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Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Juli 2016, 15:47 
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Hallo Ihr Lieben,

mein Thema ist nicht aktuell, aber so langsam möchte ich mich mal einlesen und mich informieren.

Ich hab eine 12jährige Rubicell x Contender Stute.
Ich reite sie seit ca. 1 Jahr nun Western und gebisslos, daher wäre mein Wunsch, sie eher mit "etwas gemütlichem und Kleinerem" zu decken. Sie ist 178 und ziemlich maskulin.
So ein Wunschdenken war immer ein Schwarzwälder / Tinker.... oder sowas, was wahrscheinlich von Zuchtverbänden nicht möglich ist , bzw. das Fohlen auch viel zu kräftig wäre, oder ?

Man sagt doch immer, auf maskuline Stute muss man eher was "feines" drauf lassen ?! Also auch vom Körperbau her. Oder liege ch da falsch. Bin wie gesagt, absoluter Neuling im Bereich Zucht.

Wo kann man sich informieren oder habt ihr Tipps, was könnte passen und kommt in Frage ?
Was meint ihr so ?

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Ich werde Dich nie vergessen, kleine Maus
** Reseda ** 1987 - 2008


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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Juli 2016, 15:52 
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Ach ja, ich decke nur , weil ich das Kleine für mich haben will !!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Juli 2016, 18:51 
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Ich glaube es gibt kreuzungen aus andalusiern und percherons, komm nicht drauf wie die heissen,vielleicht kannst da was in erfahrung bringen? Sind sehr chice pferde dabei,gern bei mittelalterfesten genutzt und glaub wie die warlander anerkannt...lg

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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. August 2016, 10:42 
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Ich bin kein wirklicher Fan von den Mischungen aus sehr unterschiedlichen Rassen. Muss aber zugeben, dass die Kreuzungen die eine Bekannte aus Tinker und Trakehner gezogen hatte einigermaßen gelungen waren. Allerdings mit Trakehnertemperament :-|

Wenn Du deine eher kalibrige Stute etwas "verkleinern" + verfeinern willst ist allerdings ein schwere Rasse eher ungünstig. Bei viel Platz im Mama wird das Fohlen dann erfahrungsgemäß ziemlich häufig auch ein Brummerle.

Wenn Du definitiv was ruhiges/kleineres haben möchtest würde ich eher zum Kauf als zum Decken raten. Es können bei sowas echt nette Mixprodukte rauskommen. Es kann aber auch was "eher ungewünschtes" entstehen, was dann kaum verkäuflich ist.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. August 2016, 11:35 
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Wir haben ja auch mal überlegt, eine meiner spanischen Stuten mit nem kleinen Kaltblut anzupaaren. Eine sehr gute Freundin von mir hätte das Fohlen gerne für dich gehabt. Dazu gab es hier auch einen Thread (ich glaube "Anpaarungen auf Bestellung" oder so ähnlich), wenn du dort nachlesen möchtest.
Durchgezogen haben wir das am Ende dann nicht, es war mir zu heikel und ich bin da auch einfach nicht genug in der Materie drin. Wenn ich innerhalb einer Rasse bleibe (in meinem Fall PRE), kann ich genug andere Züchter, Zuchtleiter, Hengsthalter usw nach ihrer Meinung bezüglich der besten Anpaarung befragen und diskutieren. Bei Mischungen solch unterschiedlicher Pferdeschläge ist das schwierig. Wobei da durchaus nette Pferde bei rum kommen (Spanish Norman zB).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. August 2016, 11:56 
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Aaaahh.....die meine ich!!!!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 1. August 2016, 13:56 
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die Engländer und Iren machen das schon lange...allerdings ist ein Teil dann meist ein Vollblüter

http://die-pferderassen.de/index.html?/ ... unter.html

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Richtig Reiten reicht - Paul Stecken *29. Juni 1916

Widme Dich der Liebe und dem Kochen unbekümmert und hingebungsvoll! (Dalai Lama)

Ein wahrer Samurai besitzt nur EINEN Richter über seine Ehre und das ist er selbst. Die Entscheidungen, die du triffst, und wie diese Entscheidungen durchgesetzt werden, spiegeln dein wahres Ich wieder. Du kannst dich nicht vor dir selbst verstecken.
(Aus: Der Weg des Kriegers: Meiyo- Ehre)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. August 2016, 10:21 
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Beiträge: 1808
auch wenn das ergebnis für dich sein soll, wer sagt dir, dass die lebensumstände sich nicht ändern können und du verkaufen mußt. für sowas gibt es kaum einen absatzmarkt

