Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Juli 2018, 15:59 
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hallo in die Runde.
nach langer zeit enten-pause melde ich mich mal wieder ... :wink:

ich brauche mal euren Rat und vielleicht hat der ein oder andere ja Erfahrungen...

also mein Pferd ist jetzt 28 Jahre alt und hat so einige Zipperlein.

Sommerekzem hat er seit ich ihn habe und das haben wir sehr gut im Griff. man sieht ihm nicht mal mehr was an. hat einige Jahre gebraucht, aber irgendwann haben wir das richtige gefunden.

nun ist es mittlerweile so, dass sich copd entwickelt hat. er hatte vor ein paar Jahren einen Asthma Anfall und nach der Behandlung beim Tierarzt haben wir das auch noch auf Naturbasis behandelt und in den griff bekommen. plantagines + c von iwest z.b. hat ihm ganz gut geholfen.

Haltung ist im Offenstall und er kann 24 std raus wie er will. heu bekommt er nass.
nun hat er wieder Asthma.
die Tierärztin meinte, dass es auch durch die Hitze kommen kann und sie viele Pferde mit Atemwegserkrankungen hat, die gerade "schwächeln". den letzten anfall hatte er übrigens auch bei hitze
also wurde er behandelt und sie meinte ich kann auch unterstützend noch b-vetsan geben.
allerdings muss ich mir das selbst kaufen- hatte sie nicht dabei und war auch nur als tipp.
sie behandelt eigentlich nicht homöopathisch.

daher meine frage - hat jemand damit erfahrung bei copd/Asthma beim Pferd?
wegen der Hitze und der Verspannungen druch die Atmung aktuell hat sie mir noch Magnesium empfohlen.
ansonsten bekommt der momentan bronchorapid von masterhorse.
allerdings hab ich keine Ahnung, ob ich das alles auf einmal füttern darf. ich will ihm ja nicht schaden.

irgendwie bin ich jetzt unsicherer als vor ihrem besuch...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Juli 2018, 09:54 
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Ich hab das meiner damals B-Vetsan im Anschluss an die Borreliose gefüttert. Da war das Immunsystem nach dem ewigen Antibiotika komplett runter und sie fing leicht das husten an, Lunge und Bronchien waren aber frei. Der Tip kam von der THP. Bei meiner hats geholfen, der Husten war schnell weg. Allerdings keine Ahnung ob er das nicht auch ohne Behandlung gewesen wäre ;)

Viel falsch machen kann man damit eigentlich nicht. Ist rein homöopathisch und hat soweit ich weiß keine Wechselwirkungen. Mega teuer ist es auch nicht. ABER: Bei einem Pferd mit so einer deutlichen Problematik bin ich mir nicht sicher, ob es hilft bzw. reicht. Maximal unterstützend aber nicht anstatt schulmedizinischer Behandlung.

Ganz ehrlich: Mein Vater hat COPD, beim momentanen ewig heißen Wetter kraucht der auch nur noch extrem kurzatmig durch die Gegend. Ohne Salbutamol und Kortison inhalativ geht da gar nix.

Im Moment kann man ein Pferd eben dank des trockenen Wetters auch nicht 100% staubfrei halten. Die Böden sind überall so trocken, dass es reicht wenn ein Traktor in 100 m Entfernung fährt und schon haste ne Staubwolke überm Hof. Das ist für eine COPD Lunge Gift.

Bekommt er denn Medikamente derzeit? Ich glaube ich würde mit dem TA sprechen wie es aussieht in bis zum nächsten Wetterumschwung mit Kortison und Lungenerweiternden Medis per Inhalator zu versorgen. Das ist das einzige was da wirklich Linderung verschafft. Und ganz ehrlich: Ich weiß von meinem Vater wie schlimm das ist, wenn man das Gefühl hat keine Luft mehr zu bekommen. Er weiß im Gegensatz zu einem Tier aber wenigstens noch was Sache ist. Ein Pferd mit COPD, das deutliche Probleme mit der Atmung hat bei dem Wetter, rein homöopathisch zu versorgen, wäre aus meiner Sicht Quälerei....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Juli 2018, 10:06 
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Das Thema ist wirklich momentan die Hitze (hat er die Möglichkeit im Schatten zu stehen?) und der Staub (egal welcher Art - ist alles echt schlecht für lungenkranke Pferde).

Wie wurde denn die COB festgestellt und behandelt? Und wie wird er momentan behandelt? Kortison im Inhalator? Oral? Venti oder dergleichen?

