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Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 6. August 2017, 20:26 
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ich habe auf sicheren pferden immer einen schwächeren Reiter mit drauf. Solange die etwas fein reiten, reicht es. den Rest lernen die Reiter dann schon. Halt unter Aufsicht und die müssen schon einen Poppometer haben.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 06:48 
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Pauschal kann man das einfach nicht sagen - da sind die Pferde einfach auch charakterlich verschieden.

Mein Wallach lief bei Leuten, die er in der Art (generell und vom Reiten) mochte, auch bei schwächeren Reitern mit Hilfszügeln dann nett im Rahmen des Könnens des Reiters und war am nächsten Tag nicht schlecht drauf. Der lief bei Niemandem, der er nicht mochte oder dessen Reitstil ihm nicht behagte und war da völlig konsequent, auch in Fällen, wo ich beim Proberitt absolut keine Fehler beim Reiter sehen konnte hin und wieder wirklich stur auf "nicht mit mir".

Meine Stute hat jetzt 2 schwächere RB ... reiten aber ohne HZ auch wenn die Mutter sie mehr in netter Gebrauchshaltung reitet und auch die Tochter sie nicht durchgängig in Anlehnung bekommt bisher. Aber Frau Pferd läuft locker und entspannt, ist am nächsten Tag super drauf. Sie nutzt es etwas aus, aber eher nett und im Rahmen. Es gab jetzt einmal ein kleines Problem: am Donnerstag in der Reitstunde ritt die Tochter - sie hat schon auch mehr Ehrgeiz und gerade angaloppieren ist einfach ein bisschen eine Frage des Timings. Zu viel Druck findet meine Stute dann ganz doof. Es klappt in letzter Zeit nicht so gut bei ihr und dann kommt eines zum anderen: sie will es 100% machen und da wird Madame dann grätzig. Am Donnerstag inkl massiven wehren gegen den äußeren Schenkel - da machte sie aber auch zu viel. Und das schaukelte sich halt hoch. Weil die RB dann aber auch immer weniger deutlich dran ging, aus Angst, das Madame dann wieder nach dem Bein schlägt oder hopst.

Gestern reiten beim Abtragen war alles super ... dann wollte ich angaloppieren ... und wir hatten eine kurze Grundsatzdiskussion zu dem Thema, das mein Schenkel da bleibt und wenn sie sich auf den Kopf stellt. Schwupps ging auch angaloppieren wieder völlig easy, auch mit Bein dran.

So ein bisschen wird man sicher zugeben müssen, weil es schon Momente geben kann in denen man einen Unterschied merkt. Andererseits war meien Stute nach der RB mit Ehrgeiz sehr oft am nächsten Tag unleidlich.

Man muss halt einfach schauen, ob die Konstellation dauerhaft passt und das ist sehr individuell.

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Ich bin in einem Alter, da darf ich Menschen auch von Anfang an einfach doof finden - ich hab ja nicht mehr ewig Zeit.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 07:53 
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Ja die angaloppier Diskussion hatten wir auch am Wochenende. Wobei es bei uns dann eher die weiter vorwärts geh nach dem durchparieren war. Das Mädchen kann das nämlich dann nicht sitzen und pariert dann gerne zum Schritt oder lässt sie schluffen im trab und dann meinte sie das geht bei mir auch.... Ähm nein... Mit 1x kurz klären war das aber leider nicht getan das dauerte fast die ganze Einheit reiten....

Ich befürchte meine ist einfach nicht für 2 verschiedene reiter geeignet.

Schade es wäre echt eine kleine Entlastung gewesen zumindest 2 x die Woche nicht beide reiten zu müssen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 08:01 
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Na aber wegen einmal Fremdreiter drauf eine Stunde über ne Parade zu diskutieren, zeugt eher insgesamt von wenig Rittigkeit. Das ist ja schon ein eklatanteres Problem.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 09:09 
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Dann passt es nicht, Bluee.

Dann ist das Pferd in dem Bereich eben nicht so gefestigt und die Konsequenzen zu nachhaltig. :keineahnung:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 09:24 
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Ich würde auch sagen, es ist von Pferd zu Pferd unterschiedlich - allerdings finde ich, dass es vom jeweiligen Gerittensein abhängt.

