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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Oktober 2013, 10:18 
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und nun die Jungs:

Brave Heart ... der Schimmelige

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Wenn weiße Schwingen Dir heut wachsen würden
es würde mich gar nicht verblüffen
bist Du der Pegasus doch auch schon ohne sie
wenn kaum die Erde mehr Dein Huf berührt
und Leichtigkeit Deinen Tanz beflügelt
den Du mir schenkst an jedem Tag

Wenn heut auf Deiner Stirn ein goldnes Horn erschiene
auch das verblüffte mich nicht mal
Denn bist das Einhorn Du für uns
das tief in unsere Herzen schaut
ein Wunderwesen von Zauberhand gemacht
das uns sein eigen nennt und nicht wir es

Und wenn ich mir was wünschen dürfte
dann einmal mit Dir eins zu sein
Das Pochen deines Herzens fühlen
als wärs das eigne das da schlägt
das weißer Freund würd mir gefallen
Zentaur sein, allein mit Dir!

Deine (allzeit um Dein Wohlergehen bemühte)
Menschenfreundin Sabine

Er stand als Deckhengst vor allem bei den Stutenbesitzerinnen besonders hoch in der Gunst, weil er mit seinem Charme die Frauenherzen gewinnt und vielleicht auch, weil er sich eben immer wieder so unverwechselbar in Szene zu setzen weiß, dass ihn schon ein Glorienschein zu umgeben scheint, wenn er aus der Box tritt und es würde mich nicht erstaunen, wenn seine Bewunderer irgendwann vor ihm niederknien und beten würden. Vielleicht ist sein Snobismus und seine Arroganz sein Geheimnis, dass keiner auf die Idee kommt, an seiner glamourösen Fassade zu kratzen, sondern jeder sich von ihm und seinem Strahlen nur zu gern blenden lässt. Natürlich ist er ohne Frage eine außergewöhnliche Erscheinung, aber während alle Hengste, die sich je mit ihm vergleichen lassen mussten, sich der Kritik der Züchter gnadenlos aussetzten, verzeiht man ihm jeden Makel, von denen er zwar wirklich nicht viele zu haben scheint, aber selbst wenn er einem immer ein wenig von oben herab behandelt und betrachtet, was bei seiner stattlichen Größe von über einem Meter siebzig und seiner imposanten Erscheinung auch keine Kunst zu sein scheint, wird ihm das nicht als Überheblichkeit angekreidet, sondern als selbstbewusstes Auftreten und maskuline Ausstrahlung auf die Pluspunkteliste geschrieben. Ich habe mich auch selbst ja schon erwischt, dass ich schon fast versucht war, mich bei ihm zu entschuldigen, wenn er mich mit seinem Monarchenblick anschaute, mit dem er alle seine Untertanen straft, wenn sie ihn ungebührlich lange auf etwas warten lassen und damit seinen Unmut auf sich ziehen oder er beleidigt war, weil wir ihn jemand verärgerte, aber irgendwo muss man seinem Größenwahn ja auch Grenzen setzen und darum bitte ich ihn nicht um Verzeihung, auch wenn er mich noch so streng mit seinen Blicken abmahnt, weil eben vor ihm noch ein paar andere drankommen und er erst dann er seine Möhren erhält, wenn die anderen gefüttert sind – hier geht es nämlich nach der Reihenfolge und nicht nach Schönheit.

Zugute halten muss ich ihm, dass er mich aber wirklich nie, weder willentlich, noch unabsichtlich aus dem Sattel verlor, aber trotzdem würde ich ihn wohl eher nicht wählen, gälte es einen Begleiter zu finden, um durch die Hölle zu reiten, weil ich ihn zu gut kenne, um ihm mein Leben im Reich des Fürsten Hades anzuvertrauen und zu glauben, dass er uns beide heil wieder aus der Unterwelt trägt, denn zum einen bevorzugt er es, sich nicht von seinem Reiter vorschreiben zu lassen wohin er zu gehen hat und zum anderen ist er tief in seinem Herzen ein Feigling, der beim Anblick des Teufels rufen würde: „Leute seid nicht feige – lasst mich hintern Baum!“ und beim Geruch von Schwefel bin ich sicher, würde er empört flehmen, weil er seine hoheitlichen Nüstern beleidigt. Schimmi ist also ganz sicher nicht der fürs Grobe, und bevor er sich die Hufe schmutzig macht und sich das blütenweiße Seidenfell versengt, nur um mir das Höllenfeuer zu ersparen, würde er wohl sagen: „Tut mir ja wirklich leid, aber in diesem Fall ist mir mein Hintern eben wichtiger als Deiner“, und dann würde er seine Haut retten und schnellstens von dannen galoppieren, ohne sich nur noch einmal nach mir umzudrehen. Da nutze mir das Wissen auch nichts, dass man auf seinem Rücken auch in den Genuss höchsten Reitgefühles kommen kann, denn wenn er am feinen Zügel sacht geführt wird, und man dann erlebt, was es heißt „im Pferd“ zu sitzen und das Schwingen des Pferdes durch den ganzen Köper fließen fühlt und man das Wort Kadenz begreift, wenn die Hanken sich biegen, der mächtige Hals sich vor der Hand des Reiters aufwölbt und man das Gefühl hat, bergauf zu reiten, denn seine Hasenfüßigkeit würde wohl nicht nur die Flucht aus dem Reich der Finsternis mit ihm verhindern, sondern stand auch dem großen Erfolg immer wieder im Weg. „Er hat Musik in den Beinen und das große Viereck unter den Hufen ... leider aber nicht im Kopf“, urteilte einst sein Ausbilder und er behielt recht, denn Schimmis „Umweltorientiertheit“ ließ ihn in den Dressurprüfungen der Dekoration immer mehr Aufmerksamkeit schenken, als den Aufgaben, die zu erfüllen wir eigentlich angetreten waren. Ich war vielleicht auch zu wenig ehrgeizig und stark im Sattel, um seine nervlichen Schwächen auszugleichen, aber irgendwann hob ich das letzte Mal die Hand und gab es dann auch endgültig auf, mit ihm eine Karriere im Dressursport anzustrengen, für die er sicher prädestiniert gewesen wäre, aber eben nicht mit mir.

