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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 12:28 
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Ich bin ratlos, seit ca. 3 Jahren bekommt meine alte Stute (25) immer im Herbst/Winter phasenweise heftig Durchfall bzw. Kotwasser. Sie bekommt 24h Heu zur Verfügung von guter Qualität, sonst nur etwas Hafer, Wurzeln und Mash. Im SOmmer ist alles i.O. dabei denkt man doch eher von dem saftigen Gras gibt es Durchfall?
Zähne und Wurmkur haben wir auch gerade gemacht und Bierhefe füttere ich schon seit 2 Wochen zu. Trotzdem Durchfall, nicht immer, aber gerade nachmittags wenn sie vom Paddock reinkommt extrem :keineahnung: Nun habe ich gehört, daß Pferden mit diesen Symptomen das Gras fehlt? Man solle Wiesencobs zufüttern? Ist das so bzw. kann das jemand bestätigen?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 12:39 
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Ich kann nur bestätigen, dass meine Stute mit dem Alter immer empfindlicher mit der Verdauung wird.
ist das Heu oder auch die Heulage nicht irgendwie ok und hat nur minimale Abweichungen...schwupp...Kotwasser.

In den letzten Wochen habe ich vieles versucht und ausprobiert. Gar nichts hat geholfen, lediglich eine Leberkur hat etwas Linderung gebracht. Nun versuche ich es nochmals mit Bentonit. Ansonsten muss ich wieder den Stall wechseln, weil man von dieser Heulage nicht gerne zu Heufütterung übergehen möchte...

Hat Deine Stute auch angelaufene Beine?

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Gutes Reiten zeigt sich in der Gesamtentwicklung des Pferdes, nicht an seiner isolierten Kopfhaltung.

by Talimeth


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 12:42 
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Bierhefetreber oder reine Bierhefe? Ist sie eingedeckt?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 12:42 
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Breiiger Kot oder Durchfall heißt: Das im Nahrungsbrei enthaltene Wasser wird nicht gut genug "entfernt". Bei alten Pferden im Winter liegt das häufig entweder am Bewegungsmangel und/oder an Kreislaufproblemen (z.B. beim Wetterwechsel).

Wenn das in Frage kommt, kann man mal versuchen eine Herzstärkung für das Altersherz als Kräuter oder Homöopathie zu geben.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 12:43 
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diealtekitti hat geschrieben:
Hat Deine Stute auch angelaufene Beine?

Das ist in der Regel auch ein Kreislaufproblem.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 12:46 
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Singvogel hat geschrieben:
Breiiger Kot oder Durchfall heißt: Das im Nahrungsbrei enthaltene Wasser wird nicht gut genug "entfernt". Bei alten Pferden im Winter liegt das häufig entweder am Bewegungsmangel und/oder an Kreislaufproblemen (z.B. beim Wetterwechsel).

Wenn das in Frage kommt, kann man mal versuchen eine Herzstärkung für das Altersherz als Kräuter oder Homöopathie zu geben.


Kurze Zwischenfrage: Was kann denn der Grund sein,wenn das Pferd erst 6/7 ist??


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 12:47 
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Singvogel hat geschrieben:
diealtekitti hat geschrieben:
Hat Deine Stute auch angelaufene Beine?

Das ist in der Regel auch ein Kreislaufproblem.


hab ich aufm Zettel. Sie steht natürlich zurzeit wegen der Sehnenscheidenentzündung.

Die angelaufenen Beine waren kurzzeitig weg, als ich die Kräuter zur Leberkur gefüttert habe. Mein Verdacht ist die Heulage...die riecht sehr sauer... :keineahnung:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 12:56 
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Nein angelaufene Beine hat sie nicht, wirkt nur manchmal etwas schlapp... Eingedeckt ist sie auch und wird auch noch 4-5 mal wöchentlich geritten, da sie ansonsten superfit ist, keine Arthrose nichts. Heulage füttere ich nicht, nur Heu. Herz wurde neulich beim Zähnemachen abgehört, soll für ihr Alter noch supergut sein. Aber Leberkur könnte ich mal versuchen. Mich wundert halt nur, daß es immer erst nach der Weidesaison losgeht... Bierhefe BT in Pelletsform füttere ich.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 17:27 
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Dann würde ich die Pelletes mal weglassen.

Das habe ich dazu auf die Schnelle gefunden:

Mit oder ohne Treber?

Bierhefe gibt es mit und ohne Treber. Als Treber werden ausgelaugte Malzrückstände bezeichnet, diese enthalten viel Eiweiß und wenn der Treber noch sehr frisch ist zudem viele lebende Hefen. Daher sollte Bierhefe mit Treber nur in Maßen zugefüttert werden, sonst können Verdauungsprobleme entstehen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 18:44 
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Dazu muss man aber größere Mengen definieren. Eigentlich füttert man davon 300 g aufwärts. Die meisten Pferdefutterhersteller empfehlen aber Portionen von 50 g etc. . Das macht bei weitem nichts aus. Was mich persönlich an den Pellets stört, ist, dass die meist mit Melasse als Bindemittel gepresst werden und das finde ich bei Durchfall nicht sonderlich hilfreich.

