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Das große Geschnatter geht weiter!
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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 08:17 
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An unserem Stall stehen die Pferde in den Sommermonaten (ca. Mai bis Oktober / November) von 8:30 - 17 Uhr draußen, wer möchte kann sein Pferd auch mittags reinholen lassen. Bei Regen / durchweichtem Boden müssen die Pferde drin bleiben (Verletzungsgefahr, Grasnarbe geht kaputt). Durch die intensive Nutzung der Flächen steht leider nicht (mehr) besonders viel drauf, aber zur Beschäftigung reicht es. Solang die Ganaschen nicht dick werden, bleibt meiner den ganzen Tag draußen, ansonsten geht es dann halt mittag rein und es gibt Heu.
In den Wintermonaten geht es nur 2 - 3 Stunden auf Matschkoppel. Einerseits finde ich die Zeit zu kurz und hätte ihn gerne länger draussen, ABER auf Matschkoppel gibt es weder Wasser noch Futter... wir haben ja alle mal gelernt Fresspausen über 4 Stunden sind zu vermeiden... also ist das im großen und ganzen in Ordnung.
Klar wäre es toll, wenn Heu auf der Matschkoppel gefüttert werden würde. Aber ich kann die SB auch verstehen, dass sie das nicht wollen. Mal von dem heiden Aufwand abgesehen, wird dann auch viel Heu zermatscht... und die Koppeln, die als Matschkoppel herhalten müssen, sind im Sommer (nach ein paar Wochen Regeneration) wieder Sommerkoppel für die Rehe-Pferde.

Gerade im Winter ist Koppelgang in meiner Region eine Seltenheit, man könnte schon sagen eine Ausnahme. Für mich ein absolutes no Go - solange die Bodenverhältnisse es zulassen raus raus raus. Bei Regen / Schneeregen und extrem matschigem Boden bleiben aber auch bei uns alle drin, man muss Verletzungen ja nicht provozieren.

Ich hatte mal überlegt in einen Aktivstall umzustellen, weil ich grundsätzlich ein Bewegungsfanatiker bin, aber wir bleiben in unserer Paddockbox.

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"Die echte Geduld zeugt von großer Elastizität." - Novalis


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 08:31 
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Zitat:
Gerade im Winter ist Koppelgang in meiner Region eine Seltenheit, man könnte schon sagen eine Ausnahme. Für mich ein absolutes no Go - solange die Bodenverhältnisse es zulassen raus raus raus. Bei Regen / Schneeregen und extrem matschigem Boden bleiben aber auch bei uns alle drin, man muss Verletzungen ja nicht provozieren.


Das ist aber auch wieder ein hausgemachtes Problem bei Boxenhaltung mit nur stundenweise Auslauf.
Wenn Pferde immer draußen sind, kommen sie nicht nur mit jedem Wetter, sondern auch mit jedem Boden zurecht. Sie bewegen sich auf schlechten Böden langsam und vorsichtig, außerdem sind Sehnen und Bänder ganz anders trainiert.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 08:51 
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Meine kann im Sommer wenn es nicht zu matschig ist 24/7 rein und raus wie sie will (Paddockbox mit Zugang zur Koppel). Im Winter wenn die Koppel vom Boden her geht Stundenweise. Paddock ist immer mit auf, wir haben da gar keine Tür. :mrgreen:
Stuti ist aber auch verwöhnt, sie hat 35m² Box + 30m² Paddock :rosawolke:

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"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht,
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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 08:56 
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Lexi hat geschrieben:
Zitat:
Gerade im Winter ist Koppelgang in meiner Region eine Seltenheit, man könnte schon sagen eine Ausnahme. Für mich ein absolutes no Go - solange die Bodenverhältnisse es zulassen raus raus raus. Bei Regen / Schneeregen und extrem matschigem Boden bleiben aber auch bei uns alle drin, man muss Verletzungen ja nicht provozieren.