Dabei gibt es in seiner Ahnengalerie nicht einen, der nicht dazu beitragen hätte können, aus Brave Heart einen ruhmreichen Pferdekönig zu machen, denn sein Vater Arc de Triomphe zeugte zahlreiche Nachkommen, die sich sowohl im Dressurviereck, als auch im Parcours als sichere Schleifensammler erwiesen. Als Beispiel sei der gekörte Piccobello, der den Leistungsnachweis aufgrund seiner Siege in Springprüfungen der Klasse S erbrachte, namentlich genannt. Väterlicherseits entstammt Brave Heart der Hengstlinie des Perfectionist xx und nachdem nicht nur sein Vater Arc de Triomphe, sondern auch der Vater seiner Mutter – Memelruf – sich auf den gleichen Vollbluthengst und Linienbegründer Perfectionist xx zurückführen lassen, kann man Brave Heart als Produkt einer Linienzucht bezeichnen, bei der sein Züchter Wert auf die Konsolidierung der Eigenschaften legte, die man bei den Nachkommen des Perfectionist betonte, denn die Hengste dieser Linie galten von je her als sehr leistungsbereit und zeichneten sich durch hochwertigen Reiteigenschaft aus. Dass Zuchterfolg ein Stück weit planbar sein kann, ist kein gut gehütetes Geheimnis, sondern eine Tatsache, doch zum einen lässt sich die Natur nicht ganz und gar in die Karten schauen und zum anderen ist das Züchten wie ein Bus voller Verwandtschaft, bei dem man nie weiß, wer als Erster aussteigen wird. Trotzdem bedeutet Züchten auch, in Generationen zu denken und so erkennt das züchterisch geschulte Auge bei einem Blick auf den Vater von Arc de Triomphe und damit Großvater väterlicherseits von Brave Heart, dass kein Geringerer als der Dillenburger Landbeschäler Mandant als einer der sichersten Leistungsvererber der Trakehner Zucht in der Nachkriegszeit seine guten Gene in den Genpool unseres Schimmelhengstes mit dazu gab. Damit sorgte er nicht zuletzt auch dafür, dass Brave Heart immer wieder durch seine überdurchschnittliche Veranlagung und Springmanier auffiel und damit sogar die Holsteiner Züchter überzeugen konnte, dass Trakehner nicht nur schön sind, sondern auch imstande sind, über die Hindernisse zu fliegen, als hätte Pegasus persönlich ihnen seine Flügel dafür geliehen. Brave Hearts tänzerische Leichtigkeit und sein gewaltiger Schub, den er aus der Hinterhand so einzusetzen weiß, dass ihm weder die schwungvollen Reprisen, noch die versammelten Lektionen schwer fallen, wurde ihm vermutlich von seiner Großmutter väterlicherseits, die Prämien-, Staatsprämien- und Elitestute Arabica vererbt, deren Mutter Arlette bereits sämtliche Titel verliehen wurden, die eine Trakehner Zuchtstute auszeichnen. Doch nicht nur über ihre Nachkommen konnten Arlette und ihre Tochter Arabica in die Liga der Außergewöhnlichen aufsteigen, sondern auch sportlich bleiben sie kein unbeschriebenes Blatt. Dass Arabica neben ihrer Rolle als erfolgreicher Zuchtstute, sowohl im Dressursport bis L siegreich war, als auch im Fahrsport bis S eine Lebensgewinnsumme von 1.115 € gewann, beweist die Vielseitigkeit ihrer Talente, mit denen auch Brave Heart gesegnet ist, denn wenn sein Mützlein gerade in die Richtung stand, die sein Reiter anstrebte, dann lernte man ihn als lektionssicheres Dressurpferd, als zuverlässigen Springer und leistungsbereiten Partner im Gelände kennen. Seine Eigenwilligkeit ist wohl ein Erbe seines Urgroßvaters, dem Elitehengst Marduc, der sich als Vater der Arabica über Generationen durchzusetzen vermochte – sowohl im Hinblick auf seine Sensibilität, mit der er als nicht immer einfach zu reiten galt, als auch auf seine Gangstärke und Intelligenz. Allerdings nutzte Marduc Letztere, um unter Christian Pläge bei der Galaschau in Neumünster in einer Grand Prix Kür viel Aufsehen zu erregen, nachdem er anlässlich seiner Körung im Jahr 1979 zum Reservesiegerhengst proklamiert wurde und den gleichen Rang bei seiner Hengstleistungsprüfung in Adelheidsdorf für sich beanspruchte. Nun wird gerade den verbeamteten Hengsten, die als Landbeschäler in den Landgestüten wirken, dieser Status oft zum Nachteil, was sich beim Dillenburger Landbeschäler Mandant zeigte, der in seiner herausragenden Qualität erst sehr spät von den Züchtern und den Verbänden bestätigt wurde, weil diese Vererber – im Gegensatz zu den Privatbeschälern – wenig züchterische und reiterliche Förderung und Promotion erfahren und dementsprechend auch wenig genutzt werden. Was jedoch für Mandant als erwiesen gilt, konnte Marduc widerlegen, denn er nahm schon vor seiner Zeit, in den er in die private Hengsthaltung wechselte und bis zu seinem Tod großen Einfluss auf die Trakehner Zucht und wurde von Lars Gehrmann, dem Zuchtleiter des Trakehner Verbandes mit den Worten: "Der ausdrucksvolle Gabriel-Enkel war einer der bedeutendsten Vererber der Nachkriegszeit" geehrt. Dass dieser herrliche Hengst auch seine Kritiker fand, liegt sich mit daran, dass selbst die besten Vererber nie ganz frei von kleineren Mängeln sind, denn das vollkommene Pferd gibt es nicht. Bei Marduc muss man den Einwand wohl gelten lassen, dass er dafür bekannt war, nicht unbedingt kadavergehorsam dem Willen seiner Reiter Folge zu leisten und dass er diese Neigung zur Eigenwilligkeit auch gerne an seine Nachkommen weitergab oder sie sich sogar über Generationen durchsetzte – ihn jedoch im Pedigree zu finden, bedeutet nicht zuletzt aber auch, sich an herrlich typvollen Pferden von arabischem Überguss erfreuen zu dürfen, deren Schritt die majestätische Würde des Schreitens unterstreicht und deren Galoppade zu einer Offenbarung für jeden wird, der sich im Sattel eines von Marduc geprägten Pferdes geradezu in den Himmel hinauf getragen fühlen darf. Brave Hearts Ahnen mütterlicherseits Fast möchte man bei dem doch teilweise sehr kontrovers diskutierten Einfluss Marducs auf der Vaterseite von Brave Heart von der Trumpfkarte sprechen, die seine mütterliche Abstammung birgt und bei der man fast erleichtert feststellen könnte, dass die Stuten einen höheren Einfluss auf ihre Fohlen nehmen, als dies die Väter im Allgemeinen tun. Brave Hearts Mutter Burgkrone entstammt der Trakehner Stutenfamilie der O 189 A Brita (ehemals Brita 414, Nr. 80). Als Tochter des Prämienhengstes Memelruf, welcher im Trakehner Hengstbuch als hervorstechend in Adel, Aufmachung, Linienführung und Gesamtbedeutung des Rahmens beschrieben wird, trug sie in jedem Fall auch dazu bei, dass Brave Heart von den Betrachtern stets als außergewöhnlich edle und stolze Erscheinung wahrgenommen wird und stets auch einen bleibenden Eindruck bei ihnen hinterlässt. Selten war man gewillt, sich bei einem Pferd zu entschuldigen, wenn es einem strafend und vorwurfsvoll mahnend betrachtet, doch Brave Hearts Monarchenblick, mit dem er etwas arrogant auf einen herabschaut, lässt einen automatisch um Verzeihung bitten, auch wenn man sich eigentlich keiner Schuld bewusst ist, einen Frevel gegen ihn begangen zu haben. Neben dem unverkennbaren Trakehner Adel, für den Memelruf als Veredlerhengst von bester Qualität zum Garanten für die Züchter wurde, die ihn nutzten, bürgte er für deutlich hervortretende Rittigkeitsmerkmale und die wurden bei Brave Heart immer dann bemerkbar, wenn man im Sattel seine Meinung teilte, denn dann brillierte er und schenkte einem Sternstunden der Reiterei, die einem unvergesslich bleiben.