Meiner bekommt seid seiner Kolik im Mai Gurbe (das grüne) mit Darmbakterien. Zwei mal am Tag bekommt er zwei Hände zu den normalen Fütterungszeiten, um überhaupt was zu bekommen und einmal am Tag weiche ich etwas mit seinen Leinsamen ein. Das geht echt gut. Ich hatte zwischenzeitlich einmal auf das blaue gewechselt, dass ohne Bakterien ist, aber als er dann Kotwasser bekam, habe ich zurückgewechselt und seid dem ist nichts mehr :keineahnung: .

Letztendlich hat das meiste wohl einfach einen "Löschpapier"-Effekt. Bei den Wiesencobs denke ich, dass die wohl viele recht trocken verfüttern. Da die viel Wasser ziehen, ziehen die dann das überschüssige Wasser. Es bekämpft sicherlich die Symptome, aber nicht die Ursache.

Um den Darm zu unterstützen, finde ich Bierhefe eigentlich nicht so verkehrt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 19:54 
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Ja ich auch, aber die ohne Treber.

Wir füttern die auch kurweise.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2017, 20:12 
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Aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann füttert sie die Bierhefe jetzt erst, das Pferd hat die Probleme aber schon den dritten Winter. Ich glaube nicht, dass der Treber das Problem ist. Der ist ja auch nur zu 40 % enthalten.

Wenn die Ration ausgeglichen ist (Ca:P) und das Pferd nicht aufgeht wie ein Hefekloß, dann kann man die auch durchgängig füttern. Bei meinem ist die Hornqualität dadurch auch um Längen besser geworden.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Dezember 2017, 09:07 
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meine junge stute hat das auch. die hatte das auch in der aufzucht schon.
auch nur im winter, sobald die von der 24h wiese runtergekommen sind.

heute hat sie vor allem dann, wenn es draussen nass ist.
sie bekommen ihr raufutter draussen auf dem paddock und ich denke, es hat damit zu tun, wenn das heu/Heulage nass wird.
mit reiner heufütterung wird es etwas besser, geht aber auch nicht ganz weg.
heu und heulage sind in bioqualiät, waren früher konventionell... keine änderung dadurch feststellbar
an fresspausen kann es auch nciht liegen, es ist genug auf dem paddock vorhanden.
KF wird nicht geändert, daran wird es auch nicht liegen.
verwurmt ist sie nicht (aktuelle kotprobe war oBB, keine würmer nachweisbar)

es wird aber trotzdem mti der darmflora zusammenhängen. nachdem sie im letzten jahr während einer hochphase von durchfall entzündungshemmer wegen einer verletzung bekommen hat, war der durchfall/kotwasser innerhalb von 2-3 tagen komplett verschwunden


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Dezember 2017, 09:18 
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Einer von unseren Puschels reagiert auf jede Futterumstellung und auch auf andere Veränderungen mit Kotwasser. Auch zum Ende der Weidesaison. Da gibts zwar kein neues Futter, aber das Gras fällt weg, somit ist es auch eine Futterumstellung. Wir haben jetzt mal einen Versuch mit Pektinen gemacht, mit gutem Erfolg. Allerdings hat kurz vorher auch die Osteopathin das Pony wieder geradegerückt mit Schwerpunkt Darm, von daher kann man natürlich nicht 100%ig sagen was da jetzt geholfen hat.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Dezember 2017, 10:36 
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Bierhefe hat bei uns gar nichts gebracht. Es wurde eher mehr. Einigermaßen hat die Lebend-Hefe von St. Hippolyt geholfen.
Sie bekommt zurzeit Mühldorfer Mucovital außerdem haben wir das Heu erhöht. Gestern war es schon weniger, aber die Beine noch sehr angelaufen...beide hinten. Das eine Bein sah aus, als wäre sie auch noch getreten worden... Wir sind dann 20 Minuten auf und ab gelaufen. Danach sah es etwas besser aus. Stress kommt sicher auch dazu. Die Stute der Stallbesitzerin ist sehr garstig zu ihr.

Bei uns fing es erst an, als wir wieder in den ehemaligen Offenstall einzogen. Leider wird hier nicht wie vor unserem Auszug vor zwei Jahren Heu gefüttert, sondern Heulage. Nach wie vor gefällt die mir nicht. Die riecht sauer, ist ziemlich hart. In dem Stall des alten Herren gab es auch Heulage, aber eine ganz andere Qualität. Die roch würzig und man mochte es gerne riechen. Der einzige Stall, wo meine Stute mit Heulage klar kam. Man kann nicht alles haben... :aoops:
Wenigstens gibt es jetzt Heu dazu...

Sorry Grandessa für die Nutzung Deines Threads. :knuddel:

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