Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 12:33 
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Pegasus hat geschrieben:
Diva hat geschrieben:
agroguppy hat geschrieben:
Diese Spezies sind keine Einzelfälle, sondern machen inzwischen ein festen Prozentsatz in fast jedem Stall aus.


Findet ihr wirklich dass das schlimmer geworden ist?



Ja, das Selbstbewußtsein dieser Deppen ist größer geworden. Früher wurden die zum Schweigen gebracht und der RL oder der Vorstand hat denen den Marsch geblasen. Heute sind ja alle gleich, jede Meinung ist gleich viel wert, nichts ist schlecht, nur anders und wer wollte anderes diskriminieren...


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 12:34 
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Pegasus hat geschrieben:
Jeder, der sich professionell mit Pferden beschäftigt, erlebt die besondere Klientel. Die Kunst ist, sich nicht von dem Teil, dem das Pferd weggenommen gehört oder am besten gleich in eine geschlossene Anstalt, nicht den Job generell vermiesen zu lassen. Das gelingt mal besser und mal schlechter.

Gruß



:thxs:

kann man auch auf jeden Tierbesitzer erweitern, egal ob Hunde- , Katzen- , Kaninchenbesitzer, ...

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"Geh Deinen Weg und laß die Leute reden"


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 12:36 
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Pegasus hat geschrieben:

Ja, das Selbstbewußtsein dieser Deppen ist größer geworden. Früher wurden die zum Schweigen gebracht und der RL oder der Vorstand hat denen den Marsch geblasen. Heute sind ja alle gleich, jede Meinung ist gleich viel wert, ist schlecht, nur anders...


Das liegt halt auch daran, dass es inzwischen so viele verschiedene Reitweisen und - ansätze gibt. Wenn ich mit der einen Art der Reiterei nicht zurechtkomme, nehme ich halt eine andere oder ein Mischmasch aus verschiedenen Reitweisen etc. Ich muss dem Kind dann nur einen guten Namen geben und schon passt das. Früher hieß es oft: Steck Deine Nase in ein gutes Buch und lerne (nicht nur in der Reiterei). Heute schreibt jeder Idiot ein Buch bzw. veröffentlich einen Blog oder seine Lebensweisheiten online. Wenn man sich da nur ein bisschen bemüht, findest Du für jeden Schwachsinn eine Textstelle, die dir erklärt, wieso diese Weisheit die einzig wahre ist. Insofern werden auch die größten Deppen in ihrer Ansicht noch bestätigt und das Selbstbewußtsein steigt ins Unermeßliche.

Snoeffi

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"Willkommen im Leben"


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 12:42 
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Sternschnuppe weil ich gelegentlich dabei bin (im heimischen Stall z.B.) und für gewöhnlich reden wir auch daheim miteinander.
Für mich wäre der Job nix. Ich bin ja schon froh das ich als „RB“ für ein fremdes Pferd halbwegs was tauge.
Meine Ansichten über Pferdegesundheit sind halt sehr straight und der Begriff ist für mich auch leider wenig dehnbar, ein bisschen schwanger gibt es ja immerhin auch nicht.
Es geht da nicht nur um Hufe (und das ist schon oft desaströs, ja der Fachmann der machts, dem wird auch blind vertraut, der hat das ja gelernt....das seh ich wie viele das ja gelernt haben und in welchem Zustand sich so manches befindet).

Pegasus das stimmt. Ich kann das nicht.
Mein Mann schon.

Und ja ich finde der Prozentsatz wird immer mehr.
Wo man hinguckt werden die Gäule mit Globulis beworfen, mit baumlosen Sätteln beschmückt, es wird Tierkommuniziert und der Physiotherapeut der 4 WEs Lehrgänge besucht hat, der hat gesagt 1x die Woche 1 Stunde Megaprogramm Dressur (oder wie sich das schimpfen soll) das ist viel besser fürs Pferd, und nein mein Pferd ist gar nicht zu fett, es soll ja fressen was es möchte und der Westernsattel (der 15 cm zu lang ist) der verteilt das Gewicht ja soviel besser......
Und Schnabelhufe (und das nicht zu knapp) ja mein Hufpfleger sagte das ist halt so das Pferd möchte so laufen.....

