Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 09:29 
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Phillis hat geschrieben:
Darf ich mal provokant fragen was ihr meint wie sich solche Kinder entwickeln und wie sie von den meisten Mitmenschen behandelt werden? Natürlich gibt es missbrauchte Kinder die ins falsche Elternhaus geboren wurden und die sind in D leider idR von Geburt an gearscht. Ich hab beruflich damit zu tun. Der arme Kerl tut mir fürchterlich leid mit einer sicher besonders schlimmen Geschichte. Aber er ist einer von vielen.
Wenn die Vertrauensperson fehlt sprechen die Kinder leider selten über ihren Missbrauch und bauen eine riesige Mauer, auch zum Selbstsschutz.


Ich kenne eine Familie mit mehreren Kindern, in der es wohl zu Missbrauch gekommen ist als die Kinder noch klein waren. Täter war wohl der damalige Lebensgefährte der Mutter, die von den Übergriffen nichts mitbekommen hat.

Ich kenne keine Details, aber die Kinder, die ich kenne (2 Mädchen und 1 Junge) sind heute alle erwachsen und haben ihr Leben in meinen Augen so gut wie gar nicht im Griff. Keine Ausbildung, kein Job, dafür schon sehr früh selbst Mutter geworden. Der Junge hat mit Drogen zu tun und ist hier schon polizeibekannt. Er hat immer wieder Ausraster, in denen er auf andere Menschen losgeht. Er steht wohl auch unter Betreuung. Einen richtigen Job hat er nicht und die Wohnung wird vom Amt bezahlt etc. Er hat wohl eine Störung der "Impulskontrolle", war schon öfters in psychiatrischen Einrichtungen, die er aber immer wieder auf eigenen Willen zu früh verlassen hat.

Natürlich weiß niemand, wie die Kinder sich entwickelt hätten, wenn sie den Übergriff nicht hätten erfahren müssen.

Snoeffi

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 09:38 
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Bei uns im Stall ist eine junge Frau, die in der Sozialhilfe arbeitet, auch im zum Teil in der "In-obhut-nahme". Gelegentlich gehen wir miteinander ausreiten und wenn ich dann nach zwei Stunden nach Hause komme weiss ich, dass wir keine Probleme haben :? Ich finde es schrecklich, aber es ist nun einmal fast immer so, dass Gewalt gegenüber Kindern sehr häufig in der Familie oder im familiennahen Umfeld geschieht. Dabei schweigen wohl Jungs häufig länger als Mädchen.

Sie hat mir einmal von einem ähnlichen Fall erzählt, da wurde der Junge sexuell missbraucht und das gerne im Freundeskreis vermittelt. Er wurde mit 9 "gerettet" und ist nun 14 und lebt in einer entsprechend betreuten WG, aber ein normales Leben wird er in ihren Augen nie führen können. Er ist inzwischen eine Gefahr für seine Umwelt. Das Grundproblem besteht darin, dass der sexuelle Kontakt für ihn die einzige Art von Zuneigung war, die er bekommen hat. Und nun ratet, wie er Zuneigung ausdrücken möchte ... Er ist stark übergriffig gegenüber Jungen und Mädchen, respektiert auch kein Nein und wenn sie nicht aufpassen wie ein Luchs nimmt er sich was er möchte. Hier wird auch mal mit chemischen Mitteln gearbeitet um den Trieb zu unterbinden. Wenn er 18 ist muss er aus der WG raus und dann ist die Frage was passiert. Wahrscheinlich muss er dann in eine geschlossene Anstalt, für sein Leben lang. :cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 10:57 
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Ich frage mich, bezogen auf den ausgangsfall, wie bzw ob es einer dafür ausgebildeten Person möglich ist ein solches Kind einzuschätzen. Gerade wenn es selbst nicht darüber spricht. Das Jugendamt hat den Jungen ja von der Mutter weggeholt aufgrund der Gefährdung durch den Lebensgefährten. In dem Zuge muss doch mit dem Jungen gesprochen bzw eher 'gearbeitet' worden sein. Und da ist nichts bemerkt worden? Wer ist denn so naiv? Gibt das Kind auch noch 'guten Gewissens' wieder zu der Mutter? Ich verstehe das nicht.

In dem Zusammenhang auch sehr erschreckend der Fall der Turnerinnen aus den USA. 130 Opfer haben sich gemeldet. Diese 130 haben doch nicht allen ernstes nie jemandem von den seltsamen Praktiken dieses Mannschaftsarztes erzählt. Bei den Eltern nachgefragt oder erzählt was der im Arztzimmer unter Behandlung versteht. Wie viele dort die Augen und Ohren verschlossen haben. Unfassbar. Für Ruhm, Ehre und Medaillen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 10:59 
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UNFEHLBAR-ENTE

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Und dazu gibt es eben auch gegenbeispiele.

Wie sich das alles entwickelt hängt von vielen faktoren ab.
Dass es probleme geben wird, ist allerdings nicht zu bestreiten.

