Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 11:50 
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Diva hat geschrieben:
Singvogel hat geschrieben:
Normal kann man mit Barhufern auf jedem Schotter super galoppieren.

Mein Barhufer ist definitiv nicht Deiner Meinung!

Wenn ich Barhuf schreibe, meine ich einen leistungsfähigen Barhuf. :wink: Den zu erlangen hängt massiv vom Bearbeiter, von der Art der Bewegung, der Haltung und der Fütterung ab.

Ansonsten ist das, wie wenn du ein gut und ein beschissen beschlagenes Pferd in einen Topf schmeisst. Das geht einfach nicht.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 11:59 
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Nein auf harten Böden würde ich niemals Vollgas galoppieren und auch nur dosiert Normaltempo. Ich denke auf harte Böden kann man auch ein Pferd nicht "trainieren" - Gelenke sind wie sie sind und nicht auftrainierbar und verschleissen mit der Zeit bei Über-Beanspruchung. Alles in Massen sollte aber nicht schaden meiner Meinung nach. Gute Barhufe haben hier meiner Meinung nach auch deutliche Vorteile in Hinsicht auf Gelenkschonung.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 12:11 
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schnucki hat geschrieben:
Wir haben keine anderen Wege, also galoppieren wir auch auf den stark verdichteten Forstwegen.
Allerdings normal, nicht Vollgas

Ich lasse die Pferde da mitentscheiden. Wenn die auf gute Art fragen, ob man da heute evtl. auch schneller könnte, dann sollen die ruhig auch, wenn sonst alles passt. Die spüren ja auch was sie da gerade unter den Flossen haben. Besser als wir es wahrnehmen. :mrgreen:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 13:06 
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Beiträge: 145
Singvogel hat geschrieben:
schnucki hat geschrieben:
Wir haben keine anderen Wege, also galoppieren wir auch auf den stark verdichteten Forstwegen.
Allerdings normal, nicht Vollgas

Ich lasse die Pferde da mitentscheiden. Wenn die auf gute Art fragen, ob man da heute evtl. auch schneller könnte, dann sollen die ruhig auch, wenn sonst alles passt. Die spüren ja auch was sie da gerade unter den Flossen haben. Besser als wir es wahrnehmen. :mrgreen:


Hm oder merken hinterher das die eigene Einschätzung weh getan hat?

Wenn es danach ginge würde ich wohl über jeden erdenkichen Biden "vollgas" reiten. :alol:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 13:17 
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Credibility hat geschrieben:
Wenn es danach ginge würde ich wohl über jeden erdenkichen Biden "vollgas" reiten. :alol:

So etwas passiert ja nur, wenn die nicht ausgelastet sind und/oder dank Eisen ihre Flossen und den Untergrund nicht genügend spüren. Mit einem ausgelasteten Pferd, mit einem leistungsfährigen Barhuf hast du da keine Probleme. Das war es auch, was ich meinte, als ich schrieb, wenn alles passt. Wenn die dann wollen, lass ich sie auch mal oder ich mache das Angebot und schaue, was sie sagen. Reiten kann ja auch ein Dialog sein.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 13:21 
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Ich hatte sie bestimmt schon mal hier eingestellt:

https://rockleyfarm.blogspot.de/2013/09 ... otion.html
https://vimeo.com/106403422

Das sind alles Rehapferde. Die hatten alle möglichen Fußprobleme und sind tw. noch nicht lange barhuf.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 13:36 
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Auch ich finde das ist eine Frage des Trainings - natürlich kann ich nicht quasi ausschließlich in der Reitbahn reiten und dann auf einmal anfangen, stramme 2 Stunden Ritte mit viel Trab udn Galopp auf solchen Böden zu veranstalten.

Aber ich galoppiere auch solche Böden in normalem Tempo ... wir haben auch Wege, das kreuzt man gut einsehbar in beide Richtungen einen anderen Weg, im Übergang ist sogar gröbere Steine, da wird in einem normalen Tempo weiter galoppiert drüber - die Barhufer beschweren sich nicht.

Wobei Frau Fiene echt harte Hufe hat - alle Pferde balancieren am Rand neben dem groben Schotter, sie läuft fleissig auf dem Weg und will nicht runter.

_________________
Ich bin in einem Alter, da darf ich Menschen auch von Anfang an einfach doof finden - ich hab ja nicht mehr ewig Zeit.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 13:43 
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Als (ehemaliger) VS-Reiter galoppiere ich auf jedem Boden, bergauf, bergab, fest, lehmig, Gras, Schnee...

Aber man muß das trainieren, Pferd und Reiter müssen wissen, was sie tun. Auch Gelenke sind trainierbar, deshalb wird für VS Pferde in zweijähriges Konditionstraining mit wechselndem Boden und unebenem Gelände empfohlen (Kondition meint die gesamte Verfassung des Pferdes, nicht nur Herz-Kreislauf).

Mit einem Pferd, das ansonsten nur den weichen Hallenboden kennt, würde ich das nicht machen.

Gruß,
Pegasus


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 15:24 
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Singvogel hat geschrieben:
Credibility hat geschrieben:
Wenn es danach ginge würde ich wohl über jeden erdenkichen Biden "vollgas" reiten. :alol:

So etwas passiert ja nur, wenn die nicht ausgelastet sind und/oder dank Eisen ihre Flossen und den Untergrund nicht genügend spüren. Mit einem ausgelasteten Pferd, mit einem leistungsfährigen Barhuf hast du da keine Probleme. Das war es auch, was ich meinte, als ich schrieb, wenn alles passt. Wenn die dann wollen, lass ich sie auch mal oder ich mache das Angebot und schaue, was sie sagen. Reiten kann ja auch ein Dialog sein.

