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Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2018, 12:08 
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Registriert: 2. Mai 2007, 07:50
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Hallo ihr lieben,
ich brauch einmal euer Schwarmwissen.
Meine Stute hat, egal was ich mache, immer eine recht angspannte Muskulatur. Dies spiegelt sich auch immer im Blutbild durch einen leicht erhöten CK-Wert wieder.
Leider bin ich persönlich auch immer angespannt und übertrage es bestimmt auch auf das Pferd, aber das kann ja nicht alles sein.
Habt ihr eine Idee was ich zufüttern oder machen kann damit sie sich muskulär etwas enspannen kann? Selbst lange Pausen (sie hatte jetzt über 1 Jahr Auszeit) wo sie nichts macht außer in der Herde draussen zu leben bringen uns leider nicht weiter.
Jetzt bin ich bei meinen Recherchen im Netzt auf Mangan gestoßen. Angeblich soll ein Mangel dafür sorgen können das der CK Wert erhöht ist. Ebenfalls kann ein Mangel auslösen das es Probleme beim Äppeln gibt. Auch dieses beobachte ich leider sehr regelmäßig bei meiner Stute.
Habt ihr euch damit schon einmal beschäftigt? Oder habt ihr noch andere Ideen?
Ich sage jetzt schon einmal ganz vielen Dank für eure Hilfe.

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Kalorien sind kleine Tiere die Nachts die Kleidung enger nähen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2018, 12:41 
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Beiträge: 2151
Ich hab bei sowas gute Erfahrungen mit magnolythe gemacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2018, 13:55 
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Hast du mal versucht Magnesium zu füttern?

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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2018, 15:23 
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Ich hab auch sofort an Magnesium gedacht. Dass macht auch das ganze Tier etwas ruhiger.

Ansonsten könnte auch Vit. E helfen. Makana hat da eine ganz gute Mischung aus Vit. E, Selen und Lysin. Ein namenhafter Futtermttelhersteller bei dem ich kürzlich arbeiten durfte, hat mir gesagt, dass Vit. E sehr locker macht. Der (wirklich sehr bekannte) Tierernährer aus dem Unternehmen hat sich mit mir unter anderem auch die Magnolythe angesehen (weil ich die selbst füttere) und meinte, dass das Vit. E darin verantwortlich sei für die gute Lockerheit/ Wirkung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2018, 15:25 
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Mein Pferd gehört auch zu den guckigen und gespannten Pferden - mal mehr, mal weniger.

Ich hatte ihm nun eine Weile Vitaplast muscle gegeben. Vll. wäre sowas ja eine Idee? (eventuell auch ein anderes vergleichbares Präparat)


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2018, 15:41 
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Meine Stute ist auch sehr schnell fest in der Muskulatur. Bei uns wirkt auch magnolythe Wunder!

Sie ist nicht guckig an sich, zieht sich dann aber zusammen und lässt nicht los.

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Graci, Liebe meines Lebens... (19.01.1995 - 20.02.2013)


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2018, 16:15 
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Hat sie generell einen hohen Muskeltonus, oder betrifft es bestimmte Bereiche? Magnesium kann, muss nicht immer für Entspannung sorgen (manchmal passiert das Gegenteil v.a. in Verbindung mit Zink). Wenn Sie auch innerlich angespannt ist, würde ich das probieren. Bei Verspannungen im Rücken kann Nux Vomica helfen, Belladonna u. U. und bei meinem recht ausgeglichenen Wallach schlägt Bei Bedarf mal eine Gabe Rhus Tox. neben regelmäßiger Akupunktur am allerbesten an.

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"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd." (Buffalo Bill)


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2018, 19:20 
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Wohnort: Hedwig Holzbein
Wenn sie im Rücken fest ist, kann auch Spascupreel in Verbindung mit anderen H. helfen.
Bei einigen Pferden hilft auch Equitop Myoplast.

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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2018, 08:00 
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Das Problem ist halt: du müsstest schon die Ursache am besten einkreisen.

Mein Wallach hatte auch immer einen eher hohen Muskeltonus - bei dem half auch Magnolythe gut, aber as Problem war durchaus auf den Stoffwechsel einkreisbar.

Allerdings erst, nachdem er wirklich 2 Winter massive Probleme hatte, quasi nicht reitbar war, auch Longieren etc ein Unding, binnen weniger Wochen wurde er des Herbsts unwillig und steif. Auch lahm ... also fand der TA alles mögliche ... Kissing Spines eh, aktuell Fesselträger Entzündung, Hufrollen- / Hufgelenksentzündung.

