Ententeich

Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 12:45 
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@PinaColada: das ist echt hart, aber ich denke, deshalb ist es am besten, wenn man ein Pferd, das man guten Gewissens verkauft hat, gar nicht mehr "weiterverfolgt". Ich bin vor inzwischen 20 Jahren von meinem damals zukünftigen Schwager auch beim Verkauf meines Pferdes betrogen worden und kann mir bis heute nicht verzeihen, dass ich nicht weiß, was aus dem Pferd geworden ist.

Daher bleiben meine beiden Pferde bis zu ihrem letzten Atemzug in meinem Besitz.

Tut mir wirklich leid für Dein Pferd, aber es sieht ja so aus, als ob sie es jetzt doch noch gut getroffen hätte.


Snoeffi

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 13:26 
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Oh man PinaColada - das ist ja zum Glück hoffentlich ein Drama mit Happy End - aber irgendwie so der klassische Fall: Pferd gekauft und dann erst gemerkt, das das doch anderscist als man es sich vorgestellt hat, sei es zeitlich, finanziell, vom Können und Wissen - oder alles zusammen :cry:

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Ich bin in einem Alter, da darf ich Menschen auch von Anfang an einfach doof finden - ich hab ja nicht mehr ewig Zeit.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 13:31 
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Fienchen hat geschrieben:
aber irgendwie so der klassische Fall: Pferd gekauft und dann erst gemerkt, das das doch anderscist als man es sich vorgestellt hat, sei es zeitlich, finanziell, vom Können und Wissen - oder alles zusammen :cry:

Und genau das ist doch das Problem beim Verkauf von älteren Pferden. Wer kauft die denn? Entweder direkt Betrüger oder Leute ohne Erfahrung denen von allen Seiten gesagt wird, dass man sich kein junges Pferd kaufen darf, wenn man unerfahren ist. Natürlich kann man auch Glück haben und so jemand kümmert sich ganz liebevoll um ein Pferd, aber die Gefahr dass das schief geht wäre mir deutlich zu groß.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 13:52 
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Ja leider - und die Portale sind ja randvoll von Massen an laut Annonce noch absolute fitten Pferden 16 +, die leider schwersten Herzens wegen xy abgegeben werden müssen

Und großen Mengen an Pferden 16 +, die gesundheitliche kleine Einschränkungen haben aber trotzdem schwersten Herzens wegen xy abgegeben werden müssen.

Das sind so viele ... ich frage mich ja wirklich immer wo die armen Pferde dann bleiben und wenn ich genauer nachdenke, will ich es gar nicht im Detail wissen :cry:
Sie kosten dann ja definitiv nicht weniger im Unterhalt als ein 10 Jahre jüngeres Pferd - selbst wenn sie ganz günstig abgegeben werden bzw sogar verschenkt werden. Und wenn nicht direkt mehr weil eben dann so das Eine oder Andere Zipperlein Behandlung benötigt dann natürlich deutlich mehr - vom Zusatzaufwand mal ganz zu schweigen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 14:06 
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Fienchen hat geschrieben:
- vom Zusatzaufwand mal ganz zu schweigen.

... und vom Spaßverlust, wenn man ganz ehrlich ist.

Wenn man sich hier in den diversen Threads über ein Leben nach dem Pferd oder dem Wunsch nach einem Leben nach dem Pferd nachliest, dann sind es nur sehr selten die Leute mit den gesunden, jungen Pferden die in einem guten Stall untergebracht sind, die gerne kein Pferd mehr hätten, sondern die die ein Pferd haben das einen Haufen Arbeit macht, aber reiterlich nichts mehr zurückgeben kann.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 14:23 
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Ich bin ganz bei Fienchen.

Mein Pferd ist 19 und unreitbar. Da ich es schon fast 15 Jahre habe, bleibt es bis zu seinem letzten Atemzug bei mir. Ich hänge an ihm und wir hatten echt tolle Zeiten. Es geht ihm gut und wir haben uns mit der Situation arrangiert.

Es ist sehr zeit- und geldaufwendig! Auch nervlich ist es manchmal belastend.

Für mein Pferd tue ich alles. Aber ein fremdes, altes, evtl. krankes Pferd aufnehmen? NIEMALS!!

Als mein Pferd noch eingeschränkt reitbar war, wurde mir von einigen geraten, es abzugeben und ein neues Sportpferd zu kaufen. Aber sowas kann man doch nicht guten Gewissens tun!

Meine Meinung: Viele, die ihr altes, krankes Pferd abgeben wollen, sind zu feige den letzten Weg mit ihm zu gehen. Wenn ich schon lese: ... schweren Herzens.... Wenn es so ist, dann muß ich es behalten oder kann es einschläfern lassen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 14:29 
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Zitat:
Wenn man sich hier in den diversen Threads über ein Leben nach dem Pferd oder dem Wunsch nach einem Leben nach dem Pferd nachliest, dann sind es nur sehr selten die Leute mit den gesunden, jungen Pferden die in einem guten Stall untergebracht sind, die gerne kein Pferd mehr hätten, sondern die die ein Pferd haben das einen Haufen Arbeit macht, aber reiterlich nichts mehr zurückgeben kann.
Doch, ich. Klar hat der auch "Einschränkungen" und außerdem einen an der Waffel, weswegen ich ihn auch niemals lebend von mir gehen lassen würde, aber der macht mir nicht mehr Arbeit als ein 10 Jahre jüngeres Pferd und bringt auch noch verdammt viel Reitspaß - in weiten Teilen wohl mehr als ein junges Pferd. Manchmal passt es einfach nicht mehr ins Leben.

