Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 08:51 
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Hallo zusammen,

ich möchte mal eure Meinung zur oben genannten Frage hören.

Ich beobachte immer mehr, dass Kinder nicht vom Pferd fallen dürfen bzw. wenn es passiert ist ein "mega" Drama der Eltern gemacht wird.

Natürlich steht Unfallverhütung an erster Stelle.

z. B. Ich hatte ein Kind in einer Gruppe welche vom Pony geplumst oder eher gesagt runtergerutscht ist und mit dem Hintern im Sand gelandet ist. Die Eltern standen Kopf an der Bande.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 08:52 
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Im Allgemeinen wird doch viel mehr Geschiss gemacht.
Ernährung, Schule, Sport - ich finde da vieles überbewertet.

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Die lautesten Kühe geben die wenigste Milch


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 09:22 
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Also bei mir dürften die Kinder schon noch runterfallen; es sollte sich halt nur keines verletzen. Kappe tragen ist natürlich Pflicht, aber ich finde es kein Drama, wenn man mal vom Pferd fällt. Ich bin ja sowieso dafür, dass die Kinder mit Voltigieren anfangen, da ist Fallen ja eh schon vorprogrammiert.

Snoeffi

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"Willkommen im Leben"


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 10:50 
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Ich muss gestehen, ich habe auch ab und zu Schnappatmung wenn mein Kind auf dem Pferd sitzt. Ich muss mich selbst immer wieder dazu anhalten, mich zurück zu besinnen wie es bei mir war, was für ein Blödsinn wir gemacht haben und wie oft wir geflogen sind (das stand eigentlich auf der Tagesordnung).
Es gibt trotzdem Dinge, die ich verbiete (obwohl ich's als Kind auch gemacht habe). Auf der Weide mitten in der Herde aufs nackige Pferd klettern gibt regelmäßig Anschiss (wirkt nur irgendwie nicht). Eigentlich müsste er mal fliegen - allerdings besteht die Gefahr, dass er dann nie wieder rauf will (was ja aber auch von Vorteil sein kann :mrgreen: ).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 14:49 
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Snoeffi hat geschrieben:
Also bei mir dürften die Kinder schon noch runterfallen; es sollte sich halt nur keines verletzen. Kappe tragen ist natürlich Pflicht, aber ich finde es kein Drama, wenn man mal vom Pferd fällt. Ich bin ja sowieso dafür, dass die Kinder mit Voltigieren anfangen, da ist Fallen ja eh schon vorprogrammiert.

Snoeffi


Das unterschreib ich.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es förderlich für einen "guten" Sitz ist, wenn mir dauernd im Kopf rumschwebt "Ich darf unter überhaupt gar keinen Umständen runterfallen". Da klemmt man doch irgendwann automatisch umso mehr. Und wenn es doch mal richtig brenzlig wird, bin ich immer noch der Meinung, man sollte in der Lage sein irgendwie halbwegs kontrolliert fallen zu können. Damit meine ich jetzt keine Affekt-Stürze aufgrund von Unaufmerksamkeit, Unerfahrenheit usw., die lassen sich nicht wirklich kontrollieren.
Aber mir ist z.B. mal das Pferd einer Freundin im Gelände abgeschossen. Da war absolut gar nichts mehr zu wollen obendrauf und in 500m hätte eine gut befahrene Landstraße den Weg gekreuzt. Bis dahin hätte ich das Tier nie unter Kontrolle gehabt. Also hab ich mich für den freiwilligen Abgang entschieden. Gab eine blaue Pobacke meinerseits und der Gaul blieb dann zum Glück auch 5m weiter stehen.
Damals als ich angefangen hab zu reiten, war der allseits bekannte Spruch "Wer noch nie vom Pferd gefallen ist, kann auch nicht reiten" noch sehr aktuell.
Ich will jetzt nicht sagen, dass man dann als Kind voller Stolz im Dreck saß nach der allerersten Flugstunde. Aber da hat keiner ein Geschiss drum gemacht, vorausgesetzt man blieb unverletzt. Kopf hoch, Dreck von den Klamotten gewischt und sofort wieder drauf. Nach dem Motto "Jetzt ist man ein echter Reiter"... :klappe: :alol:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 15:02 
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Meine sind beide schon geflogen und mir blieb beide Male das Herz stehen :roll: sind aber beide wider Erwarten auch sofort wieder rauf geklettert. Bei der Lütten bleibt mir regelmäßig das Herz stehen. Ihre Lieblings Gangart ist Galopp, wenn sie dürfte, würde sie springen (wir haben uns auf Stangen im Galopp geeinigt). Sie ist jetzt 6, hat das Pony relativ gut im Griff, sitzt aber unmöglich. Ich hab Schiss, dass die später Buschreiter wird. Da hätte ich Kummer mit.

