Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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 Betreff des Beitrags: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. September 2017, 13:04 
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imkert hier eigentlich eine Ente?

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit wesensgemäßer Bienenhaltung und würde gerne eine oder zwei Völker im Garten haben. Trau mich aber nicht so recht....

Die hiesigen Imker sind alle sehr konservativ, nix für mich...

Vielleicht kann eine Ente ja was an Erfahrungen erzählen

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Richtig Reiten reicht - Paul Stecken *29. Juni 1916

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Ein wahrer Samurai besitzt nur EINEN Richter über seine Ehre und das ist er selbst. Die Entscheidungen, die du triffst, und wie diese Entscheidungen durchgesetzt werden, spiegeln dein wahres Ich wieder. Du kannst dich nicht vor dir selbst verstecken.
(Aus: Der Weg des Kriegers: Meiyo- Ehre)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. September 2017, 14:22 
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Nicht selber, aber ein guter Freund von mir imkert jetzt das zweite Jahr und ich darf ihm oft über die Schulter schauen und inzwischen auch helfen. Aktuell hat er sieben Völker, letztes Jahr waren es fünf, er hat sie alle über den Winter bekommen und jetzt noch zwei Ableger gemacht.
Es ist außerordentlich spannend, aber auch viel Arbeit. Und sie Erstausstattung ist auch nicht ganz günstig.
Er hat etliche Kurse gemacht und ist außerdem im örtlichen Imkerverein, wo es einmal im Moanta "Schauimkern" gibt, wo Fortgeschrittene mit den "Anfängern" zusammenarbeiten


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. September 2017, 16:22 
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Ein Freund von mir ist im Bund Naturschutz und der imkert auch "öko". Der macht das ganz lässig. So einen "Bienenpaten" würde ich mich suchen. In den Großstädten gibt es inzwischen immer mehr junge Stadtimker, an die man sich wenden kann, da musst du mal googeln. Auf dem Land ist oft der BUND oder ein Bioimker die bessere Adresse (also zumindest bei uns hier; da machen das sonst nur uralte Männer). Im Endeffekt ist es wohl gar nicht so viel Arbeit, aber ich meine, es wäre nicht so super, im Herbst anzufangen.

Das ist evtl. spannend für dich: http://www.bioimkerei-erber.de/unsere-bio-imkerei/


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. September 2017, 16:43 
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Anfangen kann (sollte) man jetzt nicht mehr. Aber es ist eine super Zeit um sich einzulesen und Kontakte zu knüpfen. Und auch, den eigenen Garten "kritisch" zu beäugen und zu überlegen was man vielleicht zum Frühjahr hin noch pflanzen will.
Jetzt ist man ja schon fast mit dem Einfüttern für den Winter fertig, die Milbenbekämpfung läuft und dann ist erstmal "Ruhe"
"Mein" Imker braucht übern Sommer 2-5 Stunden pro Woche direkt an den Bienen, je nachdem was ansteht. Zusätzlich halt halt Zeit für die Kurse und um Literatur zu "verschlingen". Muss man natürlich nicht, aber ich finde, das macht auch ein bissl süchtig. Auch mich, obwohl ich da ja nur am Rande eingebunden bin. Es sind einfach unglaublich faszinierende Tiere.
Er hat sich in den Kursen und auch vor Ort die Imker rausgesucht sie ihm am sympathischsetn sind und fährt zum Treffen lieber bissl weiter, weil ihm die "älteren Herren" von dern Sorte "hamwerimmersogemacht" auch nicht zusagen.


Eine weitere Bekannte von mir hat ihre Bienen übrigens dieses Jahr abgegeben. Sie wohnt in einem Minidorf hier auf dem Land, da werden die Bienen leider nicht satt. Ihr eigener Garten ist für zwei Völker zu klein und drumherum gibts inzwischen bis auf einen nur noch Gärten mit überwiegend Rasen. Die "Heu"wiesen werden zigmal gemäht, Felder gibt es nicht und die Obstblüte ist dieses Jahr weggefroren.

In vielen städtischen Randbezirken haben Bienen es inzwischen leichter als in manchen Dörfern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. September 2017, 17:09 
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Richtig. Sie haben es sogar mitten in den Großstädten leichter, weil es dort Parks und Rabatten mit Blumen und Sträuchern gibt, wo im Frühjahr und Sommer immer was blüht.

Die Arbeitszeit passt, :mrgreen: ich meine man rechnet pro Volk eine halbe bis eine Stunde Aufwand pro Woche.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. September 2017, 19:35 
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Oh, ein tolles Thema!
Ich spiele auch mit dem Gedanken, das Imkern anzufangen. Allerdings erst, wenn ich es geschafft habe aufs Land zu ziehen, kann also noch dauern ... Aber es schadet ja nicht, schon mal Erfahrungsberichte anderer zu lesen.