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Man erreicht nichts dadurch, bequem auf einem Stuhl zu sitzen.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 14:44 
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Fabelhaft hat geschrieben:
Doch, ich.

Du bist mir da viel zu unklar :mrgreen:
In letzter Zeit kamen immer wieder Posts, dass Du Dir doch nicht so sicher bist ob Tweety wirklich das letzte Pferd im Leben war und so geil findest Du das Leben jetzt ohne Pferd auch nicht...

Natürlich gibt es auch Leute - vor allem die die Familie gegründet haben - die einfach die Zeit nicht mehr haben und das deswegen als Belastung empfinden, aber in der Masse sind es schon die Rentner oder die Bald-Rentner die einfach mehr Belastung als Spaß bedeuten.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 14:52 
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Fabelhaft hat geschrieben:
Doch, ich. Klar hat der auch "Einschränkungen" und außerdem einen an der Waffel, weswegen ich ihn auch niemals lebend von mir gehen lassen würde


Ach, so "schlimm" ist der doch gar nicht. Wir hatten gestern z.B. einen herrlich entspannenden Ausritt in der Abendsonne, mit zwei coolen Pferden, die den Galopp auf den Stoppelfeldern toll fanden, ohne sich ein Rennen zu liefern.

:rosawolke:

Als Ausrittpartner ist er brav und angenehm! Und beim Dressurreiten macht er doch auch einen schmalen Fuß, beim Umgang ist er geradezu ein sanftes Püppchen, alles fein soweit.

Doch Dir fehlt das Reiten und Dein Pferd ja gar nicht, nein..... :tu:

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Das Leben ist ein Ponyhof. Bild


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 15:00 
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Fienchen hat geschrieben:
Das sind so viele ... ich frage mich ja wirklich immer wo die armen Pferde dann bleiben und wenn ich genauer nachdenke, will ich es gar nicht im Detail wissen :cry:
Sie kosten dann ja definitiv nicht weniger im Unterhalt als ein 10 Jahre jüngeres Pferd - selbst wenn sie ganz günstig abgegeben werden bzw sogar verschenkt werden. Und wenn nicht direkt mehr weil eben dann so das Eine oder Andere Zipperlein Behandlung benötigt dann natürlich deutlich mehr - vom Zusatzaufwand mal ganz zu schweigen.


Wir haben Leute im Stall, die nun schon den zweiten solchen Fall geholt haben, nachdem der erste doch irgendwann erlöst wurde. Natürlich nix dafür gezahlt, weil Geld ist nicht wirklich da. Aber man kann das Tier ganz toll reiten, denn wenn man nicht sieht, dass es platter als platt ist, dann gibts ja auch keinen Grund das nicht zu tun.... :evil: :evil: :evil:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 17:29 
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Wohnort: Dallas
Was mir fehlt ist eine Beschäftigung am Wochenende. Natürlich fehlt mir auch mein Pferd, aber wenn ich mir die letzten beiden Jahre anschaue wie oft ich wirklich einigermaßen konstant zum reiten kam, dann war das nicht oft. Und zwar, weil ich nie da war, nicht weil das Pferd krank war. Die nächsten 5 Jahre ist nicht absehbar, dass es irgendwie wieder ruhiger wird, da muß ich bei allem "vermissen" einfach mal realistisch sein. Aber wer weiß, vielleicht geht es ja irgendwann wieder nach Deutschland, da sieht die Situation gleich wieder anders aus. Theoretisch.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 17:45 
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Beiträge: 28
Hallo zusammen,

Danke für die vielen Antworten.
Es ist ja nicht so dass ich nicht schon einiges probiert habe.
Habe derzeit auch eine sehr zuverlässige Reitbeteiligung, welche auch gut von meinem Pferd angenommen wird ( das war bei der vorhergehenden leider gar nicht der Fall).
Da ich froh bin jemanden so tollen gefunden zu haben verlange ich da nicht die Mega Summe.

Urlaub an der Nordsee war auch bereits eine Überlegung aber der Transport von München nach da oben ist schon eine extreme Stresssituation. Zudem würde ich die derzeitige Box verlieren. Denn beides kann ich mir wirklich nicht leisten.

In Rente schicke ich ihn nicht, da er noch super reitbar ist und ich ihn in den letzten zwei Jahren wieder gut hinbekommen habe. ( war davor leider schlecht bemuskelt und auch sehr aus dem laim gegangen )
Würde er nicht mehr regelmäßig bewegt dann geht die Lunge bald zu und die Lebenserwartung sinkt. Das kommt für mich gar nicht in Frage.


Und ihr habt recht wer würde ihn denn nehmen wollen...

Also müsste ich eher an mir arbeiten.
Habt ihr z.b. Ideen oder Anregungen wie man quasi die Liebe zum Pferd und allgemein zum Reitsport wieder neu aufleben lassen könnte?
Wie übersteht ihr solche „ Unlust Phasen „?

Lg
Morti

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Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat´s gemacht.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 17:52 
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Mortischa1983 hat geschrieben:
....Wie übersteht ihr solche „ Unlust Phasen „?...


Also das wäre meine Motivation:

Mortischa1983 hat geschrieben:
In Rente schicke ich ihn nicht, da er noch super reitbar ist und ich ihn in den letzten zwei Jahren wieder gut hinbekommen habe. ( war davor leider schlecht bemuskelt und auch sehr aus dem laim gegangen )


Was willst du mehr?

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 18:17 
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Ok danke Daisy...

Die Lösung liegt ja auf der Hand und ich dummchen hab es nicht gesehen. :-D

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Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat´s gemacht.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 20. August 2018, 21:02 
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Vielleicht kann dir die RB ein/zwei weitere Tage abnehmen. Das verschafft dir nochmal Zeit für dich und deine Familie.

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