Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2007, 15:33 
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Auf Wunsch von Phillis haben wir nun eine Regenbogenbrücke, für Bilder und Erinnerungen von euren tierischen Freunden

_________________
Ordnung ist das halbe Leben, drum ordne nie und lebe ganz!!!

"Ein Amt mit Tücken: (Spiegel-Online: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,15 ... 61,00.html Matadore oder Masochisten??)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2007, 15:41 
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DIE REGENBOGENBRÜCKE


An einer Stelle der Ewigkeit

gibt es einen Platz,

den man die Regenbogenbrücke nennt.

Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,

Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,

geht es zu diesem wunderschönen Ort.

Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere speziellen Freunde,

damit sie laufen und zusammen spielen können.

Es gibt immer zu fressen und zu trinken,

es ist warmes schönes Frühlingswetter,

und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden.

Alle Tiere die einmal alt und krank waren,

sind wiede gesund und stark,

so, wie wir uns in unseren Träumen erinnern,

wenn die Zeit vergeht.

Die Tiere sind glücklich und haben alles,

außer einem kleinen Bißchen;

sie vermissen jemanden Bestimmtes, jemanden, den sie zurückgelassen haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,

bis eines Tages eines sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut.

Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf,

die hellen Augen sind aufmerksam, der Körper ist unruhig.

Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras,seine Beine tragen es

schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen. Noch bist Du wie ein Punkt in der Unendlichkeit,

doch wenn Du und Dein Freund sich dann endlich treffen,

gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will.

Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wider,

Deine hände streicheln über den geliebten Kopf

und Du siehst einmal mehr in die treuen Augen Deines Tieres,

das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,

aber nie aus Deinem Herzen.

Dann geht Ihr zusammen über die Regenbogenbrücke

und Ihr werdet nie wieder getrennt sein....

_________________
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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2007, 16:50 
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Ja danke!
Ich hoffe das auch andere für eine gute Idee halten :wink:
Das kennt wohl jeder hier, dass man voller Trauer, Liebe und auch Dankbarkeit an so einen Gefährten denkt- egal ob die Trauer noch ganz frisch ist oder ob er/sie seit Jahren unvergessen ist.
Fände es schön, solche Dinge zu teilen, denn sie gehören unabänderlich zum Leben als Pferdebesitzer dazu und würde mich freuen, hier viele traurig-schöne Nachrufe zu lesen.

Ich selbst möchte an einen unvergessenen, treuen Freund erinnern, den ich leider viel zu kurz kennen durfte.