Leute, dass ist alles nicht so einfach wie es scheint. Es gibt unheimlich viele dinge, die fallabhängig betrachtet und entschieden werden müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 11:04 
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Ich weiß, irish. Deshalb versuche ich das auch so nüchtern und unanklagend wie möglich zu formulieren.

Und es gibt mit Sicherheit, so hoffe ich zumindest :aoops: , viel mehr 'positive'/geglückte 'einsätze' des Jugendamtes/der Gerichte/ ect. Nur über diese wird selten bzw. eher gar nicht berichtet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 7. August 2018, 22:21 
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Heute gab es nun die Urteile für die Mutter :klappe: und den (Ex-)Lebengefährten. 12 1/2 Jahre Gefängnis für sie. 12Jahre und anschließend Sicherungsverwahrung für ihn. Die ermittelten 'Mittäter' wurden schon eher verurteilt.

Ich musste heute viel Autofahren und kam somit nicht drumherum die Nachricht in x Varianten auf den verschiedenen Radiosendern zu hören. Ich war den ganzen Tag betrübt. Über das Schicksal dieses Jungen, und der vielen anderen Kinder denen soetwas widerfährt.

Ich bin froh über dieses Urteil. ich bin froh, dass diese andere Seite vor kurzem stillgelegt wurde und die Betreiber vor Gericht landen. Ich hoffe, dass dieser Erfolg weitere nach sich zieht.

In einem anderen thread heute geht es um Achtsamkeit. Das geht mir heute nichtmehr aus dem Kopf.

Grüße Claudi

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 10:59 
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Ich hab mich kürzlich mit einer unterhalten, die in der geschlossenen Kinder- und Jugendpsychatrie arbeitet. Was die erzählt hat, treibt einem die Tränen in die Augen.

Menschen können schon echt unfassbar ekelhaft sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 11:26 
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La Traviata hat geschrieben:
Menschen können schon echt unfassbar ekelhaft sein.


Das ist das, was mich an diesen Horrorgeschichten immer am meisten beschäftigt: zu was Menschen in der Lage sind, wenn sie sich trauen, ihren Triebe und Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Erschreckend!

Snoeffi

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 13:47 
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Mein Mann arbeitet in der JVA....der muss sich täglich mit solchen Menschen abgeben.
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 13:54 
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Snoeffi hat geschrieben:
Das ist das, was mich an diesen Horrorgeschichten immer am meisten beschäftigt: zu was Menschen in der Lage sind, wenn sie sich trauen, ihren Triebe und Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Ich glaube (und hoffe) dass das der falsche Schluss ist. Ich glaube nicht, dass viele Menschen diese Triebe haben und nur wenige sich trauen dem freien Lauf zu lassen. Ich gehe doch mal davon aus, dass 99,9% der Menschen das zutiefst abstoßend findet, nicht weil sie so sozialisiert wurden, sondern weil es ihrer Natur entspricht.
Aber selbst wenn nur 0,1% diese Neigungen hätte, wären das immer noch über 8.000 Menschen in Deutschland, das ist schon ein ernstzunehmendes Dorf.


mimsen hat geschrieben:
Mein Mann arbeitet in der JVA....der muss sich täglich mit solchen Menschen abgeben.

Das stelle ich mir sehr schwierig vor bei so einem Job. Da muss man ja irgendwann denken dass fast jeder abartig oder anderweitig kriminell ist, weil man diesen Ausschnitt der Bevölkerung ständig sieht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 14:27 
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Ob es nur 0,1% sind, wage ich zu bezweifeln. Aber trotzdem dürfte es (hoffentlich) im niedrigen Prozentbereich liegen. Was mich sehr überrascht hat war mal ein Interview mit einer Psychiaterin von der Uni Regensburg (glaube ich). Die forschen und arbeiten im Bereich Pädophilie. Die hatte um die 600 freiwillige Patienten, die diesen Triebe haben, ihm aber nicht nachgeben wollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 14:42 
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Wie viele Menschen mit einer Pädophilie oder Hebephilie gibt es? Wie viele davon sind Frauen?
In Befragungen gaben in Deutschland zwischen 3 und 6 Prozent, international zwischen 3 und 9 Prozent der befragten Männer sexuelle Fantasien bezogen auf oder Kontakte mit Kindern vor der Pubertät an. Zuverlässige Daten darüber wie groß der Anteil von Menschen mit einer pädophilen oder hebephilen Erregbarkeit in der Bevölkerung ist, gibt es aber bislang nicht, weil große epidemiologische Studien zu diesem Thema noch nicht durchgeführt wurden. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen, die diese Fragestellung erhellen sollen, laufen. Die Häufigkeit wird – bislang erhobenen Daten zufolge – auf bis zu 1% der männlichen Bevölkerung geschätzt. Das betrifft in Deutschland 250.000 bis 300.000 Männer.

