und nach 50cm kommt verdichteter Kies und Steine :?

Habt ihr eine festinstallierte Bewässerung? An die, die keine haben, aber einen sehr gut eingewachsenen Garten: Wie viel gießt ihr eure Blumenbeete im Sommer? Kommen die auch mal länger ohne Wasser aus (im Vergleich zum Rasen)?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juni 2020, 13:54 
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Alles, was im Gewächshaus wohnt, wird täglich gegossen, ebenso alle Pflanzen, die in Töpfen sind. Alle anderen nur nach Bedarf bzw. gar nicht. Nur die frisch gepflanzen gieße ich regelmäßig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juni 2020, 14:42 
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Tessa, dein Vorhaben klingt super, da war die Diskussion doch für etwas gut :-D :knuddel:

Du kannst im Herbst abgelagerter Pferdemist oder Kompost in den Boden einarbeiten. Muss gar nicht so tief sein, du kannst getrost oberhalb der 50cm bleiben. Ich arbeite das nur oberflächlich ein (20-30 cm geschätzt) und bearbeite den ebenfalls lehmigen und steinigen Boden nur für empfindliche Pflanzen, die lockeren Boden mögen, tiefer. Da arbeite ich dann such reichlich Sand unter.

Gießen wie oben schon beschrieben. Heißt ich gebe Wasser nach Bedarf. Das Gemüse braucht viel, die Hortensien ebenfalls. Wichtig ist reichlich, aber nicht täglich zu gießen, damit ordentliche Wurzeln gebildet werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juni 2020, 19:13 
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Danke für deine offenen Worte, Thesa. Ich musste direkt mal an meine Anfänge ans Gärtnern zurückdenken, da ist man in der Tat recht unbedarft wenn man da nicht mit groß geworden ist :-|
Aber schön, dass du dir Gedanken machst - man muss ja nicht alles auf einmal umkrempeln, der Weg ist das Ziel und unterwegs ändert man auch vielleicht noch mal die Richtung :wink:

Lehmboden habe ich hier auch, den mögen ja z.B. Rosen sehr gerne. Da die sehr tief wurzeln braucht man sie nicht so oft zu wässern wenn sie mal eingewachsen sind. Ich versuche im Frühjahr (wenn der Boden noch sehr nass vom Winter ist) einmal (Stück für Stück) alle Beete zu hacken oder wo es noch fester ist mit der Grabegabel zu lockern, dann geht das den Rest des Jahres auch in trockenen Phasen einfacher.
Im Vorgarten nach Osten habe ich so einen Tropfbewässerungsschlauch, da der Teil vom Garten komplett mit über 30 Rosen und diversen anderen Pflanzen zugewachsen ist im Sommer. Je nach Temperatur und Niederschlag hänge ich den 1-2 Nächte pro Woche an den Hahn.
Der kleine Seitgarten geht nach Norden am Haus und hat nur morgens und abends Sonne, der wird auch nur 1-2x Woche von Hand gewässert, ebenso die Töpfe und der nach Süden ausgerichtete größte Teil des Gartens. Da bin ich leider in der Trockenzeit abends 2 Stunden mit gießen beschäftigt (aber ich habe ja auch aktuell kein Pferd :angellie: ) aber ich versuche das auch nur 2x/Woche zu machen damit die Pflanzen sich auch selbst mit ordentlichem Wurzelwerk versorgen. Das Gemüse braucht aber jeden 2. Tag Wasser sonst gibts keine Ernte!
Gedüngt wird mit Hornspänen und flüssigem Gemüsedünger; alle paar Jahre bekommen die Rosen mal einen Rosendünger, aber eigentlich steht alles recht üppig da wenn es genug Wasser gibt :-|

Bei allen Pflanzen, die ich jetzt neu anpflanze, achte ich eigentlich hauptsächlich darauf dass die Trockenheit abkönnen und Insekten Nahrung bieten, da kommen trotzdem seeehr schöne Beete bei raus!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Juni 2020, 20:51 
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Danke für eure Tipps.

Wieder was gelernt, ich muss mir merken im Frühjahr die Erde aufzulockern.

Grundsätzlich bin ich mit Garten aufgewachsen, meine Eltern haben sogar jeden Garten professionell anlegen lassen. Nur hat es mich einfach nicht so richtig interessiert, bis ich jetzt ein eigenes Haus mit Garten hatte. Und ja, alle Gärten wurden wirklich schön angelegt (für verdammt viel Geld). Und freilich mit kleinen Flächen Steinbeeten, Vlies und Rindenmulch. Deswegen sag ich ja: wenn der Profi das so macht, dachte ich, dass das schon seine Richtigkeit hat.

Ja, meine Rosen gedeihen prächtig, sehr sehr groß jetzt im zweiten Jahr und sehr sehr viele Blüten. Auch die Funkie und die Taglilie sind dreimal so groß wie letztes Jahr. Alles andere sieht auch ganz gut aus. Die Hortensien allerdings nur, weil ich die wirklich alle zwei Wochen mit so nem Blaudünger behandel. Sonst sind die katastrophal :mad: Ich kaufe nie wieder Hortensien.

