Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Juni 2020, 06:30 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Juni 2020, 15:13 
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Das Unterrichten ist eine freiberufliche Tätigkeit, auch mit eigenen Pferden. Das Halten von Pferden kann gewerblich sein, aber das betrifft den Stallbetreiber.

in welcher BG bist Du?

Geld verdienen...tja. Man kann mit Pferden ein kleines Vermögen machen. Wenn man vorher ein großes hatte! Im Detail muß man sich das durchrechnen, aber reich wird man nicht, daß sage ich auch ohne Zahlen vorher.

Gruß


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Juni 2020, 15:20 
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Vor allem zuerst dann mal mit allen Zahlen zum Steuerberater ...

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Ich bin in einem Alter, da darf ich Menschen auch von Anfang an einfach doof finden - ich hab ja nicht mehr ewig Zeit.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Juni 2020, 16:09 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Juni 2020, 16:13 
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Fienchen hat geschrieben:
Vor allem zuerst dann mal mit allen Zahlen zum Steuerberater ...



Was zur Hölle soll sie damit beim Steuerberater...wenn Beratung dann Landwirtschaftskammer bzw. Landesverband.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Juni 2020, 22:04 
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Kannst ja mal den Aufwand ehrlich überschlagen, spontan fallen mir diverse Kosten und andere Stichpunkte ein, z. B.

die Box/en... inklusive oder plus Service, Futter, Weide, Hallen-, oder Platznutzung
Anschaffungskosten Schulpferd/e
Fixkosten jährlich Impfungen, Wurmkur, Zähne, TS Kasse, Haftpflicht je Pferd
Ggfs. TA für unvorhersehbare Fälle
Ausrüstung
Deine Pflichtversicherungen, Beiträge zu BG und anderen Verbänden
Für genügend Einnahmen und einen Puffer für flaue Zeiten brauchst Du eine sichere Auslastung der Pferde übers gesamte Jahr....... Was muss eine Reitstunde kosten und wieviel Stunden muß das Pferd täglich laufen, damit der Unterhalt gesichert ist und für Dich auch noch was hängen bleibt? Wäre der Preis realistisch erzielbar?
Willst Du das Hauptberuflich machen oder bist Du noch irgendwo angestellt?
Wenn nicht, müssen jeden Monat alle Kosten für deine Sozialversicherungen mit erwirtschaftet werden.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 10:22 
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Also ich gehe davon aus, daß es ein Nebenerwerb sein soll. Am Nachmittag ein paar Reitstunden, bezahltes Hobby sozusagen.

Wenn es Vollerwerb sein sollte :ashock:

Kurzer Überschlag: Angenommen, Du schaffst es tatsächlich irgendwie 30 Stunden die Woche zu geben und nimmst 30 Euro, dann hast du 3600 Euro Einnahmen im Monat. Du brauchst dafür aber mindestens 4 Schulpferde. Wenn du den normalen Boxenpreis zahlst, dann Kostet Dich ein Pferd 400 Euro im Monat (wenn es nicht krank wird). Bleiben 2000 im Monat. Davon mußt Du Deine Fixkosten bezahlen. Sagen wir Du kriegst 1600 als tatsächlichen Gewinn. Davon zahlst Du Rente und Krankenkasse (Steuern praktisch nicht, weil zu arm :-| ), bildest Rücklagen für ein neues Pferd und schlechte Zeiten und vom Rest lebst Du.

So, Guten Morgen, aufwachen und schön zur Arbeit gehen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 10:34 
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Kann sehr interessant sein zum Thema in welcher Form man das betreibt und was man dann ggf berücksichtigen muss, denn die Umsätze werden dann ja deutlich steigen.

Also ich fände das schon auch in der Hinsicht interessant, da vorher zu wissen, was ggf wichtig ist auch im Bezug auf meine Buchhaltung, denn das wird ja mit Schulpferden doch deutlich umfangreicher und der Umsatz wird auch entsprechend steigen. Das man sich vorher natürlich auch bei anderen Stellen wie Landesverband und Landwirtschaftskammer informiert, ist ja klar und das man sich auch einen gescheiten Versicherungsmakler suchen sollte, so man den noch nicht hat, auch.

Aber wenn die Umsätze dann jenseits der 50.000 Euro liegen, würde ich das nicht ohne zumindest mal eine Basisberatung beim Steuerberater machen -> da kann man sich sonst auch ordentlich ins eigene Fleisch schneiden, wenn man ggf vergisst, etwas, was sinnvoll wäre beim Finanzamt zu beantragen usw.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 12:24 
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 12:29 
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Ich fürchte, es gibt hier wenig Erfahrungsberichte, weil das unendlich schwer ist, so einen Plan gut umzusetzen. Ich kenne hier oben in der Gegend niemanden, der so einen Nebenbetrieb hat. Es ist eher so, dass das sogar in Vollzeit mit eigenem Stall und guter Kalkulation schwierig ist.

