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Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Januar 2020, 13:42 
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Colibri hat geschrieben:
Ist aber schon ein bisschen gemein dem Veganer sein Chiapudding nicht zu gönnen, während man sich ein Avocadotoast mit pochiertem Ei, Sauce Hollandaise und geräuchertem Lachs mit einem Cappucino bestellt [smilie=timidi1.gif]

Ich hatte nicht das Gefühl, daß irgendwem etwas nicht gegönnt wird. Ich habe die Beiträge hier so verstanden, daß eine vegane Lebensweise nicht per se dazu führt, daß man eine bessere persönliche Klimabilanz hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Januar 2020, 14:08 
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Schon klar, mein Beitrag war auch durchaus mit einem Augenzwinkern gemeint.
Aber ein bisschen mühßig ist es schon, wenn einem sofort entgegenbracht wird: Vegan ist aber auch nicht besser fürs Klima! Und ungesund ist es auch! Und Pflanzen haben auch Gefühle!

Jeder einzelne ist eben einfach gefordert, seinen Konsum und seine Ernährung ein bisschen zu reflektieren und sich im ersten Schritt vielleicht erstmal bewusst zu machen, was eigentlich genau auf dem Teller und im Magen landet, und war von vorne bis hinten.
Weniger Fleisch zu essen ist ein guter Ansatz, aber nicht zuende gedacht wenn man sattdessen auf mehr Fisch, Eier und Milchprodukte verzert. Vegane Ernährung ist nicht mehr klimafreundlicher, wenn man sich ausschließlich von Cashewnüssen und Avocados ernährt. Oder ständig zum Yoga-Retreat nach Bali fliegt.
Aber darum ist eine pflanzenbasierte Ernährung eben nicht automatisch genau so klimaunfreundlich wie eine unbedachte Mischkost.

Für viele "Superfoods" und andere Trendnahrungsmittel gibt es ja sehr regionale Alternativen, die genau die gleichen Eigenschaften haben, nur weniger fancy sind. Dass der gute alte Leinensamen dem Chiasamen in kaum etwas nachsteht, sickert ja auch immer mehr durch, nur dass er eben viel regionaler ist und noch dazu viel günstiger.

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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Januar 2020, 14:38 
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Daß Diskussionen über Ernährung und Lebensweisen (nicht nur ein bißchen) müßig sind, kennt sicherlich jedes Lager.

Helfen würde hier - auf allen Seiten - etwas mehr Toleranz, die eigene Ernährungs- und Lebensweise nicht als das Nonplusultra zu sehen und zu akzeptieren, daß andere Formen der Ernährung und Lebensweisen vielleicht nicht schlechter sein müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Januar 2020, 01:00 
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Zitat:
Dass der gute alte Leinensamen dem Chiasamen in kaum etwas nachsteht, sickert ja auch immer mehr durch, nur dass er eben viel regionaler ist und noch dazu viel günstiger.
Ich stimme dir zwar vom Grunde her zu, aber Chia Samen und Leinsamen kann man nicht vergleichen. Inhaltlich ja, aber Leinsamen hat einen ziemlichen Eigengeschmack und ist daher nur begrenzt einsetzbar, viele mögen ihn auch einfach nicht. Chia ist komplett geschmacksneutral und kann vielfältig eingesetzt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Januar 2020, 09:16 
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zuzi hat geschrieben:
Schau mal nach Bayern. Da stehen sogar noch 70% der Bio-Bullen in Anbindehaltung aufgrund von Übergangsfristen, Ausnahmegenehmigungen,... :-|

Leider ja. Hier gibt es auch noch unfassbar viele Milchkuh-Ställe in Anbindehaltung und komplett ohne Weidegang das ganze Jahr über. Vor allem in Niederbayern und im nördlichen Bayern. In Teilen BaWüs ist es ähnlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Januar 2020, 12:56 
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das hat mir Tante Google dann auch ausgespuckt...ich bin entsetzt. :ashock:

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by Talimeth


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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Januar 2020, 14:56 
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Jap, das ist leider tatsächlich so im Süden der Republik.