178cm Warmblut ist was ganz anderes als Schwarzwälder kaltblut
wenn man die kosten für bedeckung und aufzucht mitberücksichtigt und bei solchen mischungen nie weiß, was da raus kommt, solltest du vernünftigerweise lieber auf die suche nach einem PFerd gehen, was deinen wünschen entspricht.
das ist deutlich billiger und erfolgversprechender

als kleine richtschnur: bis du 3/4 jährig das erste mal auf deinem selbstgezogenen Pfer sitzen kannst, hast du (sofern du keinen eigenen stall hast) sicherlich 6000-8000 EUR investierst

und beachte, auch für eine stute ist eine trächtigkeit und geburt nicht völlig risikolos

wenn du unbedingt züchten möchtest, würde ich bei Warmblut bleiben, evt noch richtung schweres Warmblut/Altoldenburger schauen


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. August 2016, 17:02 
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Würde auch max nen schweren Warmblüter drauf nehmen!

Gerade beim selbstgezogenen für den Eigenbedarf weiß man nie ob das klappt, das Pferd später auch für einen passt. Und je unterschiedlicher die Elterntiere desto größer die Gefahr dass Du da wirklich was verbautes bekommst. Mal Dir ruhig mal den schlimmsten Fall aus: Das Fohlen bekommt die Größe der Mutter, die Statur des Vaters, den kurzen Hals eines KB, den langen Rücken eines Warmblüters irgendwo hinten im Papier Deiner Stute.... Das Fohlen aus so einer Anpaarung kann SEHR unharmonisch werden und das macht dann weder den Verkauf leicht noch das eigene spätere Reitvergnügen...

Ich würde das nicht ausprobieren wollen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 2. August 2016, 18:32 
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Freiberger vielleicht? Sind nicht so groß

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Nicht ärgern! Nur wundern.....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. August 2016, 07:42 
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Beiträge: 2037
Hurra hat geschrieben:
auch wenn das ergebnis für dich sein soll, wer sagt dir, dass die lebensumstände sich nicht ändern können und du verkaufen mußt. für sowas gibt es kaum einen absatzmarkt

178cm Warmblut ist was ganz anderes als Schwarzwälder kaltblut
wenn man die kosten für bedeckung und aufzucht mitberücksichtigt und bei solchen mischungen nie weiß, was da raus kommt, solltest du vernünftigerweise lieber auf die suche nach einem PFerd gehen, was deinen wünschen entspricht.
das ist deutlich billiger und erfolgversprechender

als kleine richtschnur: bis du 3/4 jährig das erste mal auf deinem selbstgezogenen Pfer sitzen kannst, hast du (sofern du keinen eigenen stall hast) sicherlich 6000-8000 EUR investierst

und beachte, auch für eine stute ist eine trächtigkeit und geburt nicht völlig risikolos

wenn du unbedingt züchten möchtest, würde ich bei Warmblut bleiben, evt noch richtung schweres Warmblut/Altoldenburger schauen


hurra, da hast du aber gut gerechnet. Die Hochrechnungen bis 4 jährig gehen mittlerweile bis ü15tsd.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 3. August 2016, 09:13 
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@schnucki du kennst einen Trakehner/Tinker Mix? Hier bei uns in der Nähe? Ich frag jetzt nur so blöd weil wir so einen ja im Stall stehen haben :mrgreen: Mutter Tinker, Vater polnischer Trakehner. Keine Schnarchnase und seeeehr schlau, für uns aber gold Wert da der Wallach mit meinem Mann total gut kann und bei ihm wirklich selten Blödsinn macht. Bei mir schon öfters mal, aber da weiß er auch genau, dass mich das nicht schockt. Aber er ist halt wirklich sehr schlau und kann da genau differenzieren. Mein Schimmelchen ist da lang nicht so helle :alol: was aber auch weniger anstrengend ist.

