Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Februar 2018, 17:31 
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Am Samstag hab ich am Pony ein Date mit der Dame die ich Samstag kontaktiert habe :daumen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Februar 2018, 21:02 
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Ich schicke dir eine PN :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Februar 2018, 20:54 
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Kenne ich auch. Nur gab es bei mir gar keinen handfesten Grund. Es war plötzlich einfach "da". Ist zwar schon wieder eine lange Zeit her, aber mir hat es geholfen, selbst den Druck vollkommen rauszunehmen. In der Phase war ich anfangs fast nur noch mit Bodenpersonal unterwegs. Es gab mir die Sicherheit, dass eben im Zweifel jemand eingreifen kann. Und wenns nur ein paar Runden Schritt waren, dann war auch das ok. Wichtig war mir immer, dass ich mit einem positiven Gefühl abstieg. Es hat viele, viele Monate gedauert, aber schlussendlich konnte ich sogar wieder kleine Runden alleine ausreiten gehen und war danach stolz wie Oskar :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Februar 2018, 11:16 
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Ich kann dich verstehen. Mein alte Stute war die absolute Lebensversicherung und mein Vertrauen in mich und meine Fähigkeit "oben zu bleiben" war ziemlich stark.

Als meine alte Stute verstorben war und die neue Stute eingezogen war, bin ich auch völlig unbedarft drauf und los. Alles war gut. Bis ich beim Trockenreiten - sie startete aus heiterem Himmel durch - ziemlich übel runtergerauscht bin. Das hat wirklich weh getan, auch ziemlich lange. Und dann war der Knacks da. Ich habe der Stute einfach nicht mehr vertrauen können. Ich habe auch meinen eigenen Fähigkeiten nicht mehr vertraut. Und je größer die Angst, desto mehr "Rumgehüpfe" von der Stute.

Es ging soweit, dass ich mich auf Bodenarbeit beschränkt habe und meine - sehr gute - RB sie geritten hat. In meinem Kopf spukte ständig rum: "Was, wenn Du runterfällst? Was, wenn Du dich ernsthaft verletzt? Wer sorgt dann für das Familieneinkommen?" Irgendwann war die Angst dann so groß, dass ich mich überhaupt nicht mehr raufgetraut habe.

Ich hatte mich zum Training bei einem Mental-Trainer, der gleichzeitig ein guter Reitlehrer ist, durchgerungen, da hat die Hufrehe dann unseren gemeinsamen Weg beendet.

Ich habe dann lange überlegt, mit meinem Mann gesprochen und für mich entschieden, dass ich das Reiten beigebe. Irgendwie waren die tollen Momente alle mit meiner alten Stute verknüpft. Mir ihr ging wirklich alles! Damensattel, Wattritte, Ausritte, Umzüge, Dressur, Springen, Gelände.....

Heute bin ich ohne Pferd - mit Hausumbau, Kind, Mann, Garten und Vollzeitjob - gut ausgelastet.

_________________
Schnuppe


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Februar 2018, 12:39 
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Sei einfach froh, dass Du das nicht mehr beruflich machst.
Ich habe den Verdacht dass es unserer Stallreitlehrerin auch so geht, aber die lebt halt immer noch davon.

So kannst Du das alles so machen wie Du Dich wohlfühlst und in dem Tempo das für Dich passt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Februar 2018, 09:24 
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Schnucki, wie lief es denn mit der Dame (neugierigbin :mrgreen: )


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Februar 2018, 12:06 
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Sie ist sehr nett und wir liegen auf einer Wellenlänge. Alles andere haben wir auf den 17. März verschoben, weil auch unser High-End-Teppichschnitzelreitplatz dem Winter jetzt nicht mehr trotzen kann und hart gefroren ist. Aber wir haben uns gut unterhalten und ihr Umgang mit dem Pony gefällt mir auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. März 2018, 14:06 
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Ich war auch sehr lange schmerzbefreit aber seit einigen Jahren bekomme ich auch schnell Kopfkino.