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Gringo ... der Lilolaunebär

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Es begann mit einem Traum.
Einem andalusischen Traum.
Ihn zu erfüllen, schien bislang
die Zeit jedoch nicht reif zu sein
denn die Vollkommenheit
im Wesentlichen zu erkennen
des Auges klare Sicht nicht zu vertrauen
das zeigt was offensichtlich scheint,
doch nicht was wahrlich ist
der Seele Ausschau zu gewähren
nach dem, der unsichtbar für jeden Blick
Verborgen wartend auf den Moment
in welchem sich die Pforte öffnet
ihn einlässt in mein Herz
den wahren Glanz mir offenbarend
der Schönheit ehrlichstes Gesicht bescheinend
schien fern – schien unerreichbar fern.

Doch als das Königreich verlassen lag
der Vorhang der Vernunft sich lichtete
Der Blick sich in das Innen richtete
Der Geist sich auf die Reise machte
Ich nicht an wenn und aber dachte
Da fiel ein Licht auf einen
Dem nun bereit, ich zu begegnen war.
So trat er ein, der neue König
Eroberte das Königreich
Und unsere Herzen
Die längst ihm schon gehörten
Nur waren sie zuvor nicht frei
Die Schatten des Vergangenen
Vertreibt er nun mit seinem Schein
Der helle Glanz des Erben
Er möge ewig sein

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„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
(Antoine de Saint-Exupéry aus seinem Werk Der Kleine Prinz)

Lange hat es gedauert, bis ich begreifen durfte, wie man dem Herzen erlaubt zu sehen. Man muss bereit sein, die Augen dafür zu schließen, doch das ist schwer, denn wo der Blick das Licht nicht trifft, herrscht Dunkelheit, die einen ängstigt. Man muss wissen, dass es sich lohnt, sich führen zu lassen und dem zu vertrauen, der den besten Weg kennt. Man muss auch wissen, dass einem kein Leid geschehen wird, während man ihm mit geschlossenen Augen folgt, denn sonst droht man zu stolpern, während man blinzelt und nicht genug sieht, um den Weg zu erkennen, aber zuviel Beachtung an das Gesehene verschenkt, um weiterzugehen, ohne dass man sich verläuft.

Wer die Augen öffnet, der schaut dahin, wohin alle schauen und verliert die Orientierung, denn er richtet sich nach dem Glanz des Äußeren. Vielleicht ist es leichter, wenn der Blick, von Tränen blind sich trübt, das Glück im Inneren zu suchen. Vielleicht muss man lernen zu lieben, wenn man loslässt, denn wenn man den gehen lassen kann, dessen Licht einen glänzen ließ, begreift man, dass die Wahrhaftigkeit der Liebe nichts und niemanden festhält, den es verlangt zu reisen ... und man begreift, dass man selbst imstande sein kann zu glänzen.

Als Irco am 23. Februar 2012 starb, war es ein trüber Tag. Nicht nur, weil ich meinen wunderbaren, einzigartigen Freund verlor, sondern auch, weil die Wolken sich vor das Licht der Sonne gestellt hatten. Ich weiß nicht, wie lange ich neben ihm gesessen hatte, aber ich erinnere mich, dass ich ihn um Verzeihung bat für alles, was ich in meinem Ehrgeiz von ihm verlangt hatte und dass ich ihm erlaubte zu gehen, auch wenn er den Glanz mitnimmt, in dem ich mich so lange sonnen durfte und von dem immer auch ein Teil auf mich gefallen war. Vielleicht waren es die richtigen Worte, die ich gefunden hatte, denn die dunklen Wolkengebirge öffneten einen Weg für einen einzigen goldenen Sonnenstrahl, der auf Ircos toten Körper fiel und es war, als wäre die Brücke zu ihm hinabgelassen worden, damit er auf ihr hinaufgaloppieren kann.

Nun hatte Irco also sein Königreich verlassen, doch es zu vererben, war mir ein furchtbarer Gedanke, den ich weit von mir schob. So vergingen fast sechs Wochen, bis ich mich mit der Vorstellung anfreunden konnte, einen neuen König einzuladen, in Ircos Hufspuren treten zu dürfen ... oder um ehrlich zu sein, war es wohl doch eher das Bedürfnis nach Gesellschaft, dass der Schimmelige immer deutlicher zum Ausdruck brachte. Auch wenn er zunächst die Alleinherrschaft genoss, wurde ihm doch irgendwann bewusst, dass die auch ihre Nachteile birgt und die Einsamkeit begann ihn ernsthaft zu betrüben.