Elea ich weiß nicht ob ich das gezielt machen würde- wohl eher nein. Es ist wohl ganz oft der Wunsch von uns Stutenbesitzer einmal ein Fohlen aus der eigenen Stute zu ziehen und mit zu erleben wie es heranwächst und wohl auch weil man dann eine ganz andere Bindung zum Fohlen/PFerd hat. Ich war auch schon öfter am überlegen ob ich es wagen soll, da wir ja auch die Möglichkeit hätten das Fohlen bei uns aufzuziehen (wenn auch nicht unter den Bedingungen die ich mir für so ein Fohlen eigentlich wünsche)
Ich finde es halt unter "normalen" Umständen schon schwierig den richtigen Hengst auszusuchen- man will ja dann auch, dass nachher das gewünschte Pferd daraus entsteht. Wenn du aber versuchen willst die guten Characktereigenschaften in klein und handlich zu züchten finde ich es noch schwieriger und schließe mich den anderen an- dann lieber auf die Suche gehen und nicht züchten. Tatsächlich auch mit dem Hintergrund was ist wenn das Leben mal anders verläuft als geplant ;)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. August 2016, 08:17 
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Beiträge: 4397
Wohnort: Frankfurt
Ich bin ein erklärter Gegner von hochgradig unterschiedlichen Anpaarungen von unerfahrenen Züchtern. Für den Zuchtanfänger lohnt es sich immer, das alte Prinzip von "Gleichem zu Gleichem" zu berücksichtigen, weil man so wenigstens halbwegs vorher sagen kann, was raus kommt. Der Outcross ist was für echt Profis, und auch die fallen damit manchmal auf die Nase. Das einzige, was gefühlt immer geht, ist das Einkreuzen von Vollblut. Allerdings gilt die F1 Generation da oft als "Zwischenlösung" und erst F2 ist wieder richtig gelungen.

Wenn Dein Pferd vom Typus nicht Deinem Ideal entspricht, würde ich an Deiner Stelle damit nicht züchten. Ich selber züchte mit meinem Stutenstamm, weil ich genau dieses Art Pferde liebe. Der Zuchtversuch mit einer Stute, die sehr gut war, aber mir persönlich nicht sonderlich gefallen hat, war am Ende für mich auch Energieverschwendung, weil ich das Fohlen dann doch verkauft habe, weil es zu mir genau so wenig gepasst hat, wie die Stute. Im Übrigen hatte ich einen tollen Hengst raus gesucht, der mir sehr gut gefiel. Leider wurde das Fohlen aber ein Abziehbild der Mutter, vom Vater hat es weder von der Optik, noch vom Gangbild, noch vom Charakter auch nur einen Funken geerbt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 4. August 2016, 10:14 
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Registriert: 24. November 2007, 07:37
Beiträge: 5050
Von allen den bereits genannten Problemen sehe ich die Größe der Stute beim Vererben (und gewünschten Verkleinern) als besonders heikel.

Was ich mir vorstellen könnte ist ein Welsh-Cob-Hengst. Deren gutes Gangwerk ähnelt denen vieler Warmblüter, moderne Hengste haben oft um die 1,50 Stock und viele Züchter mit Welsh-Cob-Hengsten haben Erfahrung mit Fremdstuten. Da könnte an sich mal erkundigen, ob es Nachzucht aus WB-Stuten gibt. So würde ich es jedenfalls angehen, wenn ich aus so einer Stute ein Ü-Ei ziehen wollte. :wink:

Ich habe selber ein Connemara-Vollblut-Mix: Das ist das tollste Pferd der Welt. :rosawolke: :mrgreen: Allerdings war hier die Stute das Pony.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 9. August 2016, 13:35 
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Beiträge: 409
Wohnort: herzogtum co
Ich kann mir jetzt unter einer maskulinen Stute nichts vorstellen.... sehe aber bei der angegebnen Abstammung und Grösse "ein Trumm" von Pferd vor mir :P

Der Versuch, daraus was kleineres, cooleres zu züchten, ist Traumdenken. Die Wahrscheinlichkeit ist verschwindend gering ... und vor allem: wieviel denn kleiner - 5cm? 10cm? Dann sind wir bei +- 1,70 immer noch (zu) gross.
Temperament kommt sehr viel von der Mutter und ist auch aufzuchtbeeinflusst (Erziehung) und letztendlich eine Sache des Umgangs.
Meine ist z.B. konsequent auf Leistung gezüchtet, mit extrem kurzer Leitung. Die Coolness, die sie bis auf wenige Aussetzer durchgenend zeigt, ist antrainiert.

Wenn überhaupt (und auch nur, weil ich dem Reiz des eigenen Fohlens auch schon erlegen bin): Nimm ein schweres WB aus Moritzuburg, die basieren auf dem gleichen genetischen Pool wie Hannover/Oldeburg/Holstein. Sind konsequent durchgezüchtet. Und das Fohlen sollte auch halbwegs zu verkaufen sein, wenn doch erforderlich.

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Oh Herr, wirf Hirn oder Steine - was, ist egal, Hauptsache Du triffst!


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