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Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Februar 2018, 15:20 
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Ich denke die Vereine scheitern meistens am Preis. Was kostet ein gut ausgebildetes, braves, rittiges und gesundes Pferd im besten Alter, das auch noch Dressur, Springen und Volti geht und brav im gelände ist????
Genau! Einen Haufen Asche, den oft nicht mal der Standard-Freizeitreiter bereit ist auszugeben.

Ich hoffe "Standard-Freizeitreiter" ist ein politisch korrekter Begriff und es fühlt sich niemand diskriminiert, belästigt oder beschimpft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 10:07 
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genau das habe ich auch in meinem Verein beobachtet. Ich kenne eine erwachsene Wiedereinsteigerin, die über das Stadium 'fortgeschrittener Anfänger' nie hinausgekommen ist. Sie fing bei uns auf Schulpferden wieder an, ritt dann als RB auf einem über 20 jährigen Wallach; da ihre tochter im gleichen Verein Schulpferde ritt, suchte sie dann ein Pferd für beide. Sie zog recht unbedarft los ( Kapiitel für sich) und kaufte eine polnische Kaltimix-Stute, die früher Therapiepferd war. Zum Glück verzeiht dieses Pferd dem reiter einiges....
nächster fall: Mutter und Tochter ritten auf Schulpferden, schon gutes sicheres A Niveau bei der Mutter. Turnierteilnahmen wurden angestrebt, war aber mit den Schulpferden nicht möglich. Also suchten sie ein eigenes Pferd für sich beide. Und das dauerte fast 1 Jahr. Budget war bis ca. 20.000 Euro! Na, dachte, ich, für DEN Preis wird sich doch was finden lassen! Weit gefehlt. Bei den Pferden, die sich sich angesehen hat, waren echt tolle dabei, richtige Lehrpferde bis Inter-1 Niveau. Der eine war aber so "speziell" geritten, den konnte sich nichtnachreiten,ihre tochter erst recht nicht. Dann traten bei vielen Pferden auch oder gerade in der Preisklasse 15.20.000 Euro Taktfehler, Lahmheiten und Rö-Befunde auf. Wollte sie auch nicht. Einige pferde waren zwar gut geritten, dann aber charakterlich zu "heiss", da hätte ihre Tochter Angst bekommen. Manche waren mit soviel Kraft und Nase auffer Brust geritten, das konnte sie auch nicht nachreiten. schlussenldich hat sie für ganz kleines Geld ein Schulpferd des Vereins gekauft, was sehr kolikanfällig war und deshalb weg sollte (ist ein Oldenburger springpferd). Die Stute ist zwar immernoch kolikanfällig, aber Mutter und Tochter sind happy und stuti ist schon weit besser ausgebildet als im Schulbetrieb. Hat tolle GGA, ist brav, ruhig,charakterich angenehm. So kanns gehen!

also die Sache mit Temperament, Taktfehler, Gangunreinheiten haben wir in den letzten Jahren sehr oft bei neuen Pferden, die vom Händler kommen. Und in den Abstammungen sind echt klingende Namen dabei. Eigentlich dressurblut vom feinsten. Aber für Amateur oder Schulbetrieb dann auch ungeeignet. Ich frage mich langsam, ob das eine folge der Zuchtpolitik der Verbände ist. Bewegunsstarke, langbeinige schwatte Strampler, die aber ein Schulreiter oder erwachsener Wiedereinsteiger nicht mehr bedienen kann.....

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"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen,
sondern die Vorstellungen von den Dingen.

Wennn wir also unglücklich, unruhig oder betrübt sind,
so wollen wir die Ursachen nicht in etwas anderem suchen,
sondern in uns, das heißt : in unseren Vorstellungen. " (Epiktet)


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 10:34 
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juno hat geschrieben:
Ich frage mich langsam, ob das eine folge der Zuchtpolitik der Verbände ist. Bewegunsstarke, langbeinige schwatte Strampler, die aber ein Schulreiter oder erwachsener Wiedereinsteiger nicht mehr bedienen kann.....

DAS Frage ich mich zur Zeit auch. Mutter & Tochter zogen mit 10-15.000 € in der Tasche und einer guten RL los, nichts gefunden, also 20-jähriges Schulpferd übernommen und glücklich. :keineahnung:
Bei uns am Hof sind immer ca. 10-15 Ausbildungs- und Verkaufspferde von Züchtern usw. eingestallt. Die sind ausnahmslos alle bekloppt und man kann kaum eine Runde ohne Steigen, Hüpfen, Scheuen,... im Schritt über'n Hof reiten. Aber der schwarze, elektrische Strampler gibt halt theoretisch mehr Geld...


