Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Mai 2014, 16:51 
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Registriert: 3. Mai 2007, 21:34
Beiträge: 401
Ich hätte da mal eine Frage bzw. möchte evtl. Erfahrungswerte erfragen.
Hat schon mal jemand im Fall eines Schwierigen/verittenen Pferdes mit einem Beruhigungs- bzw. Entspannungsmittel gearbeitet? Wie war das Ergebnis?
Idee ist folgende: Pferd ist nachweislich gesund, Rücken, Zähne, Beine etc. pp. alles kontrolliert, Sattel, Zaumzeug etc. sitzt. Gute RL ist dran, dennoch kommt man immer wieder an einen Punkt, dass das Pferd "dicht"macht und sich der Anforderung durch Tempo/wegrennen entziehen will, so auf der Flucht vor sich selbst. Jetzt steht die Überlegung im Raum, dem Pferd mit einem Beruhigungs- oder Entspanungsmittel versuchen zu helfen sich, mhm, ja irgendwie fallen zu lassen. Da die vermutung ist, dass das Pferd vor Schmerzen wegläuft die es in solchen Situationen mal gehabt hat, hofft man so, den Teufelskreis zu durchbrechen. Ist das irgendwie verständlich ausgedrückt?
Was haltet ihr davon?

Danke und LG


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2014, 11:50 
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Beiträge: 363
Da ist definitiv was machbar... sollte man aber nur mit einem guten Therapeuten machen, da es hier keine "Standard-Kügelchen" oder "Tropfen" gibt. Zusätzliche Traumabearbeitung mittels Organetik wäre sicherlich sinnvoll.

LG, Deni


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Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Mai 2014, 12:17 
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Registriert: 2. Mai 2007, 07:15
Beiträge: 1852
ich hatte im Januar ein ähnliches Problem.
Pferd hat sich innerlich auf einmal so verspannt, dass gar nichts mehr ging. die hatte richtig stress und panik.
dank homöopathie ist pferd inzwischen wieder komplett in sich ruhend und leistungsbereit.
wichtig ist meiner meinung nach ein wirklich fähiger homöopath. (kann auch einer aus dem humanbereich sein, der braucht keine ahnung von pferden zu haben).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Mai 2014, 14:55 
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Beiträge: 2709
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Ich habe bei meinem auch jemanden kommen lassen aber der eigentliche durchbruch kam durch Zeit uns Vertrauen.... auch wenn er immer mal wieder kleine Phasen hat wenn er unsicher wird wo er noch leicht in sein altes Verhalten fallen möchte. Da habe ich aber einfach einen "Notknopf" konditioniert, der wirkt 20000% zuverlässig

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OPWuWR (Oper-Perfekten Wald- und Wiesenreiter!).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Mai 2014, 18:02 
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Beiträge: 2100
Cookie kannst Du den Notknopf mal näher beschreiben?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Mai 2014, 18:32 
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Beiträge: 2709
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Das ist bei jedem Pferd was anderes

bei meinem ist es anhalten auf ausatmen, das ist jetzt so gut konditioniert, das er auch in dollen Stresssituationen SOFORT stehen bleibt... und seinen Keks erwartet, so kommt er runter und kann die Situation neu überblicken und wenn seine erste Reaktion (Flucht) dadurch unterbrochen ist bleibt er auch ruhiger, wenn er stehen bleibt aber wieder hoch dreht weil er die Situation doch gefährlich findet fangen wir an mit angehen-anhalten, angehen-anhalten, wenn er sich anfängt zu konzentrieren kommt kurz warten dazu und bisher waren nie mehr als ein paar Minuten nötig und er schnaubte ab und entspannte

Aber ich clicker auch viel mit ihm, das war unsere erste Übung

Lies sich Problemlos auch aufs reiten übertragen

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OPWuWR (Oper-Perfekten Wald- und Wiesenreiter!).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2014, 16:21 
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Beiträge: 401
tja...ich habe ja nicht dran geglaubt, aber es scheint tatsächlich zu funktionieren. Man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, aber das Pferd ist tatsächlich deutlich entspannter als vorher, gallopiert brav und völlig entspannt vor sich, lässt sich deutlich schneller wieder einfangen und ist auch nach dem Training nicht mehr klatsch-nassgeschwitzt. :keineahnung: Mal schauen ob des anhält!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2014, 06:44 
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und was habt ihr jetzt gegeben?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2014, 07:06 
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wollt ich auch grad fragen :keineahnung:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Juli 2014, 10:36 
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Das würde mich auch interessieren.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. November 2017, 18:22 
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ich krame das Thema mal wieder hoch


Bachblüten, macht das jemand von euch, wie sind euer Erfahrungen?

Aktuell will ich bei meinem "Bronco" mit einer BB- Mischung arbeiten, weil er eine große Panik vor LKW, Trecker und große PKW entwickelt hat (gab einen akuten Anlaß).

Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. November 2017, 19:08 
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Wohnort: 72***
Bei den ersten Turnieren bekam mein damals 5jähriges Pferd Bachblüten-Rescuetropfen. Als ich sie wegließ, weil mein Pferd eigentlich brav war, war es plötzlich sehr nervig. Beim nächsten Turnier wieder Bachblüten und das Pferd war ruhiger. Ich war aber zu Beginn auch nicht soviel unterwegs, daß sich das Pferd so richtig ans Turnierreiten gewöhnen konnte. ICH nahm die Bachblüten auch noch, auch als mein Pferd keine mehr nötig hatte. Ich kann's empfehlen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. November 2017, 18:23 
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Beiträge: 3817
Wohnort: Kiel
Ich kann das auch empfehlen. Meiner bekommt die auch immer auf dem ersten Turnier, weil der immer sehr aufgekratzt ist beim ersten Start. Später nehm ich sie immer selbst und das klappt auch gut :mrgreen: . Ich bin nicht weniger aufgeregt, aber ich merke deutlich, dass mein Herzschlag langsamer ist und das wirkt sichauch positiv auf mein Pferd aus. Der ist immer gleich ruhiger.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. November 2017, 19:11 
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Registriert: 12. März 2009, 14:26
Beiträge: 8364
Wohnort: Hedwig Holzbein
Ich meine nicht nur die Rescue- Tropfen, sondern auch spezielle Mischungen für das jeweilige Problem. Hat damit schon jemand Erfahrung?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. November 2017, 07:19 
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Beiträge: 423
Wohnort: Hessen
Ich hab meinem Pferd in der Apotheke spezielle Tropfen abmischen lassen. Mit Beratung der Apothekerin haben wir eine Mischung aus drei verschiedenen Essenzen dazugegeben, die auf seine Probleme passen konnten. Ich hatte ihn zu dem Zeitpunkt knapp drei Monate und musste den Stall wechseln. Er war relativ durch den Wind, klebte schlimm und musste ankommen. Er hat sie ca. 3 Monate bekommen, dann ließ ich sie nach und nach weg. Ich gab je fünf Tropfen in den Weidebottich, nach Wasserauffüllung, je fünf täglich in die Selsttränke der Box und je fünf täglich ins Futter, an schlechten Tagen auch noch je fünf vorm Reiten. Er ist wie ausgewechselt ...
Die Zeit hätte sicher so oder so geholfen, aber ich glaube sie schlugen an und es gab uns, die mit ihm umgehen mussten ein gutes Gefühl. Die Blüten waren Honysuckle um die Vergangenheit loszulassen, Star of Bethlehem (Schock) und Walnut für den Neubeginn.

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"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd." (Buffalo Bill)


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