1. Situation

Sturz beim Springen 2007 mit fremdem Pferd, Rippen in der Lunge, (medizinisch weiß ich nicht mehr wie das hieß) tat höllisch weh. Totale Panik schon beim Überwinden der Stange und an Springen war gar nicht zu denken, da auch auf anderen Pferden mein Körper völlig austickte - ich versteifte mich so dass an reiten nicht mehr zu denken war, meine Zähne klapperten und meine Knie schlotterten so dass sie gegen den Sattel klapperten. Es wäre wirklich lebensgefährlich gewesen so einen Sprung anzureiten. Seit dieser Erfahrung versuche ich auch niemand mit Angst zu überzeugen doch etwas zu tun - es kann nicht gut gehen
Ich ritt 3 Jahre auf einem alten braven Pony abends spät alleine heulend über einzelne Stangen, erst im Schritt, dann im Trab usw bis Cavaletti wieder gingen. ich denke mein Körper musste mit 100000 Wiederholungen lernen dass er sich normal benahm und nicht in diese Angststarre verfiel. Als Rubi 4 war begann ich 2011 mit ihm mit dem Springen, ganz klein und dann aber Stück für Stück. an manchen Tagen kamen diese Angstanfälle und auch kurz dieser Körperzustand, ich hatte aber immer Glück und mein Überwinden wurde mit Erfolg belohnt. Ich hatte wenig Stürze, die mir auch nichts machten und ritt sogar 2012 mein erstes VS Training, 2013 erste A Springen und bin mittlerweile recht sicher und unerschrocken, Körperausfälle gibt es nicht mehr, ich habe es nur nicht so mit Höhe. Also L einzeln geht wenn ich das Gefühl habe der Tag ist gut, M geht nur am Ende einer Reihe.
Einiges an Überwindung hat mich das Springen mit unserer Stute gekostet, sie ist brav und weniger ängstlich als Rubi aber wie das so mit Jungen Pferden ist - sie überspringt sich mal, verweigert nicht wie Rubi 10 Meter vorher sondern aus vollem Tempo, macht mal haken oder bockt nach dem Sprung....alles nicht schlimm aber für mich ein Unsicherheitsfaktor. Meinen Körper habe ich im Griff und springe sie seit 5 Wochen regelmäßig - jetzt bekomme ich Spaß an der Sache und jede Situation die gemeistert ist macht mich stark. Das erste Springturnier wird spannend. es ist aber auch immer wieder eine große mentale Anstrengung meine Emotionen im griff zu halten.


2. Situation

Ich setzte mich immer mit vollen Urvertrauen auf fremde Pferde. Bis ein Wallach beim Ausprobieren mit mir durch ging. Runde um Runde um Runde ....ich ließ locker, versuchte es mit Stimme, übern Sitz, mit einer Volte, mit Nichtstun....die Minuten zogen sich und der Kontrollverluste erschreckte mich schon. Das Ganze endete nur weil er aufgrund des Tempos mit mir hinfiel. Getan hatte ich mir körperlich nichts aber Urvertrauen war gabz schön erschüttert.
Seitdem baue ich bei fremden Pferden viel mehr Sicherheitsmechanismen ein und sage auch öfter mal : nein mache ich nicht ungutes Bauchgefühl

3. Situation

Ich bin ja bis in den 5 Monat der SS noch Turnier geritten, meine 2 Pferde Dressur und Gelände bis am tag davor. Springen, auch nur ein Cavaletti, konnte ich bereits seit dem tag des Verdachts auf die SS nicht mehr.
bei Oles Geburt 9/14 machte ich mir sämtliche Sehnen und Bänder im Fuß kaputt (in der Wanne beim Pressen abgerutscht) und wollte mich nicht operieren lassen. Im Frühjahr 2015 knickte ich bei einem Bocksprung von Rubi im Bügel um. Am Ende des VS Trainings sah mein Fuß nicht gut aus, am nächsten Tag die Diagnose Sprunggelenk und alles kaputt. Das hat mir meine Verletzlichkeit sehr bewusst gemacht und der Ausfall als Mama, als Selbstständige, die harte Zeit für meinen Mann - nie wieder möchte ich das. Manches wird sich nicht vermeiden lassen, aber Risiken die sich vermeiden lassen sollte man auch eliminieren. Und als Schwangere würde ich niemals wieder aufs Pferd,gerade nicht in solchem Umfang, ich kann selbst nicht verstehen wie ich damals so leichtsinnig sein konnte.


Mal schauen wie es weiter geht aber eins weiß ich sicher - hätten wir nicht jetzt die junge Stute sondern ich hätte erst in 10 / 15 Jahren in denen ich nur meine Verlasspferde Melle und Rubi gehabt hätte einen Jungen ausbilden wollen / sollen / müssen - ich wäre nicht dazu in der Lage. Die einzige Möglichkeit ist körperlich fit zu bleiben, sportlich wie auch mit den Reaktionen. So kann man Unsicherheiten vermeiden und Unfälle vorbeugen. Und nie was gegen das eigene Gefühl machen, das geht schief. Hilfe holen, so wie du das planst, ist das Beste was du machen kannst. Und wenn dann dein Pony sicher ist und auch mal eine Unsicherheit des Reiters weg stecken kann, dann fängst du in kleinen Schritten an und ihr findet zusammen.