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 10:55 
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Da ist aber ja wieder die Sache mit Angebot und Nachfrage entscheidend. Die Zahl der Schulvereine ist rückläufig und die behalten (auch aus finanziellen Gründen) ihre Pferde quasi bis die umfallen. zumindest wenn die den Job zugverlässlich machen. Dementsprechend gering ist die Zahl der Nachfrage. Wer soll sich darauf spezialisieren? Noch dazu bringen diese Pferde weniger Geld. Welcher Züchter sagt denn heute noch, dass er ein sitzbequemes Pferd mit guter Rittigkeit züchten will, bei dem potenzailtechnisch bei L Schluss sein darf :keineahnung: . Lieber hoffen alle auf den nächsten Totilas, um sich zu sanieren :keineahnung: . Aber wir haben hier ja schon genug darüber philosophiert, dass man halt aus wirtschaftlicher Sicht seine selbstgezogenen Pferde eigentlich unter 10 T abgeben kann, weil man damit Verlust macht.

Zu der Kaufproblematik sehe ich aber folgendes... Ich habe schon mehrfach super Pferde zu guten Preisen angeboten bekommen. Die gehen aber meist unter der Hand weg und werden nicht offiziell inseriert, auch muss man bestimmte Leute und Adressen kennen, dann kann man für das Geld sicher seriös Pferde kaufen, die in Ordnung sind. Wenn ich aber wenig Ahnung habe und mich immer nur an irgendwelche großen Verkaufsstelle mache, weil ich andere nicht kennen, dann kommt man mit dem Budget von 20 T halt mal ganz schnell nicht mehr hin. Wenn die Leute dann noch wittern, dass da wer nicht so die Ahnung hat, dann wollen die einem auch ganz schnell Schrott aufschwatzen, weil die auch wissen, dass sie nie wieder die Chance bekommen den platten Bossen so gut verkauft zu bekommen. Wie sagte ein Tierarzt mal so schön: Beim Pferdekauf ist das "Guten Tag" schon gelogen. Recht hat er!


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 11:02 
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Eskadron hat geschrieben:
Dementsprechend gering ist die Zahl der Nachfrage.

Die Nachfrage nach sicher bis A ausgebildeten, braven, geländesicheren, sitzbequemen, gesunden, nicht mehr ganz jungen, aber auch noch nicht alten Pferden für kleines Geld ist gering? :ashock: Ernsthaft?

Ich würde sagen die Nachfragen danach ist riesig. Es gibt nur kein Angebot. Die Ausbildung solcher Pferde ist teuer und aufwändig und lohnt sich überhaupt nicht. Deshalb kommen solche Pferde immer nur zufällig auf den Markt aber niemals gezielt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 11:05 
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Die meisten Reiter die ich kennen wollen Pferde mit mindestens Potenzial für S*, aber zahlen wollen sie in der Tat nur kleines Geld. Ich kenne wirklich wenige, die realistisch in ihren Erwartungen und ihrer Selbsteinschätzung sind :keineahnung: .


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 11:18 
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Zitat:
Bei uns am Hof sind immer ca. 10-15 Ausbildungs- und Verkaufspferde von Züchtern usw. eingestallt. Die sind ausnahmslos alle bekloppt und man kann kaum eine Runde ohne Steigen, Hüpfen, Scheuen,... im Schritt über'n Hof reiten. Aber der schwarze, elektrische Strampler gibt halt theoretisch mehr Geld...
Ihr seid ein Handelsstall, oder? Da kommt dann halt nur Schrott hin oder für richtig Geld. Die normalen vernünftigen Pferde werden einfach im Alter zwischen 6 und 12 kaum angeboten, weil jeder froh ist, wenn er so einen hat.

Was ist eigentlich aus diesem Zuchtprogramm geworden, dass der Hannoveraner Verband aufgelegt hat betreffend Pferde für den normalen Freizeitreiter.