Ein Erbe sollte also gesucht werden und so formulierten wir unsere Vorstellungen in einem Inserat:
Wir suchen für unseren 19 Jahre alten Trakehnerhengst einen Freund, nachdem wir am 23 Februar seinen langjährigen Hengstgefährten erlösen lassen mussten. Natürlich stellen wir die Hengste nicht auf eine gemeinsame Weide, sondern haben hengstgerecht eingezäunte Wiesen, zwischen denen jeweils eine Weide liegt, sodass sich die Hengste sehen, aber nicht erreichen können. Wir füttern dreimal täglich und die Hengste werden nicht geritten, sondern stehen von morgens bis abends auf der Weide und nachts in Boxen mit Aussicht nach draußen. Als eine der ehemals größten EU-Hengststationen für gescheckte Sportpferde, Oldenburger und Trakehner, die jedoch vor zwei Jahren ihren aktiven Betrieb einstellte, haben wir seit 20 Jahren Hengsterfahrung und können einem Hengst ein artgerechtes Leben bieten. Wir stellen keine Ansprüche an die Abstammung oder die Reitbarkeit des Hengstes, da wir ihn weder züchterisch, noch reiterlich einsetzen wollen - seine einzige Aufgabe ist es, dass sich unser Hengst nicht mehr alleine fühlt, nachdem die Box neben ihm nun schon fast zwei Monate leer blieb und er um seinen Freund trauert. Allerdings solle es sich idealer Weise um ein Großpferd handeln, das nicht unter den Zäunen hindurchflitzen kann. Selbstverständlich sichern wir auch schriftlich zu, dass wir dem Hengst eine Lebensstellung bieten und er keinesfalls weiterverkauft werden soll.

Natürlich könnten wir nun auch einen Hengst kaufen, der geritten werden kann und vielleicht sogar züchterisch eingesetzt werden könnte, aber wir würden diese Chance gar nicht nutzen können und wollen darum bewusst einem Hengst eine Chance geben, der sonst vielleicht keine andere Alternative finden könnte, als den letzten Weg zu gehen.

Sollten Sie also für ihren Hengst einen Lebensplatz suchen, wo er geliebt, gehegt und gepflegt wird, dann melden Sie sich bitte telefonisch unter 05494 8170.

Da wir unsere Stuten nur auf die Sommerweise schicken können, wenn gewährleistet ist, dass unser Trakehnerhengst dann nicht ganz alleine auf dem Hof zurückbleibt, hoffen wir auf einen raschen Einzug des neuen Familienmitglieds im Hengststall. Informationen zu uns und zum neuen Zuhause Ihres Hengstes finden Sie unter www.architequus.de


Ein wenig bereuten wir, diese Anzeige geschaltet zu haben, denn dass uns so viele Hengste angeboten wurden und wir uns nun vor einen Entscheid gestellt sahen, der im schlimmsten Fall ein Pferdeleben beenden würde, wenn wir uns gegen es entscheiden, wurde zu einer schweren Bürde, die wie eine Last auf unseren Schultern drückte.

Dennoch war keiner der Hengste einer, der mein Herz berührte ... sicher wollte ich am liebsten alle zu uns nehmen und ihnen ein schönes Zuhause geben, in dem sie alt werden dürfen, aber obwohl wirklich wunderbare Pferdeherren um Asyl baten, konnte ich mich für keinen spontan entscheiden ... doch in meiner Angst, dass wenn ich absage, es für den einen oder anderen vielleicht kein Morgen gibt, auch nicht gegen einen von ihnen.

Doch tief im Inneren gab es da einen Traum, den ich seit 35 Jahren träumte und den ich nie verwirklicht hatte, weil meine Ansprüche an unsere Hengste sich immer an denen des Marktes der Pferdekäufer und an denen der Turnierrichter orientierten. Als ich ungefähr 14 Jahre alt war, durfte ich einen Hengst der Pura Raza Española reiten. Sein Name war El Re und es war ein metallisch glänzender falbfarbener Traum, der mich eher als Passagier duldete, als dass ich im Stande gewesen wäre, ihn meinen Hilfen folgen zu lassen, aber die Faszination begleitete mich nicht nur, während ich in seinem Sattel zu Gast sein durfte, sondern noch 35 Jahre darüber hinaus.
Man mag glauben, dass es ein Leichtes gewesen wäre, mir diesen Traum zu verwirklichen, denn Hengste kauften wir, gerade in den letzten 16 Jahren doch einige und doch konnte ich mich nie durchringen, denn die Sorge, einem Pferdekönig die Regentschaft über die Stuten anzubieten, der nicht die züchterischen Voraussetzungen erfüllte, welche die Warmblutzuchtverbände einem Vererber auferlegen und mit dem ich in den Dressurprüfungen noch exotischer auftreten würde, als ich das mit den gescheckten Pferden schon tat, beherrschte mein Verstandsdenken zu sehr. So beschloss ich, dass ich mir meinen andalusischen Traum zum 70. Geburtstag erfüllen würde, einem Zeitpunkt, von dem ich zumindest annehmen durfte, dass ich dann nur noch meinen persönlichen Ansprüchen Genüge würde tun können, ohne mich nach anderen richten zu müssen oder mir gar neues züchterisches Wissen anzueignen gezwungen sein würde, um auch die Züchter der Pura Raza Española beeindrucken zu können.

Dass ich mich von all diesen Konventionen viel früher befreite, nämlich 21 Jahre vor meinem Siebzigsten, war eher nicht geplant. Vielleicht darf ich annehmen, dass ich schneller zu der Erkenntnis reifte, dass ich gar nicht dem züchterischen und reiterlichen Mainstream folgen soll, sondern mir bewusst machen muss, was ich selbst mir wünsche, um mich ganz entspannt und von der Meinung anderer unbeeinflusst zum PRE bekennen zu können und fern von züchterischen Ambitionen, sportlichen und vermarktungstechnischen Zwängen, offen war für ein ganz neues Abenteuer.

Trotzdem begegnete mir mein andalusischer Traum in meinen Überlegungen, als wir uns durchgerungen hatten, Ircos Königreich weiterzuvererben. Tatsächlich fand ich auch über eine Suchmaschine, in der ich „Beisteller abzugeben“ eingegeben hatte, einen PRE Hengst, der offensichtlich wegen akuter Rückenprobleme unreitbar geworden war und für den nun ein neues Zuhause gesucht wurde. Dass ich die angegebene Nummer wählte, war mehr dem Gefühl geschuldet, es zumindest versucht zu haben, denn dass meine Bemühung Früchte tragen könnte, bezweifelte ich, ohne dass ich wusste warum, denn das Inserat klang nicht verkehrt. Man mag es Intuition nennen, denn tatsächlich handelte es sich nicht um einen Hengst, sondern um einen Wallach und die Rückenprobleme entpuppten sich als Sehnenschaden, dessen Heilung eine sechsmonatige Stehzeit erfordern sollte.