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Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.
Bertrand Arthur William Russel


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. März 2018, 15:31 
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Hier muss ich ja mal nachhaken [smilie=timidi1.gif] .
Ich finde es sehr löblich, dass du deinen Pferden so viel Abschwechselung bietest, aber ich muss da mal nachfragen wieso du springst, wenn du solche Angst hast. Nicht falsch verstehen! Das ist nicht böse gemeint, sondern es interessiert mich ehrlich! Ich beobachte so was auf Turnieren etc. auch öfter. Da sind Leute bei, die jedes mal runterfallen und weinen oder vorher schon nervlich am Ende sind, weil sie solche Angst haben. Da frag ich mich immer, was sie daran so festhalten lässt. Du könntest deine Pferde ja auch Freispringen lassen und "richtig" mit deiner Schwester springen lassen oder ab und an mit einem Bereiter für die Abwechslung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. März 2018, 17:55 
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Die Angst habe ich nicht mehr. Wenn ich durch meine Angst verkrampft reiten würde oder die Pferde verunsichern würde ginge es ja gar nicht. Gerade Rubi vom Typ her oder auch die Kleine brauchen ja Sicherheit. Wenn ich die ihnen nicht geben könnte würde ich es abgeben.
Bei der Stute habe ich angetestet und als soweit alles gut war meine Schwester springen lassen. Jetzt mit Distanzen und Kombis und Parcours Richtung A meinten die RL es wäre besser ich übernehme bzw reite mit da ich sie besser auf den Wegen halten kann und unterstützen kann, damit da nichts falsch läuft. Die wären aber auch die ersten die mich runter holen würden wenn es gerade bei dem Jungen Pferd Unsicherheiten oder Anstimmnungsprobleme geben würde. Meine Schwester ist furchtloser, weiß aber dass ich Probleme besser lösen kann, wenn sie unsicher ist dann mache ich. Erstes Springen Auswärts, Reiten mach Pausen, erster Geländegalopp, erste Turniere....

Als meine Schwester beim Anreiten mal runter fiel bin sofort ich drauf, aber nur mit passendem Profi an der Longe. Als das geklärt war wiwder sie. Früher hätte ich irgendwen an die Longe gestellt und gesagt ich packe das von oben alleine, heute kümmere ich mich damit das Risiko geringer wird. Das ist weniger Angst , mehr gesunde Vorsicht :keineahnung:

Heute würde ich schwanger nicht mehr reiten und auch meine Sehnen und Bänder operieren lassen, damit das Risiko rimrs Bruches sinkt
Außerdem macht Springen zu 99% total Spaß
Ein guter Parcour gibt mir viel mehr als eine gute Dessur

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. März 2018, 18:06 
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Das mit dem Springen habe ich ja schon ewig abgehakt. War da eh nie der Held, weil ich es nie wirklich gelernt habe. Ich glaube meine erster Springstunde hatte ich im Lehrgang vorm Reitabzeichen mit Anfang 20, weitere auch immer nur auf Lehrgängen. In jungen Jahren fand ich es natürlich schon cool mit einem 1,38er Pony über 1,20er Hindernisse zu hüpfen, aber ich habe halt nie an einem Stall gestanden wo es genug Hindernismaterial für einen ordentlichen Parcours gab. Also gab es Einzelsprünge und Baumstämme im Wald.
Im Trainerkurs hatte ich mal so ein "Körpererlebnis". Da mein Schulpferd fürs Springen zwei Tage vor der Prüfung ein Hufgeschwür hatte bekam ich ein anderes. Kein Selbstläufer, was ich leider bei anderen Reitern schon gesehen hatte (es hatte seine Gründe dass sie noch nicht "vergeben" war), was mir ein sehr ungutes Gefühl gab. Am Tag vor der Prüfung sollte ich einmal den Parcours springen, damit ich das Pferd wenigsten oberflächlich kenne. Ich bin alleine abgeritten und habe locker-flockig ein paar kleine Kreuze und Cavalettis genommen. Lief super, ich fühlte mich auf dem Pferd richtig wohl. Dann kam der Lehrgangsleiter und ich wusste, es wird ernst. Und das Pferd stand. Ich habe innerlich so dicht gemacht, dass die sensible Stute keinen einzigen Schritt mit mir mehr gemacht hat, obwohl ich getrieben habe etc. Wir standen einfach mitten in der Halle. Diese Blockade durchbrach der Trainer SEHR lautstark - in dem Moment war das der richtige Ton, weil es ja keinen wirklichen Grund gab dichtzumachen (Unfall o.Ä.).
Danach bin ich dann mit meinem Hafi einmal in der Woche zur Springstunde zum Nachbarstall, bekam endlich etwas Routine, habe aber auch einige Stürze gesehen.
Habe den Hafi dann mit zur Meisterprüfung genommen, nicht wissend dass das in Bayern ("Caprilli"prüfung mit L-Hindernissen) ne ganz andere Hausnummer ist als im Rheinland (L-Dressur). Aber okay, dass er das kann wusste ich ja. Dann bin ich - wieder zwei Tage vor der Prüfung - runtergefallen. Danke an den damaligen Chef in München, dessen dämlicher Tat ich das zu verdanken hatte :schimpf: :schimpf: . Zum Glück nur hübsch grün und blau, aber nichts kaputt. Prüfung ging also und war auch gut. Für mich war absolut klar, dass das meine allerletzte Prüfung sein würde in der ich diese Höhe würde springen müssen, es gab einfach keine Prüfung mehr die ich hätte machen können, ich hatte alle durch :alol: . Dass mein Können im Springen niemals für den Trainer A reichen würde war mir sonnenklar, daher stand der nie zur Diskussion. Aber irgendwie hatte ich zum ersten Mal Spaß am Springen. Kurz darauf war bei uns Vereinsturnier und ich habe die popelige E-Springen genannt. Kann ja so schwer nicht sein. Aber auch da sah der Körper das anders. Der sagte "ey, wir MÜSSEN das nicht machen, also mache ich es nicht" und mein Pony, das noch nie grundlos geparkt hatte fing auf einmal damit an. Damit war das Kapitel Springen dann für mich geschlossen. Ich habe einfach keinen Grund gefunden, mich und das Pony durch was durch zu"quälen" was ich weder brauche noch wirklich will


