Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 10:13 
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Islands hat geschrieben:
Und wenn Du mit dem zweiten Pferd auch eine Durststrecke hast, suchst Du Dir ein Drittes? :wink:

Nein, dann tausche ich selbstverständlich beide Pferde aus. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann liegt es immer an der Badehose. :mrgreen:

Selbstverständlich gibt es Reitlehrer bei denen man sehr kritikfähig sein muss und das ist sicherlich nicht jedermanns Sache, genauso wie es Reitlehrer gibt die so laut sind, dass das auch viele nicht verkraften, aber ich finde es merkwürdig grundsätzlich jeden Unterricht abzulehnen, weil man nicht kritisiert werden möchte.
Wir haben einen Reitlehrer am Stall der so viel lobt, dass ich das erstens albern finde (Reitschülerin ist 0 in der Lage eine Anweisung umzusetzen und dann kommt "ja, genau! Sehr gut so!" - vielleicht bin ich aber auch nur zu blöd um die Veränderung zu sehen) und zweitens regt es mich auf, dass seine Schülerinnen alle denken sie könnten reiten - kriegen sie ja immer gesagt. Also es gäbe auch Alternativen bei denen man wirklich nicht kritikfähig sein muss.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 11:18 
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Vor kurzem kam ich mit einem Kunden ins Gespräch, dessen Tochter reitet. Er selbst ist ein sehr guter Leichtathlet, hat aber in der Reiterei lediglich den Job des Fahrers
an Turnierwochenenden. Sein kurzes Fazit, zum Thema Ausbildung und Training in der Reiterei, lautete:

Ich kenne keine Sportart in der so viele Menschen an völliger Selbstüberschätzung und mangelnder Kritikfähigkeit leiden, wie im Reitsport . :keineahnung:

Er hat leider Recht. Wenn mich heute jemand fragt warum Unterricht so wichtig ist, pflege ich immer zu sagen. " Solange Frau Werth und co sich noch Trainingsstunden
leisten, wird es keinem von uns schaden"

Sicherlich ist es nicht leicht einen passen Trainer zu finden. Und der oder andere Kollege die hier genannt wurde, verursacht mir Haarausfall. Aber am Ende des Tages
kommt es auf das Ergebnis an. Und wenn Trainer, Reiter und Pferd zu einem ehrlichen Ergebnis kommen, ist das Klassenziel schließlich erreicht. :wink:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 11:50 
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Die Reiterwelt ist voll
- von Leuten mit Minderwertigskeitskomplexen, die sie über das Pferd zu kompensieren versuchen,
- voll mit Frauen, die Pferde als Kindersatz haben und ihr Leben darauf fokussieren,
-voll mit Leuten mit Profilierungssucht, die sich in noch schöneren und teureren Pferden manifestiert und noch mehr Schleifen, die mehr auf noch mehr Heckenfesten zu erreichen versucht, vorzugsweise mindestens 1 -2 Klassen niedriger als man reiten könnte,
- voll mit Frauen, die sich einen Kindheitstraum erfüllen, und dann an der Realität scheiten
- voll mit Leuten mit maßloser Selbstüberschätzung, die auf Kosten des Pferdes ihre Spring-Geilheit ausleben, gerne sogar bis Klasse S, Geldbeutel und häufiger Pferdewechsel macht es möglich
- voll mit unsportlichen stark übergewichtigen Leuten, die meinen, Reiten sei Sport, und das arme Pferd muss drunter leiden
- beliebig mit einem weiteren "feindbild" fortzuführen

Sicher etwas überzogen, aber trotzdem wahr :-| .