Bei uns geht's wieder. Hier in Südhessen haben die größeren Betriebe alle schon lange auf Laufställe umgestellt (viele sehr luftig, hell, ohne Spaltenböden, mit Stroh-Liegebereichen und automatischer Fütterung + Melkkarusell.) Weide sehen die allerdings fast alle so gut wie nie, die Flächen rund um die Höfe sind einfach nicht vorhanden. Die kleineren Betriebe haben alle entweder vor ein paar Jahren die Tierhaltung eingestellt, als die Subventionen für Betriebe mit Anbindehaltung gestrichen wurden oder sie haben die alten Ställe zumindest umgebaut in Laufställe (oft noch mit Spaltenboden, tiefer Decke und dunkel, aber für einen kleinen Bauern mitten im Ort ist was anderes halt kaum drin) und halten nur noch ein paar Tiere zum Nebenerwerb. Im Odenwald gibt's noch mehr kleinere Betriebe, da die mit den Parzellen am Hang oft eh nix anderes anfangen können, sind die Kühe dort eher auf der Weide solange es die Wetter- und Bodenverhältnisse zulassen und kommen nur zum melken rein.

wo es tatsächlich noch Nachholbedarf gibt ist Mutterkuhhaltung mit Kälbern. Bei denen in Weidehaltung hat mans eher mal, dass die Kälber ne längere Zeit mitlaufen, aber im Laufstall ist das glaub schlicht nicht wirklich zu realisieren, da es wohl Mord und Totschlag gäbe da zwischen ne große Zahl Milchkühe ohne Kalb einzelne Kühe mit Kalb bei Fuß reinzustellen... Nur über mehrere Monate zig Kühe mit Kälbern in nem getrennten Laufstall oder auf der Weide und gar nicht zusätzlich melken oder aber von Hand... das rentiert sich am Ende vermutlich schlicht nicht mehr bzw. der manuelle Aufwand ist zu hoch. Das Argument, dass die Bauern den Kälbern die Muttermilch wegnehmen kann ich um ehrlich zu sein nicht bestätigen. Die Kälber bekommen doch genau so ihre Milch in der Aufzucht wie wenn sie selber trinken würden an der Mutter. So ne Hochleistungskuh gibt ja mehr Milch als man für ein einzelnes Kalb in der Regel braucht. Nur würde eben höherer Aufwand anfallen, da die Kuh dann ja nicht einfach wie die andern selbstständig ins Melkkarusell marschieren kann oder auf der Weide wenns Zeit ist zum mobilen Melkstand läuft, weil's Euter spannt :angellie:


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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Januar 2020, 15:21 
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Ich wohne direkt an der Grenze Bayern/Thüringen. Hier in Thüringen werden immer mehr konventionelle Ställe umgebaut in wirklich helle, luftige und große Ställe. Mit „Wellnessbereich“ und teilweise auch Außenbereichen. In den letzten Jahren sieht man auch wieder vermehrt Kuhherden auf den Weiden.
Ein paar Kilometer weiter in Bayern hingegen irgendwie so garnicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Januar 2020, 16:36 
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Ich weiß, was mit Wellnessbereich für Kühe gemeint ist, trotzdem suggeriert das mehr, als es letztlich ist.
Ein heller, luftiger Stall mit zwei Kratzbürsten ist leider in meinen Augen immer noch nicht genug für eine "glückliche Kuh" und wenn man ein bisschen genauer hinschaut, kann man leider auch die Milch aus den moderenen Vorzeigebetrieben nicht guten Gewissens kaufen.

Das ganze System ist von vorne bis hinten daraus ausgelegt, maximale Milch aus der Kuh zu bekommen. Das ist für die Kuh ein sehr sehr zehrendes und deswegen sehr kurzes Leben und für alle Tiere, die in diesem System geboren werden, mit sehr viel Leid und Qual verbunden, da hilft auch der luftige Stall mit Wellnessbereich leider nichts.