Florentino von Florestan-Francisco, Westfale, 1995 - 2004


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Als meine Eltern mir Florentino im Januar 2003 kauften, schien es, als seien alle meine Träume wahr geworden- obwohl er mir vom Typ eigentlich gar nicht so zusagte, eher ein großliniges Pferd, recht schlacksig, nicht abgedreht und klein, wie ich es eigentlich lieber mochte. Aber trotzdem einer, der sonst alles mitbrachte, was ich mir wünschte, ein Pferd von dem ich dachte, so eines würde ich mir die nächsten 20 Jahre nicht leisten können… Allerdings durch seine Jugend (er wurde früh auf die Körung vorbereitet- somit endete seine Kindheit mit 2 Jahren) und durch die Jahre in Verkaufs- und Turnierställen total ohne Bezug zum Menschen und er wirkte fast charakterlos, war aber eine Seele von Pferd.
Nach und nach haben wir uns angefreundet, er fasste Vertrauen zu mir. Aus dem verschüchterten Dressurcrack ohne jegliche Persönlichkeit wurde ein verspielter verschmuster Freund der mir über alle Maßen vertraute und den ich abgöttisch geliebt habe. Ich begann ihn schohnend aufzubauen, da er im vorherigen Stall die letzte Zeit nicht mehr wirklich gearbeitet wurde. Und er taute richtig auf, machte die ersten Geländeritte seines Lebens, machte sich toll in der Dressur, nicht einen Tag bin ich frustriert von ihm abgestiegen auf ihm ritt ich dann sogar die ersten Piaffen meines Lebens. Ich fing an ihn etwas zu springen, was ihm super viel Spaß machte. Aber irgendwie gefiel mir etwas nicht richtig an ihm... Er nahm nicht richtig zu, immer wieder wurde er krank, es war als wäre er vom Pech verfolgt. In den knapp 1 1/2 Jahren, die wir gemeinsam hatten hatte er 2x Hufgeschwüre, immer wieder Husten (im Nachhinein vermute ich auf Grund chronischer Streptokokken), eine Zerrung im Rücken, aus einer Mauke wurde eine Strepptokokkeninfektion, aus einer Macke am Kopf, war gleich am nächsten Tag eine Knochenhautentündung geworden- ich ließ ihn wegen allem bestmöglich behandeln- mein Vater begann langsam im Dreieck zu springen, wegen der Rechnungen. Zudem hatten wir auch noch meine Alte Stute seit 8 Jahren als Rentnerin laufen, für die er ja auch aufkommen musste). Und trotzdem ließ sich ja kein erkennbarer Zusammenhang zwischen diesen Dingen herstellen, ich dachte ich hätte einfacg ein „Montagspferd“ gekauft., fühlte mich vom Pech verfolgt, hätte ihn am liebsten in Watte gepackt…
Im Oktober, ein halbes Jahr nachdem ich ihn gekauft hatte, fing er an, nach dem er wegen der Rückenzerrung hatte stehen müssen, zu lahmen. Gar nicht so heftig... Ich lud ihn trotzdem auf und fuhr ihn in die Klinik, umgenau zu herauszufinden, was es war- Diagnose: Arthrose im Kniegelenk. Nie und nimmer hatte ich mit so was Heftigem gerechnet… Die hatte er schon vor meinem Kauf, wie mir der Tierarzt der Klinik auch schriftlich bescheinigte. Besprechung mit Flotis Verkäufer: Er bot mir an, den Wallach gerne zurück zu nehmen. Ich aber wollte auf gar keinen Fall, dass er wieder in diesem „dunklen Loch“ verschwindet. Also behielt ich ihn. Mein Vater war der Verzweiflung nahe. Mein Haustierazt, dem ich zu diesem Zeitpunkt noch sehr vertraute, sprach mir stets Mut zu. Nach dem ersten Behandlungsmarathon ging es Floti recht gut, er lahmte selten. Nur wie weiter...? Da stand ich mit einem Pferd, dass in der Halle Probleme mit dem Boden und den engen Wendungen hatte, dass auf der Wiese nur max 2 Stunden blieb, wenn ich nicht dabei war (ja- sowas gibt es! Er hatte sowas offensichtlich nie kennegelernt, fing an auf-und ab zutoben, auf dem kaputten Gelenk zu drehen, war bald klitschnass und mit anderen Pferden wusste er auf die Dauer auch nicht wirklich was anzufangen…) Und mit einem Ausreitgelände, das Floti kaum begehen konnte, da es bei uns sehr hügelig ist und er durch die Arthrose damit starke Probleme hatte. Dazu machte mir mein Vater die Hölle heiß, weil das Pferd nur ein Fass ohne Boden für ihn war, mit dem er seine Tochter nicht mal mehr auf Turnieren sah.
Mehrfach und eindringlich sprach ich mit meinem Tierarzt, er riet mir Floti als Freizeitpferd mit Einschränkung abzugeben- "so würde er noch mindestens noch 2-3 Jahre glücklich leben können, mit etwas Glück sogar richtig alt werden können". Der Tierazt wusste, wie sehr ich an dem Pferd hing, wie oft hatte er mich wegen ihm weinen sehen...