Problematisch im REitsport sind jedoch nicht nur die Reiter, da hat der von aggroguppy zitierte Herr durchaus recht, sondern auch ein Unterrichtssystem, das komplett an jeder normalen Trainingsrealität von anderen Sportarten vorbeigeht. Das gilt sowohl für den Reiter, hier sei mal wieder die Unsportlichkeit, die Unfähigkeit der Koordination der Gliedmaßen und der nichtvorhandene Wille von Reitern, sich außerhalb des Reitens mit der Verbesserung der eigenen Unzulänglichkeit zu beschäftigen genannt, wie auch für das Pferd, wo es oft an Wissen über Muskelaufbau, Konditionsaufbau, Biomechanik mangelt, dass aber stattdessen gerne durch "viel hilft viel" oder alternativ "mach ich mal besser gar nichts, Pferd = Weideornament" ersetzt wird.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:01 
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baura hat geschrieben:
Die Reiterwelt ist voll
- von Leuten mit Minderwertigskeitskomplexen, die sie über das Pferd zu kompensieren versuchen,
- voll mit Frauen, die Pferde als Kindersatz haben und ihr Leben darauf fokussieren,
-voll mit Leuten mit Profilierungssucht, die sich in noch schöneren und teureren Pferden manifestiert und noch mehr Schleifen, die mehr auf noch mehr Heckenfesten zu erreichen versucht, vorzugsweise mindestens 1 -2 Klassen niedriger als man reiten könnte,
- voll mit Frauen, die sich einen Kindheitstraum erfüllen, und dann an der Realität scheiten
- voll mit Leuten mit maßloser Selbstüberschätzung, die auf Kosten des Pferdes ihre Spring-Geilheit ausleben, gerne sogar bis Klasse S, Geldbeutel und häufiger Pferdewechsel macht es möglich
- voll mit unsportlichen stark übergewichtigen Leuten, die meinen, Reiten sei Sport, und das arme Pferd muss drunter leiden
- beliebig mit einem weiteren "feindbild" fortzuführen

Sicher etwas überzogen, aber trotzdem wahr :-| .


Mir scheint, die Reiterwelt ist vor allem voll von Vorurteilen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:03 
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Das was Baura da geschrieben sind leider keine Vorurteile, sondern Erfahrungen die ich selbst in vielen Jahren gemacht habe.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:13 
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Vielleicht bin ich ja betriebsblind. Aber mir fallen viele Reiter ein, die ganz normale Menschen ohne Profilneurosen o.ä. sind, die sich gerne verbessern möchten und daher regelmäßig guten Unterricht nehmen, und die an Turnieren auch nur aus Spaß an der Freud hier und da teilnehmen. Und die auch die Pferde nicht wechseln wie die Unterhemden.

Und obwohl ich selbst zugegebenermaßen übergewichtig bin, bilde ich mir ein, dass die Pferde, die ich bisher ritt und auch mein jetziges RB-Pferd darunter nicht leiden, weil das Verhältnis noch passt und ich alle gründlich über den Rücken reite. Jedenfalls hatte noch nie ein Pferd unter mir Rückenprobleme oder war nicht losgelassen und zufrieden.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:24 
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Islands das ist auch kein Angriff gegen Dich oder die Leute die bemüht sind, Fehler auszuradieren und sich fortzubilden.

Gemeint ist die relativ große Gruppe der Banden-Reiter und derjenigen die bei einem Trainer aufhören, weil er ihnen einfach

so die Wahrheit gesagt und nicht erkannt hat, das das Problem sehr vielschichtig ist. Nämlich Sattel, Trense, Boxennachbar, Außentemperatur

und Mondphase. Stattdessen behauptet der Depp da in der Bahnmitte doch glatt, es liege an mir....... :wink:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:31 
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Mir ist das Bild auch viel zu negativ. Natürlich habe ich auch schon aus allen Kategorien welche kennengelernt, aber die breite Masse war nicht so.

Meines Erachtens sind die meisten Pferdebesitzer einfach Freaks die ohne mit der Wimper zu zucken bereit sind einen sehr großen Teil ihres verfügbaren Einkommens und ihrer Freizeit in die Pferde zu stecken. In meinem direkten Umfeld gibt es eigentlich nur noch Leute die einfach Spaß mit ihrem Pferd haben möchten, da sind manche ehrgeiziger und manche ängstlicher und andere ahnungsloser etc. pp. aber für alle steht das Wohl des Pferdes und der eigene Spaß im Vordergrund.
Und ganz ehrlich, auch wenn wir manchmal lästig sind: Ich glaube für die meisten Pferde gibt es schlimmere Schicksale als der Kind-/Partner-Ersatz einer Frau über 35 zu sein. :mrgreen:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:32 
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Ich sehe in Bauras Beschreibung leider auch eher ein berechtigtes Urteil als ein Vorurteil.

Mit der Kritikfähigkeit ist es so eine Sache. Klar, Bein etwas mehr zurück, Hand etwas höher, sitz gerade, da denkt sich keiner etwas dabei. Aber wenn es ans Eingemachte geht, wenn die eigene Reiterei grundsätzlich in Frage gestellt wird, wenn die eigene Superausbildung des eigenen Pferdes vielleicht doch nicht so super ist, dann vertragen die wenigsten Kritik. Und die, die am wenigsten wissen, sind dabei am selbstsichersten.