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Die lautesten Kühe geben die wenigste Milch


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Juli 2018, 11:30 
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Ich hab mit der Thematik selbst (glücklicherweise) keine Erfahrung.
Aber die ältere Stute (25) einer Bekannten kam die letzten Jahre kaum einen Sommer ohne Medikamentencocktail aus wegen der Luft. Das war echt nicht schön und der armen Maus ging's ohne auch echt nicht gut. Sie wurde von A bis Z auf alles mögliche getestet, am Stall wurde x-mal was verändert etc. Alles ohne wirklich aussagekräftigen Befund und die Veränderungen ohne großen Effekt.
Letzten Sommer ist die Ursache dann durch puren Zufall gefunden worden und seither ist Ruhe. Pferd braucht keine Medikamente mehr und erfreut sich dem Alter entsprechend bester Gesundheit.
Bei ihr lags nämlich tatsächlich am Stall.
Ist auch eine Art Offenstall. Eigentlich mehr Paddockbox mit direktem Zugang zur riesigen Weide. Die ist eigentlich auch das ganze Jahr über offen und die Pferde können frei wählen.
Jedenfalls wurde letzten Sommer der Zugang zum Stall mal eine Zeit lang geschlossen wegen Ausbesserungsarbeiten. An die Weide grenzt noch ein kleines Waldstück an, so dass die Pferde nicht völlig ungeschützt stehen, wenn sie nicht in den Stall können.
Während dieser Zeit ging's der Stute plötzlich stetig besser, was erstmal keiner verstehen konnte. In Absprache mit der Tä wurde dann der Versuch gestartet den Zugang zum Stall noch weiter geschlossen zu halten und die Medikamente langsam runterzufahren, um zu gucken, ob's so auch weiterhin bergauf geht.
Der Zustand verbesserte sich weiter und die Medikamte wurden dann letztlich komplett abgesetzt. Der Stall blieb nach wie vor geschlossen. Die Stute war wie ausgewechselt und quasi wieder das blühende Leben.
Irgendwann hatte die Miteinstallerin dann aber abends mal vergessen gehabt den Zugang wieder zu schließen und so standen die Pferde den nächsten Tag komplett im Stall zum Schutz vor Sonne und Insekten. Ende vom Lied - abends musste die Tä wieder anrücken und die Maus behandeln.

Rausgestellt hat sich nun, dass die Dachplatten (so Wellblechplatten) wohl schuld am Leid waren.
Die sind mittlerweile ausgetauscht. Trotzdem bleibt der Stall nun in den Sommermonaten geschlossen. Insbesondere wenn es draußen heiß ist und/oder die Sonne den ganzen Tag auf den Stall knallt. Schutz haben sie ja trotzdem noch genug auf der Weide und kommen damit auch gut klar.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Juli 2018, 15:10 
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vielen dank erst mal für eure antworten.

also mein Pferd wird natürlich behandelt vom Tierarzt. aktuell natürlich auch wieder! das ist für mich absolut klare Sache!

er hat was gespritzt bekommen und momentan ist es eigentlich wirklich nur venti und cortison mit dem wir uns gerade über die heißen tage retten soll.

sie meinte das b- vetsan kann ich unterstützend geben und Magnesium halt wegen der Hitze und der Verspannungen aufgrund der Atmung.

er hat copd jetzt seit ca 5 jahren und im akutfall ist wirklich immer der tieratzt da. muss ich auch nochmal betonen. ich will da bestimmt nicht selbst mir irgendwas auf blauen dunst behandeln und schon gar nicht bei Atemnot oder überhaupt....
also nicht falsch verstehen!

soll alles nur zu Unterstützung sein und war sogar eine Empfehlung von der Tierärztin.

mich haben nur die Sachen unsicher gemacht, die ich im Internet so darüber gelesen habe. dann heißt es, man darf das b-vetsan nur allein füttern und nicht irgendwas nebenbei an kuren oder zusatzfuttermittel... usw.
da weiß man am ende nicht mehr was nun richtig ist...

wir sind bisher auch gut über die jahre gekommen. haltung ist optimiert er kann eigentlich rein und raus, wie er will.
offenstallhaltung haben wir jetzt auch schon sehr lange.
momentan ist er freiwillig eigentlich nur früh morgens und abends draußen. ansonsten sind alle Pferde den ganzen tag drin und freiwillig setzten die gerade keinen huf in sie sonne.