Davon mal abgesehen behaupte ich, dass heute 70-80% der Pferde locker M gehen können. Eine Dressurprüfung wird nicht im Starken Trab gewonnen. Die meisten können halt nicht genug reiten, um die Pferde entsprechend zu fördern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 11:37 
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Fabelhaft hat geschrieben:
Zitat:
Bei uns am Hof sind immer ca. 10-15 Ausbildungs- und Verkaufspferde von Züchtern usw. eingestallt. Die sind ausnahmslos alle bekloppt und man kann kaum eine Runde ohne Steigen, Hüpfen, Scheuen,... im Schritt über'n Hof reiten. Aber der schwarze, elektrische Strampler gibt halt theoretisch mehr Geld...
Ihr seid ein Handelsstall, oder? Da kommt dann halt nur Schrott hin oder für richtig Geld.

Ne, Ausbildungsstall. Also die Pferde werden nicht angekauft, sondern nur "beritten" und stehen ggf. zum Verkauf. Die meisten Anbieter sind Züchter, also kommt schon irgend wie der "Durchschnitt" bei uns an und weniger der unverkäufliche Ausschuss. Und natürlich, teuer sind die alle :wink:
Fabelhaft hat geschrieben:
Davon mal abgesehen behaupte ich, dass heute 70-80% der Pferde locker M gehen können. Eine Dressurprüfung wird nicht im Starken Trab gewonnen. Die meisten können halt nicht genug reiten, um die Pferde entsprechend zu fördern.

Das halte ich für ein Gerücht. Von der Qualität sicherlich, aber bei den wenigsten macht der Kopf und die Einstellung mit. Das ist das Problem. Es wurde in der Vergangenheit m.M. viel zu viel auf Schönheit, Gang und "Effekt" gezüchtet, weniger auf Einstellung und Rittigkeit. Wie viele Deckhengste schaffen es denn in den Spitzensport?


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 13:24 
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Zitat:
Von der Qualität sicherlich, aber bei den wenigsten macht der Kopf und die Einstellung mit. Das ist das Problem. Es wurde in der Vergangenheit m.M. viel zu viel auf Schönheit, Gang und "Effekt" gezüchtet, weniger auf Einstellung und Rittigkeit. Wie viele Deckhengste schaffen es denn in den Spitzensport?
Quatsch. Deckhengste haben Sexualtrieb, das ist eine etwas andere Liga als ein Wallach. Die Zucht hat sich so verbessert auch hinsichtlich Rittigkeit, das ist gigantisch. Wenn ich bedenke, auf was für Viechern ich in den 90er Jahren rumgeritten bin - nein, keine Schulpferde -, dann sind das heute aber alle Reitsofas.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 13:33 
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zuzi hat geschrieben:
Das halte ich für ein Gerücht. Von der Qualität sicherlich, aber bei den wenigsten macht der Kopf und die Einstellung mit. Das ist das Problem. Es wurde in der Vergangenheit m.M. viel zu viel auf Schönheit, Gang und "Effekt" gezüchtet, weniger auf Einstellung und Rittigkeit. Wie viele Deckhengste schaffen es denn in den Spitzensport?


Einstellung und Rittigkeit sind aber nicht von der Geburt an in Stein gemeißelt.
Falko hatte null Gang, da war wirklich nicht viel rauszuholen, und durch jahrelange Scheißreiterei war er auch echt nicht mehr mit Spaß und Motivation bei der Sache.
Aber sogar der hat mit 17/18 noch einen gewaltigen Schub gemacht, als ich anständigen Unterricht hatte und in der Lage war, zusammen mit dem Pferd zu entdecken, dass Dressurarbeit Spaß machen kann. Und auf einmal wollte Faultier Falko.

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Falko - 27.05.1995-10.12.2015
Danke für alles, Dicker


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 19:12 
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zuzi hat geschrieben:
juno hat geschrieben:
Ich frage mich langsam, ob das eine folge der Zuchtpolitik der Verbände ist. Bewegunsstarke, langbeinige schwatte Strampler, die aber ein Schulreiter oder erwachsener Wiedereinsteiger nicht mehr bedienen kann.....

