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Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Ich habe einen Problemschenkel...
Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Januar 2021, 22:04 
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Wie ihr der Überschrift entnehmen könnt habe ich beim Reiten ein Problem mit einem meiner Schenkel, um genau zu sein dem linken. Bei den Armen und Händen habe ich keine sehr groß ausgeprägte Händigkeit, ich kann vieles mit beiden Händen gleich gut und merke da auch beim Reiten keinen großen Unterschied. Bei meinen Schenkeln ist es allerdings so, dass ich mit dem rechten Schenkel mehr Kraft und Feinmotorik habe als mit dem linken. Also ich bekomme natürlich links auch treibende und verwahrende Hilfen hin, aber einfach nicht so gut wie rechts. Da das früher gefühlt nicht so war vermute ich, dass das eventuell mit dem Bandscheibenvorfall zusammenhängt, den ich vor eineinhalb Jahren hatte oder dass die Pferde, die ich früher geritten bin zufällig eher linkshändig waren und das kompensiert haben.

Das erste mal aufgefallen ist das meiner Reitlehrerin als ich im November ein neues Schulpferd geritten bin, das super fein am Bein war. Danach haben wir es auch bei anderen Pferden bemerkt und schlussendlich habe ich das Problem jetzt auch bei meiner neuen RB. Leider hat dieser links ebenfalls seine schlechtere Seite. Dadurch macht er sich links gern mal fest und versucht mir wegzulaufen. Wenn ich dann mit meinem eher unpräzise treibenden Schenkel komme dann checkt er leider nicht, was genau ich meine und das sorgt erst recht fürs unterm Arsch weglaufen, weil er sich irritieren lässt wenn er denkt er macht etwas nicht richtig (selten so ein Pferd gesehen das so unglücklich ist wenn es dem Reiter nicht recht macht).
Das ist alles Jammern auf sehr hohem Niveau, da wir nicht davon sprechen, dass es gar nicht klappt. Ich bekomme ihn auch links irgendwann schön durchs Genick und über den Rücken geritten, aber eben deutlich schwerer. Außerdem habe ich damit natürlich auch auf der rechten Hand bei allem ein Problem, bei dem ich mehr ans äußere Hinterbein muss.

Hat jemand eine Idee, wie ich diesen Schenkel/das Bein unabhängig vom Reiten trainieren kann, sodass ich darin fürs Reiten mehr Kraft und Feingefühl entwickele?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Januar 2021, 22:19 
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Wohnort: Hedwig Holzbein
Neuroathletik?

Mußt dich mal dazu einlesen, es könnte eine gute Unterstützung sein.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Januar 2021, 22:34 
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Ich hatte ein ähnliches Problem. Kann dressurfit wirklich sehr empfehlen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Januar 2021, 08:26 
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Ich hatte das Problem nach mehreren Verletzungen.

Mir haben Übungen auf einem Ballanceboard (da gibt es verschiedene Varianten, welche ist egal) geholfen. Immer im Verhältnis 2 (starkes Bein) Sätze : 3 (schwaches Bein).

Du schreibst von Bandscheibenproblemen: Bei mir blockiert immer mal der Ischias und das führt bei Belastung zu Problemen mit der rechten Oberschenkelmuskulatur. Das kann also durchaus mitwirken. Da hilft alles, was den Beckenbereich/unteren Rücken mobilisiert. Yoga hilft mir da auch und gezieltes Dehnen.
Im zweiten Schritt solltest du dann an Stabilisierung der Rumpfmuskulatur denken.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Januar 2021, 10:20 
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Wenn es offen hat gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio, das genau auf so Rücken-/Bandscheibengeschichten spezialisiert ist. Da mache ich im Moment auch regelmäßig daheim was. Nur speziell für die Beine kenne ich keine sinnvolle Übungen, die ich daheim ohne Geräte machen kann.