Die Kühe, die hier so in den Ställen laufen, stammen alle aus der Gendatenbank weniger großer Konzerne, alleine das ist schon höchst problematisch. Die Milchwirtschaft produziert Kälber als Abfallprodukt. Die weiblichen Tiere haben vielleicht noch das zweifelhafte Glück, aufgezogen und ebenfalls zur Milchkuh zu werden, aber es sind schlichtweg zu viele von Ihnen, so viel Nachschub brauchen die Betriebe für die eigene Herde gar nicht.
Bullenkälber können eh nicht zur Milchgewinnung genutzt werden, setzten aber zu langsam Fleisch an, als dass eine Aufzucht wirklich so richtig lohnt. Entsprechend wenig sind sie wert und werden an irgendwelche Aufzüchter verscherbelt. Und weil die Aufzucht hier in D zu teuer ist, gehen sie entweder nach Holland, wo alles andere als heile Kälbchenwelt auf sie wartet, oder irgendwo ins Ausland. Oftmals verlassen sie dabei die Grenzen der EU und was dann auf sie wartet, ist absolut unerträglich.
Weibliche Kälber, die nicht zur eigenen Nachzucht gebraucht werden, sind übrigens noch viel weniger Wert, die Preise für Kälber im letzten Jahr absolut dramatisch tief, ein weibliches Kalb war im September keine 10 € mehr wert.
Und das betrifft ALLE Betriebe, egal ob Bio oder konventionell.
Neben den Kälbern sind natürlich auch alle Kühe, die nicht die geforderte Milchleistung erbringen, Abfall dieses Systems. Die Transportwege und die Schlachtung dieser Tiere hat mitunter wirklich grausame Zustände. Es wird eben an allen Ecken und Enden gespart, wer will schon für die Schlachtung eines Tieres, das als unbrauchbar aussortiert wurde, etwas bezahlen?
Der Transport lebender Tiere ist billiger, weil er ohne Kühlung auskommt. Dass die Tiere dann bei über 40 Grad Stunden an Grenzkontrollen der EU ohne Wasser und Kühlung ausharren, kann man billigend in Kauf nehmen, weil sie ja ohnehin dem Tod geweiht sind. Wenn scherts schon, wenn da am Ende nicht alle lebend vom Transporter gehen?

Sich einzureden, mit seiner Milch vom netten Biobauern nebenan tut man keiner Kuh etwas zu leide ist leider einfach zu kurz gedacht. Der Wellnessbereich für Kühe macht auf den ersten Blick einen netten Eindruck, aber man sollte sich davon nicht über die Tatsächlichen Probleme dieses Systems verblenden lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2020, 02:10 
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Ich habe nun nochmal einen Versuchballon steigen lassen und werde schauen, ob ich in akzeptabler Zeit von Frankfurt nach Amsterdam reisen kann mit der Bahn. Ich habe das ja schon einige Jahre nicht mehr versucht, vielleicht hat sich was geändert. Leider muß ich noch immer mit dem Flugzeug nach Frankfurt fliegen, mit dem Schiff ab hier könnte dann doch etwas umständlich sein. :mrgreen:

Ich bin gespannt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2020, 08:33 
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Colibri hat geschrieben:
Weibliche Kälber, die nicht zur eigenen Nachzucht gebraucht werden, sind übrigens noch viel weniger Wert, die Preise für Kälber im letzten Jahr absolut dramatisch tief, ein weibliches Kalb war im September keine 10 € mehr wert.


Darf ich fragen woher diese zahl stammt? Also ich habe ja Agrarwissenschaften studiert und auch entsprechend viele Bekannte und Freunde im landwirtschaftlichen Sektor, aber das ist mir neu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2020, 09:12 
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Eskadron hat geschrieben:
Colibri hat geschrieben:
Weibliche Kälber, die nicht zur eigenen Nachzucht gebraucht werden, sind übrigens noch viel weniger Wert, die Preise für Kälber im letzten Jahr absolut dramatisch tief, ein weibliches Kalb war im September keine 10 € mehr wert.