Mein Pferd (Dressur M/S) wird 2mal die Woche von meiner deutlich schwächer reitenden RB geritten. Sie muss viel arbeiten, damit er ordentlich vorwärts und durchs Genick geht. Er schenkt ihr nichts und hinterfragt alles. Bei mir absolut nicht. Sie braucht immer eine Weile bis sie ihn locker hat, aber ich habe immer das Gefühl es tut ihm gut, auch mal ein bisschen "lässiger" daher zu laufen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 10:33 
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Beiträge: 376
Ich denke auch, wenn man eine Stunde lang korrigieren muss, weil einmal jemand nicht so gut geritten ist, ist das Pferd wohl noch nicht so gefestigt wie gedacht.
Mein Wallach, Typ Energiesparmodell ist mit schwächeren Reitern im Energiesparmodus gelaufen. war aber sofort wieder "an", wenn ein besserer Reiter drauf war. Der hat auch nie etwas nachgefragt, der wusste wie es richtig geht, wusste aber auch das er sich bei schwächeren Reitern Bummeltage leisten konnte. Da habe ich nie was gemerkt am nächsten Tag.
Meine Stute, Typ "ich lerne alles, gutes und schlechtes reiten" hat am nächsten Tag einmal alle Nachlässigkeiten die am Tag vorher passiert waren abgefragt, alle genau einmal. Es reichte eine freundliche Antwort, das die Zirkel bei mir rund, das Schulterherein mit aktivem Hinterbein und das angaloppieren nach vorne und mit Rücken passieren soll. da wäre es wahrscheinlich mühsam geworden, wenn der schwächere Reiter häufiger als der gute geritten wäre, bei 2mal wöchentlich drohte aber keine Gefahr :wink:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 11:18 
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Wohnort: Takatukaland
Da ich schon bei der Diskussion mit dem fusskranken Springpferd keine Antwort erhalten habe - dann vielleicht hier :mrgreen:
Von welchem Niveau reden wir denn, wenn du sagst, "weiter ausgebildet".
Ich finde das echt schwierig zu beurteilen, wenn man das nicht mal gesehen hat (also das mit der "schlechter reitenden RB).

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es einfach auf das Pferd ankommt.

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Die lautesten Kühe geben die wenigste Milch


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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 11:51 
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domaris hat geschrieben:
Mir persönlich erschließt sich auch kein einziger Grund, warum ich schwächere Reiter dauerhaft auf mein Pferd lassen sollte.


Na, meine eigenen Pferde habe ich früher auch immer alleine geritten, und so lange sie jünger waren kam da eh kein anderer drauf. Jahrelang. :mrgreen: Ich habe genug damit zu tun, meine eigenen Fehler zu korrigieren.

Trotzdem, wenn ich z.B. mal wirklich verreist war, war ich froh über Vertretungen, wenn das Pferd eben schon entsprechend gereifter war. Zumal ich dann auch in den Wintermonaten wegkonnte, nur Koppel wäre da nicht gegangen. Und wenn dann neben einem oder zwei guten Reitern ein weiterer das Pferd locker bewegte, war das wie Laufenlassen unter dem Reiter und hat nicht geschadet. Ein gut trainiertes Pferd plötzlich ohne zwingenden Grund voll aus der Arbeit zu nehmen ist ja auch nicht gerade sinnvoll.

Hängt aber vielleicht auch davon ab, wie man "schwächerer Reiter" definiert. Bei mir waren das immer welche, die gut ausbalanciert und geschmeidig saßen und die nicht im Maul rumzerrten oder in den Rücken fielen. Nur konnten sie eben nicht viel "rausreiten" oder etwas schwierige Lektionen abrufen.

domaris hat geschrieben:
Meine Pferde können sich selbst vergnügen, wenn ich nicht reite, das macht erheblich weniger Aufwand beim Nachreiten als ein schwacher Reiter.