Nun war es unsere Intention nicht, ein Pferd zu uns zu nehmen, das die Box hütete, während der Schimmelige alleine draußen auf der Weide steht und nach Ircos langer und immer wiederkehrender Lahmheit, die bereits den Unmut des Veterinäramtes herausgefordert hatte, wollte ich nicht wieder ein hinkendes Pferd beherbergen, dessen Euthanasie irgendwann von Amts wegen angeordnet würde, weil „das Pferd keine Lebensperspektive mehr hat, die ihm einen Nutzen als Reitpferd in Aussicht stellt“ – so sehen das die Herren vom Amt nämlich, wenn man einem unreitbar gewordenen Pferd noch ein paar gute Rentnerjahre auf der Weide gönnen möchte. Vor allem aber fehlten dem andalusischen Schimmel zwei Argumente, nämlich seine beiden Hoden, um ernsthaft von uns als Freund für den Schimmeligen in Erwägung gezogen zu werden – nicht dass wir etwas gegen Wallache hätten, aber der Schimmelige ist da leider generell nicht so aufgeschlossen wie wir. Dazu kam, dass uns auch der Gedanke bedrückte, einen Wallach zur Einzelhaft auf der Weide zu verurteilen, nur damit ihn der Schimmelige sich betrachten kann und sich nicht einsam fühlt, obwohl einem Wallach der Verlust seiner Männlichkeit doch wenigstens den Gewinn eintragen sollte, als Herdenmitglied mit anderen Pferden auf der Weide oder gar in einem Offenstall zusammen sein zu dürfen ... der andalusische Traum schien erst einmal wieder ausgeträumt zu sein und zur Auswahl standen weiterhin mehrere zweijährige Ataktiker, ein Araber, zwei gekörte und leistungsgeprüfte Deckhengste, die nicht mehr sporttauglich waren, ein englischer Vollblüter, der es nicht einsehen wollte, dass es bei seinem Job als Rennpferd ums Siegen geht, diverse Hengste ohne Abstammung aller Couleur, ein Pferdejunge, der an periodischer Augenentzündung erkrankt war und somit züchterisch und reiterlich keinen Nutzen mehr bringen konnte, zwei Trakehner Jünglinge, aber kein PRE.

Dann träumte ich eines Nachts – genau elf Wochen nach Ircos Tod -, dass ich in einem Raum stehe, der gefüllt war mit bis zur Decke hohen Bücherregalen und sie alle hätte ich mitnehmen dürfen. Allerdings gab es eine Empore, auf der viele Menschen standen, die nur darauf zu warten schienen, dass ich den Raum verlasse, um dann die von mir verschmähten, restlichen Bücher mitzunehmen. Also begann ich die Bücher in Kisten zu packen ... nicht dass ich sie sorgfältig auswählte – nein, ich griff in die Regale und packte ein, was in die Kisten passte, denn schließlich sollten alle Bücher mitgenommen werden. Nachdem bereits zwei Kisten bereit standen und ich schon dabei war, eine Dritte mit Büchern zu füllen, kam eine Freundin in den Raum und bot mir an, mit ihr nach Hause zu fahren, räumte jedoch ein, dass in ihrem Auto zu wenig Platz vorhanden sei, um alle Bücher mitzunehmen. Für die beiden fertig eingeräumten Kisten, so meinte sie, würde sie wohl freien Raum schaffen können, aber jede weitere wäre keinesfalls unterzubringen. So stand ich also vor dem Entscheid, nicht mitfahren zu können oder mich auf die beiden Kisten mit Büchern zu beschränken und alle weiteren denen zu überlassen, die bereits darauf warteten, sie sich zu nehmen. Während ich überlegte, hielt ich ein Physikbuch in der Hand. Meine Freundin war darüber sehr erstaunt und fragte mich, was ich denn mit einem Physikbuch anfangen möchte, nachdem mir Zeit meines bisherigen Lebens solcherlei Wissenschaften doch eher fremd geblieben sind. Ich erklärte ihr daraufhin, dass ich es vielleicht irgendwann einmal gebrauchen könnte und mich dann ärgern müsste, wenn ich es anderen überließ. Da antwortete sie mir, dass es doch nur ganz wenige Bücher gäbe, die ich wirklich brauche und die mir wertvoll wären und dass es doch besser sei, nur diese wenigen mitzunehmen und alle anderen denen zu überlassen, welche die restlichen Bücher wirklich gebrauchen könnten. „Beschränke Dich auf das Wesentliche und blockiere nicht, was für Dich nicht von Wert sein kann“, bat sie mich und mit einem Mal war es ganz leicht, den wartenden Menschen all die Bücher zu überlassen, die nicht in meine Kisten passten und die zurückzustellen, welche mir gewiss nicht nützlich wären, aber an denen sich sehr wohl andere Menschen erfreuen könnten.

Als ich aufwachte, wusste ich, dass es Zeit war, all die uns bislang angebotenen Hengste abzusagen und ich wusste, dass sie nicht für mich bestimmt waren und es falsch war, sie zu blockieren, während sie vielleicht jemanden anderen glücklich machen würden, der ihnen auch sein Herz öffnen konnte.

Als ich die letzte Absage formuliert hatte (gut ... ich will ehrlich sein, denn es gab noch zwei Optionen, die aber immer unwahrscheinlicher wurden), klingelte das Telefon und bevor ich den Anruf entgegen nahm, wusste ich, dass der Richtige meine Einladung nun annehmen hatte können, nachdem ich bewusst für den einen den Platz frei gemacht hatte, der meinen wesentlichen Wunsch erfüllte und Ircos Erbe antreten sollte.

Ich gebe zu, dass ich jenes Kribbeln spürte und die Schmetterlinge im Bauch, die mir so deutlich machten, dass es keinen Grund gibt, lange nachzudenken oder gar zu zögern ... denn am Telefon wurde uns ein andalusischer Traum angeboten und so zog Gringo WH am Dienstag, den 15. Mai 2012 bei uns ein.

Gewiss mag ich es nur ungern als Glück bezeichnen, dass er sich bei der Teilnahme an der Calificado-Prüfung am 20. Juli 2010 in Lüttich, Belgien in der Morphologie-Prüfung so vertreten hat, dass er zu lahmen begann und nach der Diagnose einer Fesselträgerverletzung trotz intensiver Behandlung und ausgiebiger Ruhepausen kein dauerhaftes Training mehr möglich war ... und doch erfüllte sich mein andalusischer Traum, während der seiner Eigentümerin Simone Lienert vom Gestüt Caballos de la luz und der von Gringos Reiterin Dina Hodde, in deren liebevoller Betreuung er die ihm gegebene Zeit nicht nutze, wieder einsatzbereit zu werden, zerbrach. Zwar nahm er vom 23.-26.02.2012 noch an der Göteborg Horse Show – ein Reitturnier der Kategorie CSI5*-W/CDI-W mit Qualifikation zum Rolex FEI World Cup Jumping und Reem Acra FEI World Cup Dressage – im Showprogramm teil, doch die Genesung war nur vorübergehend.