Das mit der Neuroathletik klingt echt interessant, da werde ich mich mal einlesen. Balance Board gucke ich auch mal.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Januar 2021, 14:30 
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Osteopath aufsuchen. Da steckt normalerweise eine Blockierung im Bereich ISG, LWS, Becken dahinter. Die Bandscheibenprobleme sprechen auch dafür. Wenn du trainierst ohne zu behandeln, verhärtest du im Zweifelsfall nur das eigentliche Problem.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Januar 2021, 15:20 
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Registriert: 9. Oktober 2014, 21:44
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Singvogel hat geschrieben:
Osteopath aufsuchen. Da steckt normalerweise eine Blockierung im Bereich ISG, LWS, Becken dahinter. Die Bandscheibenprobleme sprechen auch dafür. Wenn du trainierst ohne zu behandeln, verhärtest du im Zweifelsfall nur das eigentliche Problem.


Jein. Wenn der Schaden einmal da ist muss das nichts akutes sein.


@Isjaki: Ich fühle mit dir. Normal habe ich meinen Rücken gut im Griff und lebe halbwegs schmerzfrei ohne Einschränkungen. Physiotherapie und Body Weight findet mein Körper nur wenig spannend (und mir fehlt die Geduld für 100 Wiederholungen).
Wenn denn dann die Studios wieder aufhaben solltest du das Thema ansprechen. Mit Gewichten kann man da viel machen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Januar 2021, 21:24 
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Beiträge: 2662
Wohnort: Schwabenländle
Beim Osteo war ich schon, der ist auch an mein Fitnessstudio angegliedert. Der hatte aber nichts besonderes gefunden und hat zum Training für die Rumpfmuskulatur im Fitnessstudio geraten. Mein Orthopäde ebenfalls.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Februar 2021, 10:39 
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Registriert: 24. November 2007, 07:37
Beiträge: 6672
Kirschpralinchen hat geschrieben:
Singvogel hat geschrieben:
Osteopath aufsuchen. Da steckt normalerweise eine Blockierung im Bereich ISG, LWS, Becken dahinter. Die Bandscheibenprobleme sprechen auch dafür. Wenn du trainierst ohne zu behandeln, verhärtest du im Zweifelsfall nur das eigentliche Problem.

Jein. Wenn der Schaden einmal da ist muss das nichts akutes sein.

Ich habe das anders gemeint. Dass Bandscheibenprobleme auffällig wurden spricht für mich dafür, dass ein osteopathisches Problem vorliegt.

Isjaki hat geschrieben:
Beim Osteo war ich schon, der ist auch an mein Fitnessstudio angegliedert. Der hatte aber nichts besonderes gefunden

Das heißt aber halt leider nicht, dass nicht doch was da ist.
Isjaki hat geschrieben:
und hat zum Training für die Rumpfmuskulatur im Fitnessstudio geraten. Mein Orthopäde ebenfalls.

Probiers einfach. Aber behalte es im Hinterkopf, wenn die Problematik sich entweder nicht bessert, schlechter wird oder an anderer Stelle etwas auftaucht.

Beispiel: Eine Freundin hat kaputte Füße. Vor einem dreiviertel Jahr hat sie Einlagen bekommen, zusätzlich macht sie Gymnastik und sagte, sie fühle sich fantastisch. Ein halbes Jahr später hat sie schlagartig massive Schulterprobleme (ausgehend vom Hinterhauptsbein/Nackenmuskulatur) bekommen. Das haben aber weder der Orthopäde noch der Physio/Osteo gefunden, sondern eine andere Osteopathin, die sich mal wirklich ALLES angeschaut hat. Jetzt bringen sie den Körper langsam wieder in die Balance, gegen den "Widerstand" der fälschlicherweise aufgebauten Muskulatur.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Februar 2021, 19:08 
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Wohnort: Wo die Misthaufen qualmen... Sauerland!
Singvogel hat geschrieben:
Osteopath aufsuchen. Da steckt normalerweise eine Blockierung im Bereich ISG, LWS, Becken dahinter. Die Bandscheibenprobleme sprechen auch dafür. Wenn du trainierst ohne zu behandeln, verhärtest du im Zweifelsfall nur das eigentliche Problem.


Da ich das gleiche Problem habe und auch beim Osteopath in Behandlung bin, würde ich das auch empfehlen. Ich bin kraftlos rechts und löse das unbewusst im Hochziehen des Beins aus der Hüfte und dem Sporn. Beckenschiefstand, ISG, Körperstatik. Das wird dauern, da ich das lange ausgesessen habe.

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