Was im Nachgang nicht unlogisch ist: bist du verspannt und bewegst dich nicht so wie es gut wäre, poppen natürlich alle latenten Baustellen auch auf.

Im Frühjahr: quasi von heute auf morgen lief er wieder. Im zweiten Winter kam dann eben raus, das nach auch leichter Bewegung die Muskelwerte ins Astronimische schossen. Wobei allerdings auch Spurenelemente mit Mangan (und ja, ich wusste nicht das ein Blutbild so viel Geld kosten kann) im Toleranzbereich waren.
Es stand schon im Raus, es könnte ein Verschlagssyndrom sein neben solchen Erkankungen wie PSSM gibt es ja noch mehr z.B. RER - alles damals hier teils kaum bekannt. Wir haben die Fütterung erst mal auf getreidefrei umgestellt, dazu Magnolythe (obwohl es zur Haferfütterung ideal ist, aber ich habe mehrfach mit Frau Dr. Meyer telefoniert damals, wegen meinem Problemkind).

Danach blieb wie vorher ein höher Muskeltonus als bei dem Durchschnittspferd, aber keine krassen Symptome mehr im Winter.
Weil ich es wissen wollte, hab eich ihn später sogar wieder langsam auf Hafer umgestellt und das funktionierte dann.

Bloß auf Verdacht würde ich KEIN Mangan zufüttern - erst wenn das untersucht ist - denn ich meine im Hinterkopf zu haben, das es sowas wie eine Manganvergiftung gibt (gibt ja auch Selenvergiftung, ist nicht schön, wenn wirklich ausgeprägt und kommt aber vor durch übermäßige Selenzufütterung ).

Was sagt denn der TA ? Physio ?

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Ich bin in einem Alter, da darf ich Menschen auch von Anfang an einfach doof finden - ich hab ja nicht mehr ewig Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2018, 08:07 
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Fienchen hat geschrieben:
Allerdings erst, nachdem er wirklich 2 Winter massive Probleme hatte, quasi nicht reitbar war, auch Longieren etc ein Unding, binnen weniger Wochen wurde er des Herbsts unwillig und steif. (...) Im Frühjahr: quasi von heute auf morgen lief er wieder. Im zweiten Winter kam dann eben raus, das nach auch leichter Bewegung die Muskelwerte ins Astronimische schossen.

Das ist spannend. Genau das Thema habe ich mit meiner Stute auch schon seit Anfang an, wobei es sich jetzt nicht mehr auf den Winter eingrenzen lässt.
Wie stellt man denn die Muskelwerte fest?
Magnolyte S 100 hilft bei ihr gar nichts. Mordskerl bringt ein bisschen was, aber jetzt auch nicht den mega Durchbruch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2018, 08:53 
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Blu abgenommen vorher, etwas longiert, nochmal Blut abgenommen.

CK Wert etc ermittelt (sind noch 1 bis 2 Werte mehr meine ich) bzw versucht zu ermitteln - war nach wenigen Runden an der Longe aber nicht mehr messbar.
Das war dann so das erste greifbare Indiz in Richtung Muskelstoffwechsel / Stoffwechsel.

War ganz komisch - wobei man damals schon beim googeln eher aus den USA Texte finden konnte zu Stoffwechselerkrankungen / -störungen, während hier der TA auch selbst erst mal rumsuchte und vorher kein TA nur annähernd in der Richtung geschaut hatte ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2018, 09:05 
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Sorry, Sahne wenn ich Deinen Thread hier entere, aber da unsere Probleme ja durchaus ähnlich sind, hoffe ich, dass das ok ist.

Fienchen: Hattest Du das Pferd damals auch schon im Offenstall stehen? Wir haben muskuläre Sachen bisher immer ausgeschlossen, da sie sich ja den ganzen Tag bewegt und Decke oder sonstige Wärme gar nichts bringt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2018, 09:44 
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Nein, der war damals in einer Paddockbox, und die Haltung hat sich im Winter nicht verändert zum Sommer - und er stand auch nie im Offenstall, im neuen Stall war es nachts Box, tagsüber dann Paddock mit 2-3 weiteren Pferden so von 7 Uhr bis 16 Uhr.

