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Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2015, 04:46 
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Registriert: 24. November 2013, 21:06
Beiträge: 383
Genau deswegen frage ich hier ja nach einem Futter, das den Bedarf deckt ohne die Stute (von mir aus dann auch das Fohlen) zu mästen.
Um es noch mal in Zahlen auszudrücken: der BCS der Stute liegt bei ca 6, wie bereits erwähnt hat die Fettpolster an Schulter und Kruppe, der Hals ist rund, aber nicht mit Kammfett belegt, der Bauch wirkt jetzt schon riesig. Die Rippen sind unter einer ca 2- 3 cm dicken Fettschicht tastbar.
Gewogen habe ich dieses Pferd nie, ich habe nie einen Grund gesehen. Ich kannte das exakte Gewicht meines anderen Pferdes und konnte anhand dessen ihr Gewicht ganz gut einschätzen. Sie wird als trainiertes nicht dickes Pferd ca 500 kg gewogen haben.

Vor dem abnehmen lassen während der Trächtigkeit wurde mir bisher immer dringend abgeraten? Ich habe schon entgegen vieler Ratschläge die Diätfütterung beibehalten...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2015, 08:09 
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Was für Gräser habt Ihr denn auf der Koppel? Meine Stuten kriegen immer erst ab Dezember, wenn sie von 24 Stundenweide rein kommen, Zuchtstutenfutter. Bis dahin nur sehr gräserreiche Wiese und Mineralfutter.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2015, 09:22 
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Registriert: 7. Mai 2007, 12:41
Beiträge: 9309
Ich verstehe jetzt aber nicht, warum du sie jetzt nicht normal weiter fütterst und ihr ein entsprechendes mineralfutter gibt's und gut is. Doch erst später wird ein zuchtfutter relevant.
Woher wweißt du denn eisen und Mangan Werte?
Ich habe weder Boden Proben noch Blut Werte nehmen lassen.

_________________
Nicht ärgern! Nur wundern.....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2015, 15:45 
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@allrounder: viel wolliges Honiggras, etwas weniger weiche Trespe, und kleinere Anteile Weidelgras, Quecke, dazu viel Spitzwegerich, leider etwas großblättgriger Ampfer, etwas Löwenzahn und auch kleine Stellen mit kriechendem Hahnenfuß und Weißklee.
@ Cora: genau das mache ich ja, ich füttere sie gerade normal weiter. Normal ist Diätfütterung bei ihr. Und ich frage hier nach einem passenden Mineralfutter, mit dem ich Stute und Fohlen optimal versorgen kann, ohne die Stute mit einem Zuchtfutter zu mästen. Ist es so verständlicher?
Ich weiß nicht nur die Eisen und Mangenwerte, ich weiß alle Werte, ich habe sowohl meinen Boden, als auch mein Gras und mein Raufutter analysieren lassen.
Im Futtermittelhandel wurde mir heute neben zahlreichen Zuchtmüslis, Pellets und Zuchtminerlamüsli, auch Equipur Amino und Calcin empfohlen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2015, 16:08 
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Beiträge: 13390
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Problem wird sein, dass alle Futtermittel für Zuchtpferde hoch im Eisenwert sind....


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2015, 16:33 
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Beiträge: 383
Ja, das scheint so zu sein. Es ist ja leider auch noch etwas exotisch das Krippenfutter auf das Raufutter, bzw auf Böden und Gras abzustimmen. Ich finde es aber sehr unheimlich ein Futter zu geben, das vie Eisen und Mangan erhält. Vor allem, weil meine Stute vor Jahren so deutlich von der Umstellung auf ein angepasstes Mineralfutter profitiert hat.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2015, 20:25 
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Beiträge: 478
Warum betreibst du so einen Aufwand bezüglich der Fütterung?
Bedarfsgerecht füttern ist eine gute Sache, aber das so wissenschaftlich anzugehen ist doch übertrieben?

Kannst Du die Stute nicht einfach mehr bewegen?
Durch spazieren gehen wird ein zu dickes, leichtfuttriges Pferd sicher nicht abnehmen.
Du könntest ihr auch einfach Hafer geben, damit sie sich selbst mehr bewegt.
Hat sie Gesellschaft, wird auf der Weide schon mal getobt?

Mein Tip zur Fütterung:
Füttere spät geschnittenes Heu von möglichst ungedüngten Wiesen.
Wir haben im letzten Winter ein paar Rundballen verfüttert, die als "Heu am Halm" gemäht worden waren und alle Pferde haben abgenommen, als wir dieses Zeug verfüttert haben.
Da war einfach keine Power mehr im Gras gewesen.

Was deine eigentliche Frage angeht - wir sind Minimalisten.
Bei uns haben die tragenden Stuten Heu, Gras und Hafer bekommen.
Dazu Reformin. Kurweise.
Nach der Geburt gab es dann Zuchtstutenfutter dazu.
Die Fohlen haben erst bei der Mutter mitgefressen und bekamen dann Fohlenstarter mit Hafer, später nur Hafer. Mineralfutter auch, aber nicht ständig.
Die sind gesundheitlich absolut robust und belastbar geworden. (Sind jetzt 13, 9 und 5 Jahre alt und gehören immer noch uns.)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Oktober 2015, 21:46 
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Registriert: 24. November 2013, 21:06
Beiträge: 383
@ sebjes: ich habe es gerne perfekt, ich bemühe mich um einen schönen Stall, gutes reiten, und eben auch um eine gute Fütterung. Ich habe mich da einarbeiten müssen, weil ich ein sehr krankes Pferd hatt, das noch dazu Allergien hatte. Da läuft nichts mehr mit Hafer und Reformin...

Wenn ich meine Stute mehr bewegen könnte, würde ich sie reiten und nicht damit züchten. Sie ist nach einem Weideunfall nicht mehr belastbar. Reiten/longieren fällt weg, geradeaus auf weichem Boden funktioniert lahmfrei, mehr möchte ich ihr nicht zumuten. In ihrer Freizeit bewegt sie sich viel, schnell und wild :roll: der Stall ist vom Konzept her als Bewegungstall angelegt. Das reicht aber nicht aus um Gewicht zu reduzieren, oder andersherum gesehen, wer weiß wie sie aussehen würde, wenn sie irgendwo in einer Box stehen müsste?

Der Tipp bezüglich der Heufütterung kann auch doof daneben gehen, spät geschnittenes Heu kann weniger Zucker enthalten, muss aber nicht. Das wesentlich mehr Faktoren als nur der Schnittzeitpunkt einen Einfluß auf den Energiegehalt des Raufutters haben ist nun wirklich oft genug wissenschaftlich nachgewiesen worden. (Grasarten, Wetter, Heu oder Silage, Trocknungvorgang,...)


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