Ich erkundete mich zudem im Internet, ständig las ich, Arthrose sei eigentlich nicht so schlimm, man könne dies und das machen usw.- mein Tierarzt machte mir keine eindeutigen Angaben, was die Diagnose jetzt genau für das Pferd bedeutete, mir fehlte sogar das Wissen, die richtigen Fragen zu stellen…
Also entschloss ich mich erstmal eine Anzeige zu schalten und zu gucken, wer sich meldet. Es meldete sich eine sehr nette Frau (auch hier registriert- hallo!), die offensichtlich viel mehr Arthroseerfahrung hatte als ich. Ich dachte auf Grund ihrer Erafhrung mit
einem Arthrosepferd, könne sie auch besser auf seine Krankheit eingehen, von der ich fast gar nichts wusste. Ich fuhr Floti zu seinem Stall, guckte ihn mir an und unterschrieb erst dann den Kaufvertrag Als ich ihn verließ habe ich bitterlich geweint, ich konnte gar keinen letzten Blick auf ihn werfen, weil es mir das Herz zeriss. Ihn wegzugeben ist mir nicht leichter gefallen als die 2 male wo ich andere meiner Pferde habe einschläfern lassen. Aber ich dachte wirklich, ich täte das Beste für ihn, dass er nach seinen ersten 9 tristen Lebensjahren jetzt wirklich ein anrecht auf mehr als nur knapp 1 1/2 glückliche Jahre in Liebe und Führsorge haben würde. Er hätte es gut gehabt, das weiß ich, denn seine neue Besitzerin tat alles, was ihr möglich war, ihm ein schönes Leben zu machen.. Hätte ich gewusst, das ihm nur so wenig Zeit blieb hätte ich ihn NIE NIE NIE abgegeben. Ich brach zusammen als seine neue Besitzerin mir am Telefon erzählte, er müsse eingeschläfert werden- er war keine 2 Monate bei ihr gewesen... Nachdem er zu ihr gekommen war, hatte er stetig abgebaut. Sie war, genau wie ich auch, zu naiv an die Sache herangegangen. Ich kam mir vor wie de größte Verräter. Ihr könnt Euch nicht vorstellen was für ein sch... Gefühl das war! Natürlich tat es mir sehr und aufrichtig Leid für seine neue Besitzerin, sie hätte da nicht mit reingezogen werden sollen, sie hat auch alles in ihrer Macht stehende getan, aber richtig schuldig fühtle ich mich Florentino gegenüber.
„Floti“ war einfach das beste Pferd, dass sich ein Mensch nur wünschen konnte. Grundehrlich, leistungswillig, umgänglich, verspielt, vielseitig, vertrauensseelig, intelligent, verschmusst, er wieherte mir immer freudig zu wenn ich in den Stall kam. Immer wenn ich um die Ecke bog sah er mir mit gespitzen Ohren entgegen, seine Augen nur auf mich gerichtet, bis ich endlich bei ihm war- egal wie lange ich mich aufhalten ließ. Als er und sein Kumpel sich aus der Weide befreiten lief er nicht hinter dem anderen her auf die grünere Wiese, auf einen Zuruf kam er im Galopp zu mir. Stundenlang saß ich bei ihm auf der Wiese und laß oder lernte, weil er so ganz ruhig auch länger draußen blieb. Ich konnte mit ihm am Halfter zwischen Ball spielenden Kindern langreiten, er lief brav weiter Travers wenn neben ihm ein reiterloses durchgehendes Pferd herbockte, er lief frei und ohne Halfter neben mir über den Hof. Er muss große Schmerzen gehabt haben, was er aber erst spät zeigte. Er lief noch ein halbes Jahr vorher Piaffe, seinem Reiter zu liebe trat er das kaputte Gelenk durch, so eine sportliche Einstellung hatte er. Alle Behandlungen, die später über sich ergehen lassen musste ertrug er ohne jemals zu zucken. Selbst als er 4 Wochen hatte stehen müssen, war er beim Führen im Schritt immernoch am Halfter zu handeln. Wir haben auf Grund seiner Arthrose und anderen Zipperlein (die er vermutlich so magisch anzog, weil sein ganzer Körper und seine Abwehrkräfte durch die Arthrose so geschwächt war) viel Zeit miteinander verbracht, er durfte ja oft nicht geritten werden, auf der Wiese blieb er ja nur kurz, also wurde er mein „Schatten“. Wann immer ich konnte, war ich am Hof und nahm ihn an der Hand raus, zum Grasen oder zum Führen, ich saß auf der Bank und las oder lernte, er stand neben mir und betrachtete das Treiben auf dem Hof, wir grillten am Stall, Floti war an der Hand dabei, wir guckten zusammen Springstunde am Grasplatz oder gingen mit dem Hund (oder ich ging mit den „zwei Hunden“- er tat sein bestes, auch einer zu sein)- das hat unheimlich zusammen geschweißt, und ich will keine Sekunde missen.

Ich hätte so gerne mehr Zeit mit ihm gehabt, mehr Errinnerungen, mehr Fotos…

Ich habe dieses Pferd geliebt, ich hätte alles für ihn getan. Hätte ich nur gewusst, was das richtige gewesen wäre. Wie gern würde ich die Zeit zurück drehen… dann hätte ich ihn nicht abgegeben und wäre bis zum letzten Atemzug bei ihm geblieben, wie es diese treue Seele verdient hätte. Dann hätte ich ihm und auch seiner neuen Besitzerin viel Leid und Stress erspart.

