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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 09:02 
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La Traviata hat geschrieben:
Witzig. Ich sehe das Problem genau andersrum.


Du meinst, dass die guten Pferde so speziell sind, dass der Otto-Normal-Reiter die gar nicht mehr bedienen kann?


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 09:17 
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Also nach meiner Erfahrung gibt es sehr spezielle Pferde in jeder Qualität - aber grundsätzlich ist es einfacher mit einem Pferd dem sowohl vom Interieur als auch vom Exterieur alles leicht fällt.

Aber das ist auch so ein Thema über das ich schon seit Jahren den Kopf schüttele. Jeder wird zustimmen, dass man ein Springpferd braucht wenn man ganz oben über die Latten möchte, aber in der Dressur soll dann plötzlich jedes Pferd das lernen können weil das ja nur Ausbildung ist. Nein, ist es nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 09:48 
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habe gestern mit einem unserer Reitlehrer über das Thema gesprochen. Er hatte ein Pferd mit, was wohl zum Verkauf stand, und im Schulbetrieb probeweise mitgehen sollte. Das Pferd hatte M-springen gewonnen und war Dressur bis L ausgebildet. Es sass ein schon sehr gut reitendes Mädel drauf. Das Pferd war nach der Stunde völlig verwirrt. Der war am Schenkel und in der Rittigkeit so sensibel, dass er mit den unpräziseren hilfen der Reiterin gar nichts recht anfangen konnte, und sich dann in die "Flucht" rettete. Der Reitlehrer meinte, dass unsere Schulpferde so abgestumpft seien, daß sie nur noch mit Druck vorwärts zu bekommen seien. Und Zuviel Druck erzeuge eben irgendwann Gegendruck, und so würden anfangs gutausgebildete, leichtrittige Pferde immer triebiger und unrittiger.
Die Reiter, auch die besseren Schulreiter, hätten aber nie gelernt, auf sensible, leichtrittige Pferde so einzuwirken, daß diese die Hilfen auch wirklich verstehen und annehmen würden.
Da liegt die Crux zumundest in unserer Reitschuie. Das Gros der Schulpferdereiter ist einfach zu "schlecht", auch wenn sie sich Mühe geben, mit gutausgebildeten Pferden zurecht zu kommen.

zum Thema "Zucht" ist meine Meinung, daß die Qualität der modernen Sportbferde zwar zugenommen hat, das Gross der normalo-Reiter dieses Potential aber nicht nutzen bzw. bedienen kann. Die Interessen von Züchter und Endverbraucher (Reiter) sind zu sehr auseinandergegangen. Ich kenne mehrere Beispiele, wo ( wie ich weiter oben ja schon geschrieben habe), die Leute mit 15.000-20.000 Euro Budget in der Tache losziehen, und nach endloser Suche kein passendes Pferd finden.
Gerade auch in einer FB-Gruppe gesehen: Familienpferd wird gesucht, dressurbetont, für Mutter und Tochter, Tochter reitet auf Reiterwettbeerb-Niveau, Mutter so in etwa A-Dressur. Pferd soll von Tochter auch auf Reiterwettbewerben vorgestellt werden, aber mit Perspektive für höhere Klassen mit fortschreitender Ausbildung. Diemeisten modernen,langebinigen Dressurpferde haben aber soviel Go, daß ein Kindoder Jugendliche im Reiterwettbewerb oder E-Dressur damit überhaupt nicht zurecht kommt. Vor allem, wenn es bisher nur Schulpferde geritten ist.

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"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen,
sondern die Vorstellungen von den Dingen.

Wennn wir also unglücklich, unruhig oder betrübt sind,
so wollen wir die Ursachen nicht in etwas anderem suchen,
sondern in uns, das heißt : in unseren Vorstellungen. " (Epiktet)


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:02 
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Blubbi hat geschrieben:
La Traviata hat geschrieben:
Witzig. Ich sehe das Problem genau andersrum.


Du meinst, dass die guten Pferde so speziell sind, dass der Otto-Normal-Reiter die gar nicht mehr bedienen kann?


So ungefähr, ja. Das fängt schon damit an, dass die meisten Pferde über deutlich mehr Schwung/Raumgriff verfügen. Den zu handeln und dann punktgenau zu steuern ist häufig die Herausforderung, der die Reiter nicht ausreichend gewachsen sind. Wenn ich die Klamotten bei einer Parade schon nicht zusammen halten kann, brauch ich an Lektionen gar nicht erst ran - mal überspitzt gesagt. Das liegt aber nicht nur am Vermögen, dass das heutige Reitpferd im Exterieur mitbringt, sondern auch am von Diva angesprochenen Interieur. Stelle ich mir ein bisschen vor wie ein hochbegabtes Kind. Die Balance zwischen Forderung und Förderung zu finden, ist vermutlich oft die Krux.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:15 
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Diva hat geschrieben:

Aber das ist auch so ein Thema über das ich schon seit Jahren den Kopf schüttele. Jeder wird zustimmen, dass man ein Springpferd braucht wenn man ganz oben über die Latten möchte, aber in der Dressur soll dann plötzlich jedes Pferd das lernen können weil das ja nur Ausbildung ist. Nein, ist es nicht.