Das ist aber auch wieder ein hausgemachtes Problem bei Boxenhaltung mit nur stundenweise Auslauf.
Wenn Pferde immer draußen sind, kommen sie nicht nur mit jedem Wetter, sondern auch mit jedem Boden zurecht. Sie bewegen sich auf schlechten Böden langsam und vorsichtig, außerdem sind Sehnen und Bänder ganz anders trainiert.


:thxs:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 10:28 
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Lexi: wenn die matschkoppeln aber so vermatscht sind, dass das wasser nicht mehr abläuft und die pferde bis über die fesselköpfe im matsch stehn, kann ich verstehen, dass nicht rausgestellt wird.
das ist der nachteil, wenn normale koppeln im winter herhalten müssen und man keine hanglage hat, wo das wasser ablaufen kann
nicht jeder hat das glück, soviel wiese wie ihr zu haben.
und im winter immer bodenverhältnisse zu haben, die ungefährlich sind.
wir haben fast matschfreie paddocks, ABER dafür schmirgeln die an den hufen.
einen tod muß man sterben


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 10:43 
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Meine Böden sind ganz und gar nicht ungefährlich - wahrscheinlich würden 90% der Reitpferdebesitzer den Herzkasper bei meiner Pferdehaltung im Winter kriegen.
Wir haben sehr lehmigen Boden und Hanglage. Die Pferde haben auf den Weiden ihre Trampelfade, die natürlich genau so matschig und rutschig sind wie im restlichen Deutschland auch. Dazu noch sehr uneben und steil. Da rutschen die Pferde auch mal auf dem Po die Böschung runter und wenn wir Bodenfrost haben, balancieren sie über die löchrige Buckelpiste. Sie müssen da eben langsam machen und vorsichtig sein und das Funktioniert nur, weil sie keinen aufgestauten Bewegungsdrang haben und das Gehirn ausschalten.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 10:48 
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Hurra hat geschrieben:
wenn die matschkoppeln aber so vermatscht sind, dass das wasser nicht mehr abläuft und die pferde bis über die fesselköpfe im matsch stehn, kann ich verstehen, dass nicht rausgestellt wird.


Wo siehst Du da ein Problem, die Pferde im Winter stundenweise in die Matsche zu stellen? Ich zäune jedes Jahr ein Stoppelfeld ein, auf das die Pferde im Winter jeweils von 11.00 bis 16.00 kommen. Je nach Jahr ist das auch teilweise so tief, daß man als Mensch Mühe hat zu laufen. Aber weil es eine große Fläche ist, findet sich immer ein Stückchen, wo es besser ist.

Weil die Pferde jeden Tag rausgehen, auch wenn diese Matsche dann knüppelhart gefroren ist, kennen die Pferde den Boden und da passiert nie was. Außer, daß die Spezialisten abends aussehen wie ein Schnitzel.

Wenn man natürlich eine Wiese opfern muß, dann kann ich verstehen, daß der SB keinen Bock darauf hat, jedes Jahr diese Wiese neu anzulegen. Wobei, einen Tod muß man als sterben, auch als SB :-)

Gruß,
Pegasus


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 11:40 
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Sprechen wir jetzt von Ausläufen - so weit das Auge reicht - oder von den üblichen Stallparzellen im Winter? In denen sehe ich persönlich nämlich null komma null Sinn.

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Die lautesten Kühe geben die wenigste Milch


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 12:00 
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Ich spreche von einem Gruppenauslauf, also alle "normalen" Pferde auf einer großen Fläche in meinem Fall.

Die Pferde auf so Einzel-Mini-Parzellen zu stellen sehe ich auch nicht als sinnvoll an...was sollen die Pferde da?