Ich habe nie vorher und auch nicht nachher jemals ein mit Florentino vergleichbares Pferd kennen gelernt. Seine Farbe war einmalig, dunkelfuchs, fast Kohlfuchs, ganz bunt, er war großrahmig mit einem Schritt, der sich reiten ließ wie schweben, stets ganz Gentlemen, freundlich, gelehrig, berechenbar, treu-doof, tölpelig, ein kleiner Angsthase, und sooo fixiert auf „seinen Menschen“, immer rittig, immer bestrebt, das Richtige zu tun und unendlich dankbar über jede Schmuseeinheit, jede Aufmerksamkeit, die er bekam. Er wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.


Als ich mir ein neues Pferd suchte, hatte ich nur ein Hauptkriterum: es durfte Floti nicht ähneln, es sollte so anders sein als er, wie nur irgendwie möglich, vom Charakter, vom Typ, vom Temperament, vom Geschlecht, …- denn an einem Vergleich mit ihm wäre bei mir jedes Pferd gescheitert. Es wurde eine Stute, mutig, stur, hart im nehmen, intelligent, ein Wildfang, hitzköpfig, temperamentvoll, eine Kämpfernatur, ich liebe sie so wie sie ist und sehe ihre Charaktereigenschaften nicht als negativ, und ich bin froh, dass sie eben genau Florentinos Gegenteil ist, weil ich so besser „neu“ beginnen konnte.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Mai 2007, 20:10 
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Luciano 1.05.1977 - 22.08.2005

v. Lugano II a.d. Walli v.Welf


Irgendwie weiß ich immer noch nicht, was ich dazu sagen soll..... war einfach ein geniales Pferd. Gestorben ist er an Altersschwäche, drei tage vorm eigentlich Termin zum einschläfern ist er morgnes nicht mehr aufgestanden - in der Box festgelegen und dann war der Kreislauf weg.
Bis zum Ende war er, dem Alter entspreched fit. Er konnte lange Jahre auf einem Auge nichts sehen, nach und nach wurde er ganz blind, war aber trotzdem noch im Gelände unterwegs, ohne Probleme.

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"Actually, I prefer to be called ruler of all that is evil, but I will answer to Satan."


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Mai 2007, 09:47 
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1974 bis 15.05.2007
Gestern ging der 33 Jährige Westfalenwallach von der Frau meines Partenonkels über die Regenbogenbrücke. Prior kannte ich seit fast 20 Jahren. Als ich 9 Jahre war, durfte ich meine ersten Reitübungen auf ihm wagen. Damals war der Herr schon 21 Jahre alt. leider habe ich ihn nicht oft gesehen, weil er in Moers, duisburg stand (ich komme ja aus Hessen). aber immer wenn wir da waren durfte ich ihn reiten. Mit 25 ging er dann nur noch auf die Koppel, also keine Reiterei mehr.

Ende letzten Jahres zog er sich einen Sehenenabriss zu. Doch er lief weiter und weiter. Die letzten 2 Wochen ging es steil bergab, er lief nur noch sehr langsam der Herde auf die Koppel hinterher, konnte nur noch schlecht laufen und fras irgendwann nicht mehr.

So wurde er gestern abend von seinen Leiden erlöst. auf dem bild ist Prior 32 Jahre alt.

_________________
"Kann nicht" wohnt ja wohl ganz oft in der "Will nicht"-Straße!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Mai 2007, 16:37 
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Das war unser Bossi, am 03.April 2007 für uns alle unfassbar überraschend über die Regenbogenbrücke gegangen.

"Als Hund eine Katastrophe - als Mensch unersetzlich" (Johannes Rau)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Mai 2007, 12:13 
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am 26.2.2005 ist der wallach meiner freundin bei einem autounfall gestorben. ich war bei dem unfall dabei und meine stute stand mit auf dem hänger. er war erst 12 jahre alt und meine freundin hatt ihn knapp 9 monate. er war ein traumpferd. war super lieb, anhänglich und verschmust, absolut schick, hatte tolle gänge und war schön zu reiten. wir waren grade auf dem rückweg von einem turnier. für meine freundin und ihr pferd war es das erste turnier ihres lebens und sie haben gleich den 4. platz in einer e-dressur gemacht.
ich habe selber sehr an dem wallach gehangen, da ich mich auch viel um ihn gekümmert habe usw.
leider haben wir von ihm keine fotos.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 07:22 
In ewiger Liebe, ihr seid Unvergessen und bleibt für immer in meinem Herzen, ihr seid meine Engel, mein Glauben, meine Liebe, meine Kraft --- ihr fehlt mir so sehr....passt bitte von da oben auf uns auf :

