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Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. April 2018, 09:31 
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Schnucki, es freut mich, dass es bei dir so gut läuft. Ich kann dich gut verstehen.

Für mich ist, trotz manchmal Angst, (Dressur-)Reiten immer noch das, wo ich am meisten abschalten kann und meine Reserven wieder aufladen kann.
Im Juni ist die Besitzerin meiner "Reitbeteiligung" 3 Wochen im Urlaub, da kann ich mich dann wieder austoben. Zum Glück habe ich jemend gefunden, der dann mit mir auch ins Gelände geht, alleine traue ich mich dann doch nicht so wirklich.
Ich kann halt mein RB-Pferd noch nicht so richtig einschätzen, der ist einer, der wirklich alles sieht und dann auch immer versucht da hin zu schauen, egal wie konzentriert man gerade versucht, Dressur zu reiten. :alol: Allerdings macht er, wenn er erschrickt, nicht viel mehr als kurz zusammenzuzucken und eien größeren Schritt nach vorne oder zur Seite, damit kann ich gut umgehen. Meine konnte ja in solchen Situationen von jetzt auf gleich auf der Hinterhand kehrt machen, und das habe ich dann nicht immer gesessen. :-?


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. April 2018, 09:52 
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Das mit Hinterhand kehrt und blöd sein, konnte mein bester Vulle auch ganz gut. Da hat es mir aber erstaunlicherweise nichts ausgemacht, man kannte sich, ich wusste recht genau, wann er wie reagiert und da hat mich auch das vorne hoch und auf der Stelle galoppieren eher zum Schmunzeln gebracht, oller Mistkerl, der. :klappe:

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 18. April 2018, 08:48 
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Ich kann das auch nur bestätigen dass es einem bei manchen Pferden weniger ausmacht wenn die Blödsinn machen und bei anderen bekommt man im Ansatz schon Schnappatmung :mrgreen:
Meine eigene zieht sich bei schlimmen Sachen immer so zusammen fühlt sich gar nicht gut an da steige ich im Notfall auch lieber ab. Der von meinem Mann ist da anders zu händeln. Ich sag immer würde das gleiche was er macht mein Schimmel machen würde ich heulend absteigen :-|
Insgesamt merke ich aber leider dass mich das älter werden nicht mutiger macht. Aber ich sag mir dann auch ich muss ja nichts mehr machen wo ich nicht will ;) muss ja keinem was beweisen


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Februar 2019, 15:37 
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Mein Beitrag ist jetzt fast ein Jahr her, daher mag ich mal ein Update geben.
Die Ausbilderin die ich damals gefunden habe war für Pony und mich genau die Richtige. Auch wenn ich nun endgültig in die alternative Ecke abgerutscht bin, aber hey, ich bin eh die komische Katzefrau ü 40, da darf ich auch alternativ durch die Ponyausbildung schaukeln :-| . Ich reite immer noch nicht mit Knotenhalfter, schließe das aber nicht mehr kategorisch aus :alol:
Sie hatte am Anfang selbst Sorge ob sie mit mir klar kommt, weil ich halt mehr als 30 Jahre "normales" Reiten auf dem Buckel habe, aber sie hat sich drauf eingelassen, was ich ihr hoch anrechne. Und sie hat mich von Anfang an "mitgenommen" auf ihren etwas anderen Weg, der am Ende zum gleichen Ziel führt - pferdegesundes Reiten. Und irgendwie ist es für uns beide sehr spanned. Sie ist Reitpädagogin, Gangpferdetrainerin, Parelli-Trainerin und Geitner-Trainerin.
Ich habe 20 Jahre beruflich mit Pferden gearbeitet und bin FN Trainer B, kann mit Parelli immer noch nicht viel anfangen, Geitner-Equikinetic konnte ich schon bevor wir uns kennenlernten und ich habe einen 3Gänger.
Viele Berührungspunkte hatten wir also eigentlich nicht, aber menschlich passte es gut :mrgreen: . Angenehmerweise ist sie auf nichts festgelegt sondern mischt "normales" Reiten mit alternativen Ansätzen. Mir gefällts und bis jetzt hat Herr Pony alles gelernt was er beim "normalen" Reiten auch gelernt hätte *gg*
Und sie mag und versteht mein Pony. Der ist nämlich zwar ein eher gemütliches Tier (dem ich manchmal ein bissl mehr "Go" wünsche, das aber dann auch ganz schnell wieder vergesse), hat aber durchaus Fjordeigenschaften die man ihm nicht sofort zutraut. Seine Reizschwelle was Überforderung angeht ist SEHR gering. Aber er zeigt es dann auch sehr klar, sei es dass er nach dem Schenkel schlägt oder rückwärts läuft oder sich brettfest macht. Ich bin sehr sicher, dass das ein größeres Problem würde, wenn man da "mal drüber weg reiten" und ihn "zum Kampf herausfordern" würde. Er arbeitet und lernt gern, daher bekommt er, wenn deutlich wird dass er überfordert ist, eine Pause, und bisher hat er das noch nie ausgenutzt um irgendwann nur noch Pausen zu haben :alol:

