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 Betreff des Beitrags: Frage an die Versicherungsenten
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Februar 2017, 20:54 
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TROLLSCHUTZBEAUFTRAGTE
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Registriert: 2. Mai 2007, 08:03
Beiträge: 8104
Wohnort: Am Teich! Wo sonst!!!
Ich habe im letzten Jahr ein neues Auto bekommen und seinerzeit bei der Versicherung eine jährliche Laufleistung von 20.000 km angegeben. Nun habe ich aber die 20.000 bereits nach 11 Monaten geknackt, am Jahrestag werde ich wohl auf ca. 21.000 bis 22.000 km kommen. Grundsätzlich war meine Schätzung nicht falsch, ca. 2.000 bis 4.000 km waren im letzten Jahr für Fahrten, die absolute Ausnahmen waren und so nicht regelmäßig vorkommen.

Aber wie verhalte ich mich nun gegenüber der Versicherung?

Klar, mein erster Gedanke war, ich rufe da einfach mal und schildere das, dann muss ich halt für das letzte Jahr ein wenig nachzahlen, aber das ist ja OK. Dann kam aber die Sorge auf, daß ich der Versicherung in der Situation "hilflos ausgeliefert" bin. Seinerzeit habe ich Preise verglichen bevor ich mich für eine Versicherung entschieden habe, aber wenn die jetzt die Prämie anteilig nachberechnen, kann die Versicherung (fast) jeden beliebigen Betrag verlangen. Oder habe ich jetzt Verfolgungswahn? :mrgreen:

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Wann ist aus "Sex and Drugs and Rock'n'Roll" eigentlich "Veganismus, Laktoseintoleranz und Helene Fischer" geworden?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage an die Versicherungsenten
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Februar 2017, 20:59 
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Registriert: 27. September 2009, 18:05
Beiträge: 2729
hatte 15 angegeben, bin dann fast 20 gefahren. Hab angerufen, habe nichts nachbezahlt für das abgelaufene Jahr, das neue wurde um 35 EUR hochgestuft, von 435 auf 470 oder so, vollkasko.
Fand ich fair.
Bin bei Aioi (toyota) versichert, Audi A1, keine online Versicherungs-gedöns.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage an die Versicherungsenten
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Februar 2017, 12:05 
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Hallo Ago,

mach Dir keinen Kopf. Ruf an und lass Dir die nächsthöhere Stufe berechnen. Da sich der Tarif nicht ändert wird lediglich der Mehrbeitrag fällig,

den Du sowieso hättest zahlen müssen. Auch im Schadensfall kann die Kasko Dir keinen Ärger machen. Auch hier wird im Regelfall nur der

Mehrbeitrag nachberechnet.

Nur bei ganz wenigen Unternehmen würde dann eine Vertragsstrafe fällig ( zB Cosmos).

Wichtig ist nur ,das der Vertrag nicht auf neue Bedingungen umgestellt wird. ( Es sei denn er wird günstiger :angellie: )

Was die Erhöhung der Jahresfahrleistung angeht, kann es ohnehin sein das dies erst zur nächsten Hauptfälligkeit möglich ist.

Dies ist häufig der 01.01 eines jeden Jahres.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage an die Versicherungsenten
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Februar 2017, 12:56 
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Registriert: 24. November 2008, 11:25
Beiträge: 1907
Wir hatten bei meinem Geschäftsauto (HUK24) auch erst 15000 Km angegeben und dann festgestellt, dass wir damit nicht hinkommen und deshalb im Dezember nachgemeldet, dass wir gerne fürs nächste Jahr 20000 Km einschließen würden. Es wurde dann lediglich der Betrag für das nächste Jahr neu berechnet, für das vergangene Jahr wurde nichts nachberechnet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage an die Versicherungsenten
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. November 2017, 10:59 
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Registriert: 2. Mai 2007, 13:05
Beiträge: 2150
Wohnort: Waldenbuch
Ich hänge mich jetzt mal mit einer Frage zur Betrieblichen Altersvorsorge dran:
Ich hatte bei meinem alten AG eine Betriebl. Altersvorsorge. Der Versicherungsnehmer war der AG und hat auch den Betrag direkt vom Lohn abgezogen bzw. war auch auf der Lohnabrechnung aufgeführt usw.. Nachdem ich dort weg bin, habe ich erst mal den Vertrag übernommen und die Versicherung weiterlaufen lassen. Mein neuer AG stellt mir monatl. Betrag X für Vermögenswirksame Leistungen zur Verfügung. Bisher überweißt er mir den Betrag halt zusätzlich zum Gehalt. Frage: Was bringt es, wenn ich die meine betriebl. AV auf den AG umschreiben lasse? Bzw. muss ich das machen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage an die Versicherungsenten
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. November 2017, 11:53 
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Registriert: 9. Oktober 2014, 21:44
Beiträge: 754
@Zuzi: Derzeit führst du deine bAV als privaten Vertrag weiter. Ich vermute mal inklusive Besparung von deinem Nettoeinkommen.
Lässt du den Vertrag auf den neuen AG umschreiben (wird dann VN), so wird daraus wieder eine bAV. Dadurch kannst du deine Beiträge direkt von deinem Brutto einzahlen und hast tatsächlich Netto einen geringeren Beitragsaufwand. Müssen tust du das aber nicht.
Inwieweit sich der neue AG daran beteiligen möchte ist (noch) freiwillig. VWL wäre z. B. möglich da einzuzahlen, muss man aber nicht (auch nicht als AN).

@Ago: :thxs: Endlich mal ein ehrlicher Kunde. Normal ist die Fragestellung "Ich bin mehr gefahren, will das aber nicht melden. Geht das?". Ruf an. Zum 1.1.18 kannst du die km dannnja wieder reduzieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage an die Versicherungsenten
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. November 2017, 13:58 
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Registriert: 2. Mai 2007, 08:59
Beiträge: 7424
Zuzi zunächst kommt es darauf an ob Du einen Vertrag nach § 40 B ( Abschluss vor 2005) oder nach § 363 ( Abschluss nach 2005) hast. Für den Zeitraum in dem Du den Vertrag vom Netto bezahlt hast, brauchst Du später keine Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Diese Zeiten würde ich mir genau notieren. Manchmal berechnen die Anbieter sowas dann nämlich pauschal. Bei der Umwandlung von vermögenswirksame Leistungen in Beiträge zur BAV ist zu berücksichtigen, das diese Erhöhung des Beitrages bei den alten Verträgen nach § 40 b Einkommenssteuergesetz unter Umständen steuerschädlich ist. Dies würde ich im Vorfeld mit dem Anbieter abklären. Weiterhin zu berücksichtigen ist das neue Rentenstärkungsgesetz ab 01.2018. Hierbei muss der Arbeitgeber Teile der eingesparten Sozialabgaben an den Arbeitnehmer weitergeben. Diese sind pro 100 € maximal 15 €..

Also, alles in allem würde ich mich vorher genau beraten lassen, um hinterher Ärger zu vermeiden.

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