Momentan glaube ich bin ich da einfach etwas empfindlich, oder aber wobei? Nee. Pferdegesundheit ist für mich halt einfach keine Auslegungssache.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 12:55 
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Also in meinem Umfeld nicht.

Als ich in den 80er Jahren angefangen habe zu reiten war es eh noch desaströs. Da hatten in meinem Umfeld 100% aller Pferde offenen Satteldruck und es wurde einfach gar nichts dagegen unternommen. Das war halt so. (Dafür sieht man heute erschreckend viele Pferde mit weißen Haaren von der Decke. Merken die Leute nicht wenn die Decke drückt?)
In den 90er Jahren habe ich dann meine ersten Offenstallerfahrungen gemacht. Das war dann ganz tief im Tal der Ahnungslosen. Da saßen 100 kg schwere Menschen auf extrem schlecht konstruierten Ponys und sind nach einer halbjährigen Reitpause am ersten schönen Wochenende im Jahr auf Wanderritt gegangen, da hat sich ein Pärchen zwei Traber von der Rennbahn gekauft, dazu 2 Westernsättel und 2 Westernkandare und ab ging die wilde Luzi. Als sich ein Pferd verletzt hat, wurde das zweite auch verkauft und zwei Motorräder angeschafft - auf jeden Fall die bessere Wahl.
Anfang der 2.000er war ich dann in einem Stall mit ca. 100 Pferden, da waren etwa 2/3 der Pferdebesitzer der Meinung dass Reitpferde nicht auf die Koppel gehören weil sie dann den Nerv verlieren.

Das mag es heute alles noch geben, aber in meinem Umfeld nicht mehr. Natürlich habe ich jetzt auch Leute im Umfeld die mich tierisch aufregen und alle machen es irgendwie anders als ich es machen würde, aber dieses krasse gegen die Natur und die Gesundheit und das Wohlergehen des Pferdes handeln, erlebe ich heute nicht mehr.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 13:16 
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Beschreiben wir es mal so.

Im Gegensatz zu früher, wird natürlich heutzutage viel genauer hingeschaut was die Pferdegesundheit angeht. Das ist auch richtig und wichtig.

Solange man es Fachleuten überlässt, die Diagnosen zu stellen und dementsprechend zu behandeln. Leider ist Herr Google in diesem Segment

aber inzwischen gefragter, als der erfahrene Tierarzt oder Hufschmied. Mein Pferd hat komische Pusteln in der Sattellage ? Laut Google ist es

entweder ein Ekzem ,eine allergische Reaktion oder eine defekte Zylinderkopfdichtung. Vervollständigt wird der Wahnsinn dann noch mit der

guten Reitsport Krämer oder Loesdau- Apotheke die für jedes Wehwechen das passende Pülverchen oder Säftchen hat.

Ja lesen bildet, nur ist es bei manchen Pferdebesitzern dann leider keine Bildung, sondern Einbildung. Allein in unserem Stall gibt es gut ein dutzend

Pferde die ohne wirklichen Grund derart mit Zusatzstoffen zugedröhnt werden, das die nach ihrem Ableben nur noch im Endlager Gorleben entsorgt

werden dürfen. Als Kröhnung hat man dann noch all die Pferdeflüsterer, die natürlich auch fleißig zu diesem Wahnsinn beitragen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 13:46 
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Dass gute, erfahrene Tierärzte und Hufschmiede greifbar sind ist ja auch leider in vielen Gegenden Wunschdenken, sonst hätten die Alternativen ja nicht Hochkonjunktur :-| .
Mir geht es da wie Diva - bzgl. der Pferdegesundheit fand ich es früher deutlich schlimmer. Da wurde halt nur in einer Reitweise beschissen geritten, nicht in drölf (in meinem früheren Leben war das so, da gabs in meinem Umfeld nichtmal Westernreiter :-D ). Aber das Ergebnis für die Pferde ist ja das gleiche :keineahnung: So habe ich z.B. außerhalb von Schulbetrieben schon ewig keinen Satteldruck mehr gesehen. Hufrollensyndrom letztes Jahr beim platt gekauften Pferd (von der volldeppigen Einstellerin im Nachbarpaddock), ansonsten auch ewig nicht, ebenso wie Koliken, Kreuzverschlag oder Beine voller Gallen - das alles war bis Mitte/Ende der 90er Alltag in den Ställen, wo ich geritten bin.

