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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 09:39 
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Fabelhaft, wenn Du rein zur Kapitalanlage (und nicht potentiell für spätere Eigennutzung - außer wir reden von viel später), kannst Du mal darauf rum überlegen, in einem Alten- oder Pflegeheim eine Wohnung zu erwerben. Da muss man sich in der Regel um gar nichts kümmern.

Neubauten sind meiner Meinung nach in unserer Ecke derzeit preislich nicht clever - einfach zu teuer. Einzig die höhere Abschreibungsmöglichkeit taugt was, im Vergleich zu Altimmobilien. Wertsteigerung ist nahezu identisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 10:40 
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Da kann ich allrounder zustimmen. Die Tanten meines Mannes wohnten in einer Seniorenresidenz. Die haben für die 2 Zimmer ordentlich Miete abdrücken müssen und die komplette Verwaltung lief über einen Hausmeister. Die haben damit nix zu tun, außer kassieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 10:42 
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und Guppy auch gleich dazu. Wir versuchen grade eine hochwertige Immobilie zu entsprechenden Preis zu vermieten. Wer das Geld für Miete >1.000 Euro hat, kauft Eigentum. Wer es nicht hat, aber gerne so herrschaftlich wohnen möchte, bricht spätestens bei den ersten NK-Kosten-Abrechnungen zusammen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 10:48 
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Sternschnuppe hat geschrieben:
und Guppy auch gleich dazu. Wir versuchen grade eine hochwertige Immobilie zu entsprechenden Preis zu vermieten. Wer das Geld für Miete >1.000 Euro hat, kauft Eigentum. Wer es nicht hat, aber gerne so herrschaftlich wohnen möchte, bricht spätestens bei den ersten NK-Kosten-Abrechnungen zusammen.



Das ist genau das was ich meine. Die goldene Mitte, ist da eher selten. :keineahnung:

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 10:53 
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Ich finde Immobilien auch etwas sperrig wenn man sie nicht vererben sondern verprassen möchte.
Also wenn man sich eine Wohnung kauft, die dann 25 Jahre lang abbezahlt, dann ein bisschen mietfrei wohnt oder Miete kassiert und dann verkauft man das Ding und muss sich überlegen was man jetzt mit 500.000 EUR tun soll. Aufs Girokonto legen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 11:18 
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Möglichkeiten gibt es wie gesagt genug. Die Frage ist nur was will ich

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 11:44 
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agroguppy hat geschrieben:
Die Frage ist nur was will ich

Na davon leben. Also das monatlich Netto aufbessern um eben z.B. die Zuzahlung zu einem Heim leisten zu können oder auch einfach nur um kein Geld am Ende des Lebens zu haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 11:51 
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Es gibt verschieden Formen der Verrentung ,sogenannte Entnahmepläne. Entweder als temporäre Auszahlung. Zum Beispiel über einen Zeitraum von 20 Jahren. Oder eine lebenslange Entnahme. Diese Anlage kann ich notfalls während der Laufzeit auch auflösen und mir das verbliebene Kapital auszahlen lassen. Oder ich habe ein aktiv gemanagtes Depot. Das heißt am Anfang einmal Kosten, danach ist jeder Switch im Anlagevermögen kostenfrei. Meine Entnahmen tätige ich dann nach eigenem Gusto.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2018, 16:48 
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Nein ich möchte auf jeden Fall selbst drin wohnen, deshalb sind mir ja solche Sachen wie möglichst neu und möglichst hochwertig auch sehr wichtig. Wenn es nach mir ginge, würde ich in ca. 2 Jahren nach Deutschland zurück gehen und mir so ein Ding kaufen und direkt selbst einziehen, aber das wird vermutlich nicht eintreffen. Sollte ich wieder in Europa sein, wollte ich eben kaufen und vermieten bis ich selbst einziehen kann.

