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 Betreff des Beitrags: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 16:28 
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 16:48 
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Ich hoffe sehr sehr sehr sehr...sehr krank. Das ist so unfassbar traurig und macht so mega wütend.

Im März war die Mutter ja schon vor Gericht, weil der Junge aufgrund des vorbestraften Lebensgefährten in Gefahr war. Der Mann soll wohl umgangsverbot mit dem Kind bekommen haben. Einen kontrollauftrag bekam weder das Jugendamt noch die polizei.

Erschreckend, dass im Zusammenhang mit dem Verfahren niemand die Situation des Jungen erfasst hat. Wie das sein kann frag ich mich :cry: unfassbar

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 17:14 
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Ich fürchte ja, das gibt es öfter, als man sich in seinen kühnsten Albträumen so ausmalen könnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 17:28 
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Man darf da gar nicht weiter drüber nachdenken. Die eigene Mutter....


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 17:33 
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Egal wie man die Mutter bestraft, für den Jungen kommt das alles zu spät. Ich wüßte, was ich mit der Mutter und dem Lebensgefährten machen würde bzw. machen lassen würde...

Ich habe grade mal die Berichte online gelesen. Wenn das so stimmt, hat das Amt nicht nur gepennt, die haben sich beide Augen und Ohren zugehalten. Wie kann man das Kind nur wieder zurückschicken?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 18:37 
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My_Velvet hat geschrieben:
Ich hoffe sehr sehr sehr sehr...sehr krank. Das ist so unfassbar traurig und macht so mega wütend.

Im März war die Mutter ja schon vor Gericht, weil der Junge aufgrund des vorbestraften Lebensgefährten in Gefahr war. Der Mann soll wohl umgangsverbot mit dem Kind bekommen haben. Einen kontrollauftrag bekam weder das Jugendamt noch die polizei.

Erschreckend, dass im Zusammenhang mit dem Verfahren niemand die Situation des Jungen erfasst hat. Wie das sein kann frag ich mich :cry: unfassbar


Der Kontrollauftrag ergibt sich bei Kindeswohlgefährdungen von selbst. Da braucht es erstmal keine gerichtliche Anordnung zu.

Problematisch ist es, wenn die gefahr abgewendet ist (in dem fall eher scheint) und kein Kontrollauftrag mehr notwendig ist.

Ich will hier niemanden frei sprechen, aber es ist durchaus möglich, dass dem umgangsverbot erstmal vordergründig nachgekommen wurde und das Amt nicht wusste, dass es anders ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 19:18 
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Also das ja in meinem Nachbarort. Da ist man iwie doppelt und dreifach betroffen, auch wenn das vielleicht blöd klingt.

Fakt ist ja, dass das Jugendamt den Jungen dort rausgeholt hat. Das ganze ging dann ans Gericht und sowohl erst- wie zweitinstanzlich wurde das Sorgerecht der Mutter bestätigt und der Junge zurück geschickt. Dass sich da ein Jugendamt dann "zurückzieht" und nicht mehr mit breiten Schultern aufmarschiert, ist schon nachvollziehbar. Auch wenn ich an dieser Stelle von Rechten und Pflichten und Verantwortlichkeiten keine rechtsverbindliche Ahnung mehr habe, ich sehe da gravierende Fehler an anderer Stelle.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 19:40 
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Problematisch war wohl neben dem Durcheinander der verschiedenen Institutionen (so berichtete der Bewährungshelfer des Mannes an das Gericht, das Jugendamt erfuhr aber nichts vom Inhalt und so weiter) das Rechtsempfinden der Richterin Eva Voßkuhle, die nicht nur die Sicherheitsverwahrung des Mannes ablehnte sondern auch entschied, das die Mutter ohne Begutachtung erziehungsfähig sei und das Kind in die elterliche Obhut zurückzugehen sei.

Früher hielt ich es auch mit der Meinung, das Urteile nicht öffentlich kritisiert werden sollten. Ich habe meine Meinung geändert, wer meint, in einem bestimmten Richtung urteilen zu müssen, muß auch mit der Verantwortung und der öffentlichen Kritik leben, wenn es schief geht.

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 21:35 
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Alles in allem hat hier das ganze System versagt. Wie soll so ein kleiner Mensch solche Erlebnisse verarbeiten?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 23:01 
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agroguppy hat geschrieben:
Alles in allem hat hier das ganze System versagt. Wie soll so ein kleiner Mensch solche Erlebnisse verarbeiten?


Genau das fragte ich mich auch. Es ist so unvorstellbar. Was muss in dem kleinen Kopf vorgehen? Ich kann es mir nicht vorstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 08:53 
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Scatty hat geschrieben:
kann es mir nicht vorstellen.

Ich glaube es ist normal dass man sich das nicht vorstellen kann, weder aus Täter- noch aus Opfersicht. Das ist einfach in einer Form abartig, die zum Glück jenseits dessen ist was ein normaler Mensch sich vorstellen kann


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 09:21 
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Darf ich mal provokant fragen was ihr meint wie sich solche Kinder entwickeln und wie sie von den meisten Mitmenschen behandelt werden? Natürlich gibt es missbrauchte Kinder die ins falsche Elternhaus geboren wurden und die sind in D leider idR von Geburt an gearscht. Ich hab beruflich damit zu tun. Der arme Kerl tut mir fürchterlich leid mit einer sicher besonders schlimmen Geschichte. Aber er ist einer von vielen.
Wenn die Vertrauensperson fehlt sprechen die Kinder leider selten über ihren Missbrauch und bauen eine riesige Mauer, auch zum Selbstsschutz.


Zuletzt geändert von Phillis am 17. Januar 2018, 09:22, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 09:22 
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Das ist so abartig :kotz: . Was im Kopf solcher Menschen vorgedreht kann (und will) ich nicht verstehen. Der arme Junge wird wohl sein Leben lang mit den Folgen zu kämpfen haben :asad:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 09:27 
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Phillis, die Mitmenschen werden es hoffentlich irgendwann nicht mehr wissen und reagieren einfach auf den Menschen an sich. Und wie er sich entwickelt kann man wohl nicht voraussagen. Die Missbrauchsopfer die ich kennengelernt habe sind so unterschiedlich dass da keine Vorhersage möglich ist. Gemeinsam haben sie Vertrauensprobleme bis hin zur Bindungsstörung (was ja mehr als nachvollziehbar ist). Aber wie sie damit umgehen/was das Leben für einen Weg nimmt ist individuell. Und vermutlich auch geschlechtsabhängig (ich kenne nur einen Mann und ansonsten nur Frauen mit Missbrauchsvergangenheit)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 09:28 
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Phillis hat geschrieben:
Darf ich mal provokant fragen was ihr meint wie sich solche Kinder entwickeln und wie sie von den meisten Mitmenschen behandelt werden? Natürlich gibt es missbrauchte Kinder die ins falsche Elternhaus geboren wurden und die sind in D leider idR von Geburt an gearscht. Ich hab beruflich damit zu tun. Der arme Kerl tut mir fürchterlich leid mit einer sicher besonders schlimmen Geschichte. Aber er ist einer von vielen.
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