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. März 2018, 19:08 
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@Cillie: Danke für die Erklärung :-D !


schnucki hat geschrieben:
Ich habe einfach keinen Grund gefunden, mich und das Pony durch was durch zu"quälen" was ich weder brauche noch wirklich will


Genau das meine ich. Ich habe bei vielen auf dem Turnier oder generell beim Springen oft das Gefühl, dass sie genau das denken. Dass sie sich da einfach nur durchquälen müssen. Ich frag mich aber wofür :keineahnung: . Wenn ich das keinen Spaß dran habe oder Angst, aus welchem Grund auch immer, dann gibt es doch genügend andere Möglichkeiten die Zeit mit Pferden spaßiger zu verbringen. na ja, ist vermutlich ein anderes Thema...


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 30. März 2018, 08:14 
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Ich bin Mittwoch letzte Woche von der Kleinen gefallen. Wir sind eine Reihe gesprungen die recht anspruchsvoll war. Kreuz Kreuz Steil Oxer Oxer. Langsam angefangen und dann erhöht. Als die Oxer und Steil so Richtung A gingen ist sie mir im Absprung zum Oxer einmal ausgestiegen und weil ich mit viel Schwung weil weit rein kam landete ich alleine Oxer. Gleich wieder hoch alles gut gesprungen.

Am Wochenende bei unserem Trainer ist meine Schwester sie gesprungen und Lasdrada hat jeden Mini Sprung in Frage gestellt mit Gas vorbei. Auch mehrfach...

Ich lasse die jetzt vom Profi mitspringen und auch die ersten Turniere gehen bevor da noch mehr passiert und die sich was angewöhnt.

Ich Falle nämlich 6 Wochen aus war gestern doch mal im KH. Die blauen Flecken vom Sturz sind nämlich weg aber es zwickte noch etwas- Volltreffer Fibulaköpfchen gebrochen
:roll:
Gips habe ich mich geweigert muss halt aufpassen....und ich wäre so gerne Gonsenheim mit dem Fuchs gesprungen :cry:

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Bertrand Arthur William Russel


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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 30. März 2018, 09:39 
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Gute Besserung Cillie! Du schaffst aber auch immer Sachen. :knuddel:

Die Idee, sie jetzt erst einmal von einem Profi reiten zu lassen, finde ich gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Angst beim Reiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. März 2018, 17:01 
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Danke

Ich habe gerade echt nen Lauf :cry:

Heute auf dem Turnier in Gonsenheim im Wald geparkt zwischen Bäumen anders nicht möglich. Sophie zieht Trense aus ich Sattel - die Kleine erschreckt sich springt vorwärts in einen Engpass und schubst mich mit- auf der einen Seite an ihrer Schulter Sophie und Hänger andere Seite ich und Baum auf Höhe Schenkellage.
Ich zwischen Baum und Pferd kurz beim Vorbeiquetschen eingeklemmt - kurz weg gewesen. Sophie hatte LaStrada schnell wieder eingefangen, Pferd geht vor ich war wieder da als sie zurück kam :alol:
Rippen geprellt, Ellebogen geprellt, Quetschung in Leiste mittlerweile auf Größe eines Handballes...es langt jetzt....

So schnell geht's eine Sekunde nicht aufgepasst. Die Kleine fand es dort aber auch sehr gruselig....

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