Daher ist es keine Kapitalanlage, sondern durchaus was für mich. Alternative wäre natürlich, einfach Geld zu sparen und erst dann zu kaufen, wenn ich auch selbst drin wohnen will. Hat ja alles noch Zeit, am Ende lande ich noch in Asien, wer weiß das schon.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. September 2018, 07:41 
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Oder Du kaufst was Altes, vermietest erstmal und kernsanierst vor Einzug.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. September 2018, 08:05 
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Nein ich möchte so ein schönes neues Ding, ich habe da bereits eine ganz bestimmte Vorstellung im Kopf und die gibt es in Altbau nicht. Altbauten haben mir i.d.R. alle zu wenig und zu kleine Fenster, da bin ich besonders durch meine jetzige Wohnung angefixt wie das sein soll.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. September 2018, 08:13 
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Kuegelchen hat geschrieben:
hexicat hat geschrieben:
Kügelchen, die Kinder müssen nicht bezahlen, was geht....

der Ehepartner ist raus, außer er verdient so viel, dass man ein Taschengeld für den Partner errechnen kann...ist immens doch, hatte ich nie...

die Grundfreibeträge sind hoch....dann werden da noch ein Haufen Sachen abgezogen, Kredite zum Beispiel und vom verbleibenden Rest wird dann ein gewisser Anteil festgesetzt, dass waren so Tabellen, also so 200 Euro einzusetzendes Einkommen ergeben dann 50 Euro zu zahlenden Unterhalt....

Die Einnahmen aus Unterhalt waren minimal...ich hatte nur ganz selten überhaupt eine Festsetzung und wenn, dann unter 100 Euro monatlich....

Dem Einsatz des elterlichen Hauses oder sonstigen Vermögens kann man entgegenwirken, in dem diese das rechtzeitig verschenken (10 Jahresfrist für Rückforderung von Schenkungen)


Kann man das irgendwo nachlesen zum selber ausrechnen etc.?


Düsseldorfer Tabelle


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. September 2018, 09:08 
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Wohnort: Tor zum Sauerland
Hallo!

Vorsorge ist eigentlich für die Katz!

Meine Eltern haben auch immer fleißig gespart, sind früh in Rente gegangen und haben dann auch 4-5 mal im Jahr 2-3 Wochen Urlaub machen können.

Als meine Mutter ins Heim gekommen ist, hat das als Selbstzahler auch Vorteile gehabt, weil sonst hätte man erst das Sozialamt einschalten müssen und das kann dann auch schon mal 1-2 Wochen dauern. Und die hätte mein Vater sicher nicht mehr durchgehalten, 24/7 sind eben nicht realisierbar. So konnte meine Mutter 2 Tage später ein Notfallzimmer beziehen und ca. 2 Wochen später ein normales Doppelzimmer.

Am Anfang, bei Stufe 2 (Alt) war auch das Bezahlen kein Problem, aber als wir dann bei 3 plus angekommen waren, belief sich die Rechnung auf gut 5000 €, wovon die KK und PV ca. 2300 übernommen haben. Trotzdem mussten noch 2700 aufgebracht werden. Ging dann eben zum größten Teil von Gesparten weg.

Hier sehe ich ein Problem bei der PV, die sollte eigentlich alle Pflegekosten tragen.

Hätten meine Eltern nicht gespart, oder mehr Geld für Urlaube ausgegeben, hätte Vater Staat bezahlen müssen. Wobei man sich doch recht nackig machen muss, was die finanzielle Lage angeht.

Und hier galt, zumindest vor 3 Jahren, das Familieneinkommen als Grundlage und nicht nur das Einkommen des eigenen Kindes, man muss also auch ggf. für die Schwiegereltern aufkommen.(Ist, glaube ich, 2010 oder so geändert worden)

Es gibt brauchbare Tabellen dafür, je nach Alter, Kinder und Berufstätigkeit hat man Freibeträge für Vermögen und Einkommen und die sind recht großzügig. Durch meine Selbstständigkeit wäre der Freibetrag beim Vermögen über 700.000 Euro gewesen und auch beim Einkommen lagen wir genau an der Grenze, wobei meine Frau ja nicht schlecht verdient und ich da noch eine 2/3 Stelle an der Berufsschule hatte. Je nach laienhafter Eingabe kam dann entweder nichts zahlen oder 100€ im Monat raus. Hätten wir auf jeden Fall problemlos stemmen können.

Am besten ist es natürlich, wenn man rechtzeitig mit seinen Eltern spricht und Geld dafür zur Seite legt.

Für meinen Vater ist jetzt ausreichend vorgesorgt, weil wir den Erbteil auf ein extra Konto gelegt haben, sollte er in Heim müssen, wäre auch ein längerer Aufenthalt gut bezahlbar.

Ich würde keine extra Versicherung abschließen, wofür auch, am Ende kommt das Geld vom Staat.

Gruß Torsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflege der Eltern - kosten
Ungelesener BeitragVerfasst: 26. September 2018, 13:41 
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Heute Abend kommt dazu ein Beitrag auf Plusminus in der ARD.

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