Viel Erfolg, ich fürchte trotzdem, dass es schwer wird, deine Ideen dauerhaft erfolgreich umzusetzen. Bin gespannt, ob der Markt das hergibt, was Du Dir an Kundschaft vorstellst und ob das preislich zu wuppen ist.

Und vor allem: ob alle Beteiligten (Du, Stallbetreiber, Kunden) dauerhaft ruhig und entspannt miteinander umgehen. Daran scheitert es ja leider oft beim menschlichen Miteinander.

Wie gesagt: viel Erfolg! Berichte mal, ob es geklappt hat.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 12:36 
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Ich frage mich eher wie man das zeitlich alles schaffen will. Voll-Erwerb mobiler RL und dazu noch ein eigener Betrieb mit Unterricht.
Ich hätte Befürchtungen, daß einem viele mobile Kunden abspringen.

Mein zeitweiliger RL hatte damals einen eigenen Berittstall. Später kam immer mehr RU dazu. Zeitlich wurde es dann zu einem Problem, obwohl er auf der Anlage wohnte und seine Frau ebenfalls mit involviert war.
Er hat dann den Stall aufgegeben und arbeitet nur noch als RL. Das scheint viel besser zu klappen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 13:18 
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Wir haben selber zwei Schulpferde bzw. ein Pferd, ein Pony Das lohnt sich nur, weil sie "sowieso" da sind.

Im Nachbardorf gibt es eine SAGA-Reitschule, die hatten früher Warmblüter+ Unterricht für Erwachsene und haben das eingestellt. Es gibt noch eine andere, die macht Schulbetrieb mit Isländern und überlebt damit. Leben kann man es nicht nennen.

Alle haben einen eigenen Betrieb und daher andere Haltungskosten.

Wenn in einer Marktwirtschaft niemand ein entsprechendes Angebot macht, hat es meistens einen Grund...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 14:11 
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Beiträge: 8086
Wohnort: Schwabenland
Aus "Kundensicht" finde ich das Konzept super, wäre genau das, was ich mir wünschen würde :alol:

Bin wirtschaftlich nun völlig ahnungslos, aber so über den Daumen gepeilt kann ich mir auch schwer vorstellen, dass sich das lohnt.

_________________
Manchmal verspüre ich den Wunsch, in den Wald zu gehen, unter Monstern zu leben und Jahre später als mächtige dunkle Hexe wiederzukehren.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 14:32 
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Ich habe das 2008/2009 ausprobiert weil wir aufgrund der Finanzkrise auf Kurzarbeit gesetzt wurden und ich sehen wollte ob das ein alternative Zukunftsszenario für mich ist.
Die Kurzfassung: nein!

Ich hatte 3 Schulpferde/-ponys eingestellt und auf diesen Einzelunterricht angeboten. Schwerpunkt waren hier Kinder und Einsteiger sowie Ausritte. Im Prinzip war die Nachfrage groß, aber um die Kosten abzudecken musste ich die Pferde schon mehrfach am Tag laufen lassen. Geldmäßig wurde es dann auch knapp in den Wintermonaten weil viele "weil zu kalt" auch abgesagt haben; alternativ in der Ferienzeit das gleiche.
Zum Glück ist keines der Pferde je ausgefallen, daher kam ich finanziel über den gesamten Zeitraum mit +/- Null raus, war dann aber auch wirklich Arbeit, auch wenn sie mir meist Spaß gemacht hat.
Das ist die Überleitung warum ich das defintiv nicht mehr machen möchte: Es hat irgenwann nicht mehr nur Spaß gemacht: mir war es zu wenig den Schülern immer wieder das Gleiche zu erzählen oder mir das "Gezicke" von manch einem Reiter/Elternteil anzuhören "der muss jetzt so oder so laufen" oder "ich will das mein Kind richtig reitet, nicht putzt".
Auch gab es oft Reitstunden bei denen ich dachte die Leute kommen nur um zu reden, und nicht um wirklich was zu lerrnen.
-> Für mich persönlich wäre das einfach nichts.


Ich hatte davor mal in einer kleinen Reitschule mit 4 Pferden gearbeitet, hier ging die Besitzerin dann tatsächlich pleite weil 2 Pferde über ein paar Wochen ausgefallen sind.
Also, einfach ist es nicht.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2020, 15:22 
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Beiträge: 7366
Wohnort: Nähe Koblenz
mein controller herz schlägt ... :-)
ohne dir zu nahe zu treten: ich habe bereits für viele meiner freunde und bekannten versch. konstrukte durchgerechnet - gelohnt hat sich bisher keins (ich kenne nur 1 der davon richtig gut leben konnte, der hatte aber eine eigene anlage, ohne "abtrag o.ä. da immer schon familienbesitz" - keine schulpferde und macht zusätzlich auch (natürlich auf der anlage) aber auch mobil unterricht und lehrgänge.

es KANN sich nicht rechnen ... never ever

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Hinfallen ist keine Schande - nur liegen bleiben!

grundsätzlich gilt: "Jeder blamiert sich selbst, so gut er kann"!


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