sie hat mir das Magnesium und das b vetsan empfohlen, um ihn mit etwas sanfteren zusätzlich zu unterstützen.
die hammer Medikamente will sie nicht auf dauer geben ...aber momenran geht's nicht anders...

was den staub betrifft... unser bauer hat gerade in stall nähe die felder geerntet.. ich kann euch gar nicht sagen, was das für eine staubwolke war. sah aus, als ob der wald brennen würde...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Juli 2018, 18:14 
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Ich kann dir bei FB die Gruppe „Atemwegserkrankte Pferde“ empfehlen. Da findest du ganz viele Infos auch zu bvetsan :)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Juli 2018, 18:26 
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Also Magnesium kann ich ja jetzt so gar nicht nachvollziehen. Vielleicht hab ich nen Denkfehler, aber die erhöhte Spannung entsteht doch, weil das Pferd sonst kaum/wenig/schlecht Luft bekommt. Wenn ich dann über Magnesium versuche zu relaxieren, wirds doch schlimmer - oder nicht?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 11:54 
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Beiträge: 20
Hier auch... unser Shettyjunge (17) hat seit Wochen Probleme. TA war da, hat Atropin und Cortison gespritzt. Ich verabreiche ihm noch dazu Equipulmin morgens und abends. Natürlich wurde es nach dem Cortison schlagartig besser, aber das hielt nicht lange an. Ein Depotcortison spritzt mein TA nicht, da ist er total gegen. Ich weiß aber nicht mehr was ich machen soll außer Heu nass, Equipulmin und Offenstall. Manchmal ist es auch so dass ich zum Stall komme und Atmung ist gut. Dann gebe ich ihm sein Futter mit dem Gel und sofort fängt er wieder das ziehen an. Ob das dann Aufregung ist, oder am Medikament liegt? Ich weiß es nicht.
Ist es denn bei euren auch so, dass sie trotz Medis schlecht atmen? Und damit meine ich deutliche Bauchatmung und Atemgeräusche. Ich kann den doch so nicht laufen lassen?!?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 12:03 
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Beiträge: 2169
Kleine Motte 2 hat geschrieben:
Hier auch... unser Shettyjunge (17) hat seit Wochen Probleme. TA war da, hat Atropin und Cortison gespritzt. Ich verabreiche ihm noch dazu Equipulmin morgens und abends. Natürlich wurde es nach dem Cortison schlagartig besser, aber das hielt nicht lange an. Ein Depotcortison spritzt mein TA nicht, da ist er total gegen. Ich weiß aber nicht mehr was ich machen soll außer Heu nass, Equipulmin und Offenstall. Manchmal ist es auch so dass ich zum Stall komme und Atmung ist gut. Dann gebe ich ihm sein Futter mit dem Gel und sofort fängt er wieder das ziehen an. Ob das dann Aufregung ist, oder am Medikament liegt? Ich weiß es nicht.
Ist es denn bei euren auch so, dass sie trotz Medis schlecht atmen? Und damit meine ich deutliche Bauchatmung und Atemgeräusche. Ich kann den doch so nicht laufen lassen?!?


eine bekannte von mir hat bei ihrer stute damals Kortison-Tabletten (Prednisolon müssten das gewesen sein) bekommen. Wäre das evtl eine Möglichkeit?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 12:13 
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Ultraschallvernebler oder Pferde- Maske für ein Menschen- Dosierspray besorgen und den TA bitten euch ein aerosol mit einem bronchienerweiternden und entkrampfenden Wirkstoff - quasi das typische Asthma-Spray- zu verschreiben. Dazu solange es noch so schlimm ist cortison inhalativ.

Mit systemischer, einmaliger gabe kommt man bei solchen Fällen und dem aktuellen Wetter nicht weit. Pulmonare darreichung hat den Vorteil, dass man weniger hohe wirkstoffkonzentrationen braucht, da der Wirkstoff direkt Lokal dort wirken kann, wo er gebraucht wird. Dadurch grade bei glukokortikoiden deutlich schonender und weniger Nebenwirkungen als bei systemischer Anwendung.

Ich glaube es gibt solche Präparate noch nicht für Pferde offiziell zugelassen aber der TA kann z.b. Salbutamol und budesonid humanpräparate umwidmen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 12:24 
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kleine motte,
bei Ponys spritzen die TA kein Depot-Cortison, weil das Rehe-Risiko deutlich höher ist als potentieller Nutzen.