DAS Frage ich mich zur Zeit auch. Mutter & Tochter zogen mit 10-15.000 € in der Tasche und einer guten RL los, nichts gefunden, also 20-jähriges Schulpferd übernommen und glücklich. :keineahnung:
Bei uns am Hof sind immer ca. 10-15 Ausbildungs- und Verkaufspferde von Züchtern usw. eingestallt. Die sind ausnahmslos alle bekloppt und man kann kaum eine Runde ohne Steigen, Hüpfen, Scheuen,... im Schritt über'n Hof reiten. Aber der schwarze, elektrische Strampler gibt halt theoretisch mehr Geld...


neee, Schulpferd war erst 7 oder 8 Jahre alt. war aber auch nen krasser Fall: Oldenburger Springpferd (OS- International) , aber zu klein geraten. Hat gerade mal 1,60m. Also nachm anreiten ab zum Händler. vom Händler dann zu uns, weil niemand so ein kleines Pferd haben wollte. Die stammt ab von Chap I (http://www.hengststation-schmidt.de/pages/chap.php). Ist ein echtes kleines Springwunder. Wäre die grösser gewesen, wär die auch nicht so günstig. aber sie ist genauso, wie Mutter und Tochter es sich gewünscht haben. Brav, leichtrittig, schöne GGA, trägt Töchterlein durchs A-Springen und Mutti in der Dressurstunde. Holt auf jedem Turnier ne Schleife und alle sind glücklich.

wir haben bei unseren Schulpferden einen Stedinger-Nachkommen. Riesiges Pferd, langbeinig, dunkelbraun, wahnsinns-GGA, kann aber keiner richtig sitzen. Der wär eigentlich was für die Kutsche. Der war als Turnierpferd für die besseren Reiter gedacht. Leider konnte ihn aber niemand richtig aussitzen und so schleicht er jetzt im schlurftrab durch die Halle.
Dann kam mal eine Stute vom Händler, Zangersheide Sportpferd mit internationaler Springgenetik. War leider total über die Uhr geritten, konnte nicht als Spring-Lehrpferd eingesetzt werden. Die raste in einem irren Tempo durch den Parcours, wir sahen schon in jeder Kurve die Kinder abfliegen.....
Dann sollte wieder mal ein Lehrpferd gekauft werden. da hat der Verein mal richtig Geld in die Hand genommen. S-platzierter Hannoveraner, grosses Springpferd. Leider auch hier wieder: sauer geritten. Ging ständig gegen die Hand und raste irgendwie immer wie ein wilder durch den Parcours. in der Abteilung/ Dressurstunde war er auch nicht einestzbar, da viel zu schnell unterwegs und auch nicht dressurmässig reel gearbeitet.
Also bei den 3 Pferden hat der Verein alles richtig machen wollen und viel Geld ausgegeben. Auf dem Papier waren alle Pferde top, nachweisbare Erfolge, aber als Lehrpferde nicht zu gebrauchen.
die Zangersheide-Stute wurde dann an privat verkauft, hat jetzt irgendwas am Fesselträger; der S-Springer auch an eine Vereinsreiterin, ist jetzt Freizeitpferd und geht nur noch ins Gelände; der Stedingerwallach ist noch im Schulbetrieb und schleicht da rum.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2018, 19:16 
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Testet der Verein die Pferde nicht bevor er kauft? Zumindest bei den Springpferden hätte ja vorher auffallen können, dass die als Lehrpferd für den Schulbetrieb nicht geeignet sind.

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Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück."


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2018, 10:33 
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Manchmal werden uns auch die Pferde gebracht, direkt vom Händler. Der ruft dann an und sagt:" ich hab da was für euch" und bringt uns dann das Pferd. Bei uns wird es dann ausprobiert über mehrere Wochen, und wenn es für gut befunden wird, bleibt es, wenn nicht,geht es wieder zurück. Mir tun die Pferde dann auch immer leid, man weiß nie, was die schon erlebt haben und welches Schicksal auf sie wartet....
Unser anderer "Stammhändler" ist mehr so Typ " Bauer". Der hat da nen Sandplatz zum ausprobieren, und die Halle ist eine ehemalige LPG Lagerhalle. da kannste nen bisschen in Kreis rumreiten und gucken, ob Gas und Bremse funktionieren.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Februar 2018, 13:42 
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Fabelhaft hat geschrieben:

Davon mal abgesehen behaupte ich, dass heute 70-80% der Pferde locker M gehen können. Eine Dressurprüfung wird nicht im Starken Trab gewonnen. Die meisten können halt nicht genug reiten, um die Pferde entsprechend zu fördern.


Das sehe ich ganz genauso! Mit einem durchschnittlichen Pferd muss man halt "besser" reiten, um da die Lektionen zu entlocken als bei den Pferden, die so viel Qualität und Talent haben, dass das auch schwächere Reiter können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiten in Reitschulen?
Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Februar 2018, 15:21 
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Wohnort: Krone Deutschlands
Witzig. Ich sehe das Problem genau andersrum.

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