Im Fernsehen gab es vor ein paar Monaten einen Bericht über die immer mehr werdenden "Stadtimker" und diverse Projekte dazu. In dem Zusammenhang wurde erwähnt, daß der Honig von "Stadtbienen" in der Regel sogar qualitativ höher ist, weil in den Gärten und Parks selten die Chemiekeule eingesetzt wird, während auf dem Land fast alle Äcker gespritzt sind und die Randstreifen auch immer ihre Portion abbekommen.

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Wann ist aus "Sex and Drugs and Rock'n'Roll" eigentlich "Veganismus, Laktoseintoleranz und Helene Fischer" geworden?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. September 2017, 06:05 
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Ja und auch die Belastung durch Feinstaub und andere Abgasbestandteile ist zu vernachlässigen. Warum, wird hier erklärt: https://nearbees.de/blog/wie-gesund-ist ... tadthonig/


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. September 2017, 16:01 
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aaalso. dass das dieses Jahr nix mehr wird, ist klar, und auch wohl nicht gleich im nächsten Jahr, ich hab eh eigentlich zu viel Arbeit (jetzt krieg ich wahrscheinlich heut oder morgen ein Igelbaby zum Päppeln....)

Ich interessiere mich vor allem hierfür:

https://www.mellifera.de/blog/bienenkis ... kiste.html

lese gerade die Bücher und bilde mich im Netz

finde so was interessant:

https://www.mellifera.de/blog/bienenkis ... kiste.html
https://www.mellifera.de/blog/bienenkis ... kiste.html

Leider sind hier auch alle Imker eher sehr konservativ, das ist nichts für mich....

Vom Garten her müsste es passen, ich habe 1500 qm Garten mit Obstbäumen, alten Blumenarten (denkmalgeschützter Bauerngarten), drumrum Obstbäume, ein Volk müßte es ernähren, ein Imker hat einige Zeit seine Bienen bei mir beim Haus abgestellt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Oktober 2017, 21:28 
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Finde ich auch toll! Gibt es nicht irgendwo eine Faustregel, wieviel "ordentlichen" Garten (also - Thujen, - Rasen, - Rhododendron) es für ein Volk braucht? Und wenn es kein Honig sein soll: Hummeln, Wildbienen, Schwebfliegen! Da kann man auch in Urlaub fahren und viel zu tun haben :mrgreen:. Muss nur immer was Leckeres blühen und was zum Nisten da sein.
Das Viehzeug wohnt seit Jahren bei mir, mit Thuja-Rasen-Wüste drumherum :mrgreen:

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Dummheit frisst - Intelligenz säuft

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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2017, 08:47 
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Wohnort: 72***
Das Projekt hört sich gut und machbar an:

http://www.bienenkiste.de/projekt/index.html

Ich liebe es ja, wenn es in meiner Blumenwiese laut brummelt von den vielen Bienen und Hummeln! Das geht vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl.

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Wir lästern nicht - wir beobachten, analysieren und bewerten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2017, 09:43 
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Mein Vater in seinem Garten (recht groß und vielfältig mit vielen weiteren Gärten drumrum) so eine "Wand" für Wildbienen aufgestellt.
Da es diese Teile auch zu kaufen gibt, überlege ich, sowas auch hier aufzustellen. Wir haben zwar nicht viel (und mangels Interesse meinerseits auch keinen toll gepflegten :aoops: ) Garten, aber rundrum schon einiges, inklusive einem leeren Grundstück nebenan.

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Falko - 27.05.1995-10.12.2015
Danke für alles, Dicker


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Oktober 2017, 13:43 
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Auf die wesensgemäße Bienenhaltung in einer Bienenkiste beziehe ich mich ja....mal sehen, ob ich mich das dann traue, vielleicht im nächste Frühjahr.

Muss mal schauen, woher ich denn überhaupt die Bienen bekommen könnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 12:45 
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Ich hole das mal wieder hoch .. Hat das einer von euch mittlerweile weiter verfolgt? Ich interessiere mich auch für die wesensgemäße Haltung in der Bienenkiste, lese gerade das buch etc. und überlege, das zum Frühjahr hin zu starten. Wir haben einen recht kleinen Garten und zwei ebenfalls noch recht kleine Kinder :wink: Deswegen will das natürlich gut überlegt sein. Hat jemand Erfahrungen, wie es sich so direkt um den Standort der Kiste herum mit der Bienendichte verhält? Wir hätten eigentlich einen gut geeigneten Pkatz, etwas erhöht und so, dass weder ein Ball noch ein kind ungeplant dagegenfliegen könnten. Den Rest des Gartens wollen wir aber natürlich normal nutzen. Ich bin gespannt, ob hier jemand mehr weiß!

LG

aintsch


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 Betreff des Beitrags: Re: Bienenhaltung
Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 14:53 
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Registriert: 3. Mai 2007, 15:14
Beiträge: 11168
Wohnort: Dorsten
Nachbarn haben ihre Bienen sowohl im Garten als auch im Vorgarten. Die Bienen im Vorgarten sind keine 2 Meter vom Weg entfernt, das geht völlig ohne Probleme. Die Bienen hinten im Garten stehen in einer Ecke und der Rest vom Garten lässt sich problemlos nutzen.

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"Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück."


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