Ich habe da viel gelesen, auch später - aber ich bin so zu dem Schluß gekommen: ggf lag da einfach so eine grundlegende Veranlagung vor oder ein Mangel in der Aufzucht. Ich habe dann zwar Minderelfutter gegeben, so als gute Pferdemami, aber damit hat sich a ja kaum Jemand befasst, eigentlich haben alle Reformin gefüttert und gut. Und ich war an sich schon mit einer verhältnismäßig kleinen Haferration dabei im Vergleich zu dem meisten anderen im Stall nicht mal die Hälfte.

Der Kerl bekam nur 3 x 1 Liter (viel zu viel). Dafür aber zu wenig Heu und zu lange Fresspausen. Ggf kamen auch Magenprobleme dazu, die das noch begünstigt haben. War halt klassische Boxstallfütterung, vor allem Mittags am besten große Portion Hafer auf eine lange Freßpause. Aber es war halt normal so.

Meine Theorie ist: das ging halt Zeitraum x noch irgendwie und mit kälteren Temperaturen dann eben nicht mehr - Pause und dann wärmeres Wetter: das ging wieder Frühjahr zu Winter gerade so ...und dann nicht mehr.

Wichtigste Umstellung war erst mal getreidefrei, da hatte ich einen guten Artikel gelesen, das das für den Stoffwechsel erst mal ein guter Plan sein kann zur Erholung, also auch generell einen angepasste Fütterung, Heu auch aus dem Netz für maximal 4 Stunden Freßpausen und auch Mineralfutter eben abgestimmt.

Wie gesagt: danach kamen wir auch wieder durch den Winter. Wobei ich mal kein Magnolythe mehr hatte im Sommer ... und ja, das hab eich dem Pferd angemerkt, deutlich.

Das tat also schon sein übriges - aber er hat dann auch mit Heu, Hafer und Magnolythe nur eben noch den etwas höheren Muskeltonus gehabt. Wobei die Fütterung dann schon deutlich anders war: eben vor allem Heu, noch 2 x am Tag 1/2 l Hafer.

Im Offenstall war der Kerl nie und ist jetzt seit 5 Jahren auf 24 Stunden Koppel in Rente und steht muskulär immer noch ziemlich gut da (im Gegensatz zu einigen anderen auch jüngeren Pferden). Das funktioniert super.

Was allerdings bei ihm auffällig war (hätte ich das denn gesehen): der hatte eine Fehlhaltung, das mag rein durch das KSS bedingt gewesen sein, vielleicht aber auch nicht. Aber er hat z.B. immer wenn er nur so da stand und geschaut hat, aus dem Unterhals gestützt und so wirklich von hinten nach vorne durch den Körper bewegen ohne Unterstützung: das ging dann manlangsam so jenseits der 10 Jahre, das man an der Longe nur am Cavecon hinschauen konnte.

Der hat sich auch schwer getan mit Muskelaufbau generell und hatte gerne Verspannungen - auch nach einem Winter ohne Belastung, also nix reiten, nicht mal longieren.

Im Vergleich hat meine Stute nach dem Fesselträgerschaden beim Führen im Schritt Muskeln aufgebaut, da konnte man quasi bei zugucken - da fiel mir erst so richtig auf, das am Genti da halt schon einige Anzeichen für grundlegende Probleme "i System" gesprochen hatten ... aber hinterher ist man ja oft klüger :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2018, 10:21 
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Registriert: 9. Mai 2007, 16:41
Beiträge: 3987
Wohnort: GAP
Danke für die Ausführungen.
Ich werde meinen Tierarzt mal darauf ansprechen wobei es auch nicht so richtig passt. Aber es passt einfach gar nichts so richtig. Im Frühjahr war ich dann so weit sie in eine Klinik zu fahren und einmal auf links drehen zu lassen, aber ein paar Tage bevor der Termin war, lief sie wieder, also habe ich mir das Geld gespart. Aber es ist einfach nicht gut genug und ich würde ihr so gerne helfen, ich weiß nur einfach nicht wie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feste Muskulatur beim Pferd
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2018, 10:44 
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Registriert: 24. November 2007, 07:37
Beiträge: 5570
Ich kenne jetzt einige Pferde mit Anaplasmose, die Rittigkeitsstörungen durch Festwerden der Muskulatur hatten. Auch mit Phasen, in denen es wieder besser war.

https://vetline.de/krankheitsbilder-der ... 3252/68220


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