Um zum Thema zurück zu kommen: ich glaube, dass in Reitschulen einfach auch mehr auf alles geachtet wird und die Reitlehrer auch vermehrt auf Sicherheit achten. Sicherlich nicht überall, aber bei Pferd und Reiter hat sich seit meiner Zeit viel getan. Ich glaube, dass die reitenden Eltern, die das besser einschätzen können auch entspannter sind. Ausnahmen bestätigen die Regel :P

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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 15:05 
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Ich persönlich denke, dass zumindest keine Pferde mehr in die Ausbildung von Kindern gehören, die wir teilweise damals "genießen" durften. Da gab es doch in jedem Schulbetrieb das eine oder andere Pferd, desen Name auf dem Zuteilungsplan einen schon den Angstschweiss auf die Stirn getrieben hat. Die Pferde, die ne Abschussquote von 95% pro Reitstunde hatten. Klar, auch auf solchen Pferden hat man was gelernt (und wenn ich an die Zeiten zurückdenken, kann ich es auch keinem Pferd verübeln, warum sie das getan haben ... :klappe: ) und oft folgte der "Aufstieg" in die Fortgeschrittenen-Reitstunde nur über mindestens 3 Flüge von Pferd X.
Das ist in meinen Augen nicht mehr nötig. Gerade wenn wir hier von Kindern im Sinne von kleinen Kindern und Kids bis 12 Jahren reden, dann ist es schön, wenn sie Vertrauen in den Partner Pferd gewinnen können.
Ich selbst bin aber auch der Ansicht, dass Kinder erst ab 6-8 Jahre richtig an einer Reitstunde teilnehmen können. Davor finde ich es richtig, wenn sie erstmal das Handling lernen und vielleicht voltigieren.

Aber was immer bleibt ist das "Fluchttier" Pferd, dass einfach auch mal unberechbar reagieren kann und Kinder, die leider immer häufiger einen Bewegungsmangel haben und gar nicht mehr so beweglich und gelenkig sind wie sie sein könnten. Die werden dann einmal die Woche in einer Ausrüstung hoch 10 auf so ein Pony gepackt und sollen dann reiten. Ist halt schwierig. Und Eltern, die von der Materie keine Ahnung haben werden dann halt grün im Gesicht. Ich bin auch nicht wirklich ein Fan von den Sicherheitswesten von der ersten Reitstunde an. In meinen Augen schränken die ganz erheblich die Beweglichkeit von den Kindern auf den Pferden ein. Aber erkläre das mal Eltern, die viel gutes wollen und keine Ahnung haben.

Eltern sind in Summe ein schwieriges Thema. Seit ich es selbst bin und mit großen Augen feststelle, was heutzutage da die anderen Eltern wollen / wünschen finde ich es noch viel schlimmer .... :aoops:

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Vergiss nie den Zauber der Träume, der dich vorwärts trägt
Vergiss nie die Kraft der Erinnerung, die die Wahrheit verrät

Kein Berg zu hoch, kein Meer zu tief, kein Weg zu weit um ihn gemeinsam zu gehen
Kein Ziel zu fern, kein Weg betrübt, kein Herz zu schwach um zueinander zu stehen


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 15:54 
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Die heutigen "Durchschnittseltern" sind die Hölle für den Rest der Gesellschaft.
Natürlich dürfen die Kids nicht runter fallen. Darum tragen sie ja auch (gerne unpassende) Reitwesten, wenn sie nur ein wenig in der Reithalle im Schritt rumreiten.
Leider haben die Eltern alle keine Ahnung. Denn runterfalleng gehört nun mal dazu. Und wenn ein 8-jähriges Kind vom Pony plumpst, passiert so gut wie nie was schlimmeres, als dass das Ego angekratzt wird.
Wenn das oberste Ziel ist, nur nicht runter zu fallen, wird man nie reiten lernen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Mai 2017, 17:49 
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Ich finde es auch nicht schlimm, wenn ein Kind mal vom Pony purzelt.
Trotzdem war ich nicht scharf drauf, weil die zugehörigen Eltern/Großeltern das naturgemäß anders sahen. Unsere Klientel war auch überproportional mit Anwälten und Ärzten bestückt.
Aber das war bei meiner Mutter vor 35 Jahren auch nicht anders, die hat dann aber dankenswerterweise sehr bald das Zugucken eingestellt :alol:
Grundsätzlich sind selbst reitende Eltern da glaube ich schon robuster, auch wenn beim eigenen Kind natürlich die Angst trotzdem da ist, das ist ja völlig normal. Aber das Kind wird dann trotz Angst nicht in Watte gepackt.