Heute werden sicher ganz viele Pferde überversorgt, gar keine Frage. In den meisten Ställen kann man locker 80% der dort vorhandenen Zusatzfuttermittel/Medikamente in die Tonne kloppen und würde den Pferden damit nicht schaden oder sogar einen Gefallen tun.
SB müssen sich sicherlich heute mehr mit den Einstellern auseinandersetzen, weil so langsam doch auch bei Reiterinnen ankommt dass der SB ein Dienstleister ist und nicht Gott höchstselbst :-| . Ich denke, da ist der Volldeppanteil im Stall heute genauso groß wie früher - es fällt nur mehr auf, weil auch die reden können :mrgreen:

Und dann kommt es natürlich noch auf die Sichtweise an. Ich werde in zwei Wochen schon wieder den Stall wechseln :roll: . Und ich bin sicher, meine SB findet mich genauso volldeppig wie ich sie - nur aus komplett unterschiedlichen Gründen


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 13:52 
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Ihr seid aber auch alle was schwierig :muahaha:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 13:59 
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agroguppy hat geschrieben:
Ihr seid aber auch alle was schwierig :muahaha:


Hey! Ich bin seit über 10 Jahren im gleichen Stall! Ich bin voll umgänglich.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 14:07 
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schnucki hat geschrieben:
Und dann kommt es natürlich noch auf die Sichtweise an. Ich werde in zwei Wochen schon wieder den Stall wechseln :roll: . Und ich bin sicher, meine SB findet mich genauso volldeppig wie ich sie - nur aus komplett unterschiedlichen Gründen


Oh, Du warst doch sehr zufrieden, dachte ich?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 14:19 
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Ja, war ich :? . Aber meine Scheuklappen sind nicht groß genug um so einiges nicht zu sehen. Und meine Nerven sind nicht gut genug mir das trotzdem täglich anzusehen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 14:26 
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Diva hat geschrieben:
agroguppy hat geschrieben:
Ihr seid aber auch alle was schwierig :muahaha:


Hey! Ich bin seit über 10 Jahren im gleichen Stall! Ich bin voll umgänglich.


:respekt:

@ Schnucki Ja manchmal sieht es am Anfang alles gut aus. Aber wehe man wirft einen Blick hinter die Kulissen...

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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 14:33 
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Ja, da hast du recht


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 19:36 
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Ich habe heute die vollkatastrophe in Person kennengelernt.....

Und ich dachte wirklich ich habe schon alles gesehen.
Ich erwähnte doch gestern die Geschichte von der Kastration und dem kalten,
Heute war der entsprechende Besitzer dann mal am Stall.
Als ich ihn gesehen hab dachte ich nur um Gottes willen das darf ja wohl nicht wahr sein stellt euch bildlich ein skinhead vor so wie er im Buche steht.

Ich bin sicherlich auch nicht leicht um Gottes willen, aber ungelogen ich möchte wetten dass er die 150 Kilo noch knackt.

Absolute Anfänger wirklich von Pferden überhaupt keine Ahnung hat sich letzten Sommer einen ab Setzer gekauft.
Ist schon mit dem führen zur Weide maximal überfordert, und hat dann auch noch Anleitung beziehungsweise ja im Prinzip hat er wartet dass man ihn komplett an die Hand nimmt.

Das sowas in einem normalen Pensionsstall nicht normal ist musste ich ihm dann erst mal erklären. Er hätte dies bei Einstellung eigentlich so erwartet auch dass sein Pferd erst mal Hengst bleiben kann.

Das geht natürlich nicht und der Stallbesitzer hat ihm ganz klar gesagt entweder wird er morgen auch kastriert oder er kann sich einen neuen Stall suchen und bis dahin bleibt er in der Box.

Ihr könnt euch das Drama gar nicht vorstellen es hat über 1 Stunde gedauert bis der Kerl eingesehen hat dass es alleine für das Pferd wirklich die bessere Lösung ist wenn der jetzt kastriert wird.
Gottseidank hat er eingesehen und er wird morgen zusammen mit dem andern gelegt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2018, 19:56 
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Blue: schreibst du vom smartphone aus? Es ist so fürchterlich mühsam zu lesen, wenn die Interpunktion nur rudimentär vorhanden ist :|

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