Nach bisherigem Kenntnisstand ist die Mehrheit aller Menschen mit pädophiler bzw. hebephiler Erregbarkeit männlichen Geschlechts. Im Rahmen des Präventionsprojektes in Berlin haben sich bisher nur wenige Frauen gemeldet; lediglich bei einer dieser Frauen konnte eine Pädophilie diagnostiziert werden.

https://www.kein-taeter-werden.de/story/faq.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 16:47 
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Diva,am Anfang hat es ihn noch mehr beschäftigt
Man stumpft tatsächlich mit der Zeit ab. :keineahnung:
Und oft will er gar nicht wissen, warum einer sitzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 16:52 
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Ich hab auch etwa 1% der männlichen Bevölkerung im Kopf. Bei Frauen kommt es offenbar fast gar nicht vor.

Allerdings ist Pädophilie ja nicht zwingend korreliert mit Kindesmissbrauch. Der überwiegende Teil der Fälle sexuellen Missbrauchs an Kindern wird wohl von Personen begangen, die nicht als Pädophil eingestuft werden können. Auch das sind zwar überwiegend Männer, aber hier gibt es auch einige weibliche Täter.

Ich hab mal bei einem Seminar eine junge Psychiaterin kennengelernt, die wohl als Studentin in dem von Travi verlinkten Projekt eingebunden war und z.B. die Erstaufnahme von Anfragen am Telefon gemacht hat. Die sagte, in dem Job ist man hin und her gerissen zwischen Mitleid und Abscheu. Ein Pädophiler hat eine Störung des sexuellen Empfindens, diese sucht er sich allerdings nicht bewusst aus. Der Trieb ist vorhanden und der wird ein Leben lang bleiben, ohne dass der Betroffene was dafür kann. Ein Großteil der Betroffenen verfügt jedoch über eine funktionierende Impulskontrolle und wird so nie zum Täter, er lebt seine Neigung also weder aktiv im Missbrauch noch passiv durch Kinderpornografie aus. Man weiß noch nicht so genau, was die Ursache ist, vermutet jedoch dass die Grundlage sehr früh, ggf. schon im Mutterleib vorhanden ist. Jemand der davon betroffen ist, wird immer ein Stück weit ein Risiko sein. Er hat die große Verantwortung, der Versuchung nicht nachzugeben, sich immer unter Kontrolle zu halten, Situationen zu meiden die kritisch werden könnten, mitunter auch auf Sexualität dank triebverhindernder Mittel gänzlich zu verzichten. Genau bei diesem Grundverständnis und entsprechender Verhaltenstherapie setzt das Projekt kein Täter werden an. Es geht da tatsächlich in erster Linie um präventiven Opferschutz und nicht um das Seelenheil der Täter, aber im Endeffekt schützt es die Opfer eben am meisten, wenn man die potentiellen Täter nicht einfach als krank abstempelt, sondern ihnen hilft die Neigung zu akzeptieren und verantwortungsbewusst damit umzugehen.

Die Pädophilen, die tatsächlich Kinder missbrauchen, haben wohl immer zusätzlich zu ihrer Neigung eine mangelnde Impulskontrolle und oft noch andere psychische Störungen, in der Regel eine Persönlichkeitsstörung. Selbiges gilt im übrigen auch für die nicht pädophil veranlagten Missbrauchstäter.

Definitiv finde ich es erschreckend zu was manche Menschen fähig sind. Die Ursachen dafür sind aber vielfältig und im Endeffekt ist es egal, warum Jemand zum Täter wird. Es geht drum genau das überschreiten dieser Grenze zu verhindern. Sei es durch Prävention oder dadurch dass man jemanden wenn es nicht anders geht in Sicherheitsverwahrung nimmt. Ich begrüße es wenn unsere Gerichtsbarkeit hier entsprechen mögliches Strafmaß auch anwendet. Vielleicht war das Pärchen Pädophil, vielleicht auch nicht (bei ihr bin ich mir eigentlich recht sicher, dass nicht). Aber wer so etwas mit einem Kind- und noch dazu mit dem eigenen Kind- tut, der hat ziemlich sicher eine sehr ausgewachsene Persönlichkeitsstörung :evil: Und gleiches gilt für mich für jede Art von Missbrauch, sei es an Kindern, Erwachsenen oder Tieren. Und nicht falsch verstehen, eine Persönlichkeitsstörung ist für mich keine Entschuldigung für die Tat und kein Grund jemanden unbehelligt davon kommen zu lassen.

Ich bin damit aber eher bei Diva und glaube, dass ein normaler, zumindest in der Hinsicht psychisch gesunder Mensch in der Regel keine natürliche Veranlagung in sich hat, andere Lebewesen zu quälen. Allerdings ist der Anteil derer mit entsprechenden Störungen ggf. größer als wir annehmen :?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie krank muss man sein
Ungelesener BeitragVerfasst: 8. August 2018, 19:24 
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Also für Pädophilie kann ich zwar kein Verständnis aufbringen, jedoch denke ich schon, dass die Personen nicht freiwillig so sind. Wer m.M. jegliches Recht auf ein menschenwürdiges Leben verloren hat ist die Mutter. Ist mir unbegreiflich.


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