Auf dem Reitplatz habe ich wenn es irgendwie ging die Eltern überzeugt auf die Schutzweste zu verzichten, nicht passende Westen mussten immer ausgezogen werden (ich hatte aber bei Bedarf Leihwesten in allen Größen da).
Wenn mal ein Kind runtergefallen ist habe ich die ganze Bandbreite erlebt. Am Besten war es, wenn die Eltern gar nicht dabei waren, da funktionierte aufstehen - Krönchen richten - weiterreiten immer gut.
Wenn die Eltern/Großeltern nur kurz getröstet haben aber entspannt blieben ging es auch gut.
Wenn ein riesiges Trara gemacht wurde bekam ich das Kind nur sehr selten wieder aufs Pony :-|

Das heftigste was ich mal hatte war ein Mädel, das mit Papa und kleiner Schwester da war. Die Kleine sehr taff, die Große eh ängstlich, wollte sich aber vor der Kleinen keine Blöße geben. Mutter war gegen das Reiten und nicht dabei, ich vermute, dass sie von der Reitstunde nix wusste. Die große rutschte dann bei erster Gelegenheit runter und blieb brüllend auf dem Boden liegen (während die Kleine freudig rief "cool, darf ich jetzt endlich? :alol: ). Sie hatte definitiv gar nichts, aber der Vater ließ sie nicht wieder aufs Pferd. Sie verließ aber "lahmfrei" den Hof. Ein paar Stunden später habe ich sie mit Mama gesehen, leidend auf einem Bein hüpfend. Sie hatte nichtmal einen Bluterguss, trotzdem war das gesamte Haus wuschig gemacht,worden. Weder der Hotelarzt noch die erste Klinik in die sie fuhren konnten beruhigen (weil sie bösartigerweise bei einer 10jährigen nicht ohne Grund das Becken Röntgen wollten), Klinik 2 machte dann die Bilder, ohne Befund. Im Laufe der Restwoche habe ich das Mädel noch ein paarmal gesehen. Alleine/mit anderen Kindern lief sie normal, mit Mama humpelte sie erbärmlich und ich wurde mit Blicken getötet :roll:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2017, 09:00 
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Krass, Münchhausens "Stellvertreter" lässt grüßen.

Zum Thema: Fallen gehört dazu. Das ist nun mal so: beim Laufenlernen, beim Fahrradfahren, Skifahren, etc. Wenn ich nicht möchte, dass das Kind vom Pferd fällt darf ich es nicht draufsetzen.

Es gibt sogar Studien, wenn man das Fallen (beim Laufenlernen) völlig vermeidet (etwa durch Schutzanzüge), lernen es die Kinder tatsächlich nicht richtig. Und ich bin mir sicher, dass das auch fürs Reiten gilt.

Es kennt doch bestimmt jeder diese komisch unsicheren Reiterinnen, die von sich behaupten, sie wären noch nieeeee runtergefallen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2017, 09:04 
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Was mir noch einfällt: Man kann den Kindern aber auch selber viel Sicherheit vermitteln. Ich hatte bei einer Vertretungsreitstunde ein Mädel, das heruntergepurzelt war, kurz gecheckt und dann wieder aufs Pferd geschickt. So, wie das früher mit mir gemacht wurde. Ganz selbstverständlich.

Die Reitschulbetreiberin war dann völlig erstaunt, als ich ihr das erzählte. Denn das Kind sei bisher nie dazu zu bewegen gewesen, direkt nach dem Sturz wieder aufzusteigen. Kein Wunder, dass die jedes Mal wieder runterfiel (wie ich dann erfuhr). :angellie:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2017, 11:37 
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Och soweit muss man oft nicht mal gehen ... wenn ich überlege, wie wir gespielt haben mit Fahrrad, Skateboard, auf Bäume geklettert sind etc - und wie oft wir gefallen sind ...

Genug blutige Schrammen, offene Knie ... und bei Gelegenheiten wo Erwachsene dabei waren bloß nicht heulen, "nix passiert" und weiter spielen.