Wenn ein Pferd selbst unter HÖchstmedikamentation nicht mehr atmen kann, sollte man möglicherweise in Betracht ziehen, dass es nicht mehr geht.

Ich habe selbst ein COPD-Pferd, das steht allerdings aufgrund optimaler Haltung ziemlich gut da, meist unauffällig in der Atmung.

generelles Statement zur Behandlung von COPD-Pferden:

Meine Mutter ist vor 5 Jahren an COPD verstorben, sie hatte eine akute Bronchitis obendrauf, und die Todesangst, die sie aufgrund der Atemnot in den Augen hatte (bevor sie dann beatmet wurde im KH), das verfolgt mich heute noch. Das heißt für mich, dass ich meinem Pferd nicht zumuten werde, über eine längere Zeit mit ganz schlechter Atmung rumzulaufen, ich mag mir gar nicht ausmalen, was das für die Psyche eines Fluchttieres bedeutet. Pferde leiden stumm, und wenn man in ihren Augen sieht, dass sie sterben wollen, ist es in der Regel viel zu spät.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 16:35 
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das die Verspannungen durch das atmen entstehen ist richtig...
das atmen hat sich bis jetzt auch wieder normalisiert und dann soll ich eine Magnesium kur machen und ausserdem meinte sie, das es bei den Temperaturen und dem schwitzen auch sehr hilfreich wäre...

mhh aber jetzt bin ich unsicher...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 17:01 
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So grundsätzlich kann ich die Idee mit dem Magnesium schon nachvollziehen. Aber da das Magnesium nicht weiß wo es wirken darf und wo nicht, halte ich das bei Atemnot für.... nicht so gut.

Aber wie gesagt: evtl hab ich ja einen Denkfehler und es gibt andere Meinungen :keineahnung:

Ansonsten schließe ich mich allerdings Baura an. Atemnot ist ganz eng verknüpft mit Todesangst (ich wäre mal fast ertrunken, diese Panik werde ich nie wieder vergessen!) und wäre für mich schon im Akutfall ein Tötungsgrund. Warum sowas mit dauerhafter Medikation behandelt wird, wenn schon "normale Umwelteinflüsse" ausreichen um wieder den Akutfall auszulösen, erschließt sich mir gar nicht. Das ist jetzt auch nicht auf die TE gemünzt, sondern ganz allgemein gemeint. Heutzutage kann man vieles behandeln, das ist richtig. Sinnvoll finde ich es deshalb noch lange nicht.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 18:11 
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Ich finde, solange es unter Medikamenten gut ist und man sicherstellen kann dass das Pferd diese regelmäßig erhält, ist nichts verwerfliches daran, das auch als dauermedikation zu nutzen um noch ein bisschen Zeit gemeinsam zu haben. Ich kenne einige Pferde die über längere Zeiträume immer mal wieder Medis inhalieren müssen. Solange Umweltfaktoren ok sind geht es ohne aber das Wetter etc hat man halt nicht im Griff. All diese Pferde sind unter den medis syptomfrei und haben somit dann auch keine wirkliche Einschränkung der Lebensqualität.

In dem Moment allerdings, in dem die Medikamente nicht mehr oder nicht richtig wirken, oder deutliche Nebenwirkungen auftreten, die die Lebensqualität einschränken, bin ich absolut bei Travi und Baura: besser zu früh als zu spät einen Strich drunter ziehen.

Und ich kann auch jeden verstehen der nicht ewig aufwändig und teuer therapieren will - solange er dann auch die oben genannte Konsequenz draus zieht und nicht einfach wegschaut.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Juli 2018, 15:35 
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ich werde ihn sicher nicht unnötig leiden lassen.

momentan ist es so, dass wir es wieder im griff haben und so lange, wie die medis anschlagen und er wieder beschwerde frei ist, werde ich ihn sicher noch nicht einschläfern...

wenn aber alles nicht mehr hilft, dann lasse ich ihn sicher gehen..
da bin ich mir mit der Tierärztin einig und leiden lassen werde ich ihn nicht. so lange wie noch Lebensqualität da ist und ich seinen Lebenswillen auch noch deutlich sehe, ist es noch nicht so weit...

sollte sich das ändern bin ich mir meiner Verantwortung sicher bewusst... immer zu wohl des tieres - ausserdem leidet man ja auch selbst mit...hab ihn jetzt fast 20 jahre... und wenn es soweit ist, dann gehen wir den letzten schritt auch noch ...


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