So meinte ich das nicht - und ich glaube Fabelhaft auch nicht. Aber es ist gibt eben sehr gute Dressurpferde und "normale" Dressurpferde. Dass das Interieur bzw. die Arbeitseinstellung stimmt, setze ich jetzt mal voraus. Aber viel Bewegungspotential macht schon echt was aus auf'm Turnier. Ein Pferd mit schwungvollem raumgreifenden Trab geht viel ausdrucksstärkere Traversalen als ein Pferd mit nem 6er Trab. Das ist dann vielleicht technisch gleich gut, aber der eine kriegt ne 7 oder 8 und der andere ne 6. Ist ja auch völlig gerechtfertigt, irgendwo müssen ja die Unterschiede liegen.
Starker Schritt für ne 5 oder für ne 8 machen bei 3 Richtern auch schon 9 Punkte Unterschied. Darauf kommt es am Ende an und das macht dann schon viel aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:19 
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La Traviata hat geschrieben:
Blubbi hat geschrieben:
La Traviata hat geschrieben:
Witzig. Ich sehe das Problem genau andersrum.


Du meinst, dass die guten Pferde so speziell sind, dass der Otto-Normal-Reiter die gar nicht mehr bedienen kann?


So ungefähr, ja. Das fängt schon damit an, dass die meisten Pferde über deutlich mehr Schwung/Raumgriff verfügen. Den zu handeln und dann punktgenau zu steuern ist häufig die Herausforderung, der die Reiter nicht ausreichend gewachsen sind. Wenn ich die Klamotten bei einer Parade schon nicht zusammen halten kann, brauch ich an Lektionen gar nicht erst ran - mal überspitzt gesagt. Das liegt aber nicht nur am Vermögen, dass das heutige Reitpferd im Exterieur mitbringt, sondern auch am von Diva angesprochenen Interieur. Stelle ich mir ein bisschen vor wie ein hochbegabtes Kind. Die Balance zwischen Forderung und Förderung zu finden, ist vermutlich oft die Krux.


Da hast du nicht ganz unrecht, das stimmt. Ich bin jetzt von einer anderen Ausgangslage an das Thema ran gegangen und habe quasi vorausgesetzt, dass der Reiter sich schon auf einem gewissen Level, sagen wir L-Niveau, befindet.
Allerdings bezweifle ich ehrlich gesagt auch, dass ein Reiter, der ein gutes Pferd nicht ordentlich zusammen halten kann, das auch mit einem weniger bewegungsstarken dann schafft :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:21 
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Blubbi hat geschrieben:
So meinte ich das nicht - und ich glaube Fabelhaft auch nicht.

Dich meinte ich damit auch gar nicht - und Fabelhaft erst recht nicht. Wieso überhaupt Fabelhaft?
Eigentlich weiß ich gar nicht wieso ich da jetzt wieder drauf kam. Das ist so ein Reizthema von mir, wenn Leute der Meinung sind ihr Pferd das ursprünglich dazu gezüchtet war Planwagen zu ziehen oder Postpakete durch unwegsames Gelände zu bugsieren oder vor einem Sulky möglichst schnell zu traben, könne genauso viel lernen wie ein Pferd das aufgrund seiner Zucht quasi schon A-Dressur fertig auf die Welt kam und dann nur noch ein paar Lektionen lernen muss. Und natürlich ist es mit so einem Pferd viel leichter.

@Juno
Ja, ein richtig gutes Schulpferd ist die eierlegende Wollmilchsau, da so ein Pferd einerseits noch bereit sein sollte Hilfen anzunehmen, andererseits aber falsche Hilfen nicht übel nehmen darf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:25 
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Diva hat geschrieben:
Blubbi hat geschrieben:
So meinte ich das nicht - und ich glaube Fabelhaft auch nicht.

Dich meinte ich damit auch gar nicht - und Fabelhaft erst recht nicht. Wieso überhaupt Fabelhaft?


Weil Fabelhaft sowas ein paar Posts weiter geschrieben hat - dass der Großteil der heutigen Pferde mindestens M gehen kann, aber die meisten Reiter nicht dazu in der Lage sind. Dem hab ich zugestimmt und ich dachte dein Post bezog sich darauf :mrgreen: .

Wenn nicht - auch gut :alol:

Meine Antwort bezog sich auch tatsächlich auf Reitpferde von unterschiedlicher (Bewegungs-)Qualität. Dass man mit nem Traber keine M-Dressur gewinnen kann, sehe ich genauso wie du.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:28 
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juno hat geschrieben:
habe gestern mit einem unserer Reitlehrer über das Thema gesprochen. Er hatte ein Pferd mit, was wohl zum Verkauf stand, und im Schulbetrieb probeweise mitgehen sollte. Das Pferd hatte M-springen gewonnen und war Dressur bis L ausgebildet.