Ob es eine Art Fügung des Schicksals war, dass Gringo zu der Zeit wieder zu lahmen begann, zu der Irco sein Königreich frei gab, um es an einen Erben abzutreten? Vielleicht hat er von Irco, der auf den himmlischen Weiden grast, den Tipp erhalten, dass die irdischen Weiden nicht länger leer bleiben sollen ... vielleicht sah es einfach auch das goldene Schicksalsbüchlein des Himmlischen so vor, dass Gringo ein Leben als „Frührentner“ dem eines erfolgreichen und viel bejubelten spanischen Deckhengstes vorzieht.

An Beifall für ihn sparen wir natürlich auch nicht und dass er, obwohl er in Holland geboren wurde, einen umwerfend spanischen Matcho-Charme versprüht, liegt vermutlich in den PRE-Genen, doch selbst seinen neuen Menschenfreund Michael, den besten Ehemann von allen, hat er sofort um seinen Huf gewickelt und bei der wahren Männerliebe, spiele ich eigentlich nur noch eine Nebenrolle als Apfelscheibchenserviererin.

Doch seine Rolle in meinem Leben ist eine viel größere und wichtigere, als ich sie für ihn spielen kann.

Ich möchte keineswegs posthum an Ircos Glanz und Glorie kratzen, denn das hätte er nicht verdient, doch er war unser letzter Schecke und in den letzten Jahren nach Sambucos Tod kam mir oft der Gedanke, dass es vielleicht nie im Sinn des Himmlischen war, dass wir bunte Pferde züchten, denn das große Glück mit ihnen, das bleib uns versagt. Vielleicht, weil mir meist der tiefe Glaube an die Gescheckten fehlte, wenn ich ihnen die Qualität der „Einfarbigen“ vergleichend gegenüberstellte und bekennen musste, dass all die Zweifler und Scheckengegner nicht ganz unrecht haben, wenn sie den Scheckenzüchtern vorwerfen, dass beim positiven Körurteil vielfach die interessante und auffallende Farbe eine übergeordnete Rolle spielt und so mancher Hengst ohne seine „Flecken“ selbst in einem Lot von durchschnittlichen Hengsten wenig Chancen hätte, die Kommission aufgrund seiner Exterieurattribute oder seiner Bewegungsmechanik zu überzeugen.
Wenn es also nicht meine tiefste Überzeugung war, die Pate bei meinem Entscheid stand, gescheckte Warmblüter zu züchten und es nicht Gottes Plan war (sonst wäre der ja nicht so schief gegangen), dann war es wohl meine Eitelkeit, mich von der breiten Masse abheben zu können, weil meine Pferde – zumindest äußerlich - so besonders sind.

Hätte ich wohl vor zehn Jahren den Entscheid getroffen, die Pura Raza Española zu züchten, dann wäre ich wohl auch eher ihrem äußeren Erscheinungsbild erlegen und mein Streben wäre wohl gewesen, meinen andalusischen Traum mit der Konkurrenz zu messen, den Vergleich zu suchen, um seinen züchterischen und reiterlichen Wert zu erfassen.

Gringo ist hingegen das erste Pferd überhaupt, für das ich mich nur allein mit dem Herzen entschied, ohne dass ich dabei den Vernunftgedanken berücksichtigen musste, dass ein Pferd bestimmte Ahnen im Pedigree haben sollte oder bestimmte Prüfungen absolviert haben muss. Selbst bei meinem Irco spielte beim Kauf auch eine Rolle, dass er ein gekörter und leistungsgeprüfter Hengst war, der nicht nur Geld kostet, sondern auch welches verdienen kann. Sogar bei meinen ersten Pferden Little Lady und Royal Flash standen meine sportlichen Ambitionen im Vordergrund der Auswahl.

Gringos Ahnen lasen sich zum Glück für mich wie böhmische Dörfer und so konnten sie meinen Entscheid genauso wenig beeinflussen, wie seine Bewegungsmechanik, die er nicht brauchen wird, um einen Zucht- oder Turnierrichter zu beeindrucken oder zu überzeugen, denn er soll weder meinem züchterischen, noch meinem reiterlichen Ehrgeiz dienen. So kann ich mich an diesem wunderbaren Pferdejungen einfach freuen, ohne dass ich ihn an ein Maß anlege, anhand dessen Werterfassung ich seine Hengstqualität beurteile ... das ist das Schöne, wenn man sich dem zuwenden darf, was einem selbst wichtig ist und was man sich wünscht: Man muss nicht immer alles auf seine Perfektion prüfen. Dass ich aber genau in dem Moment das vermutlich perfekte Pferd in Gringo fand, als ich es nicht mehr nach seinen augenscheinlichen Vorzügen bewerten musste, zeigt mir, dass man nur auf der Suche nach dem Wesentlichen der Vollkommenheit begegnen kann, die man nur mit dem Herzen erkennt.

Es mag vielleicht sein, dass Gringo nicht für jeden Betrachter die Perfektion verkörpert, die sich mir offenbart, weil ich ihn mit dem Herzen betrachte, doch ich habe nun, nach so vielen Jahren den Sinn verstanden, warum der Fuchs dem kleinen Prinzen verrät, dass man nur mit dem Herzen gut sieht ... weil das Wesentliche für die Augen derer, welche die Perfektion im Außen suchen, unsichtbar ist.

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Geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub
(Antoine de Saint Exupéry)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Oktober 2013, 10:27 
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Beiträge: 106
... und noch einer ist ein Teil unserer großen Seelenfamilie, auch wenn er seine Lebensreise im Hier und Jetzt am 22. Juli 2013 beendet hat, gehört er immer zu uns ...

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So machte denn der kleine Prinz den Fuchs mit sich vertraut. Und als die Stunde des Abschieds nahe war:
"Ach!" sagte der Fuchs, "ich werde weinen."
"Das ist deine Schuld", sagte der kleine Prinz, "ich wünschte dir nichts Übles, aber du hast gewollt, dass ich dich zähme ..."
"Gewiss", sagte der Fuchs.
"Aber nun wirst du weinen!" sagte der kleine Prinz.
"Bestimmt", sagte der Fuchs.
"So hast du also nichts gewonnen!"
"Ich habe", sagte der Fuchs, "die Farbe des Weizens gewonnen."
(aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry)

Ich wusste, an dem Tag an dem ich Müsli mein Herz schenkte und er mir das Seine, dass ich seins zurückgeben werde müssen, wenn es eines Tages aufhören würde zu schlagen.

Der Tag kam so viel schneller als erwartet und als sein Herz still stand, brach das meine. Ich hätte diesen Schmerz nicht dulden müssen, wäre es nie mein Wunsch gewesen, mit Müsli gemeinsam lebenszureisen ... doch dann hätte ich nie die Liebe geschenkt bekommen, die er so überschwänglich an mich, an uns, seine Menschen verschenkte.