Gruß


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 12:20 
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Ich hatte mein Pferd vor ein paar Jahren über die Wintermonate im Reitstall stehen, wo er von morgens bis abends auf ein Einzelpaddock kam (20x10m vielleicht). Da gab es Heu und Wasser und Paddocknachbarn (an die er dank "Hochsicherheitstrakt" leider nicht dran kam). Klar war das für ihn sehr öde, aber immer noch besser als den ganzen Tag in der Box zu stehen. Ich habe ihn morgens und abends vor und nach der Arbeit bewegt, da er nach einem Unfall aufgebaut werden musste. Trotzdem tat er mir leid, in seiner Einzelhaft.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 13:11 
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Wir haben wirklich im Winter "so weit das Auge reicht" -> vom Tor aus kann man das Ende nicht sehen. Es ist eine Heuwiese, die zum Sommerweidenende zur winterweide wird. Je nach Wetter ist sie bis Dezember noch grün. Dann wird es matschig. Aber nur der vordere Bereich, wenn man so 10 Meter reingeht wird es direkt besser. Es stehen im Winter etwa 20 Pferde drauf, maximal ist erlaubt 6 Stunden.

Ich nutze es täglich zwischen 2-6 Stunden je nach Wetterlage. Nur bei steinhart gefrorenen Boden lasse ich meine Stute drin, weil der vordere Teil dann sehr buckelig ist.

Hier (im Ruhrgebiet) ist das aber echt ne Ausnahme, wenn man noch ne Halle etc. braucht. Ich kenne bei mir in der Ecke keinen anderen Stall mit ordentlicher Reitanlage, die so viel winterauslauf bietet.

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Graci, Liebe meines Lebens... (19.01.1995 - 20.02.2013)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 24. August 2017, 19:41 
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Ach Pegasus, du bist wohl die Nadel im Heuhaufen...ich glaube, es sind eher die Handtücher gemeint, welches Pferd hat denn schon einen "Gruppenauslauf" ? :-|

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Der Weg ist das Ziel!!


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. August 2017, 07:01 
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Wir haben Hangkoppeln, Fluch und Segen zu gleich. Einerseits läuft das Wasser schneller ab, andererseits bleibt einem schon mal das Herz stehen, wenn die Gäule ihre verrückten 5min haben und sich bei rutschigem Boden in gewissen Westernlektionen üben. :ashock:

Es mag sein, dass Pferde, die immer draußen stehen vorsichtiger sind und auch mit sehr schlechten Böden zurecht kommen.
Ich habe mich aber aus diversen Gründen für die Boxenhaltung entschieden und bin der Meinung, dass mein Pferd nicht bis zum Karpalgelenk in der Matsche stehen muss. Gerade am Koppeleingang bildet sich gerne eine Grube aus "Treibschlamm", genau die richtige Konsistenz um Hufeisen und Gummistiefel zu verlieren :alol:

Leider sind unsere Parzellen recht klein (ca. 100 x 50 m), da stellen wir im Winter nur zu zweit drauf. Einzelhaft geht für mich gar nicht, da kann man sich das rausstellen gleich sparen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. August 2017, 07:42 
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Roniybb hat geschrieben:
Ach Pegasus, du bist wohl die Nadel im Heuhaufen...ich glaube, es sind eher die Handtücher gemeint, welches Pferd hat denn schon einen "Gruppenauslauf" ? :-|


Viele Besitzer wollen das auch einfach nicht. Unser SB jammert immer, weil die Boxenpferde alle einzeln oder zu zweit raus gehen, ihm wäre es viel lieber er hätte weniger große Koppeln als diese vielen kleinen Koppeln die er braucht weil jeder einzeln raus stellen will.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 25. August 2017, 07:50 
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Ich mag diese Einzel- und Zweierkoppeln nicht. Bei uns gehen alle 13 Pferde zusammen auf die Koppel und fertig. Sollte es mal medizinisch nötig sein, eines temporär einzeln zu stellen wird das natürlich gemacht.
Und ich sage das, obwohl sich meine und eine andere neulich wirklich geschlagen haben, mit Verletzungen. :twisted:


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