In memoriam

** Lilly**, **Nibbi**, **Mäxle**,

**Oma**, **Steffen**, **mein unvergesslicher Schatz E.**


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2007, 16:58 
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:cry: Dann werde ich sie hier auch noch einmal verewigen:

Rhapsody
v. Karon /Ramiro
geb. 04.02.1990
über die Regenbogenbrücke gegangen am 30.04.2007

Ich werde dich nie vergessen!

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--------------------------------
Every step I take, every move I make - I'll be missing you! (Rhapsody 1990 - 2007)

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Zuletzt geändert von Rhapsody am 25. Juni 2012, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juni 2007, 19:36 
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leider muss ich nun hier auch mitmachen, obwohl ich dachte ich bliebe verschont.

vergangene woche donnerstag ist "unser" clarence angefahren worden. er hat die nacht noch beim ta verbracht ist dann aber morgens eingeschlafen, sogar auf dem arm der tä, ganz ohne medizin. es ist der kater meiner schwiegereltern und ich kenne sie nur mit dieser katze. er fehlt wirklich sehr, das haus ist total leer und alle sind sehr unglücklich.

clarence war ein echter karthäuser und ist 10 jahre alt geworden.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2007, 09:18 
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Wohnort: Alkoholiker-Thread...ich trink mir einen!
Weil Deine Augen so voll Trauer sind,
Und Deine Stirn so schwer ist von Gedanken,
Laß mich Dich trösten, so wie man ein Kind
In Schlaf einsingt, wenn letzte Sterne sanken.

Die Sonne ruf ich an, das Meer, den Wind,
Dir ihren hellsten Sonnentag zu schenken,
Den schönsten Traum auf Dich herabzusenken,
Weil Deine Nächte so voll Wolken sind.

Und wenn Dein Mund ein neues Lied beginnt,
Dann will ich Meer und Wind und Sonne danken,
Weil Deine Augen so voll Trauer sind,
Und Deine Stirn so schwer ist von Gedanken ...

(Mascha Kaleko)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juni 2007, 09:20 
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Wohnort: Alkoholiker-Thread...ich trink mir einen!
steh nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die wehn,
ich bin das Glitzern in der Sonne,
im Schnee.
Ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn.
Ich bin der sanfte Regen im Herbst.

wenn Du erwachst in der Morgenfrühe,
ich bin das schnelle Aufsteigen der Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.

Steh nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. August 2007, 13:22 
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Erstmal: Die Regenbogenbrücke ist so ein tolles Gedicht, da kommen mir jedes Mal beim Lesen die Tränen in die Augen!

Hier nun mein größter Schatz, der am 26. März 2007 im Alter von 19 Jahren seinen Weg über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
Er hat so viel in seinem Leben ertragen müssen, dass ich ihm eigentlich einen schönen Lebensabend ermöglichen wollte. Leider zog er sich im Oktober 2005 einen Sehnenriss und eine Fesselträgerentzündung zu, wovon er sich nie wieder erholte.
Das Schlimmste an der Entscheidung war, dass er gespürt hat, dass etwas passieren wird. Jedes Mal, wenn ich bei ihm war, wollte er mich nicht mehr gehen lassen, hat mir immer hinterher gewiehert.
Als ich ihn an seinem letzten Tag aus dem Stall geholt habe, haben ihm alle Pferde zugewiehert. Auch die Pferde auf der Weide kamen so nah zu uns, wie sie nur konnten und haben sich verabschiedet.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 22. August 2007, 14:34 
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*schluck* :cry:

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"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen,
sondern die Vorstellungen von den Dingen.

Wennn wir also unglücklich, unruhig oder betrübt sind,
so wollen wir die Ursachen nicht in etwas anderem suchen,
sondern in uns, das heißt : in unseren Vorstellungen. " (Epiktet)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 23. August 2007, 15:58 
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Wohnort: Sachsen
ebenfalls *schluck* stuti das tut mir ja so leid!

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Weine nicht weil es vorbei ist, sondern lache weil es schön war!!!


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