Ich denke das kann man so pausschal nicht sagen, sowohl meine erste Stute, als auch Ayana würden im Gelände immer ja zu schneller sagen, obwohl im großen Offenstall lebend und täglich bewegt. Die sind beide vom Typ her einfach so gestrickt, dass die im Galopp heiß werden und das Hirn ausschalten, wenn man sie lässt. Die sind auch beide so Pferde, die dazu neigen schneller zu werden, wenn der Untergrund unsicher ist. Da ist nix mit langsam und vorsichtig über rutschige Stellen, sondern die wollen das über Geschwindigkeit lösen.

Da brauchts noch nicht mal Galopp dazu. Ayana ist im Sommer beschlagen, im November kommen die Eisen immer runter. Natürlich ist sie am Anfang tendenziell fühlig, aber nur vom Stall weg, wenn sie chillig drauf ist. Wenn sie sich aufregt, oder es heim geht, würde die mit frisch Eisen runter auch aufm groben Schotter immer schneller, wenn sie dürfte. Sie hat da dann auch keine Zeit für den Randstreifen oder so, das da die Hufe vielleicht ein bisschen weh tun wird ausgeblendet, weil Madam es eilig hat.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 16:32 
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Singvogel hat geschrieben:
Credibility hat geschrieben:
Wenn es danach ginge würde ich wohl über jeden erdenkichen Biden "vollgas" reiten. :alol:

So etwas passiert ja nur, wenn die nicht ausgelastet sind und/oder dank Eisen ihre Flossen und den Untergrund nicht genügend spüren. Mit einem ausgelasteten Pferd, mit einem leistungsfährigen Barhuf hast du da keine Probleme. Das war es auch, was ich meinte, als ich schrieb, wenn alles passt. Wenn die dann wollen, lass ich sie auch mal oder ich mache das Angebot und schaue, was sie sagen. Reiten kann ja auch ein Dialog sein.


:roll:

Bei uns hat das auch was mit Dialog zu tun.
Wenn ich mein Pferd galoppiere, egal ob langsam oder schnell, vertraut mein Pferd darauf das ich sie nicht ins verderben rennen lasse. Außerdem soll Bee lauffreudig sein, ich hab mir immerhin ein blütiges Pferd und keinen Elefanten gekauft.

Aber Bee ist • nicht Barhuf, • bekommt 3x tägl Hafer, • steht nicht in einem Offenstall und ist daher in Deinen Augen vermutlich "nicht ausgelastet"

Daher bestätigt das vermutlich jetzt Deine Meinung und das ist auch in Ordnung.
Wenn wir mal keine Stollen mehr brauchen lass ich sie auch wieder Barhuf gehen. Wenn sie dann aber weniger galoppieren will, dann bekommt sie vielleicht doch wieder Eisen :)

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 17:21 
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Grandessa hat geschrieben:
Gute Barhufe haben hier meiner Meinung nach auch deutliche Vorteile in Hinsicht auf Gelenkschonung.


Da stimme ich voll zu


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 17:45 
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Ich gehöre auch zu der Fraktion der Barfußpferdereiter mit Offenstallhaltung und dem ganzen Klischee [smilie=timidi1.gif] Und bin absolut bei Singvogel - die Pferde laufen sehr viel sicherer und kommen mit allen Böden prima zurecht. Übrigens haben die wirklich sehr viel Gefühl im Huf. Ich beobachte wirklich oft meine völlig blinde Stute, die sowas von vorsichtig und reaktionsschnell mit ihren Füßen ist. Wenn ihr Fohlen vor ihr liegt und sie unbedacht los läuft und die Gefahr besteht, dass sie drauf tritt, zieht sie sofort zurück, sobald sie merkt es ist ihr Fohlen und nicht der Untergrund. Das ist wirklich unglaublich faszinierend, aber wir schweifen vom Thema ab.

Ich habe schon mal ein Bild von unseren felsigen Böden im Mittelgebirge gepostet. Wir traben und galoppieren da ganz normal drüber (mit Barfusspferden ohne Schuhe).


Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 18:20 
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OT: Ich habe mal eine Stute mit Frühgeburt gehabt, wo die Eisen noch dran waren. Als die Geburt los ging und die ersten 24 Stunden danach hatten hatten wir andere Sorgen als das Abmachen der Eisen, weil es da bei Mutter und Kind um alles oder nichts ging. Würde das nochmal vorkommen würde ich mir trotzdem die halbe Stunde nehmen, die Eisen selbst runterzufrickeln (ich bin nicht so schnell wie ein Schmied oder auch ein anderer Kerl :aoops: ). Es musste eigentlich die ganze Zeit jemand aufpassen dass Mama nicht auf das Kleine tritt. Sobald die Eisen runter waren ist es kein einziges Mal mehr passiert.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 18:27 
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Sehr interessant. Da sieht man deutlich, wie sehr Pferde mit den Hufen arbeiten und wie behindert sie durch Eisen sind.
(Nein, ich möchte keine xte Diskussion über Beschlag - ich finde es mir sehr interessant).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. September 2017, 18:30 
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Registriert: 24. November 2007, 07:37
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So richtig OT ist das aber nicht, Schnucki. :alol:

Ansonsten unterschreibe ich bei Pegasus. Wer hätte das gedacht.

Lexi, deine Geschichte ist auch faszinierend. Ich glaube ja, dass in ein paar Jahren oder Jahrzehnten noch ganz Spannendes über die Zusammenhänge mit der Propriozeption im Huf gefunden wird.


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