Darf ich fragen woher diese zahl stammt? Also ich habe ja Agrarwissenschaften studiert und auch entsprechend viele Bekannte und Freunde im landwirtschaftlichen Sektor, aber das ist mir neu.

Zum Beispiel hier: https://www.agrarheute.com/markt/tiere/ ... den-561257
Hab vor zwei Wochen auch ein Interview mit Bauern hier aus der Region gelesen die das bestätigt haben, finde es aber leider nicht wieder und vermute auch, dass das nicht ganz aktuell war. Die Preise steigen ja m.W. grad wieder.


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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2020, 12:34 
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Um wieviel? Das ist ja wohl dennoch ein Desaster :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Teich Klimaziele 2020
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2020, 12:54 
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Ago hat geschrieben:
Colibri hat geschrieben:
Ist aber schon ein bisschen gemein dem Veganer sein Chiapudding nicht zu gönnen, während man sich ein Avocadotoast mit pochiertem Ei, Sauce Hollandaise und geräuchertem Lachs mit einem Cappucino bestellt [smilie=timidi1.gif]

Ich hatte nicht das Gefühl, daß irgendwem etwas nicht gegönnt wird. Ich habe die Beiträge hier so verstanden, daß eine vegane Lebensweise nicht per se dazu führt, daß man eine bessere persönliche Klimabilanz hat.


Das habe ich auch so gesehen.

Zudem spielen ja in die Klimabilanz auch noch viele, viele andere Faktoren hinein, die hier bislang m.E. noch gar keine Erwähnung fanden: Lebe ich allein – womöglich sogar in einem Haus, nicht in einer Wohnung – habe ich automatisch (im direkten Vergleich) eine schlechtere Bilanz. Und zwar nicht nur was das Heizen angeht. Welche und wie viele Tiere habe ich? Größere Hunde vergrößern den ökologischen Fußabdruck massiv.

Und nur beim Essen gibt es ja auch weitere Faktoren, die eine sehr große Rolle spielen: Wie viel Essen werfe ich weg? Aus schlechter Vorratshaltung und anderen Gründen. Ich habe eine Freundin, die isst grundsätzlich ihren Teller nicht auf. So ein Viertel bleibt im Schnitt immer übrig und landet im Müll. Das ist ein Tick, sagt sie selbst. Aber das sind so Sachen, die kann man ganz leicht abstellen und wenn jeder das macht, dann hat das einen sehr großen Effekt.

Ich könnte also auch sagen, jeder der Übergewicht hat, verbraucht entsprechend mehr Nahrung, um dieses Übergewicht zu "halten", als normalgewichtige Menschen. Das erhöht seine Klimabilanz ebenfalls nicht unerheblich.

Man alles so drehen und wenden, dass jemand "blöd" aussieht. Das ist gar nicht schwer.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2020, 14:56 
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Ich könnte also auch sagen, jeder der Übergewicht hat, verbraucht entsprechend mehr Nahrung, um dieses Übergewicht zu "halten", als normalgewichtige Menschen. Das erhöht seine Klimabilanz ebenfalls nicht unerheblich.
:mrgreen: Das wollte ich auch schon sagen, aber dann komme ich als Dickenbasherin wieder auf den Teich'schen Scheiterhaufen, womit ich zwar kein Problem habe, aber das hat ja nun schon einen Bart. Wobei das rein rechnerisch wirklich mal spannend wäre, wenn jeder nur per Verbrauch verzehrte mit Fokus auf pflanzlicher Nahrung, nur sagen wir 20% aus tierischen Nahrungsmitteln. Rein als Rechenmodell. Von den Einparungen im Gesundheitswesen mal ganz abgesehen. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes etc. sind leider teuer und die Leute leben ja trotzdem lange, wenn auch krank und behandlungsbedürftig.

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