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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. November 2016, 22:51 
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http://www.st-georg.de/news/mehr-sport/ ... ympiateam/

Ich weiß ja noch nicht, was ich davon halten soll ... der Gedanke, die Anzahl der teilnehmenden Nationen zu erhöhen, ist ja schön und gut, aber mir graut vor den Bildern, die es dann besonders in der VS geben könnte ... es sind doch jetzt schon die Reiter mancher Nationen mit den gestellten Aufgaben heillos überfordert? :?

Auch die anderen Änderungen finde ich teils seltsam.
Einzelentscheidung vor Mannschaft?
Grand Prix Special zu Musik? :-?

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Falko - 27.05.1995-10.12.2015
Danke für alles, Dicker


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 08:54 
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Ich persönlich wäre ja eh dafür dass Reiten nicht mehr olympisch ist, da meines Erachtens die Pferde überhaupt nichts von Olympia haben und je weniger es in diesem Sport um Geld und Ehre geht umso mehr geht es um die Pferde. Trotzdem halte ich es für übertrieben, jetzt Angst zu haben dass Pferde aus den Bahamas tot in Pulvermanns Grab liegen. Die müssen sich ja auch qualifizieren und heutige Kurse sind ja im Allgemeinen eher so gestellt, dass die Reiter einfach die Hindernisse nicht treffen wenn sie nicht reiten können und darauf kann man ja dann bei solchen Veranstaltungen noch mehr achten.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 10:39 
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Diva hat geschrieben:
Ich persönlich wäre ja eh dafür dass Reiten nicht mehr olympisch ist, da meines Erachtens die Pferde überhaupt nichts von Olympia haben und je weniger es in diesem Sport um Geld und Ehre geht umso mehr geht es um die Pferde...


Haben die Pferde überhaupt was davon an Wettbewerben teilzunehmen? Das geht doch schon beim Führzügelwettbewerb los. Das Pferd steht lieber zuhause auf der Wiese.

Den Olympiapferden geht es bestimmt viel besser als vielen Pferden, die in der "normalen" Turnierszene unterwegs sind. Die müssen auch nicht jedes Wochenende Prüfungen laufen, sondern werden gezielt eingesetzt. Gerade weil es bei Olympiateilnehmern um viel Geld geht, ist man bemüht, daß es ihnen gut geht. Inzwischen werden vielen der Pferde auch freier Weidegang oder zumindest großer Paddock angeboten. Da hat sich in der Haltung viel getan in den letzten Jahren.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 12:01 
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Daisy hat geschrieben:
Diva hat geschrieben:
Ich persönlich wäre ja eh dafür dass Reiten nicht mehr olympisch ist, da meines Erachtens die Pferde überhaupt nichts von Olympia haben und je weniger es in diesem Sport um Geld und Ehre geht umso mehr geht es um die Pferde...


Haben die Pferde überhaupt was davon an Wettbewerben teilzunehmen? Das geht doch schon beim Führzügelwettbewerb los. Das Pferd steht lieber zuhause auf der Wiese.

Den Olympiapferden geht es bestimmt viel besser als vielen Pferden, die in der "normalen" Turnierszene unterwegs sind. Die müssen auch nicht jedes Wochenende Prüfungen laufen, sondern werden gezielt eingesetzt. Gerade weil es bei Olympiateilnehmern um viel Geld geht, ist man bemüht, daß es ihnen gut geht. Inzwischen werden vielen der Pferde auch freier Weidegang oder zumindest großer Paddock angeboten. Da hat sich in der Haltung viel getan in den letzten Jahren.


Danke Daisy, so sehe ich das auch.

Aber ich glaube ich finde das mit den 3 Reitern nicht gut *grübel* Es spiegelt dann ja nicht mehr die Nationenleistung wieder, denn 1 Reiter-Pferdgespann kann ja auch mal Pech haben, da ist dann ein Streichergebnis von Vorteil. Zumal gerade die Deutschen in allen Disziplinen (gut, im Westernbereich hab ich null Ahnung) 4 wirklich gute Reiter haben (wenn nicht noch mehr).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 12:46 
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Die Entscheidung ist einer der schlimmsten - da redet man jahrelang über "Welfare of the horse" und jetzt kommt eine Entscheidung, die unter Umständen dazu beiträgt, dass ein nicht fittes Pferd in die Prüfung reingeht, um ein Mannschaftsergebnis zu haben.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 13:05 
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Mir geht es nicht darum, dass es Olympia-Pferden schlecht geht. Mir geht es darum, dass Reiten eine Randsportart ist, die der normale Sportschau-Zuschauer nicht versteht. Ich persönlich würde es lieber sehen, wenn Reiten sich einfach darauf besinnt eine Randsportart zu sein und das im Sinne der Pferde zelebriert, statt zu versuchen über Action und Show daraus eine massenkompatible Sportart zu machen zu Lasten der Pferde.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 13:49 
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Das Verbiegen fürs Massenkompatible finde ich auch schwierig. Das Argument der Randsportart und dass das nicht zu olympisch passt, finde ich aber falsch - nicht jede olympische Sportart ist massenkompatibel und kann dennoch begeistern. Es ist ja nicht überall so wie in Rio, dass da keiner hinkommt (aber da waren andere Stadien eben auch leer).