Ich habe eine Haflingerdame am Stall, die ihr Pferd selbst ausbildet. Braucht natürlich keinen Unterricht dabei, sie kann ja reiten. Sie hatte dann so Probleme mit dem Galopp, daß sie im Entlastungssitz am halblangen Zügel versuchte, über einen hektischen Trab das Pferd in den Galopp zu hetzen, daran lag es auf keinen Fall. Da ich immer noch an das gute im Menschen und insbesondere seine Lernfähigkeit glaube, lud ich sie zur kleinen Springstunde ein mit der Begründung, das Pferde leichter in den Galopp kommen, wenn sie einen kleinen Trabsprung überwinden. Die Stunde war ein Desaster, sie bekam den Fury schließlich nicht mehr in die Nähe von dem Sprung. Dabei ignorierte sie geflissentlich alle meine Anweisungen und behauptete, das Pferd könne das halt nicht, was sie ja von Anfang an gesagt hätte. Dann machte sie den Fehler mich aufzufordern, mich selber draufzusetzen und es vorzumachen. Tja, wir hatten einen Zirkel Eingewöhnung, dann galoppierte das Pferd auf beiden Händen mit mir und sprang zum Abschluß den gesamten Parcours...

Der erhoffte Lerneffekt trat aber nicht ein, zwei Tage später hörte ich sie lamentieren, daß das Pferd ja so schlecht galoppieren könne...Stunde nahm sie keine, sie kann ja reiten...

Gruß


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:43 
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Natürlich ist das eine oder andere Beispiel etwas überspitzt dargestellt. Und es gibt sicher auch vielen gute Beispiele ,wie sich Reiter und Pferd entwickeln.

Nur das Thema Selbstkritik ist und bleibt ein unterschätztes Problem in der Reiterei. Jeder von uns der regelmäßig im Reitsport unterrichtet ,kann ein Lied

davon singen. Manchmal frage ich mich warum der eine oder andere mäßig begabte Ausbilder so einen wahnsinnigen Zulauf hat . Wenn man dann aber hört

was dessen Schüler als Argument anführen. Der wäre ja so super nett und hätte erkannt welches Potential im eigenen Pferd steckt :kotz:

Mir hat mal ein Berufskollege ganz deutlich erklärt: " Solange die pünktlich zahlen, lüge ich denen das vor was sie hören wollen". Irgendwie bin ich froh, das ich

von dem Beruf nicht mehr leben muss. :-?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:54 
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agroguppy hat geschrieben:
Nur das Thema Selbstkritik ist und bleibt ein unterschätztes Problem in der Reiterei. Jeder von uns der regelmäßig im Reitsport unterrichtet ,kann ein Lied

davon singen.


Vor allem dafür finde ich Turniere so gut. Dort stellt man sich dem neutralen Richterurteil und dem direkten Vergleich mit der Konkurrenz - spätestens da kann man sich also nicht mehr selbst vorlügen, der beste Reiter überhaupt zu sein. :wink:
Die von Euch zitierten Selbstüberschätzer finden aber vermutlich gute Gründe, sich nie auf ein Turnier zu verirren....

Es mag auch von Stall zu Stall etwas unterschiedlich sein, aber mir fallen mehr Reiter ein, die ihr Können nicht überschätzen und die durchaus kritikfähig sind.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:57 
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agroguppy hat geschrieben:
Mir hat mal ein Berufskollege ganz deutlich erklärt: " Solange die pünktlich zahlen, lüge ich denen das vor was sie hören wollen". Irgendwie bin ich froh, das ich
von dem Beruf nicht mehr leben muss. :-?


Schont auf jeden Fall die eigenen Nerven. Und ja, wenn man davon leben muss, und eine gewisse Anzahl Kundschaft braucht, ist das sicher ein möglicher Weg.

Dann gibt es als krasses Gegenteil die Sorte Reitlehrer, die gerne das Pferd retten wollen, das kostet wiederum ziemlich viele Nerven, wegen der Gratwanderung, den Schüler nicht zu verärgern, und gleichzeitg so weit zu fördern, dass das Pferd nicht mehr so sehr leidet. Wie weit will man sich verbiegen? Das stelle ich mir zumindest als hauptberuflicher Reitlehrer sehr schwierig vor.

Ich denke, jeder Reitlehrer ist ein bisschen von allem was, harter Hund, Seelenschmeichler, Anfeuerer, Pädagoge und und und.
Sollte er zumindest sein.