Letztes Jahr im Urlaub nach dem Frühstück auf dem Weg zum Hotel - meine Nichte da 4 Jahre alt, wir waren erst auf dem Spielplatz und auf dem Weg zum Hotel haben wir dann Wettrennen machen wollen. Aufschrei meines Bruders "nicht rennen, am Ende fällt sie hin" ... ich dachte ich steh im Wald.
Ja klar ... einfach nie rennen, weil möglicher Weise gefährlich, man könnte hinfallen. :roll:

Aber sie darf seit letztem Sommer jetzt voltigieren, der muss sich da einfach mal entspannen. Meine Schwägerin ist da zum Glück cooler. Wirklich runtergefallen ist sie noch nicht .. wird aber sicher irgendwann passieren. Man kann halt nur hoffen, das nicht ausgerechnet irgendwas schlimmeres passiert.

Mir reicht oft genug schon, so manche Helikoptereltern zu sehen, ob Lehrer, Reitlehrer, sonstige Trainer ... die haben schon mein völliges Mitgefühl.

_________________
Ich bin in einem Alter, da darf ich Menschen auch von Anfang an einfach doof finden - ich hab ja nicht mehr ewig Zeit.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2017, 16:48 
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Ich rede jetzt hier auch nicht von abschießenden oder durchgeknallten Gäulen wie wir sie noch hatten. Sondern brave gut ausgebildete Pferde und Pony.

Wir hatten im Trainerlehrgang (als Vorbereitungskurs) einen namenhaften Rechtsanwalt und mit Kind/Erwachsen wieder auf das Pferd schicken wenn nicht gewollt bewegt man sich schnell in der rechtlichen Grauzone und könnte da auch Probleme bekommen. Ähnlich ist es ja auch nachdem Zustand zufragen vorab usw..

Also wenn ich überlege hat mich dies in meiner Zeit noch keiner gefragt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2017, 17:07 
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"Wenn nicht gewollt" setzt man ja auch niemanden wieder aufs Pferd :keineahnung: .
Ein brüllendes Kind wieder aufs Pony zu heben ist oft nicht falsch (ich würde vermutlich heute nicht reiten, wenn mein Vater das vor 40 Jahren nicht getan hätte), aber bleibt den Eltern vorbehalten.

Klar habe ich immer möglichst wenig Gschiss drum gemacht und mich bemüht, das Kind möglichst zügig wieder aufs Pony zu bekommen. Aber NIE, wenn es deutlich gesagt hat, dass es das nicht will.
Und einen Erwachsenen kriegt man ja selbst wenn er/sie klein und zierlich ist nicht gegen seinen Willen wieder drauf :mrgreen:


Was ich mal grottenfalsch gemacht habe war, eine Erwachsene heimzufahren, die vom Pferd gefallen war (allerdings nicht in meiner Reitstunde, habe den Sturz nicht gesehen. Aber ich habe halt auf dem Hof gearbeitet. Ich wollte den RTW rufen, weil meiner Ansicht nach im Rücken was kaputt war. Sie wollte das partout nicht (und war gut 20 Jahre älter als ich), so habe ich sie zumindest heim gebracht und ihre im gleichen Haus wohnende Mutter eindringlich gebeten, sie ins KH zu bringen, was sie auch getan hat (und es war was kaputt). Das gab Ärger, ich weiß gar nicht mehr, wie das ausgegangen ist.
Zu meinem Glück war ich damals Lehrling und es ist auch nicht in meiner Reitstunde passiert. Aber ich habe daraus gelernt, immer meinem Bauchgefühl zu vertrauen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2017, 18:10 
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TinyTin hat geschrieben:
Ich rede jetzt hier auch nicht von abschießenden oder durchgeknallten Gäulen wie wir sie noch hatten. Sondern brave gut ausgebildete Pferde und Pony.

Wir hatten im Trainerlehrgang (als Vorbereitungskurs) einen namenhaften Rechtsanwalt und mit Kind/Erwachsen wieder auf das Pferd schicken wenn nicht gewollt bewegt man sich schnell in der rechtlichen Grauzone und könnte da auch Probleme bekommen. Ähnlich ist es ja auch nachdem Zustand zufragen vorab usw..

Also wenn ich überlege hat mich dies in meiner Zeit noch keiner gefragt.


Oh, da kenne ich einen Fall, bei dem eine Erwachsene jetzt ihren RL verklagen will. Rief jüngst bei mir an, ob ich einen passenden Rechtsanwalt kenne. War eine Springstunde, sie ritt den Parcours, war damit zufrieden und wollte aufhören. Hat dies wohl auch verbal kundgetan. Daraufhin habe der RL darauf bestanden, dass sie den Parcours nochmal reitet. Sie ist dabei runter gefallen und hat sich was gebrochen. Jetzt will sie ihn verklagen. Auf eine solche Idee wäre vor 20 Jahren noch keiner gekommen.


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