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 Betreff des Beitrags: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Januar 2020, 21:58 
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Registriert: 2. Mai 2007, 20:08
Beiträge: 211
Hi, irre ich mich oder kann man sogar seinen Versicherungsschutz verlieren, wenn die eigene Versicherung einen Schaden teilweise bezahlt und man dann persönlich noch Geld dazu bezahlt?
Fall: Pferd macht Koppel kaputt (nur der Stallbesitzer hat’s gesehen, dass es dieses Pferd war)
Rechnung 2000€, Versicherung zahlt die Hälfte, der Stallbesitzer möchten den Rest haben
Ich dachte, ich hätte sowas mal gelesen.... vielleicht weiß ja jemand was
LG

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Volles Vertrauen zu einem geliebten Menschen zu haben, ist wie das Urvertrauen eines Kindes zu seiner Mutter; es weiß instinktiv, daß es immer geliebt wird, auch wenn es Fehler macht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Januar 2020, 17:53 
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Registriert: 16. Juni 2008, 11:34
Beiträge: 2387
In fb gibts die Pferderechts-Gruppe, da hat der Admin (Versicherungsmensch) schon erwähnt, dass man mit Schäden melden bisschen vorsichtig sein soll. In den Fällen ging es immer um Decken die auf der Koppel kaputt gegangen sind.
Da meinte er schon, wenn sich Fälle häufen, dass Versicherungen dann gerne mal kündigen oder Ausschlüsse in den Vertrag mit aufnehmen. Daher könnte ich mir schon vorstellen, dass es Versicherungen gibt, die einen direkt nach einem Schaden kündigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Januar 2020, 20:45 
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Registriert: 9. Oktober 2014, 21:44
Beiträge: 1297
Ein Versicherer hat immer ein Sonderkündigungsrecht nach einem Schaden. Der Versicherte auch.

Tendenziell erhöht eine (freiwillige) Selbstbeteiligung die Chance weiterhin versichert zu bleiben.

Aus meiner Praxis (meine Reiter sind bisher unauffällig) bekommt der Vertragsbetreuer erstmal eine Warnung bzw. Aufforderung zur Sanierung. Diavortrag bedarf es in der Regel aber mehrere Schäden oder einen unzuverlässig zahlenden Kunden. Oder die Kunden waren unehrlich. Meist ist da dann durchaus noch was zu retten.

Ist mir selbst schon bei einem Unfallversicherer passiert: 4 Schäden in knapp 2 Jahren für 2 versicherte Personen. Aber auch da hat man mir nur mehrfach mündlich nahegelegt doch einen anderen Versicherer in Betracht zu ziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Januar 2020, 08:02 
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Registriert: 22. Juli 2007, 07:35
Beiträge: 7762
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Hier geht es aber doch gar nicht um Kündigung wegen eines Schadenfalles sondern wegen der Selbstregulierung über die von der Versicherung geleisteten Summe hinaus? Ich kann da auch die Pferderechtsgruppe empfehlen, hat mich auch schonmal schnell und gut geantwortet. Oder vielleicht hier mal lieb bei agroguppy anfragen.
Ich hatte im Freundeskreis einen Fall, wo es letzten Endes vor Gericht ging. Da hat die Versicherung tatsächlich meiner Freundin „untersagt“ mit der Geschädigten über den Fall zu sprechen.

Ich frage mich eher warum du noch mehr zahlen willst (oder sollst)? Wenn die Versicherung gezahlt hat sollten die ja eigentlich den Fall geprüft haben und auch begründen, warum sie nicht den vollen Schaden zahlen. Wenn der SB mehr Geld möchte muss er sich an die Versicherung wenden. Die werden das dann vermutlich an ihre Rechtsabteilung geben. Aber du selbst bist da ja sobald der Fall an die Versicherung geht eigentlich raus aus der Nummer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Januar 2020, 08:38 
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Registriert: 24. November 2007, 07:37
Beiträge: 6270
Nein, die Versicherung wird dir deswegen nicht kündigen. Vermutlich wird dir aber eher der Stallbesitzer kündigen, wenn du seine unverschämte Forderung nicht erfüllst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Januar 2020, 10:29 
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Registriert: 2. Mai 2007, 13:05
Beiträge: 2391
Wohnort: Waldenbuch
Mein Pferd hatte mal ein parkendes Auto beschädigt. Meine Versicherung hat aus div. Gründen nur die Hälfte des entstandenen Schadens übernommen, das Auto hatte u.a. blöd geparkt. Es kam niemand auf die Idee an mich als Privatperson irgendwelche Forderungen zu stellen. Ist der Stall-Besi der Meinung, dass er zu wenig Geld bekommen hat muss er (bzw. sein Anwalt) sich an deine Versicherung wenden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Januar 2020, 10:59 
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Registriert: 9. Oktober 2014, 21:44
Beiträge: 1297
Die Versicherer dürfen nach einem Schadensfall außerordentlich kündigen. Wer da nun noch was dazu bezahlt ist irrelevant. Die Höhe ebenso, das ist nur 1 Kriterium für den Schritt.

War zumindest bisher in 12 Jahren in der Branche immer so :-|


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Januar 2020, 22:37 
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Registriert: 2. Mai 2007, 20:08
Beiträge: 211
Es geht tatsächlich um zusätzliche Zahlen aus eigener Tasche, da SB nicht zufrieden mit der Summe der Versicherung...
Ich dachte tatsächlich mal gelesen zu haben, daoss die Versicherung bei so einer Selbst- Nachzahlung sogar irgendwie bestrafen kann (falls das natürlich raus kommt, was ja eher unwahrscheinlich ist)

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsfrage
Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Januar 2020, 06:42 
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Registriert: 9. Oktober 2014, 21:44
Beiträge: 1297
Ich lerne gern dazu - aber das habe ich tatsächlich weder erlebt nich irgendwo in einem Bedingungswerk gelesen.

Warum auch? Was du privat machst aus eigener Tasche ist dein Ding. Zumal es tatsächlich sein kann, dass du zivilrechtlich zu einer (weiteren) Zahlung verpflichtet wirst. Zum Beispiel wenn die Versicherungssumme nicht ausreicht.


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