Irgendwie kam ich mit ihr an den Punkt "nichts muss, alles darf". Ich KANN nicht mehr so gut reiten wie vor 10 Jahren. Und das werde ich auch nie wieder können. Ist doof, aber nicht zu ändern. Mein eigener Anspruch an mich (hat immer funktioniert, muss weiter funktionieren) stand mir aber im Prinzip im Weg. Und ich meinem Pony, dem ich mit meinem leicht angematschten Körper immer noch falsche Hilfen gab und ihn damit nur konfus machte.
Glaubt mir, die linke Arschbacke/der linke Oberschenkel sind fürs Reiten wichtiger als man denkt :-D . Und wenn man diese Körperteile 35 Jahre lang ohne drüber nachdenken zu müssen eingesetzt hat ist das Umdenken echt schwierig.
Zum Glück hatte ich auch den großen Bruder von meinem Pony zur Verfügung, der ein Jahr älter und in sich gefestigt ist. Indem sie mich auf ihm gesehen hat hat die Ausbilderin analysiert wo es bei mir hängt und wie sie a) mir Alternativen zeigen kann und b) meinem Pony beibringen kann, damit unzugehen. Und das funktioniert prima.
Se hat mich auch sehr bald wieder drauf gesetzt. Erst eng begleitet, dann sind wir recht bald zu ganz normalem Unterricht übergegangen, weil ich meinem Pony mit jedem Mal mehr vertraut habe.
Und was mir auch half war, dass sich mein Gemütspony im Gelände mal vor flatternden Gänsen erschreckt hat und, nachdem er erst auf zwei Beinen stand, einen Satz nach vorne machte und losgaloppierte. Ich bin nicht runtergefallen, weil in dem Moment nicht irgendeine Angst regiert hat sondern ich ganz normal reagiert habe. Das tat gut fürs Selbstwertgefühl :alol: . Und auch die Tatsache, dass ich immer noch in der Lage bin im Notfall die Beine zuzumachen, weil zwar Hintern und Oberschenkel ein Eigenleben führen, der Unterschenkel aber bei Bedarf gehorcht tut gut zu wissen.
Insgesamt war der Cut, den ich vor einem Jahr gemacht habe, gut und richtig. Und das Reiten macht nun wieder Spaß.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Februar 2019, 16:32 
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Freut mich sehr für dich!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2019, 08:30 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2019, 09:10 
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Ich finde es auch toll, dass du wieder Spaß an deinem Schlumpf und am Reiten hast :)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2019, 19:16 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2019, 20:37 
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Schnucki, das freut mich für dich. Manchmal ist es einfach sinnvoll, sich auf andere Wege einzulassen. :daumen:


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