Habe vor 3 Wochen viele Bodendecker gepflanzt. Der Plan ist, dass die mir den Bereich vor und unter der Hecke zuwachsen und da kein Unkraut mehr sprießt. Unkraut fühlt sich sehr sehr wohl bei uns und auch der Rasen wächst überall da, wo er nicht wachsen soll. Da wo er soll allerdings noch nicht zu meiner Zufriedenheit. Ich gieße etwa alle zwei bis drei Tage und dann recht viel. Klappt nicht so schlecht. Da ich aber immer sehr spät nach Hause komme, hätte ich gern ne automatische Bewässerung.

Achso, und ich hab irgendwie ständig Schädlinge überall. Blattläuse habe ich nun versucht mit Wasser mit Spüli zu bekämpfen, aber so richtig klappt das nicht. Und oft sind die Blüten von Pflanzen mit Spinnennetzen überzogen. Aber ich glaube, das sind keine Spinnmilben sondern richtige Spinnen. Die sind nämlich recht groß. Dürfen die da leben? :-?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Juni 2020, 06:17 
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aquee hat geschrieben:
Leider habe ich Massen an Giersch im Garten, den man etwas im Zaum halten muss.

Ich nutze den Giersch für ein selbstgemachtes Kräutersalz, das ich statt Brühe und auch in Salaten verwende. Eine Handvoll Kräuter auf einen TL Salz. Kleinhacken (ich machs im Mixer), mit dem Salz vermischen und in Schraubgläser abfüllen. Hält locker ein halbes Jahr (und länger). Neben Giersch geb ich noch Brennnnesseln, Löwenzahn, Spitzwegerich und alles, was ich gerade an Gartenkräutern reichlich habe (z.B. Dost, Liebstöckel und Salbei) rein. Für alles nehme ich hier am liebsten die jungen Triebe. Der Geschmack ist Hammer.

Außerdem kommt der ältere Giersch (und auch die Brennnesseln und Löwenzahn) in einen grünen Brotauftrich, der aus "Pflanzenresten" gemacht wird. Alles, was grün und über ist, kann rein (Blätter von Kohlrabi und Radieschen, Mangold, Salat, etc.) Pflanzen mit ganz wenig Wasser weich dünsten oder dämpfen. Mit dem Zauberstab zerkleinern und abkühlen lassen, ein Ei (auf etwa zwei Tassen Grünzeug) dazugeben (wer will auch noch etwas geriebenen Parmesan), Salz, Pfeffer und im Ofen bei nicht zu viel Hitze (ca. 150 Grad) stocken lassen. Kann man portionsweise auch gut einfrieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Juni 2020, 06:44 
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Es gibt Marienkäfer zu kaufen, die lieben Blattläuse.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Juni 2020, 07:35 
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Hat jemand Erfahrungen mit Engerlingen?
Habe die im Blumenkasten gefunden und bin unsicher ob die da bleiben können?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Juni 2020, 11:33 
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Wenn du die im Blumenkasten gefunden hast sind das wahrscheinlich eher Larven vom Rosenkäfer, googel das mal vom Aussehen.
Die können da bleiben, die ernähren sich nur von Pflanzenresten, und das gibt mal wunderschöne Käfer, die leider recht selten sind.
Engerlinge vom Maikäfer sitzen normalerweise tiefer in der Erde und fressen dort auch Wurzeln, das würdest du an den Pflanzen obendrüber aber merken!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Juni 2020, 22:43 
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Ich möchte meinen Vorgarten umgestalten lassen und habe mit einigen Vorlagen (Gräfin v. Zeppelin z.B.) einen Pflanzplan erstellt - vielleicht hat ja jemand Lust, ein wenig drüberzuschauen und ggf. zu optimieren? :P
Es soll so ganz leicht in Richtung "Bauerngarten" gehen, aber mit einem klaren Farbkonzept, eine Andentanne in der Mitte der Fläche soll bleiben und an einem Rand sind schon Rosen und Lavendel gepflanzt. Die Fläche hat so ca. 12qm (3x4m, rechteckig) und ist sonnig bis halbschattig. Ein paar Findlinge sollen noch etwas Struktur geben.
Das Ganze soll möglichst pflegeleicht und trockenheitsverträglich sein.
Was die Mengen angeht, soll die Gartenbaufirma, die das Beet anlegen wird, schauen - aber die Pfingstrose und die Rosen sollen natürlich Solitärpflanzen sein.

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Das F ist dem Ph sein Tod!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Juni 2020, 07:17 
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Registriert: 24. November 2008, 11:25
Beiträge: 2090
Ich werde in den nächsten Woche eine Benjeshecke in meinem Garten anlegen. Jetzt suche ich noch zwei kleinere Sträucher, die ich rechts und links der Hecke pflanzen kann, um etwas Farbe reinzubringen. Auf jeden Fall muss es etwas "bienengeeignetes" sein und nach Möglichkeit keine gelben Blüten haben. Es sollte Sonne abkönnen und nicht sehr gießaufwendig sein. Habt ihr Tipps für mich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gartenlaube
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Juni 2020, 13:43 
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Registriert: 7. Januar 2009, 17:37
Beiträge: 569
Fingerstrauch (gibt es außer in gelb auch in rosa und weiß) oder ein Spierstrauch vielleicht? Deutzien sind auch hübsch.


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