So ist die Trauer der Preis, den ich, den wir bezahlen müssen für all das Glück und jeden Moment der Freude, die wir mit Müsli erleben durften und dafür ist er nicht zu hoch, weil es nichts Wertvolleres gibt, als die Liebe eines treuen Hundes, denn sie macht uns, die wir nur Menschen sind, zu etwas Besonderem ... zum auserwählten, zum einzigartigen Freund eines Hundes.

Amuse Gueule „Müsli“ Member of the Leogang

*3. Februar 2007
† 22. Juli 2013

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Müsli, nur durch Dich wurden wir besondere Menschen, weil Du uns ausgewählt hast Deine Menschen zu sein und uns Dein Vertrauen schenktest ... wir werden Dich nie vergessen

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Geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub
(Antoine de Saint Exupéry)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Oktober 2013, 15:04 
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Wow, eine Hammervorstellung...Ich muss die Texte mal in Ruhe lesen, aber herzlich willkommen! Ich habe einen halben Trakehner (die andere Hälfte ist Westfale/Hannoveraner)...

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Egal!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Oktober 2013, 15:26 
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mir reichen die Bilder

:rosawolke:

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Richtig Reiten reicht - Paul Stecken *29. Juni 1916

Widme Dich der Liebe und dem Kochen unbekümmert und hingebungsvoll! (Dalai Lama)

Ein wahrer Samurai besitzt nur EINEN Richter über seine Ehre und das ist er selbst. Die Entscheidungen, die du triffst, und wie diese Entscheidungen durchgesetzt werden, spiegeln dein wahres Ich wieder. Du kannst dich nicht vor dir selbst verstecken.
(Aus: Der Weg des Kriegers: Meiyo- Ehre)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Oktober 2013, 19:54 
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Elchbine hat geschrieben:

Ganz besonders freue ich mich natürlich, Dich liebe Tanni wiederzutreffen :bussi: ... irgendwann schaffen wir es vielleicht doch noch mal, die Telefonleitung zum Glühen zu bringen :wink: Wie geht es Ischtar? Passt ihr die Decke?




UUUUUU.....Danke. Du bist mit Deiner Erfahrung und Hilfsbereitschaft für unsere Forum eine totale Bereicherung.
:angellie: :bussi:

Tja...irgendwann schaffen wir unser Telefonat in die Tat umzusetzen. Die Zeit rennt wie verrückt.

Ich muss gestehen, die Decke liegt gut verpackt im Schrank. [smilie=timidi1.gif] Denn bei uns war es in den letzten Wochen recht trocken, so dass ich ihr abends die benutzten und verschmutzen Decken noch draufgelegt habe. Aber die sind nun bald fällig zur Reinigung und dann...gibt es Bilder.
Über die Passform mache ich mir keine Sorgen, dat passt.

LG

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Gutes Reiten zeigt sich in der Gesamtentwicklung des Pferdes, nicht an seiner isolierten Kopfhaltung.

by Talimeth


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Oktober 2013, 15:04 
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Herzlichen Willkommen in unserer "bekloppten" Runde und vielen Dank für die tolle Vorstellung Deiner großen Familie :-)

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Arthur Schopenhauer


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Oktober 2013, 20:10 
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Von mir auch ein ganz herzliches Hallo!

Ich bin auch ganz begeistert von der Vorstellung und den tollen Tieren. :wink:

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Ihr fehlt mir!!!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Oktober 2013, 12:39 
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boah, was für eine Vorstellung.. von mir auch noch ein super herzliches Willkommen... Die Bilder sind der Hammer, schöne Pferde hast du... :rosawolke:

Gut, dass ich auf Arbeit alleine bin :aoops: ... hatte gerade einen fürchterlichen Heulanfall als ich deine schönen Texte zu Cora und Müsli las.... so schön.... :seufz:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Oktober 2013, 14:30 
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Tolle Vorstellung! Ich fühle mich entertaint :-D
So leid es mir tut, aber ich bin jetzt schon ein Fan von..... CORA! :rosawolke:

Was daran liegt dass sie das gleiche bezaubernde Köpfchen wie meine Stute hat, die auch eine Diva ist und von allen nur Prinzessin (auch hier im Teich) genannt wird :mrgreen:
Ich hab halt was übrig für die Showmaker :wink:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Oktober 2013, 15:00 
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Auch Euch danke ich für Eure herzliche Aufnahme im Teich und ich freue mich, wenn ich Euch ein bisschen unterhalten durfte und Ihr nun unsere "Drachenbrut", nebst der Herren-WG kennt und mögt.

Allerdings werde ich Cora nicht erzählen, dass sie einen weiteren Fan hat ... die gründet sonst noch einen Club :alol:

Ihre Mutter vermisse ich allerdings noch immer schmerzlichst - sie war eine Königin, eine Granddame, vor der man einen Hofknicks machen wollte, wenn man vor ihr stand. Ihre schimmelige Tochter Cora hat ihren Narzissmus wohl eher vom Vater geerbt (der ist auch als Rampensau bekannt) - das Bambi kommt hingegen eher nach der Mama.

Heute hat das Bambi allerdings die ganze Drachenbrut befreit, denn wir hörten plötzlich Hufgetrappel und fanden unsere Pferdedamen zuerst bei den Hengsten (der arme Schimmi war ganz außer sich und Lilo war nur enttäuscht, dass die Damen nicht zum Téte à téte blieben) und dann galoppierten sie in den Stutenstall und verteilen sich in den Boxen (allerdings Cora, Marzi und Hibbi in einer Box - ich wusste nicht, dass da drei Pferde überhaupt reinpassen) und Heu fressend ... Bambi ist die Einzige, die den Schieber vom Paddocktor öffnen kann und eigentlich ist der immer durch eine Kette gesichert ... Micha hatte sie heute vergessen vorzuhängen und prompt sind die Stuten getürmt - oder eigentlich sind sie lediglich eine Stunde zu früh in die Boxen marschiert, um das Mittagessen einzufordern :wink:

@ myhyper
es tröstet mich immer wieder, wenn liebe Menschen sich vom Tod unserer geliebten Freunde berührt fühlen ... und danke für Deine Worte

@ cutie
ich habe bei Dir im Avatar einen Schecken entdeckt - ist das Deine Prinzessin? Als ehemalige Scheckenzüchterin interessiert mich ja die Abstammung sehr :wink:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013, 08:07 
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Genau, das ist die Prinzessin aka Miss Maniac (ja der Name wird ihr gerecht!!).
Von Missy wirst du hier im Teich reichlich Fotos finden :-D
Sie ist eine Araber Pinto Stute mit 70% AV. Abstammung findest du hier:

http://www.allbreedpedigree.com/cimbaly

Vielleicht kennst du ja das Gestüt Lindenhof?