Natürlich bewegen sich Pferde auf der Koppel und / oder im Aktivstall / Offenstall mehr oder weniger. Das ist meiner Meinung nach aber mit dem Trainingszustand den man mit regelmäßiger ausreichend häufiger Arbeit erreicht absolut nicht zu vergleichen. Deswegen sieht man ja auch so viele zu fette Pferde, das ist zumindest einer der Gründe denke ich.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 12:23 
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Das kommt drauf an und schwacher Reiter ist nicht gleich schwacher Reiter. Bei meinem Pferd würde ich das auf keinen Fall machen, aber bei denen, die ich davor hatte, waren schwächere RBs zum Beispiel nie ein Problem. Solange die nicht wilde Sachen veranstalten, sondern nur ein bißchen durch die Gegend schunkeln und sogar mit Unterricht reiten, finde ich das unkritisch. Ich denke, es kommt viel mehr darauf an, ob Pferd und Reiter zusammen passen und ob die Schwächen des Reiters sich wirklich negativ aufs Pferd auswirken. Im Zweifel würde ich es ausprobieren. Wenn man sein Pferd kennt, sieht man doch nach 5 Minuten ob das passen könnte oder nicht.

Und Fehlertoleranz ist immer die Frage. Mein Pferd ist ein super Lehrpferd was Lektionen anbelangt. Da kann man auch üben und Fehler machen und rumprobieren, das kratzt den nicht und sobald man es richtig macht, führt er es korrekt aus. Wenn sowas einmal einprogrammiert ist, sitzt das. Bei ihm ist mehr das "durchreiten" das Thema. Für Reiter auf solidem L-Niveau ist der zum lernen klasse. Für wirkliche Anfänger geht der gar nicht.

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Man erreicht nichts dadurch, bequem auf einem Stuhl zu sitzen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 14:55 
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Beiträge: 6147
Wohnort: auf´m Sofa
"starker" Reiter und "schwacher" Reiter ist aber auch relativ. Ich habe vor langer Zeit mal ein Pferd einer "starken" Reiterin geritten. Das war aber nicht reel geritten, sondern die beiden hatten sich halt "eingefummelt". Und das stark bezog sich auch teilweise auf die Kraft, die aufgewendet wurde.

Allerdings würde ich, wenn unter Aufsicht geritten wird und ich grade ein frisches Baby im Arm hätte, das für eine gewisse Zeit einfach mal versuchen.

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Schnuppe


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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2017, 21:46 
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Beiträge: 1021
feuerblitz hat geschrieben:
Da ich schon bei der Diskussion mit dem fusskranken Springpferd keine Antwort erhalten habe - dann vielleicht hier :mrgreen:
Von welchem Niveau reden wir denn, wenn du sagst, "weiter ausgebildet".
Ich finde das echt schwierig zu beurteilen, wenn man das nicht mal gesehen hat (also das mit der "schlechter reitenden RB).

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es einfach auf das Pferd ankommt.


Das Mädchen reitet in den grundgangarten. Kann die Stute aber nicht sitzen und nicht an den Zügel stellen.

Sie ist vorher im reitverein die typischen abteilungs schulpferde Stunden geritten....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2017, 06:10 
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Registriert: 24. November 2007, 07:37
Beiträge: 5334
Bluee hat geschrieben:
Das Mädchen reitet in den grundgangarten. Kann die Stute aber nicht sitzen und nicht an den Zügel stellen.

Sie ist vorher im reitverein die typischen abteilungs schulpferde Stunden geritten....


Wenn der Reiter nicht zum Sitzen kommt, macht das viele Pferde scheckig. Da ist einfach die Gefahr, dass die verspannen viel, viel größer. Wundert mich dann auch nicht, wenn sich ein alter Zungenfehler wieder einstellt.

Manche Reiter sind einfach noch nicht weit genug für eine Reitbeteiligung, Aufsicht hin oder her. In deinem Fall wäre ja ein Pferd auf E-Niveau bereits deutlich besser ausgebildet als die Reiterin.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. August 2017, 05:58 
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Registriert: 1. Mai 2007, 21:01
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Bluee hat geschrieben:
feuerblitz hat geschrieben:
Da ich schon bei der Diskussion mit dem fusskranken Springpferd keine Antwort erhalten habe - dann vielleicht hier :mrgreen:
Von welchem Niveau reden wir denn, wenn du sagst, "weiter ausgebildet".
Ich finde das echt schwierig zu beurteilen, wenn man das nicht mal gesehen hat (also das mit der "schlechter reitenden RB).

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es einfach auf das Pferd ankommt.


Das Mädchen reitet in den grundgangarten. Kann die Stute aber nicht sitzen und nicht an den Zügel stellen.

Sie ist vorher im reitverein die typischen abteilungs schulpferde Stunden geritten....


ich glaube, Feuerblitz meinte nicht die Ausbildung des Mädchens....

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