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 14:18 
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ich unterschreibe bei Diva.

und ich sehe das Problem weniger bei den Eventern, das ist ja schon auch sehr anspruchsvoll durch das Gesamtpaket und so hat man doch Auslese, als bei den Springern und Dressurlern.
Springer sieht man jetzt schon viele, die einfach übelst reiten, und man kann nur den Hut ziehen, wie die Pferde selbst in solchen Parcours noch weitestgehend ihren Job alleine machen. Ich mag mir aber nicht vorstellen, wie das Trainingstechnisch aussieht.
bei Dressur habe ich mir 2012 alle Paare im Grandprix angeschaut und furchtbar gelitten. Da waren soooo viele schlechte Reiter, die in irgendwelchen komischen Turnieren ihre Quali hinterhergeschmissen bekommen haben (respektive dafür bezahlt haben), nur damit sie bei Olympia dabei sind.

Bei schwimmen ist es mir wurscht, ob der letzte auf 400 m Kraul halt ne ganze Bahnlänge hinterherschwimmt, da kann man drüber lächeln, oder denjenigen bedauern, oder anfeuern, weil er trotzdem da ist. Aber beim reiten, nee, das geht ausschließlich zu Lasten des Pferdes, und nein, es ist dann auch keine Werbung für den Sport.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 14:25 
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Happiness hat geschrieben:
Die Entscheidung ist einer der schlimmsten - da redet man jahrelang über "Welfare of the horse" und jetzt kommt eine Entscheidung, die unter Umständen dazu beiträgt, dass ein nicht fittes Pferd in die Prüfung reingeht, um ein Mannschaftsergebnis zu haben.


Das finde ich auch am schlimmsten. Hat man ja in Rio jüngst gesehen, zu was das führen kann (Parzival...) - und da gab es noch das Streichergebnis...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 14:27 
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Ist so. Aber beim Skispringen erwartet man auch keine Afrikaner oder sonstwas... Warum meint man, man müsste alle Nationen einbringen?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2016, 14:28 
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Ich finde Reiten soll bei Olympia bleiben. Selbst der "schlechte" Grand Prix Reiter kann höchstwahrscheinlich mehr als das was man an ländlichen Turnieren dahingescheppert, geknäult und durchgewamscht sieht. Dann muss man konsequent jeden Wettbewerb verbieten. Die großen Events, da geht es doch um massig Kohle, da werden die Pferde noch mehr verheizt von den Randnationen bzw. schlechteren Reitern als bei Olympia.
Randsport sind für mich da ganz andere Sportarten


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. November 2016, 16:27 
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Diva hat geschrieben:
Ich persönlich würde es lieber sehen, wenn Reiten sich einfach darauf besinnt eine Randsportart zu sein und das im Sinne der Pferde zelebriert, statt zu versuchen über Action und Show daraus eine massenkompatible Sportart zu machen zu Lasten der Pferde.

:thxs:
Dass beim Sport von ganz oben bis ganz unten viel schief läuft ist da ja nochmal ein anderes Thema.

Klar, bei olympischen Spielen gibt es etliche Randsportarten, die man sonst nie zu sehen kriegt. Das sind dann für die Sportler unvergessliche Erlebnisse, für die sie sehr hart gearbeitet und oftmals - auch in Deutschland - ne Menge Entbehrungen in Kauf genommen haben um Geld für die Verwirklichung ihres Traums aufzubringen.
Aber zum einen ist es immer noch einfacher und billiger einen menschlichen Athleten als ein Pferd zu transportieren/unterzubringen (und dann bei den "größeren" Nationen auch noch welche, die am Ende gar nicht mitmachen dürfen). Und zum anderen entscheiden in allen anderen Sportarten die Athleten selbst ob sie mitmachen wollen oder nicht - warum macht man da bei einer einzigen Sportart eine Ausnahme? :keineahnung:

Da es aber olympisch bleibt, egal was ich dazu denke gebe ich Happiness recht:
Happiness hat geschrieben:
Die Entscheidung ist einer der schlimmsten - da redet man jahrelang über "Welfare of the horse" und jetzt kommt eine Entscheidung, die unter Umständen dazu beiträgt, dass ein nicht fittes Pferd in die Prüfung reingeht, um ein Mannschaftsergebnis zu haben.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Dezember 2016, 10:26 
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Ich glaube nicht, dass der Reitsport eine Randsportart ist. Das CHIO in Aachen ist die größte Sportveranstaltung in Deutschland. Da gehen sehr viele Nichtreiter gerne hin.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Dezember 2016, 10:48 
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allrounder hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass der Reitsport eine Randsportart ist. Das CHIO in Aachen ist die größte Sportveranstaltung in Deutschland. Da gehen sehr viele Nichtreiter gerne hin.
Jeden Samstag gehen mehrere 100.000 Menschen in diverse Fußballstadien (davon > 70.000 Leute jeweils in mehrere einzelnen Stadien verteilt), und das gleichzeitig, es wird also jeder Zuschauer einzeln gezählt und nicht wie beim CHIO die Leute die jeden Tag hingehen mehrfach, insofern würde ich das CHIO nun nicht als "größte Sportveranstaltung" bezeichnen :alol: . Höchstens als die größte Reitsportveranstaltung :wink:


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