Und keine Angst dass Cora einen Club gründet, das tat Missy schon vor langer Zeit! :wink:
Sie bezaubert eben, da stehen ausgewachsene Männer vor ihr und schmelzen dahin. Wir nennen es den "Missy effect" :muahaha:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013, 10:15 
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Na klar kenne ich Susanne Hoffmann und ihre Zucht und den Karabin auf der Mutterseite habe ich mit genausoviel Begeisterung entdeckt, wie die Araber im Pedigree Deiner Prinzessin, denn wären es nicht die Trakehner geworden, hätte ich wohl Araber gezüchtet. Aber mein Kompromiss waren dann die Trakehner mit viel ox-Anteil :wink: Von Karabin hatten wir zwei Scheckhengste: Polar-Kristall, den reinen Trakehner, der auch über Dämon ox den arabischen Überguß erhielt und Kaschmir, der allerdings nur für ein Jahr in Zuchtpacht bei uns stand, aber ich habe kaum einen so gerne geritten wie ihn und hätte er mehr Stuten bekommen oder hätte ich nur ein Reitpferd gesucht, dann wäre ich versucht gewesen, ihn zu behalten. Aber leider baute die Deckstation ja zumindest in ihren Anfängen auf eine Wirtschaftlichkeit auf und nachdem wir teilweise 12 Hengste hatten, mussten die ihr Futter möglichst selbst verdienen ... und das schaffte Kaschi leider nicht.

Die bunten Araber hätten es mir auch antun können, denn natürlich lasse ich mich auch gerne von der Ausstrahlung ausdrucksvoller Gesichter und der beeindruckenden Leichtigkeit tänzerischer Bewegungen faszinieren, aber Coras Heiterkeitsausbrüche und ihre Selbstverliebtheit sind mir momentan eine ausreichende Dosis divenhaften Verhaltens :wink:

Wobei ich auch zugeben muss, dass ich mich an den mächtigen Schädel des andalusischen Traums auch erst einmal gewöhnen musste, denn vor Jahren fand ich ja schon den Kopf unserer Holsteiner Stute "brotkastenartig", wenn die neben den Trakehnern ihren Kopf über die Boxentür schob, weil unsere Trakis halt durch die Bank weg alle ihr Wasser aus dem Sektkelch trinken konnten und ein kleiner "Dish" gehörte für mich genauso zum Trakehner, wie die Elchnase :wink:

Manchmal fehlt mir schon "was Buntes" auf der Weide, aber nachdem ich mir vornahm, mir spätestens zum 70. Geburtstag den Traum vom falbfarbenen PRE zu verwirklichen und die Zucht kein Thema mehr für mich ist, wird es wohl langfristig auch eher ein Spanier sein, wenn noch einer bei uns einziehen wird ... aber wer weiß? Ein Trakehner Schecke mit viel ox-Anteil, wie unser Polar-Kristall einer war, könnte mein Herz vielleicht auch erobern :wink:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Oktober 2013, 11:24 
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Elchbine hat geschrieben:


aber Coras Heiterkeitsausbrüche und ihre Selbstverliebtheit sind mir momentan eine ausreichende Dosis divenhaften Verhaltens :wink:



:hu: :thxsss:
Danke für diese tolle Beschreibung :muahaha: Als ob du von Missy reden würdest :mrgreen:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Oktober 2013, 10:55 
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Sooooo, hier für die Cora-Fans die Fotos von gestern:

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unser Nachbar bot uns an, dass wir die Stuten noch ein paar Tage auf die Weide stellen dürfen, auf denen seine Rinder sonst stehen und so darf die gesamte Drachenbrut nun noch ein paar Tage ins Grüne, wobei sie momentan nur stundenweise dort stehen, weil doch noch mehr Gras auf der Weide steht, als die Damen derzeit kennen, weil sie ja schon eine ganze Weile wieder von der Sommerfrische zuhause sind und sie hier vorwiegend auf ihrem Sandpaddock stehen und nur stundenweise auf die schon recht abgefressenen Weiden dürfen, wo kaum noch was nachwächst.

Im Prinzip stehen sie nun genau neben ihrer eigentlichen Weide und obwohl sie also auch wieder neben den Rindern stehen, die sie kennen, weil sie immer nebendran stehen - nur jetzt eben ein Stück weiter hinten ... aber die Drachenbrut echauffierte sich natürlich trotzdem und die Rindlein hatten so einen Spass an den galoppierenden Nachbarinnen, dass sie eine Runde mitrannten.

Cora natürlich wieder allen voran:

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So sind sie den Pferdedamen nun also weiterhin suspekt:

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Aber im Pulk fühlen sie sich sicher:

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obwohl das Mahéchen die Rinder doch lieber nicht aus den Augen verlieren mag ... und dabei sagt man doch, dass das Alter weiser macht - aber sie ist auch erst 22

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aber dann ist das Gras doch interessanter:

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vorne die rote Raupe Zauberglück und wie immer mitten im Bild: Cora

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obwohl hier mal ohne Cora, dafür mit ihrer zartbitterschokoladenfarbigen Halbschwester Kröti

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aber dafür nun wieder in der Mitte:

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Flankiert von Happy und ihrer Schwester Bambi

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und so hübsch wie die Damen im Halbkreis Aufstellung nahmen, musste ich das fotografisch festhalten ... nur Kröti stand zu weit außen, um noch ins Bild zu kommen

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Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Oktober 2013, 21:30 
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Wow was für eine Vorstellung, herzlich Willkommen im Teich.

Du hast eine wunderschöne Art zu schreiben und ich habe tatsächlich die ganze Vorstellung gelesen :mrgreen:

Du hast wirklich wunderschöne Pferde und obwohl (oder trotz ich einen Friesen mein Eigen nenne) finde ich den PRE wirklich wunderschön.

Ich habe zur Zeit auch zwei Trakehnerstuten eines hier sehr bekannten Züchters zur Ausbildung die von einer Reitschülerin von mir geritten werden.
Ich muss sagen, genauso wie von dir beschrieben höre ich die gleichen Geschichten von ihm, von Hengsten udn Abstammungen und Stuten und was weiss ich noch alles :)))
Ich glaube ich sollte dich mal mit ihm bekannt machen.

Was ich sagen muss, diese beiden Traki Damen haben eine Härte, Qualität und Leistungsbereitschaft die ihres gleichen sucht.

LG
Hex

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