Und ja, mein Bild ist etwas destruktiv gezeichnet, aber leider wird es nicht besser, die Anzahl der Spinner jeglicher Couleur steigt, die Normalos werden immer weniger.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 12:58 
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Islands hat geschrieben:
Vor allem dafür finde ich Turniere so gut. Dort stellt man sich dem neutralen Richterurteil und dem direkten Vergleich mit der Konkurrenz - spätestens da kann man sich also nicht mehr selbst vorlügen, der beste Reiter überhaupt zu sein. :wink:


Nicht Dein Ernst? Das gilt vielleicht innerhalb der engen Blase der Turnierszene, und selbst da nur mit großen Einschränkungen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 13:00 
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agroguppy hat geschrieben:
Der wäre ja so super nett und hätte erkannt welches Potential im eigenen Pferd steckt :kotz:

Vermutlich ist es aber sinnvoll das so zu machen. Ich nehme an jeder von uns hält sich für wahnsinnig selbst reflektiert, vernünftig und zielorientiert in der Ausbildung seines Pferdes. Logisch, sonst würden wir es ja anders machen. Aber es macht halt jeder auch nur so gut wie er es eben kann und als Vollzeit berufstätiger Amateur mit einem Pferd das man schon seit Jahren selbst versaut wird keiner von uns mehr zum großen Könner werden. Also ist die Aufgabe eines talentierten Ausbilders doch den Schaden so weit wie möglich zu begrenzen und das kann er vermutlich am besten, wenn er beim Reiter den Spaß so weit wie möglich erhellt und ihm Aufgaben stellt, die er lösen kann und an denen er Spaß hat. Mit macht es auch mehr Spaß wenn mir ein Reitlehrer sagt, dass mein Pferd gut ist und die Reiterei grundsätzlich in Ordnung, aber das und das gehört verbessert als wenn mir jemand sagt, dass es keinen Sinn macht Zeit an den Schlachter zu verschwenden, das aber egal ist, weil ich es eh nicht mehr lernen werde - selbst wenn das vielleicht mehr der Realität entspricht. Aber ich liebe dieses Pferd und ich mache das jeden Tag so gut ich es eben kann, da erwarte ich im Unterricht unterstützt und motiviert zu werden. Wie gesagt, wenn mich jemand für etwas lobt bei dem ich selbst weiß dass es kacke war, fühle ich mich verarscht, aber grundsätzlich glaube ich dass es sinnvoller ist, den Leuten etwas zu viel Honig ums Maul zu schmieren statt sie völlig zu frustrieren - und zwar besser für die Pferde.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Mai 2018, 13:03 
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Islands hat geschrieben:
agroguppy hat geschrieben:
Nur das Thema Selbstkritik ist und bleibt ein unterschätztes Problem in der Reiterei. Jeder von uns der regelmäßig im Reitsport unterrichtet ,kann ein Lied

davon singen.


Vor allem dafür finde ich Turniere so gut. Dort stellt man sich dem neutralen Richterurteil und dem direkten Vergleich mit der Konkurrenz - spätestens da kann man sich also nicht mehr selbst vorlügen, der beste Reiter überhaupt zu sein. :wink:
Die von Euch zitierten Selbstüberschätzer finden aber vermutlich gute Gründe, sich nie auf ein Turnier zu verirren....

Es mag auch von Stall zu Stall etwas unterschiedlich sein, aber mir fallen mehr Reiter ein, die ihr Können nicht überschätzen und die durchaus kritikfähig sind.



Guter Ansatz. Sollte man meinen. Kennst Du folgende Situation?. Eine Miteinstellerin ( oder Miteinsteller) kommt vom Turnier heim. Standardfrage :" Wie ist es gelaufen?"

Wer kennt dann nicht folgende Antworten:

5,2 . Aber alle haben gesagt es hätte mindestens eine 6,5 sein müssen. Aber die Richterin XY die blöde Kuh konnte mein Pferd ja noch nie leiden.

Hast Du das Protokoll geholt ? Nein wieso, steht doch nur Schwachsinn drin

Bei dem Boden ist es ein Wunder das mein Pferd keinen Sehnenschaden davon getragen hat. Die Pferde konnte sich ja gar nicht bewegen.

Ah ja. Die Platzierungen reichen von 7,5 bis 6,3 . Hatten die einen anderen Boden ?

Die haben einfach 30 Minuten vorgezogen. Ich hatte fünf Minuten zum abreiten. Das konnte ja nichts werden.

Okayyy. Wie haben die anderen das dann gemacht ?

Die Restauration war direkt neben dem Prüfungsplatz. Da war so ein Alarm das sich ALLE Pferd erschreckt haben.

Siehe oben....

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