:ashock: Jetzt muss ich doch mal ganz frech nach eurem Budget fragen. :ashock: Also bei meinem Heimatverein liegt das für ein Schulpferd bei 3.000 € (mit Sponsoring durch ein betuchtes Vereinsmitglied ausnahmsweise auch mal höher) und im aktuellen Stall wird alles als Schulpferd verwendet was sich aus der eigenen Zucht nicht verkaufen ließ oder eigene, ausrangierte Turnierpferde Ü20. :keineahnung:


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:38 
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bei unserem Verein liegt das Budget für ein Schulpferd bei 5000 Euro. Den Schimmel gibt es dafür natürlich nicht, der soll über den RL verkauft werden, bzw. steht wohl zum Verkauf und ist jetzt probeweise in einer Gastbox, um das Pferd vielen interessenten auf einer zentral gelegenen Reitanlage vorstellen zu können. Und damit er bewegt wird, reiten in gute Reitschüler in den Schulpferdestunden mit. Aber als Schulpferd ist der völlig ungeeignet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:43 
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Diva hat geschrieben:

@Juno
Ja, ein richtig gutes Schulpferd ist die eierlegende Wollmilchsau, da so ein Pferd einerseits noch bereit sein sollte Hilfen anzunehmen, andererseits aber falsche Hilfen nicht übel nehmen darf.


Hier sollte aber auch der reitlehrer nicht ausser acht gelassen werden. Der sollte nicht nur den Unterricht des reiters im Auge haben sondern auch das Training des schulpferdes! Wenn der rl es schafft während des Unterrichts nicht nur den Reiter zu motivieren sondern durch umsichtige, angepasste 'lektionen' , ausreichend lob und Motivation, und auch das Pferd trainierenden Elemente einzubauen ist dem schulpferd doch schon sehr geholfen. Natürlich muss das schulpferd eine solide Grundausbildung und ein braves Gemüt mitbringen. Aber sobald der reitschüler die ersten Basic s fürs freie reiten beherrscht kann ich demjenigen beibringen richtig dosiert und pferdegerecht und motivierend zu reiten. Und dann hat das Pferd auch eine reelle Chance das eine ganze Weile durchzuhalten. Nur muss sich der rl auch die mühe machen. Gefühlvolles reiten und den entsprechenden Umgang mit dem Pferd kann jeder lernen. Und ist doch sicherlich auch das Bedürfnis von jedem der sich mit Pferden beschäftigen möchte. Es braucht nur einen geeigneten Lehrer.

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:47 
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zum Thema Zucht vertrete ich feolgende Auffassung:
die modernen, langbeinigen dressurbetonten Pferde sind aufgrund einer züchterisch veränderten Körperstatik (lange Röhren, kurzer Rücken, Beckenstellung im "Schub", grosse Schulterfreiheit) gar nicht mehr in der Lage, sich körperlich so auszubalancieren, daß eine vielseitige Ausbildung möglich ist.
bzw. ein Amateur ( ich sage jetzt nicht Freizeitreiter) ist häufig nicht menr in der Lage, so ein Pferd selbst auszubielden. Es ist schon fast unmöglich, diese Pferde überhaupt auszusitzen. Die traben teilweise wie eine Mischung aus Friese und Hackney.Wir haben gerade 2 dieser langbeinigen Schönheiten im Stall, beide 5-jährig, dunkel Jacke, Beine bis zum Anschlag. Ich habe die bisher nur mit eingerolltem Hals und hinter der senkrechten durch die Halle steppen sehen. Aber die Besitzerinnen sind ja sooooo begeistert und sehen sich in der neuen Turniersaison schon als Seriensieger in den A-Dressuren.....

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 10:52 
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http://www.gestuet-bonhomme.de/hengste/ ... /maracana/

mit sportlich langbeinig meine ich z.B. folgenden Pefrdetyp.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2018, 16:09 
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So was wie Velvet schrieb, bräuchte man eigentlich, aber oft ist das ja schwer umsetzbar. Da reiten 5 Leute zeitgleich wirr durch die Halle und man soll allen innerhalb einer Stunde gerecht werden. Noch dazu sind die Leute nicht alle gleichstark. Das ist sicher oft in der Umsetzung problematisch.

Es wäre für die Pferde sicher auch gut, wenn sie ab und an vom RL oder einem besseren Reiter gearbeitet werden würden, um das Niveau zu halten etc., aber das ist ja meist auch nicht realisierbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2018, 09:17 
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das mit dem Korrekturberitt ist bei uns auch nicht realisierbar....wir hatten mal eine Azubine, die eine Lehre zum Pferdewirt mit SP Reiten machte, die sollte das dann übernehmen, scheiterte aber auch bei den ganz harten Brocken und hatte dann keine lust mehr. Die Lehre hat sie auch abgebrochen....die Reitlehrer haben entweder ne Stunde zu unterrichten, oder Privatpferde in Beritt. das Stallpersonal ist ausgelastet mit den täglichen Routinearbeiten.
also machts keiner.

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